» »

Entfernung Harnleiterschiene Narkose? Große Angst

MbarkusI32NRjW hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich wurde vor 3 Wochen als Notfall ins KH eingeliefert mit 40 Fieber und beginnender Urosepsis. Nieren hochgradig vereitert und gestaut, dazu Nierencholik. Sofortige Not OP, Einbringung einer DJ Harnleiterschiene zur Entlastung der Nieren, sofortige Antibiotika Therapie und so weiter. Nach einer Woche stationärer Behandlung ging es mir wieder gut.

Morgen, am 20.05. wird unter Vollnarkose eine URS vollzogen, um dem Stein endoskopisch aus der Niere zu holen. Danach wird aus Vorsicht erneut eine DJ Schiene eingebracht, die nach etwa einer Woche gezogen werden soll.

Hier beginnt für mich der Alptraum....als ich als Notfall ins KH kam, wurde mir als erstes ein Katheter gelegt. Als erstes Gel rein, hat schon weh getan und sofort den Schlauch reingerammt, dauerte 5 Sek. war aber sozusagen der dollste Schmerz, den ich bis dato jemals empfunden habe, die Ärztin war nicht zimperlich. Dann im KH mit 3 Leuten gesprochen, denen die Schiene gezogen wurde, alle 3 sagten, es ist die Hölle, verlang eine Vollnarkose, einer hat die Behandlung abgebrochen, ist ausgerastet und hat einen Narkosearzt verlangt, er sagt, die haben die nach 20 Min noch nicht ziehen können, es war ein Albtraum.

Das muntert mich ungemein auf, nach meiner Katheter Erfahrung habe ich große Angst davor, das nimmt aber niemand ernst. Anruf beim örtlichen Urologen, wo sie ambulant gezogen werden soll. Aussage ist, keine Narkose, nur diese nutzlose Gel. Und ja, es tut weh, aber sie sind ja kein Mädchen :-) Tolle Antwort. Im Krankenhaus angerufen im Sekretariat, dort sagte man, wenn ich mit Überweisung komme, kann ich das in Kurznarkose machen lassen, der Urologe dort sagte, das ist unüblich, wird nicht gemacht ??? Anruf bei AOK, die sagten, die Narkose würde gezahlt werden, wenn ich mit Überweisung dazu ins KH gehe.

Was soll ich nun machen? Soll ich morgen im Nachgespräch beim Urologen darauf bestehen? Warum nimmt die Angst niemand ernst? Andauernd der Spruch von den Ärzten, Sie sind doch kein Mädchen.

Freue mich auf eure Ratschläge :-)

Antworten
S}traigh.tFlu)sh86


Blasenspiegelung inkl. die Entefernung der DJ Schiene ist nicht unbedingt sehr angenehm aber auch nicht unaushaltbar schmerzhaft. Es kommt auch immer darauf an, ob der Arzt sein Handwerk beherrscht. Da du ja schon schlechte Erfahrungen mit dem legen von Kathetern gemacht hast, würde ich das ganze in einer Kurznarkose bzw. im Dämmerschlaf machen lassen.

Solche Sprüche würde ich auch nicht Ernst nehmen, dann bist du halt ein Mädchen :-) So ein Schwachsinn, in der heutigen Zeit muss keiner irgendwelche Schmerzen mehr sinnlos ertragen!!!

Oschoytonixa


Ich habe mir nach meiner URS einen MONO-J Katheter legen lassen. Das heißt der schaut aus der Harnröhre raus. Einen Blasenkatheter hat man ja sowieso. das war alles gar nicht schlimm, keine Vergleich mit dem extrem schmerzhaften Leben mit der Schiene. Beim Entfernen wurde nur unten geogen und zack war er draußen. ich habe mich derart gefreut. Sonst hätte der Doppel-J Katheter noch eine Woche liegen müssen und per Blasenspieglung entfernt werden müssen. Das hatte ich auch schonmal, war aber auch weniger schlimm als ich dachte. Hat kurz gepiekt aber dann war er draußen.

Also ich hatte die Schiene 5 Wochen (das war die Hölle), dann KH-Aufenthalt, am 2. Tag die URS (absolut problemlos und danach waren sofort die Schmerzen weg), am 4. Tag Katheter und Mono-J Schiene ziehen. 5 Tag Entlassung. Vielleicht kannst du den Arzt in der Klinik ja mal darauf ansprechen.

M*ajxa27


Ich würde darauf bestehen, dass es mit Narkose gemacht wird. Das Ängste oft nicht ernst genommen werden, ist leider häufig so. Ich habe gelernt mich da durchzusetzen und auf Narkose zu bestehen, egal ob ich dann für ein Weichei gehalten werde.

Und gerade wenn du schon beim Katheter starke Schmerzen hattest, würde ich mir das Ganze nicht ohne Narkose antun.

Viele Grüße

M>arkuts32NRxW


Danke für eure Antworten. Jeder empfindet das ganze auch anders, es gibt Leute, die zahlen Geld dafür, um sich im SM Studio einen Katheter legen zu lassen. Bei mir ist es scheinbar sehr empfindlich in diesem Bereich. Und wenn ich überlege, die Schmerzen von Katheter legen bei der Entfernung mehrere Minuten aushalten zu müssen, dann behalte ich die Schiene lieber den Rest meines Lebens drin.

Ich habe schon gehört, dass in dem KH das schon mal im Kurznarkose gemacht wird, ist halt nicht Standart. Aber jeder sagt Nein, gibt es nicht, das begreife ich nicht. Ich denke, die wollen den Aufwand nicht - obwohl die Kasse es ja zahlt. Was mich irritiert ist halt, im KH bei der Sekretärin der Urologie sagt man Ja mit Überweisung, die Ärzte sagen Nein, der Aufwand lohnt nicht.

M8ajba2v7


Ich lass mittlerweile Blasenspiegelungen immer mit Kurznarkose machen, da ich dabei auch extreme Schmerzen habe. Die Ärzte beschweren sich zwar über den Mehraufwand, aber sie machen es trotzdem. Ich bin allerdings auch privat versichert. Könntest du notfalls anbieten, die Narkose selbst zu bezahlen?

Mcarku[s3`2NRW


Genau das sehe ich nicht ein, da es eine Kassenleistung ist. Habe mit meiner Kasse telefoniert, diese haben mir das bestätigt. Klar ist das Mehraufwand, aber der wird doch bezahlt. Wenn die Ärzte sich morgen quer stellen, versuche ich es in einem anderen Krankenhaus. Ich begreife das nicht. Dann soll sich der Urologe mal die Dinger unten reinstecken lassen :-)

O1cho{tonia


Frag doch erstmal den Arzt in der Klinik ob sie dir einen Mono-J Katheter einsetzen können. Dann hättest du das Ganze Problem nicht. Die ziehen den von unten raus und das merkt man nicht und dauert nur circa 5 Sekunden. Rein in die Blase ist schlimmer. Wenn auch auszuhalten (wirklich nur 1 Minute, dann war es vorbei)m, trotzdem war es super, das umgehen zu können.

MHaike2x802


Mono-J ist ganz gut und schön, damit darf er theoretisch aber nicht nach Hause und muss immer aufpassen das er nicht hängen bleibt bzw sich das Teil versehentlich rauszieht und er müsste einen Blasenkatheter tragen.

Einen Mono-J kann man mal für 1-2 Tage einlegen, aber nicht unbedingt für eine Woche.

O+cho.tonixa


Naja also ich sag mal so. Im Krankenhaus musste ich so oder so bleiben, ob Doppel-J oder Mono-J, mit Mono-J musste ich halt einen tag länger beliben, dafür war ich alles mit einem Mal los ohne eine weitere Woche Qualen mit dem Doppel-J und der nervigen Blasenspiegelung bei Entfernung. Und einen Blasenkatheter hätte ich eh bekommen, da gab es keine Wal, aber ok, das kann natürlich von Klinik zu Klinik unterschiedlich sein. Bei mir war der einzihe Unterschied einen tag längerer Aufenthalt, aber den habe ich sehr gerne in Kauf genommen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Urologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Nierenerkrankungen · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität · Vorhautprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH