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Wie oft sollte man als Mann zum Urologen und ab wann?

a%n=nLi4u hat die Diskussion gestartet


Kennt sich hier jemand aus? Gibt es da vom Arzt konkrete Vorgaben also zum Beispiel ab 40 muss ein Mann

alle 2 Jahre zum Urologen die Prostata untersuchen?

Und merkt ein Mann was wenn er Prostatakrebs bekommt? Oder merkt er nichts und man merkt es nur wenn man

sich untersuchen lässt?

Ich hab mich da mit jemand (einem Mann) drüber unterhalten und der meinte wenn man keine Probleme hat muss man auch nicht zum Urologen. Ich sehe das anders. Als Frau geht man auch zum FA und lässt sich untersuchen.

Antworten
Cmran}k1


wenn man keine Probleme hat muss man auch nicht zum Urologen.

Richtig! Müssen sowieso nicht.

Als Frau geht man auch zum FA und lässt sich untersuchen.

man? Es zwingt auch keiner eine Frau dazu und tut auch nicht jede , nur ist es bei Frauen einfach ratsam, wegen mögl. gewollter oder ungewollter Schwangerschaft , Hormonhaushalt, Krebsvorsorge etc.pp.!

Dies ist alles freiwillig und wird als bestimmte Vorsorgeuntersuchungen , jenachdem, ab einem gewissen Alter angeraten und empfohlen, nicht mehr und nicht weniger.

Jeder entscheidet immer noch für sich selbst.

Eine Prostatauntersuchung z.B. wird (glaube ich ) ab gut 40zig empfohlen, bin mir aber nicht ganz sicher.

jcust_;loo|kiMng?


Hier (in AT) wird gerade die Prostatauntersuchung ab 45 mit relativ großem Medienaufwand beworben.

Ecmaxx


Und merkt ein Mann was wenn er Prostatakrebs bekommt? Oder merkt er nichts und man merkt es nur wenn man sich untersuchen lässt?

Der Krebs in der Prostata entsteht altersbedingt durch einige Krebszellen, die sich irgendwann zu einem Tumor vereinigen können. Vorher können diese aber den Harnfluss behindern und eine Vergrößerung der Prostata erzeugen. Daran kommt kein Mann Ü70 vorbei.

Symptome für Prostatakrebs sind allenfalls Probleme bei der Blasenleerung und damit verbunden Resturinbildung. Diese Symptome sind allerdings auch bei einer altersbedingten gutartigen Vergrößerung der Prostata vorhanden.

Der PSA-Wert im Blut ist ein Messwert für einen etwaigen Prostatakrebs. Bis 4,0 gilt er als harmlos. Über 10 gilt er als höcht krebs-verdächtig.

Dieser Wert kann allerdings durch Entzündungen oder mechanischen Druck auf die Prostata (z.B. beim Radfahren oder Reiten) oder nach GV überhöht sein.

Eine Untersuchung zur Feststellung der Größe der Prostata ist jedenfalls ratsam.

Falls dann der Verdacht auf Krebs geäußert wird, ist allerdings Vorsicht für das weitere Vorgehen angesagt. Sehr häufig wird die Entfernung der Prostata empfohlen. Für den Patienten bedeutet dies aber auch, dass er inkontinent wird und ab dann bis an sein Lebensende Windeln tragen muss.

Ich habe in der Prostataproblematik schon etliche eigene Erfahrungen und bin zu deren Mitteilung an Andere gerne bereit.

RNeneQRoedetxReime


und der meinte wenn man keine Probleme hat muss man auch nicht zum Urologen.

Ja und Nein.

Eine präventive Untersuchung ist natürlich nie verkehrt.

Allein schon um sein Gemüt zu beruhigen.

Allerdings sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen, wenn erste Anzeichen auftreten.

Das heißt - wie auch schon Emax schrieb - wenn man Probleme mit dem Wasserlassen oder dem Ejakulieren hat.

Auch eine leichte Blasenentzündung kann ein Zeichen sein.

Je früher etwas erkannt wird desto einfacher ist es dann etwas dagegen zutun bzw. schlimmeres zu verhindern.

Insofern hast du recht, dass man so eine Untersuchung schon mal machen lassen kann obwohl man noch nichts bemerkt.

Man sollte es aber auch nicht übertreiben - denn wenn man alles regelmäßig an Organen untersuchen würde nur weil man im Risikoalter ist würde man nur noch bei Ärzten sitzen.

Mua!urigMha


Es ist allgemein bekannt, dass die meisten Männer entweder gar nicht, oder zu spät zu Ärzten gehen. Schätzungsweise sterben sie deswegen früher als Frauen. Der Betreffende sollte einfach beim Hausarzt einen Check-Up machen lassen und sich eine Überweisung zum Urologen geben lassen.

LFaxmPe


Jeder Mann ist selbst für seine Gesundheit verantwortlich. Müssen muß niemand ;-D

Aber wenn Mann wartet, bis er Beschwerden hat, kann es durchaus sein, daß bereits ein fortgeschrittenes Stadium eines Tumors erreicht ist. Dann kann Mann niemand anderem die Schuld geben ... :-/

Mann kann auch die Augen vor den Risiken des Lebens zumachen und abwarten. Manchmal gehen sie an einem vorbei :)^

Trotzdem: der kluge Mann baut vor, besser sorgt vor. Und das wohl spätestens ab ca 50/55 Jahren.

Gruß!

ahnniK4xu


Und wie schaut es mit Hodenkrebs aus? Männer sollten sich regelmäßig selbst abtasten. Das haben wir

zumindest so im Unterricht gelernt aber wieviel Männer machen das auch? Sind die dazu auch zu faul?

Emax kennst du dich aus was man macht wenn jemand Prostatakrebs hat? Ich hab gelesen Testosteron

soll das verschlimmern. Heißt das Männer bekommen dann das Testosteron aus dem Blut gefiltert oder

wie soll das gehen? Aber ohne Testosteron werden die doch dann total fett und depressiv. Das klingt ziemlich

schlimm.

RCeneRWede9tR%exime


@ anni4u

Man bekommt dann Hormonspritzen.

Und zum Abtasten der Hoden hast du natürlich recht.

Das sollte man schon ab und an mal machen.

Wenn man allerdings keine harten oder festen Dinge ertastet ist man eigentlich auf der sicheren Seite.

ainnix4u


Was denn für Hormonspritzen was ist da drin?

Eohemal.iger NButzker (#4=671C93)


muss man auch nicht zum Urologen. Ich sehe das anders. Als Frau geht man auch zum FA und lässt sich untersuchen.

Hängt definitiv vom Alter ab. Was magste denn bei nem 25-jährigen Mann, der beschwerdefrei ist und keine Familiengeschichte hat, groß untersuchen/vorbeugen?

Vorsorgeuntersuchungen, wie es sie spezifisch für Frauen gibt, sind bei Männer erst später vorgesehen.

Männer sollten sich regelmäßig selbst abtasten.

Körperpflege...?

RXeneReVde1tbReimxe


Der Wirkstoff der unter die Haut gespritzt wird unterdrück die Testosteronproduktion.

In der Regel wird das alle 3 Monate gemacht.

S+irlbersmondauxge


Abgesehen von normalen Check-up-35 ab dem 35.Lebensjahr alle 2 Jahre und der Hautkrebsvorsorge ist ab dem 45.Lebensjahr der Prostata-Check vorgesehen. Natürlich wird keiner "gezwungen" aber verkehrt ist es auch nicht.

ROeneRpedetxReimxe


Natürlich wird keiner "gezwungen" aber verkehrt ist es auch nicht.

:)^ Genauso sollte man es sehen!

E7maxx


Emax kennst du dich aus was man macht wenn jemand Prostatakrebs hat?

Wenn man (eventuell oder vermutlich) Prostatkrebs hat gibt es folgende Möglichkeiten:

- Operative Entfernung der Prostata mit der höchstwahrscheinlichen Folge einer Inkontinenz. (Wird meist vom Arzt empfohlen)

- Bekämpfung des Krebs durch Hyperthermie. (Wird von einigen Ärzten und einigen Kliniken gemacht.)

- Bekämpfung des Krebs durch Elektroporation (Eine neue Methode, die nur von wenigen Ärzten angeboten wird)

- Bekämpfung des Krebs mit Bestrahlung (Wo es dafür Möglichkeiten gibt, ist mir nicht bekannt.)

- Bekämpfung des Krebs durch Hormonbehandlung. (Hat schwere Nebenwirkungen hilft aber für einige Jahre)

- Abwarten und häufig den PSA-Wert bestimmen lassen und erst reagieren, wenn der rasant ansteigt. (Das mache ich jetzt.)

Ich hab gelesen Testosteron soll das verschlimmern. Heißt das Männer bekommen dann das Testosteron aus dem Blut gefiltert oder wie soll das gehen? Aber ohne Testosteron werden die doch dann total fett und depressiv. Das klingt ziemlich schlimm.

Testosteron beschleunigt das Zellwachstum und damit auch jeden Krebs. Insofern kann der Krebs gebremst werden, wenn dem Körper eigenes Testosteron entzogen wird. Über diese Methode und deren Nebenwirkungen habe ich allerdings keine Informationen.

Ich nehme an, die Nebenwirkungen sind ähnlich denen der Hormonbehandlung. Diese Methode kommt für mich nicht in Betracht. Ich kann mir vorstellen, dass ein Mann davon depressiv werden kann. Allerdings sind mir auch Männer bekannt, denen die Prostata total entfernt wurde und die danach wegen ihrer Inkontinenz depressiv wurden.

Wenn es bei mir kritisch werden sollte bevor ich aus anderen Gründen sterbe werde ich mich entweder für Hyperthermie oder Elektroporation entscheiden.

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