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Anstehende Leistenbruch-OP

Sgebwas<timanos hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

war heute beim Chirurgen und ein ausgeprägter Leistenbruch wurde festgestellt der operiert werden sollte.

Dieser örtliche Chirurg/Arzt operiert nur offen. Nach 2-3 Wochen sollte ich lt. Ihm wieder fit sein.

Kann mir leider absolut nicht leisten längere zeit auszufallen, nicht im ersten Halbjahr.

Habe es etwa ein Jahr, wusste davor aber nicht was das für ne Beule ist, bis Sie größer geworden ist.

Die OP wurde am 22sten des Monats angesetzt.

Die ersten beiden März-Wochen habe ich einen Wellnessurlaub gebucht mit Wandern, Sauna und Schwimmen.

Meine Fragen:

- Soll ich den OP-Termin wahrnehmen. Verheilt die Narbe bis März und kann ich dann meinen Wellnessurlaub genießen ? Oder kann ich noch paar Monate warten. Mein Bekannter allerdings hatte allerdings vor 2 Monaten einen Darmdurchbruch und kämpft bis heute damit noch und muss Schmerzmitte nehmen. Soweit will ich es nicht kommen lassen.

- Soll ich lieber eine Endoakopische OP machen ? Ist das Risiko für Komplikationen dadurch höher ??

- Über unser Krankenhaus hört man nur schlechte Erfahrungen. Eine Bekannte arbeitet dort als OTA und berichtet auch dauern nur schlechte Werte. Eine Alternative wäre ein 60 km entferntes Bundeswerkrankenhaus, dort soll es super sein.

- Und noch was. Angenommen meine OP verlege ich auf März.

Kann ich währenddessen versuchen meinen Leistenbruch selber zu heilen, wie im Buch: "Leistenbruch heilen ohne OP" ?? Kann ja nur besser werden oder ? Bindegewebe kann ja allgemeingehalten zuwachsen.

Oder wird es durch so einen Tragegurt nur geschwächt und es wird nach dem Abnehmen des Gurtes nur noch schlechter. Mo

- Meine größte Angst ist die Komplikation bei der OP. z.B. Unfruchtbarkeit oder Absterben des Hodens. Was man da alles liest, da wird einem schwarz vor Augen... Deshalb will ich wenn möglich eine natürliche Heilmethode vorziehen.

Bitte um Infos und Erfahrungen ??

Danke und Gruß

Antworten
SSchvlWitza2uxge67


Ich bin 600 km zu Spezialisten gefahren, auch einmal 400 km. Vor Ort war man zu dämlich, überhaupt die Leistenbrüche zu diagnostizieren. Und von solchen Ärzten muß man sich dann wohl auch nicht operieren lassen.

Ich habe immer wiederkehrende Leistenbrüche und auch Schenkelhernien. Dazu Narbenhernien. Ich kann nur dringend empfehlen, sich in Hernienzentren zu begeben, dort wird eben genau dies öfter operiert als in Feld-Wald-Wiesenkliniken. Deshalb sind sie ja auch als Hernienzentren qualifiziert.

Da fährt man in Wellnessurlaub und juckt sich an 60 km in eine Klinik, wo ein guter Ruf herrscht.... Ich habe mich mit Bauchschnitt (14 cm) schon ambulant operieren lassen, oder bin nach 3 Tagen entlassen worden, einmal auch erst nach 8 Tagen. Da ich insgesamt 6 x operiert worden bin, kann ich nur sagen, der Wellnessurlaub sollte nicht gerade zum Sport genutzt werden. Sondern zum Relaxen.....

Es sei denn, man geht nach München in die Hernienklinik Muschaweck, wo auch alle Sportler mit Rang und Namen operiert werden. So können unsere Sportlieblinge dank dieser Kapazitäten tatsächlich nach 6 Wochen wieder spielen.....

S9ebastRiZanoxs


Hallo,

war heute beim Urologen. Nach einem kurzen Blick durch Ultraschall war zwar ein Leistenbruch erkennbar, jedoch kam kein Darm sondern nur Gewebe raus.

Dieser riet mir auch zu einer OP, auch mit einem offenem Schnitt, am besten stationär.

Nach seiner Meinung kann man dies ruhig in paar Monaten machen, da er keine Gefahr erkennen konnte. Sport und schwere Tätigkeiten sollten gemieden werden. Max 5 kg darf ich dann tragen.

- Wieso empfiehlen mir alle Ärzte die offene und nicht das Endoskopische Verfahren ??

- Darf ich wirklich nur max 5 kg tragen ??

Kann ich bis zur OP versuchen den Leistenbruch durch einen Gurt zu schließen ??

Schlimmer kanns ja nicht werden.

Bitte um Erfahrungswerte

Das mit det Klinik ist natütlich ne super Idee. Die OP würde für mich etwa 3.000 kosten (habe heute telefonisch nachgefragt) Bin leider gesetzlich versichert. Lohnt es sich solch eine Privatklinik aufzusuchen ??

SCc;hllitz auggex67


Ich war in dieser Privatklinik, obwohl ich gesetzlich versichert bin.

Eine genaue Untersuchung + Ultraschall hat mich immer ca. 120 € gekostet. Da man dort sehr kompetent ist, mich immer super beraten hat, war ich bei jeder erneuten Hernie dort. Man hat mir dann eben kompetente Kliniken genannt, wo dann die OP's erfolgten. Früher war das die Uniklinik Aachen. Der Prof dort ist aber in Rente, der neue beschäftigt sich lieber mit Lebertransplantationen...

Das ist ja alles Ermessenssache. Ich bin, da immer falsch diagnostiziert wurde, jahrelang mit einer Hernie von Faustgröße rumgelaufen. Hätte sich da was eingeklemmt, hätte das sicherlich auch der blindeste Chirurg diagnostiziert....

Quatsch sind diese Bruchbänder. Davon hat man mir stets abgeraten. Eine Hernie wächst nicht mehr zusammen.

Nach 6 Hernien ist es eher so, dass ich jetzt nur noch 5 kg tragen soll.

tPsuYnamiJ_xe


Hi,

wurde am 4.12.2013 ambulant, offen und mit 15 cm Schnitt operiert.

Der Bruch wurde mit einem Netz und Plug versorgt.

Das war mein 3. Leistenbruch und der am weitesten unschmerzhafteste. Mittwochs morgens OP, Sonntags mittags die letzte Schmerzpille genommen.

Hatte 2 Tage eine Drainaige drin, die dann ohne Schmerzen gezogen wurde. Bei diesem Arztbesuch sagte der Doc auch, wir sehen uns nur wieder, wenn sie Probleme haben. 6 Wochen nicht schwer heben. ??? keine Kiloangaben

Die Narbe ist zu 99% zugeheilt und ich bin super zufrieden. Duschen ging schon Samstags nach der OP, trockengetupft, neues Pflaster drauf, fertig. 10 Tage Diclofenac gegen Entzündung und ich glaube insgesamt 6 Heparin-Spritzen gaben die mir noch mit. War krankgeschrieben bis zum 21.12.13

Der Arzt meinte, einen endoskopischen Eingriff würde man nur machen, wenn es zu Rezidiven kommt und er wüsste nicht warum er wegen eines Leistenbruches in der Bauchhöhle rumstochern sollte.

Stationärer KH Aufenthalt halte ich wegen solch einer Lapalie echt nicht nötig. Hab mich beim 2. mal nach einer Nacht selbst entlassen. ]:D

Eine Gefahr besteht nur, wenn Darmschlingen da durchrutschen und abgeklemmt werden, das hatte ich beim 2. mal und diese Schmerzen machen es zu einem Notfall. Nicht zögern und ins KH gehen !

Gute Besserung bzw eine erfolgreiche Operation, die wirklich ein klacks ist.

*:)

S;eba2stiOanoxs


Wie lange hat es bei dir gedauert bis deine Wunde komplett verheilt war ??

Konntest du nach 3-4 Wochen bereits schwimmen und in die Saune ??

tqsunBam5i_xe


Ich hääte gekonnt, mach ich aber nicht.

Sauna ist nicht mein Ding und schwimmen ist Sport =Mord. ;-)

Habe momentan noch ein winzigkleines Löchlein mit Grind dran, aber baden hätte ich damit schon nach 3 Wochen können.

S?ebast|i[anoxs


Hab gedacht dass nach 2-3 Wochen die Wunde noch eine Kruste hat und im öffentlichen Bad können die Keime diese dann entzünden.

Wenn ich es noch diesen Monat mache dann hab ich ja noch 5 Wochen bis zum Wellnessurlaub :-)

t~suna3mi_xe


sollte reichen, oder ;-)

S\ebUastia[noxs


Hey Schlitzauge69, ne Frage :

du hast deine OP in München bei Fr. Muschawek gemacht.

Welches Verfahren wurde bei dir gemacht und wann warst du wieder fit ??

Laut des Sekräterin machen die dort son komplett anderes und selbstentwickeltes Verfahren, aber jedoch mit einem Schnitt.

Wie zufrieden warst du ?

Was musstes du zaheln (falls du KK-Patient bist) und wie hat sich deine Krankenkasse beteiligt.

Danke im voraus :-)

SZebaAst{ianxos


Hallo nochmals,

war hete in der Universitätsklinik und mein OP-Termin kann ich entweder am

kommenden Montag oder am 10 März machen, gleich nach meinem Wellness-Urlaub.

Nun habe ich bemerkt dass mekn Bruch immer größer wird und leichte Schmerzen in dem rechten Hode habe.

Soll ich die OP vor meinem Wellness-Urlaub machen und eventuell meine Urlaub dann im Arsch ist oder reichen 4-5 Woche im REGELFALL bis die Wundheilung einer 10cm Narbe soweit abgeschlossen ist dass ich problemlos täglich wandern, schwimmen und saunieren kann ??

Oder doch lieber 6 Wochen abwarten und dann die OP machen. Habe nur ein wenig Bammel dass der Bruch größer wird und es zu Komplikationen kommt.

Mein Onkel hatte eine Bruch auf beiden Seiten mit Schmerzen. Hatt dann zu lang gewartet und dann isr rausgekommen (weiss nicht ob während ider nach der OP) dass er 3 Löcher im Darm hat der genäht werden mussten. Nun ist er seit 2 Monaten krankgeschrieben und schluckt immernoch täglich Schmerzmittel.

Dass will ich nicht !!!!

Nun sollte ich mich schnellstmöglich entscheiden.

Was würdet Ihr an meiner Stelle machen ??

Kann sich der Bruch innerhalb 6 Wochen so stark verändern dass ich Komplikationen bekommen werde?

War bei 3 Ärzten und die meinten so lang keine Schmerzen sind kann man locker warten.

Aber wenn ich dann innerhalb paar Wochen Schmerzen bekomme ists ja dann schon zu spät und ich hab eventuell auch Löcher im Darm ?

Nun bin ich überfragt.

t[sunamhix_xe


Meine Meinung:

Schnellstmöglich.

Bei mir war die Naht relativ schnell wieder zu und mir war das Risiko zu hoch, ein Stück Darm einzuklemmen, was bei meinem letzten Leistenbruch der Fall war. Da hatte ich die OP schneller als mir lieb war weil Notfall.

Gute Besserung

*:)

S#chliGtza2u;ge67


Hey Schlitzauge69, ne Frage :

du hast deine OP in München bei Fr. Muschawek gemacht.

Welches Verfahren wurde bei dir gemacht und wann warst du wieder fit ??

Laut des Sekräterin machen die dort son komplett anderes und selbstentwickeltes Verfahren, aber jedoch mit einem Schnitt.

Wie zufrieden warst du ?

Was musstes du zaheln (falls du KK-Patient bist) und wie hat sich deine Krankenkasse beteiligt.

Ich war dort nur ambulant zur Diagnosestellung, weil die das echt gut drauf haben. Operiert worden bin ich in Köln und Aachen, weil ich nur normal versichert bin.

SFebastCianos


Würde es am liebsten auch schnellatmöglich machen. Anderseits ist die Wahrschwinlichmeit sehr sehr gering dass in den 6 Wochen was passiert.

Und einen Koffer sollte ich ja dann nach 5 Woche auch nicht heben.

Tsunami: Wie lange hattest du einen Leiatenbruch bis es zum Notfall gekommen ist ?

Kam der Schmerz von jetzt auf nacher ?

Die Ärzte meinten, da der Bruch schon größer ist, ist die Einklemmung unwarscheinlich.

Hattest du einen ein Loch bzw einen Bruch im Darm der zuganäht werden musste ?

S9chl&it8zaugex67


Ein "Bruch" im Darm wäre quasi ein Darmverschluss mit möglichem Eintritt von Kot in die Bauchhöhle, quasi eine Perforation. Ein Abquetschen des Darms kann zu einer Minderdurchblutung und anschließendem Absterben des Darms führen. Ebenso unangenehm. Das passiert bei großen Hernien wohl eher selten.

Meistens ist es aber einfach so, dass einfach das Bindegewebe weiter nachläßt, das Loch im Bindegewebe wird eben größer und der Darm drückt dann dieses Loch immer größer. Bei mir war der "Bruchbeutel" dann so groß wie eine Männerfaust. Und klar, ich hatte Schmerzen. Aber es ist jahrelang nichts passiert, bis eben operiert worden ist.

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