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Schlimme Beschwerden in Harnröhre und Scheideneingang

EfinhoeGrnchxen/26 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihrs *:)

Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen.

Habe am nächsten Montag Termin beim Urologen und war auch am Dienstag schon beim Gynäkologen und habe da Vaginaltabletten mit Östrogen bekommen, die ich 12 Tage lang einnehmen soll.

Ich hatte in letzter Zeit viele Blasenentzündungen. Die Bakterien aus der Blase sind jetzt weg, allerdings habe ich immer wieder sehr starkes Brennen, Stechen und Jucken in der Harnröhre und am Scheideneingang.

Es tut wirklich sehr weh und wird dann besser, wenn ich viel trinke. Meist Mineralwasser oder Nieren - und Blasen Spültee (Sitroga) .

Dann ist es 1 - 2 Tage wieder fast weg und beginnt dann von Neuem...

Habt Ihr irgendeine Idee, was das sein könnte ?

Liebe Grüße

Einhoernchen

Antworten
E>inhoer|ncheng2x6


Nachtrag : Habe eben mal einen Teststreifen bemüht, mit dem man den Urin auf Blut und Proteine, Leukos usw testen kann.

Da wurden eine Menge Leukos angezeigt. Aber kein Blut.

lae, shang r;eal


Verhütest su hormonell?

Wie sieht deine Intimhygiene und -pflege aus?

E(inhoAernchoen26


Ich verhüte derzeit gar nicht, habe auch keinen Geschlechtsverkehr.

Intimpflege ist nur mit Wasser bzw. wenig Duschgel.

ANmarmilixa


Es tut wirklich sehr weh und wird dann besser, wenn ich viel trinke. Meist Mineralwasser oder Nieren - und Blasen Spültee (Sitroga) .

Trinkst du denn generell genug? 2-3 Liter pro Tag?

Frauen sind ja grundsätzlich anfälliger für Blasenentzündungen usw. als Männer da die Harnröhre kürzer ist. Deshalb ist es wichtig genug zu trinken damit auch ja alle schädlichen Bakterien ausgespült werden und sich gar nichts erst ansiedeln kann. Manche Frauen und Mädchen bekommen dieses Brennen im Scheiden/Harnröhrenbereich durch Saure Säfte wie Oragen oder Apfelsaft oder auch scharfe Lebensmittel. Konntest du beobachten ob es sich nach bestimmten Situationen oder Genuss von Lebensmitteln verschlechtert?

Hdühnermxama


Meine Mama hat das gleiche Problem, und das schon seit fast einem Jahr. Wir wissen momentan auch keinen Rat mehr

S3arapha87


vielleicht hilft euch dieser beitrag weiter:

[[http://www.zentrum-der-gesundheit.de/chronische-harnblasenentzuendung-ia.html]]

ich hab jetzt gottseidank erst eine hinter mir, also keine chronische, fand diese seite aber ziemlich hilfreich und habs ohne antibiotika wegbekommen. ist natürlich kein pauschalvorschlag kein antibiotika zu nehmen, am besten mit dem arzt beraten, ob es möglich ist! Aber gerade Ärzte verschreiben Antibiotika immer noch viel zu schnell und früh... :(v

liebe grüße!

HXüqhner4mamxa


Das Problem bei meiner Mama (80 ) ist, dass sie mittlerweile Beschwerden hat, aber kein Befund da ist. Sie war 2 mal stationär im KH, beide Male dicke Blasenentzündung mit Antibiotikum i.v., Blasenspülung, 1 Mal Biopsie. Dazwischen immer wieder Beschwerden und ambulante Antibiotikagabe. Vorbeugung mit Cranberry-Saft, Impfung,lokale Oestrogengaben, bei Beschwerden hochdosierte pflanzliche Präparate.

Wir wissen uns wirklich keinen Rat mehr.

S`telRla8x0


Ich würd den Cranberry-Saft weglassen. Grad bei einer empfindlichen Blasenschleimhaut kann der Brennen und Missempfindungen in Blase und Harnröhre extrem verschlimmern oder gar auslösen.

Wie viel lokale Östrogengaben? Täglich eine Östriolcreme oder seltener?

H2ühnebrmRama


Östrogen in Cremeform und als Supp.

Da sie ein Mamma Ca hatte,darf sie es nur max. 2mal die Woche.

Cranberry nimmt sie momentan auch nicht.

STtellea80


Hm, das ist natürlich blöd. Wenn sie mehr Östriol nehmen könnte, würde das der Blase natürlich gut tun.

Nimmt sie sonst was zur Hautpflege im Intimbereich? Mit hat reines Bio-Kokosöl sehr gut getan. Das ist gut für die Haut, pflegt, wirkt leicht gegen Bakterien, Pilze und Viren und hilft damit indirekt auch der Blase. Es gibt soweit ich weiß auch Scheidenzäpfchen mit Hyaluronsäure für die Feuchtigkeit (ohne Hormone). Vielleicht würde es helfen, wenn sie da mal eine längere Kur macht, an den Tagen, an denen sie kein Östrogen nimmt.

Was auch noch helfen könnte, wäre eine Osteopathin oder Physiotherapeutin die sich mit den Beckenorganen auskennt. Nach Blasenspiegelungen und schmerzhaften Entzündungen gibts im Beckenboden oft Verspannungen (die Frau selbst evtl. gar nicht wahrnimmt). Der Beckenboden umschließt die Harnröhre und durch die Verspannungen gibts ständige Missempfindungen (Brennen, Reizblase etc.).

Hhühne,rmama


Sie nimmt in an den hormonfreien Tagen schon mal Vagisan. Auch Doederlein med supp hat sie schon ausprobiert.

Noch dazu eine Kur mit Symbioflor nach dem Langzeitantibiotikum.

Ich habe sie auf Beckenbodentraining hingewiesen. Das nimmt sie nur schwerlich an. Mittlerweile ist sie bald für Ratschläge nicht mehr offen.

Der Urologe meinte bei der letzten Untersuchung, dass er eine psychische Ursache vermutet.Er hat ihr etwas zur Angstlösung für die Nacht aufgeschrieben. Aber das will sie nicht nehmen, weil sie den Zusammenhang nicht sieht ( oder sehen will) und" sich das doch nicht einbildet) :-/

SOte'l0la80


Es geht dabei nicht in erster Linie um "Training" des Beckenbodens sondern um seine Entspannung.

Für die Scheide würd ich weniger die normalen Milchsäurezäpfchen probieren, sondern eher die Produkte in Gelform, bzw. die, die tatsächlich Feuchtigkeit spenden. Die Hilfsstoffe in Zäpfchen reizen oft noch zusätzlich.

Ich würd mich nicht zu sehr auf die psychische Ursache festlegen. Deine Mutter ist 80 Jahre alt. Sie ist weit nach den Wechseljahren. Blasenprobleme aufgrund eines Östriolmangels treten da gar nicht selten auf und die sind nun definitiv nicht eingebildet. Eine zweimalige Östriolergänzung pro Woche kann das Problem auch nicht wirklich beheben. Nur zum Vergleich...ich musste mit Mitte zwanzig auch Östriol ergänzen, täglich!! Und der Urologe meinte, ich müsse mich darauf einstellen, dass ich das Östriol wg. der Blase immer brauchen würde.

Ich verstehe sehr gut, dass deine Mutter mittlerweile keine Lust mehr hat, neue Sachen auszuprobieren. Hatte ich oft auch nicht mehr. Aber bei mir hat es sich gelohnt. Von daher kann ich euch nur ermutigen.

E]inhouer7nchexn26


Morgen habe ich den Termin beim Urologen.

Was meint Ihr,was er tun wird ?

SUtelxla80


Du musst vermutlich eine Urinprobe abgeben (Morgenurin oder Katheterurin, je nach Urologe ist das verschieden). Davon wird (hoffentlich) eine Urinkultur angelegt.

Evtl. macht er einen Harnröhrenabstrich. Dann wird er hoffentlich eine genaue Anamnese deiner Beschwerden machen.

Vor allem anderen, was man da noch so untersuchen kann, würde ich erwarten, dass der Urologe das erst mit dir abspricht bzw. die Ergebnisse der o.g. Untersuchungen vorliegen hat, bevor er da weiter tätig wird.

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