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Brennen und Blut beim Urinieren

dBaten/gxi hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit ca. 3 Jahren ein Problem, welches mir immer mehr auf die Nieren geht. Ich war schon bei 4 Urologen die nix feststellen konnten:

Ich habe seit 3 Jahren Brennen beim Wasserlassen (vorne an der Eichel). So 3 mal im Monat ist auch mal Blut dabei (1-2 Tropfen NACH dem Wasserlassen). Bei 3 Urologen wurde ALLES gecheckt, nix entdeckt. Beim 4ten Blut und ich musste 2 Wochen Antibiotikum nehmen (hat nix gebracht). Somit besteht jetzt bei allen der Verdacht darauf, dass ich zu wenig trinke?! Kann das überhaupt sein? Wenn ich mehr trinke, geht es nach einiger Zeit ( 1/2-1 Tag) "weg".

Ich bin 14 und kann es sein, dass es an der Pubertät hängt? Ich mache mir wirklich große Sorgen, schließlich hab ich ja noch vieles vor mir und ich möchte mit 14 noch nicht sterben. Vielleicht hatte ja jemand sowas schonmal, kann evt. Tipps geben. Mir ist es wirklich peinlich.

Danke im voraus...

Antworten
d atexngi


Hat denn keiner eine Idee?

cxhi


Wieviel und was trinkst du denn so am Tag? Es ist schon wichtig, genug und auch das richtige zu trinken, damit die Harnwege immer gut durchgespült werden.

Was haben die Urologen an Behandlungen gemacht? Gab es irgendeine Diagnose?

An ein paar Tropfen Blut wirst du mit 14 sicher nicht sterben, keine Sorge, AUCH wenn es an so einer nervigen Stelle ist. Muss dir übrigens absolut nicht peinlich sein. Kopf hoch @:)

LXizla Nxom


das wird wohl eine arg gereizte, entzündete blase und eine sehr gereizte harnröhre sein. wieviel trinkst du denn am tag? also so 1,5 liter solltest du mindestens trinken, auf wenns schwerfällt. am besten nimmst du dafür eine 1,5 liter flasche mit in die schule und trinkst bewusst immer wieder, dann ist die schneller leer als man denkt, dann kannst du sie ja wieder mit leitungswasser auffüllen. geht mir aber auch immer so,ich trinke pro tag oftmals gar nicht oder wenn ich sehr viel trinke (in meinen augen) höchstens einen liter- und auch ich hab immer wieder probleme mit vertrockneten schleimhäuten diverser art... gute besserung :)_

d+atnengMi


Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten...

Ich trinke meist viel stilles Wasser, auch welches mit Kohlensäure, ich bevorzuge jedoch stilles Wasser. An Wochenenden auch mal ab und zu ein bis zwei Gläser Cola. Was halt auffällt ist, dass das Blut nur nach dem Urinieren sichtbar ist. Leider mach ich es mir immer sehr schwer mit dem Trinken... Einer der Urologen hat gesagt, es könnte eine Verengung sein, musste in ein Trichter Urinieren, aber alles normal...

cohxi


Wurde auch eine Blasenspiegelung gemacht? Das ist beim Mann ziemlich unangenehm, hab ich mir sagen lassen (ich hatte im letzten Jahr eine und wir Mädels haben da ja noch eher Vorteile...), aber manchmal ist es einfach nötig.

Dass du Wasser trinkst, ist wunderbar. Du hast jetzt noch nicht geschrieben, welche Menge du am Tag schaffst, aber ich schließe mich oben mal an – es sollten mindestens 1,5 Liter sein. Es gibt einige Tricks, wie man die Trinkmenge am Tag erhöhen kann, falls du damit Probleme hast.

Ein paar Gläser Cola sind auch kein Problem. Es kann halt die Blase reizen, wenn du zum Beispiel viele Säfte (pur) trinkst. Orangensaft hat viel Fruchtsäure. Apfelsaft auch. Soetwas sollte man immer mit Wasser verdünnen.

dxat"engi


Nein, es wurde noch keine Blasenspieglung gemacht, dem Urologen war das zu "Unsicher". Es lässt sich auch nicht einschätzen was ich am Tag trinke, mal mehr mal sehr wenig. So 6 Gläser am Tag, wenns hoch kommt....

d4at~enngi


Da wurde auch gesagt, dass ich dann ein Tag im Krankenhaus bleiben müsste UND ich bräuchte eine Narkose?!

c[h\i


Ja, ich kann mir denken, dass man eine Blasenspiegelung bei Männern lieber in Narkose macht. Wobei das keine Vollnarkose sein wird, sondern eine kurze Sedierung. Die Spiegelung selbst dauert vllt 10 Minuten, so wie eine Magenspiegelung auch. Man bekommt einen Zugang, darüber gibt der Doc ein Sedierungsmittel, zum Beispiel Dormicum, und dann schläft man halt ein paar Minuten. Dieses Mittel kann man sehr gut dosieren, sodass man wirklich nur so lange schläft, wie es sein muss. Dann wacht man halt wieder auf, als wär nix gewesen.

Natürlich ist das ein ziemlicher Aufwand, aber vielleicht wäre es notwendig, diesen Schritt irgendwann zu gehen. Immerhin hast du die Beschwerden ja schon ziemlich lang. Hast du mal mit deinen Eltern über die Sache gesprochen? Brennen und Blut ist nun wirklich sehr unangenehm und du musst da ganz sicher nicht dein Leben lang mit rumlaufen.

Bei deinen 6 Gläsern kommt es ja nun drauf an, wieviel in so ein Glas hineinpasst. Wenn es ca 200ml sind, dann kommst du mit 6 Gläsern auf 1,2L am Tag. Das könnte man dann schon ein wenig steigern.

SPun;flo/werx_73


Was sagen denn Deine Eltern? Du bist ja erst 14...

Insgesamt hast Du wohl nur die beiden Optionen: Situation hinnehmen – oder weiter untersuchen lassen. Was an einer Blasenspiegelung "unsicher" sein soll, ist mir nicht ganz klar. Es gibt definitiv angenehmere Dinge – und daher ist es durchaus okay, wenn das bei Kindern (sorry dafür!) mit einer Kurznarkose gemacht wird (hatte ich diese Woche erst bei einer Magenspiegelung...).

Aber dann hätte man doch etwas mehr Klarheit.

Bzgl. Trinkmenge:

Stell' Dir jeden Tag 2-3 Liter in Flaschenform hin, nimm's mit zur Schule. Und schaue abends, ob die Flaschen leer sind.

dLaVtenXgi


Ja, ich habe schon mit meinen Eltern darüber gesprochen..

S7unfloIwer_x73


Was sagen die denn? Denn aktuell tragen DIE die Verantwortung für Deine medizinische Behandlung!

a-gnexs


3-Gläserprobe:

Urinentnahme in 3 Gefäße am Anfang, während und am Ende der Miktion

initale und terminale makrohämaturie: Urethra

kontinuierlich: Blase, proximal

Aus der Blase kommt das nicht. Treibst Du irgendwelche Dinge, die Deine Harnröhre ärgern könnten?

deate7ngi


Nein, nicht das ich wüsste?

d[ate ngxi


Meine Eltern machen sich auch immer sehr viel Sorgen, ich hab ihnen aber gesagt, dass es gut ist so lange ich viel trinke. Meine Eltern würden für mich wenns sein muss die Welt sprengen :)^ ;-)

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