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Erektionsstörung: Dilemma – Pornos oder Sex?

weinthxrop hat die Diskussion gestartet


Seit geraumer Zeit habe ich Erektionsstörungen, wenn ich mit meiner Freundin schlafen möchte. Mein kleiner Freund wird nicht wirklich hart und/oder wird mittendrin schlaff. Außerdem ist es sehr schwer zum Orgasmus zu kommen. Ich bin 19 Jahre alt.

Wenn ich allerdings Pornos gucke, bekomme ich innerhalb kürzester Zeit eine Latte und auch das kommen ist sehr einfach. Dabei finde ich meine Freundin ziemlich geil und denke die meiste Zeit nur an Sex, wenn ich bei ihr bin ;-D

Ich weiß nicht genau woran das liegt :(

Eigentlich wollte ich den Pornokonsum und den Handbetrieb jetzt komplett einstellen, allerdings habe ich vorgestern eine Salbe zur Dehntherapie gegen eine leichte Phimose verschrieben bekommen. Um das anzuwenden (3x täglich dehnen) muss mein Penis sehr steif sein, was ohne Pornos und freihändig nicht funktioniert. Meine Freundin kann ja auch nicht drei mal täglich handanlegen, zumal sie noch woanders wohnt.

Was soll ich tun? :( :(

In diesem Dilemme stellt sich jetzt die Frage: Lieber Sex mit Phimose und ohne Heilungschancen oder doch eher eine Heilung der Phimose, aber dafür zahlreiche peinliche Momente mit schwacher Libido und ein unerfülltes Sexleben :( Ich hoffe, ihr versteht das Dilemma und ich hoffe auf Antworten von euch o:)

Liebe Grüße, Winthrop *:)

Antworten
w^intvhrxop


Weiß niemand Rat?

aSug23x3


Verständige Dich mit Deiner Freundin darauf, dass zunächst die Behandlung der Phimose Vorrang hat. Danach kann man an Sex denken. Wieso drehen sich die Gedanken um Sex, wenn Du bei ihr bist? Diese Frage solltest Du Dir mal selbst ehrlich beantworten. Das Leben besteht zu mehr als 90% aus etwas anderem! Irgendwann hat "dein Kleiner" auch wieder Lust. Aber der führt ein Eigenleben, das zu respektieren ist.

CtarZamalxa


Das, was du erlebst ist leicht zu erklären, winthrop. :-)

Der Mensch lernt auf natürlichem Wege über die "eigenen" Erfahrungen und das "Körpergefühl", welches er durch die Berührung der Partnerin erlebt, aber auch durch das "eigenständige" hineinspüren in den Körper.

Der Mensch lernt auf eine ganz bestimmte Art und Weise etwas Neues. Und hier liegt der Hund begraben. Denn was viele nicht wissen ist, dass man den natürlichen Lernprozess auch in die falsche Richtung lenken kann, falsch benutzen kann und dass dann gar nichts mehr geht, ohne fremde Hilfe. Wäre genauso als würde man einem Kind etwas beibringen wollen, ohne dass es dies selbst in seinem Körper erfahrbar macht. Kein Kind wird Laufen lernen nur durch Bilder im Fernsehen. Das funktioniert nicht.

Du hast dir angewöhnt, und damit bist du bei weitem kein Einzelfall mehr, den Sex über die Pornos zu erleben, anstelle dass du ihn selbst über die Gefühle in dir erfahrbar machst. Denn das ist ein Lernprozess, wie alle anderen auch. Wer sich angewöhnt Gefühle über Kopfkino zu erzeugen, der verliert nicht selten, dass eigene Gefühlserleben im Körper. Ausfall wegen nicht benutzens, könnte man auch sagen. Manche können zwar auch beides, wenn sie es sich so angewöhnt haben, aber trotzdem wird das Kopfkino benutzt und fantasiert, was die Gefühle beeinflusst und auch hier wird man nicht die volle Ladung der eigenen Gefühle erfahren können.

Ich würde dir raten zu üben, ohne Pornos auszukommen und in dich hineinspüren, was passiert, wenn du dich selbst berührst. Das ist etwas, was am Anfang ein wenig Geduld braucht, da erst wieder neue Schaltkreise im Gehirn gelegt werden müssen. Durch dieses Hineinfühlen kann man wesentlich weiter kommen, als es ein Porno jemals könnte.

Dabei finde ich meine Freundin ziemlich geil und denke die meiste Zeit nur an Sex, wenn ich bei ihr bin

An Sex "denken" und ihn fühlen, wie ich schon schrieb, dass sind zwei unterschiedlich paar Schuhe. Leider gibt es nicht viele gute Literatur dazu. Ein brauchbares Buch hat Diana Richardson geschrieben: Zeit für Liebe. Das hat zwar etwas mit Tantra zu tun, ist aber nicht so religiös oder dogmatisch. Man muss es ja auch nicht genauso machen, aber sie erklärt zumindest die Abläufe im Körper zwischen Fühlen und Körper.

Barry Long, hat auch ein Buch in der Richtung geschrieben. Dass ist allerdings recht drastisch, aber so ganz unrecht hat er nicht, was das sexuelle Verhalten der Neuzeut angeht.

Ich hatte mal einen guten Smöker, der hieß "Alles über Sex". Das gibt es aber leider nicht mehr zu kaufen.

R_unneYr20x05


Ich glaube nicht, dass Pornokonsum oder Masturbation etwas damit zu tun haben – diese Art von Erektionsstörungen wird meist durch die Angst vor Versagen ausgelöst. Das ist dann ein Teufelskreis: Wenn es einmal schief gegangen ist, hat man natürlich um so mehr Angst, dass es beim nächsten Mal wieder nicht klappt. Und das mag der kleine Freund gar nicht, also macht er schlapp, selbst wenn man eigentlich noch so geil ist. Wenn du jetzt auf Pornos und Masturbation verzichtest, setzt du dich nur noch mehr unter Druck ("jetzt muss es aber klappen").

Was oft hilft ist, sich einfach nicht mehr auf die Erektion zu konzentrieren, sondern mal andere erogene Zonen zu erforschen und Praktiken auszuprobieren, bei denen man keine Erektion braucht. Wenn du dabei lernst, den Gedanken an die Erektion aus dem Kopf zu kriegen, sollte es auch wieder klappen...

s&eveZntthrGee


so was ähnliches liest man hier immer wieder und i.d.R. geht das Problem mit exessivem Pornokonsum und Masturbation einher

von daher würde ich von einer normalen Überreizung ausgehen, beim normalen Sex ist die mechanische und visuelle Stimulation deutlich geringer als bei Handbetrieb und Porno.

Das würde auch erklären warum Du aus dem Stand keine Errektion mehr hinbekommst sondern generell weitere Hilfsmittel benötigst.

der Druck unbedingt eine Errektion bekommen zu müssen tut meistens sein übriges hinzu

etwas weniger Pornos und SB sollten das Problem beheben

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