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Nach Leistenbruch OP Schwellung im Stehen?

m/omox75 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe am vergangenen Donnerstag, also vor 5 Tagen meinen wiedegekommenen Leistenbruch flicken lassen, und zwar offen mit Netzeinsatz auf der Innenseite des Lochs (Pelissier).

Vom Gefühl her lief alles super, nach 2 Tagen konnte ich abgesehen vom üblichen "Uff-Moment" beim Aufstehen praktisch schmerzfrei laufen, gestern war sogar der Arzt überrascht, das ich mit nur einem klein wenig lahmem Schritt fröhlich zum Pflasterwechsel ins Behandlungszimmer reinspaziert bin.

Dabei sah ich ohne Verband zum ersten mal die im Stehen noch überaus üppige Schwellung im Bereich der Narbe, die der Arzt mit "normal, kann noch ein paar Wochen dauern, bis die weg ist, v.a nach Netzeinsatz" beschrieb. Im Internet bestätigte sich das in diversen Postings von Patienten und Infoblogs von Praxen und Ärzten. Alles gut so weit.

Was mir jetzt aber doch Sorgen macht ist die Tatsache, dass sich diese Schwellung stark vergrößert, wenn ich aufstehe. Klar - Schwerkraft, es rutscht halt runter. Aber: Warum kann denn da jetzt mit dem Netz überhaupt noch was rutschen? Und was soll denn da jetzt passieren, dass das in 3 Wochen nicht mehr rutscht? Ich meine das Netz ist drin, alles ist vernäht, und die Schwellung der reinen Narbe an sich dürfte doch im Stehen nicht wirklich größer werden, oder? Wird da was erst noch fester? Oder isses die Flüssigkeit, die noch weggeht?

Sollte ich das Ergebnis der OP nochmal per Ultraschall checken lassen? Oder ist auch das Rumgerutsche zum jetzigen Zeitpunkt noch ok?

Wer nimmt einem gebrannten Kind die Angst? Ich bin bislang drei mal operiert worden und bislang haben alle OPs ihr Ziel verfehlt oder die Sachen sind wiedergekommen. Daher bin ich villeicht etwas "empfänglich" für schlechte Indizien...

Danke für ein paar Ideen!

Grüße,

Christoph

Antworten
Evmax


Ich bin bislang drei mal operiert worden und bislang haben alle OPs ihr Ziel verfehlt

Waren das drei verschiedene Ärzte bzw. KH?

Wenn nicht, dann den Arzt und das KH wechseln.

HganasileinHcIhen


Ist denn dreimal das selbe Problem/selbe Region operiert worden? In welchem zeitlichen Abstand?

Ich wünsche Dir gute Besserung!!

H*ansJileirnchen


Sehe gerade 24.4. "Wiederholte Leistenhernie" hast Du schon Was geschrieben aber da werde ich nicht schlau draus. Eine OP vor 2 Jahren mit Netzeinlage...

Hier schreibst Du

bin bislang drei mal operiert worden

klär uns mal auf, please. Ist da jedesmal ein Netz "eingebaut" worden? Zuvor vorhandenes Netz entfernt? Oder draufgelegt? (gibt es auch)

BPeonitxaB.


Nach 6 Hernien OPs kann ich nur sagen, dass sich da auch Wundwasser bilden kann, was natürlich zu einer Beule führen kann. Wurde bei mir immer mit einer Kanüle abgezogen.

Kann also passieren und das hat sicherlich nix mit der Klinik zu tun. Und ja, das sah man auf dem Ultraschall.

Und gegen eine Veranlagung eines schwachen Bindegewebes ist auch eine Klinik machtlos. Echt jetzt.

mYomo475


Also:

Im Detail wurde ich vor 2 Jahren das erste mal an der Leiste geflickt, damals ebenfalls offen und es wurde nur genäht, alos kein Netz.

Die Schwellung damals war auch direkt nach der OP exakt so groß wie vor der OP und sie war nie kleiner. DAs ist mir gleich beim ersten Duschen ohne Pflaster aufgefallen. Ich hatte zwar keine Beschwerden, aber die hatte ich vorher auch nicht, also war auch damals schon die Schwellung der Grund, weshalb ich hingegngen bin und mich habe kontrollieren und dann operieren lassen.

Nun wurde die nie verschwundene Schwellung nach 1,5 Jahren langsam noch größer und es kamen die ersten Zwicker und Zwacker hinzu. ALso bin ich wieder hin - wieder OP. Dieses mal offen mit Netzeinsatz nach Pelissier Methode.

Direkt nach der OP war die Schwellung noch größer als vor der OP, was der Chirurg und das Internet mit Wundflüssigkeit nach dem Netzeinsatz begründete. ALso soweit alles ok.

Nun wundere ich mich eben, dass diese Schwellung bzw. deren Größe abhängig ist davon, ob ich liege oder stehe. Im Stehen wird sie deutlich größer, im Liegen ist sie sehr klein.

Ich habe halt nicht bildlich vor Augen, wie das da drin aussieht. Meiner Vorstellung nach ist das jetzt alles fest vernäht und ist, unabhängig von Stehen oder Liegen immer gleich dick, weil eventuelle Schwellungen im Gewebe sitzen. Stehe ich auf, sieht es aber halt wieder genau so aus, als würde "da unten" was rausrutschen.

Und gegen sichtbare Schwellungen direkt nach der OP bin ich aus zuvor genanntem Umstand eben etwas empflindlich. Daher meine Sorge / Frage.

Ich bin am Montag zum Fäden ziehen, da werd ich nochmal fragen, ob das so normal ist. Da ich aber absolut keinerlei Beschwerden habe (außer einen tierischen Lachanfall gestern bei "Leg Dich nicht mit Zohan an", er mir ein fieses Zwicken in der fogenden halben Stunde einbrachte), ist da jetzt noch nicht die große Brisanz drin.

Das mit den 3 OPs war auf meine generelle Sorge bezogen, dass bislang operierte Probleme bei mir nie wirklich weg waren bzw. nach kurzer Zeit wiederkamen. Es sollte hinterlegen, dass es mir an Erfolgserlebnnissen mangelt und ich deshlb etwas sekptisch bin, ob da (wie bislng eben jedes mal) auch jetzt nicht wieder irgendwas schiefgelaufen sein könnte.

Der Leistenbruch wie beschrieben, dazu eine fiese KieferOP, bei der auch nicht alle Entzündungsherde entfernt wurden und die dementsprechend jetzt erneut ansteht sowie ein Kreuzbandriss mit Ersatzplastik, die nach gerade mal einem spärlichen Jahr wieder riss und mir jetzt einen tollen Marathon durch die OPs verschafft.

Ich hoffe jetzt ist es verständlich. Vielleicht kann ja noch jemand was zu der stellungsabhängigen Schwellung sagen, wenn nicht bin ich wie gesagt Montag eh wieder beim Arzt.

Danke für's Lesen!

Christoph

B|eniWtaB.


Steht doch schon da, es kann sich innerlich Wundsekret gebildet haben. Und bis das resorbiert ist, kann es dauern...

Bis ein Leistenbruch innerlich verheilt ist, kann es mehrere Monate dauern (lt. Uniklinik Aachen) Sich nach 5 Tagen nen Kopf zu machen, finde ich schon etwas seltsam....

Vielleicht sollte man sich mal in Geduld üben statt dies oder das zu glauben oder anzunehmen.... Und außerdem steht ja eine Nachkontrolle an....

m{omo7x5


Benita,

wie Du sicher gelesen hast, bezog sich meine erneute Antwort hauptsächlich auf einige Nachfragen. Daher passt "steht doch schon da" sowie Dein für mich recht unverständlicherweise so direkt geäußertes Kopfschütteln über mein Anliegen aus meiner Sicht nicht so ganz in den Kontext. Meine Frage zielte und zielt hauptsächlich darauf, was sich da bewegen kann. Wenn es nur das Wundsekret ist, ist doch alles in Ordnung. Das wurde mir gestern beim Fäden Ziehen ja auch nochmal bestätigt, auch dass die Vernarbung der Fäden im Gewebe und am Netzrand eine ganze Weile dauern kann.

Ich weiß jetzt nicht so recht, was das mit Ungeduld zu tun haben soll, wenn ich hier frage, wenn sich mir die Frage vorher stellt. Wenn Arzt- bzw. Folgetermine und logisches Denken eh jede Sorge und jeden Gedanken überflüssig machen, können wir 95% aller Forenbeiträge hier löschen. Auch wenn Du's seltsam findest - lass mich mich doch mit dem Thema beschäftigen und fragen, vor oder nach Kontrollterminen. Mir hilft das. Wenn's Dich stört oder ärgert: einfach weiterklicken :-)

Trotzdem danke!

LG

Christoph

H^aHnsilepinchxen


Die Schwellung damals war auch direkt nach der OP exakt so groß wie vor der OP und sie war nie kleiner. ...Ich hatte zwar keine Beschwerden, aber die hatte ich vorher auch nicht, also war auch damals schon die Schwellung der Grund, weshalb ich hingegngen bin und mich habe kontrollieren und dann operieren lassen....Nun wurde die nie verschwundene Schwellung nach 1,5 Jahren langsam noch größer und es kamen die ersten Zwicker und Zwacker hinzu.....Direkt nach der OP war die Schwellung noch größer als vor der OP

Man hat als Leser den Eindruck, deine Leisten-OPs waren allesamt sinnlos. Dafür hast Du mein Mitgefühl.

Man kann Deine Entspanntheit nur bewundern: Zusätzlich nach Kreuzband-OP erneute OP dort nötig, und bei Kiefer-OP möglicherweise rumgepfuscht.

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