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Wie pinkelt ihr am Urinal?

FHad e-to6-grexy


@ Seven.of.Nine:

Das hat bestimmt niemand überlesen...

Wenn das so sein sollte, frage ich mich, aus welchem Grund der TE Gelächter erntet. Was er am wenigsten braucht, dürfte wohl das Gespött seiner Mitmenschen sein.

b,aeren=mama


Auch als Frau geht es aber nicht ganz einfach

MkeitsterA_Gl`awnz


In der Regel roll ich ihn grad beim Betreten der Bar ab, häng ihn beim Pissoir ein und wenns dann muss, dann lass ichs laufen ...

Im Ernst. Ich vermeide die Pissiors. Mag das nicht und jemand nebenan geht schwer. Ich geh in die Kabine, resp. warte darauf, bis sie frei ist. Wenns denn unbedingt sein muss, ich durch alle möglichen Trennwände geschützt bin oder irgendwo im Wald steh, dann mach ich die Hose ganz auf, also mit Knopf. Dieses Gefummel mit Reissverschluss und dann rauskramen, das muss nicht sein. Soll ja in jedem Fall möglichst rasch erledigt sein.

OZldmaxn61


Da diese Frage unter Urologie gestellt wurde, halte ich das Gespötte auch für ein bisschen für daneben. Allerdings ist die Frage auch ein bisschen komisch gestellt.

Nach der Entfernung meiner Prostata musste ich auch erstmal lernen richtig zu pinkeln. Den wenn man da nicht sorgfältig ist, läuft man anschließend mit einer nassen Hose herum. ]:D

D#er kleei_ne Prxinz


Und wie pinkelt man dann richtig?

Ich meine, könnte ja mal sein ... ;-)

F%ade-rto-g2rey


Allerdings ist die Frage auch ein bisschen komisch gestellt.

Spiegelt sich darin vielleicht nicht einfach Unsicherheit wider? Es ist nicht jedem gegeben, seine Gedanken druckreif zu formulieren und manch einer wird wohl eine gewisse Hemmschwelle überwinden müssen, sein Problem einer (wenn auch anonymen) Öffentlichkeit darzulegen.

OWlDdman?61


@ Der kleine Prinz,

na erst mal alles freilegen, deshalb besser nicht am Urinal.

Der Harnleiter ist nicht direkt unten an der Blase angesetzt sondern leicht seitlich. Also durch vor und zurück Bewegungen versuchen den kleinen Rest abfließen zu lassen. Problem ist, dass der unwillkürliche Schließmuskel nicht mehr vorhanden ist.

Effekt ist, wenn Du es nicht so machst, sobald Du läufst geht der kleine Rest ab und landet in der Hose. ;-D

Aber keine Sorge, bei der anschließenden "REHA" lernst Du das. :)^

W!ett]eraxu


..Hey nun seid mal nicht so fies, schüchterne Blase.. eine Angststörung ist der Grund für die Frage.

Für völlig unbedarfte, ich mußte auch erstmal schauen nach dem Begriff, den muß man wohl auch nicht kennen, kann man das schon mal ins lächerliche ziehen. Ich denke auch,Urinal meiden, vielleicht sogar in der Kabine hinsetzen könnte die einfachste Lösung sein.Es ist schon richtig Scheiße,was es alles für Krankheiten gibt und ich hoffe der TE kann dies verlieren. Ansonsten, mach dich im wahrsten Sinne einfach locker... vom Kopf her und denke einfach "pissen" ist nicht nur notwendig, sondern es kann richtig schön sein.. und sieh einfach zu, daß Du dabei alleine bist.

Meistens verliert sich das alles nach der Pubertät, also es geht weg und wird nicht schlimmer. Das ist doch schon mal was, oder?

Drer bkleine0 Pri1nz


Ah okay, danke alter Mann ;-D

F4ade-to3-grey


Ein Ratschlag für den TE? Ich gebe zu, es ist schwierig, hier allgemeingültige Aussagen zu treffen. Das Problem ist eher psychischer Natur. Hilfreich wäre es da z.B. für den TE, zu erfahren, dass er ganz sicher nicht der einzige Mann ist, dem es so ergeht, sein Problem also gar nicht so selten und ungewöhnlich ist. Viele der Betroffenen haken es vielleicht auch einfach ab, indem sie sich selbst so akzeptieren, wie sie sind. Bei Anderen ist der Leidensdruck aber möglicherweise höher. Häufig ist es auch von der konkreten Situation abhängig, ob man(n) am Urinal pinkeln kann oder nicht. Das werden sicher so einige Männer bestätigen können.

Also:

Das Problem ist, wie so oft, ein Kopfproblem. Ich halte es für wichtig, einen Weg zu finden, mit der eigenen Angst umzugehen. Dazu gehört, sich zu sagen: "Ja, ich habe ein ungutes Gefühl in dieser Situation, aber ich lasse nicht zu, dass meine Angst zu sehr Besitz von mir ergreift!"

Zudem sollte der TE immer wieder versuchen, seine Vermeidungsstrategien abzubauen, sich also immer wieder mal den für ihn unangenehmen Situationen aussetzen – auch wenn das zunächst schwerfällt. Je öfter ihm das gelingt, umso mehr verlieren diese Situationen langsam, aber sicher ihren Schrecken.

Aller Anfang ist schwer. Daher würde ich versuchen, situationsabhängig das Urinal dann zu benutzen, wenn er aufgrund geringer "Kundenfrequenz" nicht unbedingt damit rechnen muss, dass er innerhalb der nächsten Augenblicke "gestört" werden könnte. Zudem ist es vielleicht hilfreich, das nur dann auszuprobieren, wenn er wirklich großen Harndrang verspürt. Das wird sein Vorhaben erleichtern.

Owldm%anx61


Das was ich wegen fehlender Prostata geschrieben habe hilft ihm auch.

FXeldki3x6


Ich glaube jeder hat angst vor dem urinal es laufen zulassen wenn daneben welche stehen, da hilft nur augen zu und an was anderes denken z.b. fließende Gewässer bäche... dann geht das schon,

bWeanmxika


Hallo

ich glaube, die meisten der Spassvögel hier haben keine Ahnung was Paruresis ist und was das für den Betroffenen bedeutet. Unglücklicherweise hat er die Frage falsch gestellt, nicht das Auspacken ist das Problem sondern den Urin zum laufen zu bringen.

Es ist ein rein psychisches Problem, wenn Du am Urinal stehst, denke einfach so intensiv wie Du kannst an irgendetwas, vielleicht wie angenehm es ist, Deine Hand in warmes Wasser zu halten. Auf keinen Fall schiele zu deinem Nachbarn, ob der vielleicht guckt, weil er bei Dir nichts plätschern hört. Auf stark frequentierten Toiletten geh einfach auf die normale Toilette, dort kannst Du ungestört. Ansonsten übe das mit der gedanklichen Ablenkung, mit der Zeit verliert sich die Scheu und du hast dann keine Probleme mehr.

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