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Hodenprothesen

yvesh?edoxr hat die Diskussion gestartet


Wer will mir seine (am besten eigenen) Erfahrungen mit Hodenprothesen mitteilen? (Kann gerne auch privat sein!) Ich überlege mir, mein schon lange bestehendes Minderwertigkeitsgefühl in meinen älteren Jahren mit dem Einbau von Kunsthoden um meine eigenen kleinen Hoden zu bändigen.

Antworten
MFada&me@ )Charexnton


was zum........kleine Hoden sind bei den meisten Frauen sogar beliebter als große. Minderwertigkeitskomplexe aufgrund der Hoden ist doch total sinnlos! also ernsthaft, 99% der Frauen werden da sowieso nicht drauf achten.

ynes9hexdor


Das mag schon stimmen; und ist auch meine eigene Erfahrung in meinen sexuellen Beziehungen. Das ist aber auch nicht der Grund für meine Minderwertigkeitsgefühle. In Beziehungen kann ich Vertrauen entwickeln. In der Öffentlichkeit (z.B. Sauna, Sport usw.) ist das nicht der Fall. Ich habe ein Problem mit meinem Selbstvertrauen in der "nackten" oder Körper-betonenden Öffentlichkeit!

S'unfrlowYer_x73


Ich kenne das mit den Prothesen nur, wenn ein Hoden entfernt werden musste!

Aber wenn Du zwei eigene, ggf. etwas kleinere Hoden hast (wie groß/klein soll der dt. Durchschnittshoden denn sein?), macht es wohl kaum Sinn, sich Nr. 3 & 4 reinoperieren zu lassen.

Ohne es böse zu meinen: Ich glaube, das Problem existiert eher in Deinem Kopf!

Ich hab' in meinen Leben noch nie auf Anzahl & Größe der Hoden bei einem Mann geachtet; wüsste nicht mal, was nun groß oder klein ist. Ein Ex hatte nur einen, selbst das ist mir erst BEIM Sex aufgefallen.

y4eshe+dor


Gut erkannt! Wie ich schon schrieb, ist mein Thema ein Mangel an Selbstvertrauen in der Öffentlichkeit. Auch nett, wenn bisher zwei Frauen antworten! Ich kann natürlich mit meiner eigenen Ausstattung weiterleben; und so soll es auch bleiben; aber: warum mir nicht einen Vorteil und ein Anwachsen an Selbstbewusstsein in der Öffentlichkeit ermöglichen – sofern die dazu erforderlichen OPs gefahrlos sind? Genau um die Risiko-Einschätzung der OP und der Folgen geht es mir. Die psychologische Betreuung suche ich hier nicht (für die wäre auch ein bisschen mehr Einfühlungsbemühen wünschenswert).

ShunfUlowexr_73


Eine OP hat halt immer Risiken. Wundheilungsstörungen, durchtrennte Hautnerven und Empfindungsstörungen, Infektionsrisiko. Plus die speziellen, zu denen Du hier hoffentlich noch was hörst.

Wäre mir persönlich in DER Region, nur für die Optik, einfach zu heikel. Ja, Du willst keine psychologischen Tipps, aber das musste jetzt noch raus. ;-)

Rtigh<tNow


Jede OP birgt gefahren und vor allem bei einer OP an den Hoden kann ich mir gut vorstellen das hier die höchste Gefahr besteht unfruchtbar zu werden. Ich glaube du musst für dich die Gefahren selbst aufwiegen, aber ich denke nicht, dass ein Arzt an einem gesunden Mann herumfummelt um Hodenprothesen einzupflanzen.

Bezüglich deiner Probleme mit der Öffentlichkeit: Das letzte worauf ein Mensch achtet werden die Hoden sein. Glaube mir. Unter der Dusche im Schwimmbad oder in der Sauna da sind Menschen aller möglichen Figuren und Formen. Da achtet sicherlich keiner auf die Hoden außer sie sind mit Neofarbe bestrichen ;-)

S>unflowe'r_x73


für die wäre auch ein bisschen mehr Einfühlungsbemühen wünschenswer

Tut mir ehrlich leid, wenn ich zu uneinfühlsam rüberkam. Ernsthaft, war nicht so gemeint.

Aber als Frau, als jemand chronisch Krankes mit rd. 15 OP's in den letzten 10 Jahren kann ich nicht verstehen, warum man einen Eingriff, Risiken etc. nur für die Optik auf sich nimmt.

Und aus beruflicher Sicht weiß ich halt auch, dass Menschen die unglaubliche Fähigkeit haben, sich auf kleine Unperfektheiten regelrecht einzuschießen. Unperfektheiten, die ein Außenstehender nicht mal wahrnimmt. Oder wenn, dann bestenfalls zur Kenntnis nimmt und vergisst. Wie gut sieht man in der Sauna fremder Männer Hoden? Wie viel Varianz bringt die Natur mit sich?

(Auf den Wunsch einer Frau, an ihren Schamlippen rumschnibbeln zu lassen, würde ich genau kritisch reagieren. Die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt einfach nicht, allein schon auf das Risiko bezogen!)

Und bzgl. der Risiken:

Geh' doch wirklich mal zu mind. 2 in Frage kommenden Operateuren und lass' Dich beraten und aufklären. Da kriegst du dann eine inviduelle Beratung, auf Deine konkrete Situation zugeschnitten. Eine (hoffentlich) faire Risikenaufklärung, ggf. ein krasses Abraten.

Und jetzt schweige ich. ;-)

rpedpepp#er2x84


Also, es gibt Hoden-Implantate seit Jahren, auch von deutschen Herstellern. Diese sind in erster Linie dazu da um fehlende Hoden wieder "aufzufüllen" nach Krebs, bei Fehlen von Geburt an etc.... Um so einen Kunsthoden einzusetzen (Er ist glattwandig, mit Silikonhülle, kohäsiver Silikongelfüllung) sollte aber kein eigener Hoden da sein. Es gibt keine "Vergrößerungsimplantate", wie bei einer weiblichen Brust. Bist du denn bereit deine Hoden dafür entfernen zu lassen?

Ich persönlich kenne keine ....wie soll ich es nennen...? "Kleine-Hoden-vergrößernden"-Implantate, die den vorhandenen Hoden umhüllen und so vergrößern. Vielleicht gibt es einen Arzt der ein individuell angefertigten Impli in Auftrag gibt?

Ich verstehe die Angriffe nicht.Frauen lassen sich auch den Busen vergrößern, aus eben den gleichen Gründen wie er sie auch angibt. Aber da gibt es ja auch immer das Argument: "Fühl dich gefälligst schön so wie du bist!"

rMedpCeppaeri28O4


angefertigteS... schade keine edit-Funktion...

yJeshNedoxr


Unfruchtbar bin ich schon (zumindest mit einem hohen Grad der Wahrscheinlichkeit). Meine Erektionsfähigkeit und Sensibilität an meinen Organen, auch am Hodensack, möchte ich behalten.

Danke, redpepper, Du – ich gehe hier vom "Arbeits-Du" aus – hast mich psychologisch besser verstanden als die beiden Frauen, die sich zuerst gemeldet haben. Trotzdem bedanke ich mich auch bei ihnen für ihre Einwände (sunflower: chronisch krank muss nicht immer rein körperlich sein. Meine Grund-"Krankheit" – ein genetischer "Defekt" – ist auch chronisch, begleitet mich mein ganzes Leben. Ich selbst hatte erst 2 OPs; und ich suche OPs nicht, im Gegenteil: ich werde sie vermeiden, wenn mir das Risiko zu groß ist. Deswegen frage ich ja!)

Der Grund, warum ich – "auf meine älteren Tage" – nochmal in diese kosmetische OP-Richtung denke, ist genau der, dass es solche Implantate gibt, die die Herausnahme der eigenen Hoden nicht voraussetzen. Da hätte ich eben gerne Erfahrungen von Leuten gehört, die sich damit wirklich auskennen ... Sicherlich werde ich mich auch an Spezialärzte wenden; aber so weit bin ich in meiner Entscheidungsfindung noch nicht!

P*fif,fe~rlinxg


Im Grunde genommen ist es doch recht einfach:

Wenn du das wirklich machen willst, such dir einen Urologen, der dich ordentlich berät. Zum Beispiel darüber, ob man überhaupt ein Implantat einsetzen kann, wenn beide Hoden noch da sind. Im Endeffekt hättest du ja dann vier Knubbel, wo nur zwei sein sollten (was eventuell zu einem viel größeren optischen Problem führen könnte, als kleine Hoden). Eventuell gibt es auch alternative Möglichkeiten, nur den Hodensack größer aussehen zu lassen (dehnen? Sowas wie "aufspritzen"? Aber davon hab ich keine Ahnung...)

Dann musst du schauen, ob du das auch bezahlen könntest. Ein kurzes Googeln hat mich auf Kosten zwischen 200 und 600 Euro gebracht, du müsstest sicher mit etwas mehr rechnen, bei zwei Implantaten, die ja aber zur gleichen Zeit gelegt werden könnten.

Erfahrungsberichte wirst du zumeist nur von Männern finden, die erst einen oder beide Hoden verloren haben und dann ein Implantat bekommen haben. Das ist bei dir nicht der Fall, oder?

rEedpeVppePrx284


Ich kenne die ewige Diskussion, ich habe selbst den Busen korrigieren lassen wegen einer Fehlbildung, finde aber an sich einen großen Busen schöner. Ich habe gut mit meinem kleinen fehlgebildeten Busen gelebt, ich habe ich mich aber bewusst für das OP-Risiko entschieden. Ich bin nun seit 6 Jahren sehr zufrieden damit. Nun ist die Brust-Korrektur/Vergrößerung/Verkleinerung/Straffung ja bereits etabliert und auch die Implantat- und OP-Techniken haben sich sehr weiterentwickelt. Männern werden ja noch eher belächelt, bei dem Wunsch nach optischer Optimierung. Ich bin kein bedingungsloser Befürworter kosmetischer Eingriffe – um Himmels willen! Aber man muss einfach seinen eigenen Weg finden und die Risiken nicht aus den Augen verlieren.

Hm, also, unabhängig von der Zeugungsfähigkeit würde ich mir schon wegen der Hormone nicht die eigenen Hoden entfernen lassen.... ABER! Wäre nicht zunächst die Vergrößerung mit Macrolane für dich eine Option? Das ist eine Gel-artige Hyaluronsäure die der plastische Chirurg injiziert. Sie baut sich langsam wieder ab. Aber so kannst du schauen, wie sich das ganze mit mehr Hoden-Volumen verhält. Kommst du mit einem großeren Hoden wirklich besser zurecht? Wie fühlst du dich damit? Und dann kannst du deine finale Entscheidung treffen. Achte bitte darauf dass derartige Eingriffe immer ein ästhetisch-plastischer Chirurg durchführt. Schönheitschirurg ist in Deutschland kein geschützter Begriff.

nwemIuve


über prothesen weiß ich leider nicht bescheid, aber mein exfreund hatte aus krankheitsgründen in "kinder-tagen" unterentwickelte hoden......die wurden mit silikon "aufgefüllt"....sozusagen......hab ich noch nicht mal gemerkt ;-D

S$unfqlowe:r_7x3


Brust-OP ist aber doch was anderes. Die sieht man halt deutlich eher als alles, was im Slip verschwindet...

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