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Vasektomie, Erfahrungen

sWommer]mo.rgxen hat die Diskussion gestartet


Hallo

Hat jemand Erfahrungen gemacht mit Vasektomie/Sterilisation? Mich interessieren ausdrücklich Erfahrungen und keine Hinweise auf Wikipedia, etc. Das kenne ich auswendig!

Vielen Dank!

Antworten
FRade-)to-xgrey


In diesem Forum:

[[http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/forum/index.php?page=Board&boardID=6&s=6dac050fefabcd46243b5a31b76cdc72a8a68dcc]]

findest Du sehr viele Erfahrungsberichte (falls Du diese nicht auch schon auswendig kennst ;-) ).

vfeEzzo


Ich bin seit 1983 sterilisiert. Doch, dieser 3seitige Bericht lässt sich wegen seiner Länge nur schwer ins Forum stellen.

Aber, wenn du Intereresse daran hast, schreib' mir 'ne PN.

*:)

k@atharinac-die--große


Vielleicht solltest du etwas konkretisieren, was dich genau interessiert... So dürften die Antworten wohl wenig bringen.

M[ilch%manxn76


Hab's vor ca. 4 Jahren machen lassen, war günstig und problemlos. Die Heilung hat recht wenig geschmerzt, bis auf ein Faden der sich entzündet hatte, aber auch das ging nach dem Ziehen dann schnell vorbei. Ich brauchte jedenfalls keine weiteren Schmerzmittel nach der OP. Aber man sollte sich nach der OP ein paar Tage Ruhe auf der Couch gönnen (z.B. OP Freitag Vormittag machen, dafür 1 Urlaubstag und dann das Wochenende). Ich würde sagen 1-2 Wochen danach hat man keinen Bock auf längere Spaziergänge. ;-D Aber sitzen im Büro geht ein paar Tage später dann schon.

Letztlich merkt niemand, ob man sterilisiert ist. Nach der OP kann man ziemlich normal laufen, da wird einen niemand anquatschen. Und das Sperma verändert sich nachher überhaupt nicht. Menge, Aussehen, Geruch, bleibt alles gleich. Auch die Narben durch die zwei Schnitte sind bald nicht mehr zu sehen.

s1omme$rmorgVen


Danke Milchmann76 und vezzo !

Syomm/ermaxnn


Also ich habe es auch vor ca. 4 Jahren gemacht.

War bei mir völlig unkompliziert. Freitag früh in den OP, Freitagmittag nach Hause.

Ich habe am Wochenende auch nicht gelegen oder so. Bin ganz normal ( natürlich etwas vorsichtig) rumgelaufen.

Am Montag musste ich für zwei Tage auf Dienstreise ( Flug) hatte aber auch da keine Probleme.

Die Fäden haben sich von selbst aufgelöst. Nach ca. 14 Tagen war es im Prinzip gegessen.

Habe dann nach ca. 4 Wochen wieder langsam mit Sport angefangen. Am Anfang zog es noch etwas aber es wurde von mal zu mal besser.

Heute sehe ich die Narben kaum noch bzw. nur in bestimmten Temperatursituationen.

Mein Sexualleben hat sich nicht verändert, klappt alles wunderbar wie vorher.

Also ich habe es nicht bereut und meine Partnerin brauchte keine Pille mehr nehmen.

DnerF-ausM


Ich habe mich vor 12 Jahren (nach dem 3. Kind) freiwillig auf den Tisch (bzw. Stuhl) gelegt.

Die Ambulante OP mit örtlicher Betäubung verlief problemlos.

Dann hatte ich ca. 1 Woche das Gefühl als hätte ich einen Ball/Tritt in die Weichteile bekommen, unangenehm aber nicht schmerzhaft. Alles gut verheilt und dann halt nach 4 Wochen der erste Test, da war noch ein toter Nichtschwimmer drin, nach 2 Wochen ein weiterer Test, der war dann sauber => Persilschein

Anfangs war dann der "sorglos lieben" Hype spürbar, aber nun ist es genau so oft oder selten wie vorher, nur eben ohne Folgen. Meine Frau hat keine Pille genommen (NFP) deshalb hat sich für sie/bei ihr nichts geändert.

KSleineYr,Jungtex01


Hallo zusammen,

ich kann nur bestätigen was ihr so positives schreibt was negativ bei einigen Texten negativ klingt kann ich nicht bestätigen.

Meine Frau und ich hatten uns einige Zeit darüber Gedanken gemacht wie wir in Zukunft mit dem Thema Verhütung umgehen. Daruf hin war für mich klar es liegtan mir hier eine Gesunde und problemlose "Lösung" zu finden.

Darauf hin habe ich vor ca. 2 Jahren die Vasektomie durchführen lassen.

Der ambulante Eingriff verlief ganz ohne Probleme.

Morgens wurde der Eingriff in einem Krankenhaus durchgeführt und ich war bereits vor dem Mittag zurück. Ich hätte aus meiner Sicht auch wieder arbeiten gehen können.

Auch den Ball/Tritt im Schritt habe ich nie verspürt.

Ich wurde dann auch noch 2 mal auf Zeugungsfähigkeit getestet und nach 8 Wochen war der Freifahrtschein da.

Wir (meine Frau und ich) brauchen nicht mehr über Verhütung nachdenken und können Sex haben ohne darauf zu achten das Verhütung statt findet.

Seit dem lieben meine Frau und ich den ungehemmten Sex wieder wie zu unseren ersten Jahren und der schöne Nebeneffekt nimmt keine Hormone mehr und hat seit dem wieder mehr Lust auf mich.

Für mich / uns ist es keine Einschränkung sonder eher eine Bereicherung

Gruss

LSemo7njuOice


Wir überlegen als Alternative zur Verhütung mit Kondom oder Pille auch eine Sterilisation beim Mann.

Wie sind eure Erfahrungen dazu. Man hat ja durchaus auch negative Berichte dazu gehört. Kann das jemand bestätigen oder seine Erfahrungen (positiv wie negativ) berichten? Langzeitfolgen, wenn vorhanden, sind ja noch nicht so genau dokumentiert und bei all den Faden zu diesem Thema hier im Forum dachten wir uns, wir machen einen kleinen Fragebogen daraus.

1) Wie läuft die OP genau ab?

1. Vorbehandlung

2. Betäubung Spray oder Spritze? Schmerzen oder Gefühl dabei. Wo genau wird betäubt und wie fühlt es sich an?

3. Dauer der OP

2) Heilungsverlauf

1. Dauer der Heilung bis zur vollen Funktion

2. Gefühl danach? z.B. Störendes Gefühl im Hodensack durch die vernähten Enden, etc.?

3. Aussehen, Narbe?

3) Gefühl beim Sex bzw. Orgasmus

1. Nachteile/Vorteile beim Orgasmus wie Intensität und Gefühl (Lustempfinden) oder irgendwas Störendes?

2. Werden die Hoden noch genauso beim Orgasmus an den Körper gezogen wie vorher auch?

3. Unterschied bei der Spermamenge, Aussehen, Konsistenz und allg. Libido?

dNudeheIit


Hab mich mal angemeldet, um hier meine Erfahrung zu berichten.

Ich habe es vor ca. 3 (oder sind es schon 4) Jahren machen lassen, weiß ich nicht mehr so genau, und daran kann man vielleicht auch schon erkennen, daß es überhaupt keine Probleme gab.

Grund: Nachwuchsplanung war definitv abgeschlossen, und die Angst vor einer neuen Schwangerschaft war zu groß.

Hab es in einer Urologischen Uniklinik machen lassen, da gab es erst eine ausführliche Beratung (zusammen mit meiner Frau), wo die Vor- und Nachteile dargelegt wurden.

Danach zweites Vorgespräch und dann OP-Termin.

OP selber war ambulant.

Vorbehandlung ist, daß die Hoden rasiert werden (kann man auch schon vorher selber machen).

Betäubung war mit Spritze, ist aber auch nicht wirklich schlimm.

OP-Dauer war ca. 30min, was mna spürt ist, wenn der Samenleiter etwas rausgezogen wird, das kann auch unangenehm sein, bei mir sagte der Operateur auch, das der eine etwas kürzer sei.

Heilung war unproblematisch, am ersten Tag habe ich es noch etwas gekühlt, vielleicht sollte man eine woche danach keine großen sportlichen Belastungen planen, da es doch noch etwas zieht.

Ich hatte einen etwas größeren Bluterguss, Arzt gezeigt (Hausarzt), der meinte, das wäre ganz normal und war dann auch 3 Tage später weg.

Nachkontrolle beim Urologen war auch alles ok, Fäden sind - glaube ich -selber rausgefallen.

Am Anfang war die Narbe an der eine Seite noch etwas größer, inzwischen ist da nichts mehr zu sehen.

Anfangs wurden die Nebenhoden etwas dicker, beim Urologen gefragt: Das ist am Anfang so, da der Spermien erst abgebaut werden müssen, das reguliert sich aber - und tatsächlich, jetzt habe ich schon seit längerem überhaupt kein Problem mehr.

Ok, das Gefühl beim Sex, nachdem der Arzt grünes Licht gegeben hat:

Super, absolut keine Veränderung zu vorher, es ist sogar noch besser, da man nun nicht mehr die Angst im Hinterkopf hat. Hat unser Sexleben definitiv bereichert.

Aber:

Lass es nur machen, wenn Du Dir absolut sicher bist, daß Du (und nur um dich geht es hier) keine Kinder mehr willst. Denk gut drüber nach, den es gibt da kein Zurück mehr (oder nur mit hohen Kosten und mit ungewissem Ausgang).

Lass es Dir auf keinen Fall einreden und denk wirklich gut drüber nach.

Ich habe es bis jetzt nicht bereut, aber das gilt nur für mich

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