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Blasenspiegelung männlich

cxhi


Peinlich muss dir in einer Klinik absolut gar nichts sein. Weisst, ich bin hochschwanger im Kreissaal gelegen, hab dort einen Blasenkatheder bekommen (also so ein Ding mit Pipibeutel und das IST schmerzhaft und unangenehm) und musste dann mit dem Ding zwischen den Beinen und nur mit einem OP-Kittelchen bekleidet einmal übern Flur in den OP-Vorraum watscheln, für meinen Kaiserschnitt. DAS war peinlich, ja klar, natürlich ist das peinlich. Und unangenehm. Aber was gibt es für Alternativen? Keine. Also Augen zu – und durch. Den Leuten dort ist das übrigens keineswegs peinlich, sondern stinknormaler Alltag. Du kannst dir vermutlich nicht vorstellen, 30 verschiedene Penisse am Tag rumbaumeln zu sehen – die Schwestern dort sind es einfach gewöhnt und es gibt nichts, was die nicht schon gesehen haben.

M2onik.a&65


Du kannst auch ruhig zeigen, dass du Angst hast. Meistens bekommt man dann auch ein paar beruhigende Worte zu hören.

E+hemaEliger N)utze!r (#5546;96x2)


Da habt ihr Recht... Andere Leute haben schon schlimmere Erlebnisse gehabt. Aber als junger Mann schäme ich mich vor dieser ungewohnten Situation. Bin nicht so der "offene" Typ der nackig in die Sauna / Strand / Duschen geht. Wenige haben mich so nackig gesehen... Damals noch zu Hause wurde über so etwas auch nicht ausgiebig gequatscht |-o

Ich werde nun damit zurecht kommen müssen und es danach verarbeiten müssen ;-) Verhindern oder Alternativen gibt es leider eh nicht.

Enmax


Aber habe Angst vor den Schmerzen und dass es so abläuft wie bei Emax

Ich bin (auf Grund eines Erlebnisses in meiner Jugend) mit einem mulmigen Gefühl zur Cystoskopie gegangen und glücklich nach Hause gekommen, weil die Sache im Prinzip schmerzfrei war.

Als ich in meiner Jugend einmal im Krankenhaus war, wurde einem Bettnachbar eine Cystoskopie gemacht. Er kam nach der Untersuchung wie ein Gefolterter ins Zimmer zurück. Er war kaum ansprechbar und jammerte erbärmlich. Blut floss aus seinem Penis.

Anscheinend hatte man ihm (damals) ein starres Cystoskop ohne Betäubung und ohne Gleitmittel in den versteiften Penis brutal hineingeschoben und seine Harnröhre schwer verletzt. Das muss höllisch weh getan haben. Im Internet finden sich Berichte über ähnliche schreckliche Vorkommnisse aus der heutigen Zeit.

Da war ich mit meinem Verlauf der Untersuchung sehr zufrieden und ich glaube, jeder Mann sollte froh sein, wenn die Untersuchung so abläuft wie bei mir.

a`gnexs


Wenn es um ein Problem einer Samenblase geht, wird man wohl primär da gucken wollen, was technisch etwas anders ist als "nur" eine Spiegelung der Harnblase. Was hat man Dir denn gesagt?

EQhLemalUiger Nut}zer@ (#546962)


Also heute war ein weiteres Gespräch. Spiegelung wird gemacht aber eben auch noch irgendwas anderes ;-) Hast Recht agnes.

Es wird aber zusammen gemacht und mit einer Intubationsnarkose . Werde also glaube ich nicht viel mitbekommen. Hoffe ich. Vllt sogar am selben Tag Entlassung. Bin gespannt auf die Schmerzen danach :(

Weiteres erfahre ich die Tage...

4jAn8dix4


Mit Narkose merkste dann gar nix. und was die Schmerzen danach angeht: Brennt ein bisschen beim Pinkeln, das ist alles.

@ Emax:

Bist ja wirklich ein freundlicher, empathischer Zeitgenosse mit Deinen ermutigenden Schilderungen für jemanden, der Angst vor ner Blasenspiegelung hat...

4yAnldi4


Ok, hab überlsen, dass Du vorher ausführlich und freundlich geantwortet hast... dann nehm ichs zurück. Nix für ungut, Emax! *:)

B`iBadH6omburxg


Hi Stenoduc,

Schmerz ist immer relativ.

Hab das ganze erst im Februar hinter mich gebracht, mit vollem Programm.

1. BLASENSPIEGELUNG

2. Befund und danach Krankenhaus

3. OP und 4 Tage Dauerkatheder

4. nach 10 Tagen ambulantes entfernen eirner Hanrleiterschiene

und natürlich alles über die Harnröhre.

Alles ist unangenehm, aber nicht unbedingt schmerzhaft. Dir in den Finger zu schneiden oder einen vereiterten Zahn zu haben, ist schmerzhaft.

Ich würde es allesdings nicht in der Klinik machen lassen, sorry, aber ich lass mir auch keinen Zahn von der Sprechstundenhilfe ziehen. Und eine Uniklinik ist nun mal eine Institution, wo angehende Ärzte sich ihr Wissen aneignen können.

Setz Dich locker auf den Hocker ( da kannste gleich mal sehen wie sich Frauen fühlen), der Arzt nimmt vor Dir Platz, führt ein Betäubungsgel ein, was einen unangenehmen Druck erzeugt, danach führt der Arzt den flexiblen Schlauch ein, was nochmal einen kurzen Moment einen etwas unangenehmeren Druck verursacht, wenn der Schlauch den Blasenschließmuskel überwindet.

Tip von mir, sobald etwas zu unangenehm wird, schön kräftig Luft ausblasen. Das gilt auch für das Entfernen des Untersuchungsintrumentes. Der Tip mit einem Tag vorher mindestens 3-4 Liter Wasser trinken und danach sowieso, hilft wirklich beim nachträglichen Wasserlassen. Das einzig wirklich unangenehme was ich empfunden habe, dass man nach der Spiegelung oder auch dem Entfernen der Schiene einen halben Tag lang das Gefühl hat, jeden Moment aufs Klo zu müssen.

Also wirklich alles nicht so schlimm und wirkliche Schmerzen sind was anderes. *:)

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