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Machen Penisringe/ Penisbondage unfruchtbar?

Äun9gnstliuche8x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Freund und ich haben bei beim Sex aus Spaß mit einem Band eine enge Schleife um seine Hoden- und Peniswurzel gebunden. Somit waren Penis und Hoden abgebunden.

Die Abschnürung war jetzt nicht so stark, dass es schmerzhaft in die Haut geschnitten hat, aber sie war schon fest. Sie hat vielleicht 20 Minuten gedauert. Nun haben wir gelesen, dass dies die Fruchtbarkeit des Mannes verletzen kann. Da wir später mal einen Kinderwunsch haben werden, habe ich etwas Bammel, dass er durch so etwas unfruchtbar werden kann.

Können durch so eine Schnürung Schäden entstehen, sodass er unfruchtbar geworden ist? Vielleicht klingt meine Frage panisch, aber genau das habe ich im Internet gelesen. Andererseits sind noch Penisringe keine Seltenheit oder? Darum dachte ich, dass es harmlos sein muss. Jetzt bin ich verwirrt und mache mir ein wenig Sorgen...

Vielen Dank!!!

Antworten
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Also ich denke, dass die Hoden schon sehr lange von der Blutzufuhr abgeschnitten sein müssen damit die dauerhaften schaden nehmen. Und das wäre wirklich sehr schmerzhaft. Das einzige worüber man sich dabei Gedanken machen sollte ist, dass irgendwelche Nerven im Penis geschädigt werden wenn man das zu oft macht, was letzendlich auch zu Impotenz führen kann.

1%v'on{500;0 Ro'berxt


Vergleiche mal die Einschnürung der Hoden mit einer Hodentorsion. Das es sich dabei um einen Behandlungspflichtigen Notfall handelt. Es soll innerhalb weniger Stunden (2 bis mximal 4) eine Behandlung, meist chirurgisch, erfolgen, um den betroffenen Hoden zu erhalten.

Die Hodentorsion geht mit mehr oder weniger starken Schmerzen einher. Da Dein Freund ja noch nicht über Schmerzen berichtet hat, nehme ich mal an, dass der Zeitraum ("nur"20 Minuten) und vermutlich die Intensität noch keine bleibenden Schäden hinterlassen haben. Bei Eurer Methode werden ja auch der Penis und die Samenstränge gemeinsam eingebunden, so das die Samenstränge noch in die Seiten des Penis ausweichen können. So gesehen hat die Natur schon eine gewisse Standhaftigkeit eingerichtet, um die Fortpflanzung sicher zu stellen. Extremer wäre es, die Blutzufuhr der Hoden durch Abbinden um den Hodensack herum zu beeinträchtigen oder ganz zu unterbinden. Dann sterben Die Hoden innerhalb einiger Tage ab. Das ist nebenbei eine Methode der Tierkastration, die bei Schafen und Bullenkälbern angewandt wird. Der Vorteil dieser Methode, da muss nicht immer ein Tierarzt her, ist aber für das Tier mit Schmerzen verbunden. Die Methode wird als unblutig bezeichnet. Der Schnürring verbleibt aber etwa 2 Wochen an seiner Stelle um sicher zu stellen, dass auch wirklich mit Erfolg zu rechnen ist.

WennIf Euch nun immer nicht sicher seid, dann könnte ein Spermiogramm Klarheit schaffen. Habt Ihr eventuell ein Mikroskop zur Verfügung. Darunter lässt sich frisches Sperma gut betrachten. Wimmelt und wuselt darin von zappelnden Spermien, dürfte alles gut sein. Habt Ihr die Möglichkeit nicht, müsste er mal zum Urologen und eine Probe abgeben. Es kann sein, dass die Krankenkasse das nicht übernimmt, da keine krankhafte Indikation vorliegt.

Good luck, würde ich mal sagen. :)^

J=aniin;e2


Würde denn der bei Schäden durch das Penis und Hodenbondage etwas bemerken? Oder kann das Hodengewebe Schaden nehmen, ohne dass ein Mann etwas bemerkt?

1Kvon50"00 Rovbert


Hallo janine, wenn derartige Manipulation an den Hoden zu Schäden führt, geht das kaum ohne Schmerzen einher. Eine dauerhaft unterbrochene Blutzufuhr würde auch eine deutliche Verkleinerung bewirken. Letztendes müssten die Hoden dann rausgenommen werden, da sonst weitere, schwere Komplikationen nicht auszuschließen sind.

Weiterhin alles Gute für Euch

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