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Massive Erektionspobleme nach Unfall

HKanne+s9 hat die Diskussion gestartet


Hallo Community,

mal kurz zu meiner Geschichte,

ich bin 29 Jahre alt und hatte vor 4 Monaten einen sehr schweren Unfall (Absturz aus ca. 30 Meter) passiert ist u.A folgendes:

Polytrauma, Steißbeinbruch, komplizierter Becken- und Hüftbruch, Abriss der Harnröhre ca. im Bereich des Schließmuskels, Verletzung der Blase.

Gottseidank konnten die Harnröhre und die Blase gerettet werden (Am Anfang hieß es das ich wahrscheinlich ein Urostoma bekommen würde..)

Die Harnröhre verheilte gottseidank, nur leider hat sich eine ziemliche Verengung durch die Narbenbildung, an der Stelle wo die Harnröhre wieder zusammengewachsen ist , ergeben.

Wegen dieser massiven Verengung (zum Schluss war die "Öffnung" nur mehr ca. 1 mm, Uroflow ergab als max. nicht mal 2ml/sec, auch der Restharn blieb immer über 100ml)

bekam ich vor ca. 3 Wochen 2 Schlitzungen innerhalb einer Woche unter Vollnarkose.

Nach der Dauerkater Entfernung war der Uroflow sowie der Restharn Ultraschall in Ordnung. Gottseidank hat sich die befürchtete Entleerungsstörrung der Blase wegen eines Nervenschadens als falsch erwiesen...

Um die Öffnung wenigstens solange zu behalten, so lange ich auf Reha bin, werde ich leider 3x die Woche mit einen Einmalkateter "bougiert" (Dauerkateter war 18 Ch, beim bougieren wird "nur" ein 16er eingesetzt).

Den Dauerkateter behielt ich diesmal für ca. 3 Wochen, nach den Entfernen bekomme ich jetzt immer Abends eine Emulsion in die Harnröhre, welche das erneute Narbenwachstum reduzieren soll.

Weiters habe ich Nervenschmerzen an meiner linken Fußsohle und bekam deswegen u.A.

*Cymbalta

*Lyrica (300 mg)

Ich habe vorige Woche erreicht das Cymbalta gestrichen wurde und Lyrica auf 150 mg reduziert wurde.

2 Tage nach dem Absetzen vom Cymbalta verspürte ich das erste mal nach meinem Unfall wieder so etwas wie Libido. Ich ging der Begierde nach und erreichte überraschender Weise einen Orgasmus. Nur leider am komplett schlaffem Glied. Von einer Errektion konnte ich leider gar nichts merken.

Noch dazu brannte der Samenerguss für ca. 2 Stunden in der Harnröhre nach bzw. machte ein "Druckgefühl" als ich mich in den Rollstuhl setzte. Auch merkte ich auf der Hinterseite meiner Hoden eine Art "Zug" den ich mir nicht erklären konnte.

Meine Fragen sind ob es sein kann das die fehlende Erektion noch durch das Lyrica bedingt ist, bzw wenn nicht und es sich z.B. um einen Nervenschaden handelt ob da Tabletten helfen könnten? Oder ob ich dann auf Lösungen wie eine Vakuumpumpe oder ein Implantat setzen müsste?

Vielen Dank gleich mal im Vorraus!

lg aus Österreich

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