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Psychische Inkontinenz?

T~abaelugi


Das mit den Einlagen sieht doch keiner. Wie nicnic88 schon sagte: die werden bestimmt nichtmal gebraucht, und wenn doch was rausläuft, bist Du froh, sie gerade zu tragen.

Die sind ja nur zum Testen und nicht für den ewigen Gebrauch gedacht.

Wenn ich das hätte, ich hätte das längst mal angetestet. *:)

wRat^erma`n6x7


Mir geht es ähnlich. Habe im Zusammenhang mit Depressionen seit einigen Monaten Alpträume.

Dabei kommt es während des Schlafes auch zum Einnässen. Zwar nicht ständig, jedoch schon einige male pro Monat.

Seit dieser Zeit kommt es auch häufiger vor, dass plötzlich am Tage Harndrang auftritt, und ich Angst habe rechtzeigtig eine Toilette zu erreichen. Es ist auch schon mal etwas (einige Tropfen) in die Hose gegangen, bevor ich die Toilette erreichte.

Habe mir einen Termin bei einer Psychotherapeutin geholt und auch schon eine Sitzung hinter mir.

Es ist ziemlich eindeutig die Psyche, die dieses Problem verursacht.

Da ich nach den ersten nächtlichen Unfällen angefangen habe, Vorlagen und Inkontinenzunterhosen in der Nacht zu tragen habe ich diese Sachen vorrätig. Habe dann auch versucht eine Einlage am Tag zu tragen. Allerdings ist diese nie an der Stelle, an der sie sein sollte...

Nehme ich eine größere, dann ist mir das zu dick und auffällig.

Jetzt trage ich die Inkontinenzhosen (Unterhosen aus Plastik) auch am Tag. Nachts mit der erwähnten großen Vorlage und am Tag nur so oder mit einer kleinen Einlage im Schritt.

Es hat schon Überwindung gekostet, aber jetzt fühle ich mich sicher und traue mich wieder unter Menschen. Es fällt so auch nicht auf, da nichts aufträgt. Seit dem habe ich auch keine Panik mehr am Tag. Wenn etwas daneben geht, fällt nichts auf.

Hoffe mit der Therapie die Ursache abstellen zu können. Bis dahin habe ich aber zumindest eine gute Übergangslösung. Also nicht unterkriegen lassen! Die Einlagen und Hosen gibt´s im Sanitätshaus.

BRenzex93


also, nach ein paar Monaten bin ich jetzt wieder hier um mal ein Update abzugeben.

ich hab jetzt eine Methode gefunden um das ganze halbwegs in den Griff zu bekommen, jedoch funktioniert diese nicht immer und außerdem ist sie keine dauerhafte Lösung. ich hab mir jetzt mal folgendes überlegt: da ich diese Beschwerden NUR dann habe, wenn ich daran denke, ist meine Blase doch vollkommen gesund, ich hab nur vergessen wie man sie korrekt einsetzt. also sollte das alles geheilt werden, wenn mir jemand lehrt wie es richtig geht. wisst ihr zufällig wohin ich da gehen muss? zum Hausarzt, zum Urologen, oder doch gar zum Psychotherapeuten?

@ waterman:

danke für den Tipp, jedoch hört sich das bei dir etwas anders an als bei mir. Inkontinenzhosen brauche ich auch eher nicht, da ich stets die temporäre Methode anwenden kann, obwohl diese nicht gerade optimal ist. trotzdem danke

ajuge23x3


Frag mal einen männlichen Psychotherapeuten mit Richtung Verhaltenstherapie.

Therapeutin deswegen nicht, weil zumindest ältere Therapeutinnen noch mit "Hofdamenblase" erzogen wurden. Es gibt auch ein Beckenbodentraining für Männer.

Cjaramxala


Es ist möglich über die Gedanken, die Organe zu beeinflussen. Ich habe einmal von einem Mann gelesen, der, als er für ein paar Wochen im Krankenhaus lag bewusst entspannen geübt hat ohne Anleitung. Da hat er gemerkt das er den Herzschlag bewusst verlangsamen konnte.

Solche Gedanken die in eine negative Richtung gehen haben immer eine Ursache, meist Ängste irgendetwas nicht zu können. Es ist, wie ein Spiegel in den man hineinschaut, denn in Wahrheit macht die Blase ihre Arbeit prima, aber Ängste können, zusammen mit einem entsprechenden Glaubenssatz, dazu führen, dass sie genau das macht, was man eigentlich befürchtet. Das ist keine Hexerei und auch nicht ungewöhnlich, denn man kann im Grunde alles mit den Gedanken machen.

Es gibt aber keine guten und keine schlechte Gedanken, sondern immer nur man selbst und ein Wille, mit dem man die Gedanken lenkt. Zweifel sind auch eine Willensbekundung und sie ziehen automatisch entsprechende Gedanken an. Das ist ganz normal. Das kann irgendwann einen Auslöser gehabt haben, den man aber vergessen hat. Ist man sich der Gedanken und des eigenen Wirkens dabei bewusst, dann kann man das auch bewusst wieder rückgängig machen.

Es gibt z.B. das Gupta-Retraining, dass man zwar bei einer bestimmten Erkrankung einsetzt, ich glaube sie heißt CFS, aber im Grunde geht es darum Gedanken umzuprogrammieren. Das zu lernen ist meine ich kein Verlust. Man lernt viel über das eigene Unterbewusstsein und wie Programmierungen funktionieren.

K:att-i00x1


Es muss nicht unbedingt psychisch sein.

Ein Freund von mir hatte mal ein ähnliches Problem und das wurde auf muskuläre Probleme im Beckenboden und Bauchraum, sowie auf Defizite der nervlichen Koordination zurückgeführt.

Es gibt da verschieden Therapien, mach dich dahingehend doch mal schlau.

A8usla}ufm.odelxl


Ich hoffe Du hast mittlerweile Hilfe bekommen?

Das Wichtigste ist natürlich immer die Ursache abklären zu lassen und zu behandeln.

Allerdings sollte man auch während dieser Zeit, oder wenn es sich nicht ganz abstellen lässt, den Kopf nicht in den Sand stecken. Was Du beschreibst ist eine Form der Dranginkontinenz. Plötzlich auftretender Harndrang, der kaum zu beherrschen ist.

Auch bei mir tritt dieses Sympthom zusammenhängend mit dem Befinden der Seele, also psychischen Herausforderungen auf.

Allerdings habe ich schon viel länger generelle Probleme mit der Blase, so daß die Psyche nur eine Verstärkung des Problemes am Tage für mich bewirkt.

Da helfen dann Therapien, Medikamente, aber auch Hilfsmittel.

Da ich wegen nächtlichem Harnverlust sowieso sogenannte Inkontinenzhosen (waschbare Hosen aus Plastik) habe, trage ich diese zur Zeit auch am Tage mit einer kleinen Einlage drin, so daß ich mir keine Sorgen machen muß, mit Flecken auf der Hose dazustehen. Das hilft mir sehr im Alltag und entlastet so natürlich auch wieder die Psyche.

-&vietn-apmesixn-


Ich habe das Problem wenn ich innerlich sehr aufgeregt bin (freudig), dass ich ein Druckgefühl verspüre, was ich zwar halten kann, aber auch schwierig. Ich gehe dann öfter aufs Klo und es tröpfelt nur wenig. Es ist klar der Psyche geschuldet, natürlich ist es nicht so das Problem, weil es nur selten so ist, aber ich wollte das mal schreiben, damit der TE weiss das es Kopfbedingt ist.

B].Lan5glos


Danke für eure Hilfe erstmal, wobei mir das mit den Einlagen nicht so gefällt. Immerhin bin ich erst 18, und dann soll ich mit Einlagen rumlaufen? ich weiß nicht :-/

Kann mir wirklich kein Psychotherapeut, Psychologe oder wie auch immer helfen? Sorry, kenn mich in dem Gebiet zu wenig aus.

Benze93

Ich würde das unter Zwangsgedanken packen. Du hast Angst, dran zu denken, und denkst, dass du hoffentlich nicht dran denken wirst...tja und das klappt auf keinem Falle. Denk nicht an einen weißen Elefanten.

Für das Problem gibt es irgendwie keine Lösung. Die Endangst ist, Du könntest in die Buxe machen. Ich weiß ja nicht, ob es so weit kommen könnte. Aber eigentlich würde das ja keiner wollen. Ich hätte auch Angst davor, aber habe trotzdem keine Angst, unter wegs in die Buxe zu pinkeln, weil ich ja einhalten kann. Und du kannst das auch. Seltsam, dass es grad da bei dir versagt, wo es nicht soll.

BCe+nzel9x3


Hi, ich bin es wieder.

Es ist eine Menge Zeit zwischen meinem letzten Posting und jetzt vergangen, da es sich stark verbessert hat und ich es nicht mehr "nötig hatte" dieses Forum zu besuchen. Ich konnte mittlerweile auch die Ursachen für mein Blasenleiden abklären, und die Angst einzunässen (was seit Beginn des Leidens nicht einmal passiert ist) zwischenzeitlich ganz gut unterdrücken. Die Ursachen waren/sind wie folgt:

- Restharn: Extrem überzogener Wasserkonsum (2 Jahre vor Beginn: 5l/Tag, mittlerweile 2,5-3l (also schon fast normal)) führte natürlich zu erhöhtem Harndrang, den ich aber über einen längeren Zeitraum aufgrund unverständlicher Faulheit gezielt unterdrückte. Dies führte dazu, dass ich bis zu einem Liter pro Wasserlassen abließ. Das ganze soll sich "Hinman-Syndrom" nennen, wobei es sich bei mir nur um eine abgeschwächte Form handelt, da Einnässen noch nie ein Thema bei mir war (weder im Bett noch im Alltag).

- Schwacher PC-Muskel: Keine Ahnung warum, aber mein PC-Muskel war schon immer etwas schwächer, was ja normalerweise kein Problem darstellen sollte. Aber in Kombination mit dem obigen Faktor gehörte es zu den Hauptauslösern meines Problems. Ich machte zwischendurch auch Beckenboden-Übungen, zog diese aber nicht voll durch da ich es nicht schaffte und schaffe nur den PC-Muskel alleine anzuspannen (mein Bauch spannt sich jedes Mal gleichzeitig mit an)

- Unsichere Mentalität: Ich bin generell ein sehr unsicherer Mensch, und kümmere mich viel darum was meine Mitmenschen von mir halten und denken. Erneut kann dieser Faktor alleine niemals zu einem ähnlichen Leiden führen, aber in Kombination mit den anderen beiden bestand halt ein gewisses Risiko.

Wie ihr seht waren/sind die Ursachen meines Leidens eine Kombination verschiedener, komplett unabhängiger Faktoren. Da gehört schon viel Zufall/Pech dazu, um tatsächlich an einer Psychischen Inkontinenz (ich nenn das jetzt mal so ;-D ) zu "erkranken". Obwohl ich bis jetzt noch bei keinem Arzt, Urologen oder Sonstiges war, so konnte ich die Auswirkungen doch schon sehr gut eindämmen und kontrollieren. Es gab sogar einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten wo ich gleich komplett vergas es überhaupt noch zu haben! Leider führte dann ein enorm unglücklicher Zwischenfall 2015 (keine Einnässung, aber ähnlich zu jenem Zwischenfall, der mich im März 2013 auf die Schwäche aufmerksam machte) zu einem "Rückfall" (aus dem ich noch immer nicht herauskam), wobei die Auswirkungen diesmal bei weitem nicht so schlimm waren wie zwei Jahre zuvor. Allerdings stört es mich noch immer gelegentlich im Alltag, und ich will das ganze wirklich hinter mich lassen. Das Problem bei der Sache ist nur, dass ich mich nicht traue zum Arzt zu gehen, da es mir ganz einfach peinlich ist, und dass ich das Training mit dem Beckenbodenmuskel einfach nicht auf die Reihe bekomme.

Lange Rede kurzer Sinn, könnte mir vielleicht irgendjemand ein spezielles, effektives Beckenbodentraining empfehlen, welches mir wirklich dabei hilft gezielt den richtigen Muskel anzuspannen? Die anderen beiden Faktoren konnte ich schon fast komplett eliminieren in der Zwischenzeit, nur dieser Punkt bleibt noch bestehen, und so auch mein Problem

Schon mal Danke im Vorhinein.

Ach ja, bevor ich es vergesse werde ich jetzt auf alle in der Zwischenzeit verfassten Beiträge antworten:

@ B.Langlos Naja,

wie ich gerade erklärt habe führte eine Reihe zufälliger Begebenheiten zu eben jenem Leiden, also versteh ich schon, warum es kaum andere Postings zu diesem Thema gibt.

@ -vietnamesin- Naja,

bei mir kommt so ein Druckgefühl nicht von ungefähr, sondern es tritt ausschließlich dann auf, wenn ich mich darauf konzentriere.

@Auslaufmodell Über die Dranginkontinenz machte ich mich schon vor zwei Jahren etwas schlauer (so wie mit allen anderen häufigen Arten auf), jedoch musste ich feststellen, dass sich keine mit meiner Ink. deckte, deswegen hielt ich es auch für nötig, einen Thread hier zu erstellen ;-)

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