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Wie oft sollte man als Mann zum Urologen und ab wann?

Aintoni9oX Viva@ldi


Bei der operativen Entfernung gibt es aber auch unterschiedliche Variante von "ganz brutal" bis "relativ leidlich", und damit duerfte auch die Wahrscheinlichkeit zusammenhaengen, mit der mit Inkontinenz zu rechnen ist.

Wenn ein relativ ausgepraegter Prostatakrebs vorhanden ist, wird im Zweifelsfalle von aussen her operiert, und es muss dann mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit mindestens die gesamte Prostata entfernt werden, wenn nicht sogar noch umliegendes Gewebe einschliesslich Muskelanteilen und Nerven. Dass dann ein bunter Reigen von Negativerscheinungen auftreten kann von Impotenz ueber Inkontinenz zu Schmerzen und vor allem zu keiner wirklich heilenden Massnahme, liegt nahe.

Je lokal begrenzter der Tumor ist, desto schonender kann insgesamt operiert werden, so dass Inkontinenz durchaus nur in leichter Form auftreten und ggf. sogar eine gewisse Potenz erhalten bleiben kann. Die OP kann dann durch die Harnroehre ausgefuehrt werden, was zwar auch nicht gerade angenehm ist, aber immer noch deutlich weniger heftig als das Aufschneiden von aussen. Es wird z.T. dann nur der innere Teil der Prostata entfernt. Derartige OPs werden auch bei gutartigen Vergroesserungen durchgefuehrt, um u.a. wieder eine moeglichst vollstaendige Entleerung der Blase zu ermoeglichen (typ. Krankenhausaufenthalt ca. 1 Woche hoechstens).

Eine jaehrliche Untersuchung beim Urologen kann also nur dringend angeraten werden, wobei diese Untersuchung ueblicherweise das manuelle Abtasten der Prostata, das Abnehmen wichtiger Blutwerte wie PSA, das Abtasten der Hoden und das Inspizieren der aeusseren Geschlechtsorgane, das Messen des Harndurchflussess, das Absuchen des Urins auf Blutzellen, das Bestimmen des Restharns mittels Ultraschall, das Untersuchen der Prostata mittels transrektalen Ultraschalls, das Untersuchen der Harnblase mittels Ultraschalls und vor allem auch noch das Untersuchen der Nieren mittels Ultraschall einschliesst.

Was die PSA-Werte betrifft, ist gerade auch das Beobachten der individuellen Verlaufswerte von Interesse, um einen auf den Mann bezogenen starken Anstieg gut erkennen zu koennen. Daher sind die regelmaessigen Untersuchungen auch sinnvoll, um eine fortlaufende Folge von Blutwerten vorliegen zu haben.

Leider gehen viele Maenner viel zu spaet, viel zu unregelmaessig oder gar nicht zum Urologen, so dass Krebserkrankungen oft in einem unnoetig weit fortgeschrittenen Stadium entdeckt und dann nur schwer therapiert werden koennen.

Beim (externen) Bestrahlen koennen u.a. Probleme dadurch auftreten, dass der Enddarm direkt neben der bzw. teilweise um die Prostata herum verlaeuft. Allerdings hat es u.a. dank erheblicher Verbesserungen bei der Strahlentherapie (rechnergestuetzte Planung, inverse Planung/Therapie, modulierte Felder etc. etc.) deutliche Fortschritte gegeben. Und bei den Operationen gibt es mittlerweile OP-Roboter, die die Handgriffe des Chirurgen umsetzen. Vor ca. 2 Jahren habe ich einmal gesucht und ca. gut 20 Kliniken in Deutschland ermitteln koennen, die bereits einen derartigen Roboter im Einsatz hatten.

LnamHPe


Eine jaehrliche Untersuchung beim Urologen kann also nur dringend angeraten werden, wobei diese Untersuchung ueblicherweise das manuelle Abtasten der Prostata, das Abnehmen wichtiger Blutwerte wie PSA, das Abtasten der Hoden und das Inspizieren der aeusseren Geschlechtsorgane, das Messen des Harndurchflussess, das Absuchen des Urins auf Blutzellen, das Bestimmen des Restharns mittels Ultraschall, das Untersuchen der Prostata mittels transrektalen Ultraschalls, das Untersuchen der Harnblase mittels Ultraschalls und vor allem auch noch das Untersuchen der Nieren mittels Ultraschall einschliesst.

Das ist aber eine sehr ausführliche Vorsorgeuntersuchung, wie sie der Hausarzt im Rahmen der normalen Vorsorge bei mir noch nie gemacht hat. Für Risikopatienten mit familiärer Vorbelastung mag das sinnvoll sein, aber für alle Männer im entsprechenden Alter?

S}ch[runxd


Es ist ja schon gesagt worden, müssen tut keiner. Ab einem bestimmten Alter, z.B. wenn es allmählich in Richtung 60 geht, wird von allen möglichen Seiten empfohlen, da hin und wieder mal draufschauen(drücken) zu lassen. Für viele Männer ist das eine ausgesprochen unangenehme Vorstellung und das, was da gemacht wird, ist in der Tat nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig. Aber das ist es für Frauen auch nicht, wenn sie sich auf den Bock legen und vom Gynäkolögen ins volle Menschenleben schauen lassen sollen. Immerhin lässt sich durch das Abtasten der Drüse nicht nur feststellen, wie groß sie in etwa ist, sondern auch, ob es Verhärtungen oder andere Unregelmäßigkeiten gibt, die weiter abgeklärt werden sollten.

Die bloße Empfehlung, das ab einem bestimmten Alter mehr oder minder regelmäßig kontrollieren zu lassen, reicht für viele als Motivation oft nicht aus. Da muss dann schon irgendwas sein, also Harndrang und es kommt nix, pissen müssen und es tröpfelt bloß, nachts dauernd Druck auf der Blase und es kommt nix, ein müdes Rinnsal, wo früher mal ein kräftiger Strahl war, brennen beim Pissen und ja, als ob das nicht reicht, er will einfach nicht mehr hoch und entsprechend auch nicht mehr rein und wenn es mit Ach und Krach dann doch mal geht, dann kommt nix mehr.

Das ist dann der Punkt, wo der eine oder andere dann doch mal allmählich über einen Besuch beim Urologen nachdenkt.

Es ist hier mehrfach darauf hingewiesen worden, dass eine vergrößerte Prostata für Männer ab einem bestimmten Alter normal ist. Eine Hormongeschichte, die etwas mit der Testosteronproduktion zu tun hat. Das heißt, dass nicht jede Vergrößerung zwangsläufig bösartig sein muss. Das sollte aber abgeklärt werden, denn je früher es geklärt ist, desto früher kann man im Bedarfsfall intervenieren und desto besser sind die Heilungs- und Überlebenschancen.

Das Gefährliche am Prostatakrebs ist nicht der Befall der Drüse, sondern dass er streut. Das lässt sich aber, nach allem, was darüber geschrieben und berichtet wird, ganz gut kontrollieren.

Wie immer und überall, gibt es auch hier unterschiedliche Sichten. Eine lautet, dass viele Männer nicht am, sondern mit dem Prostatakrebs sterben, also die Deckel infolge von Altersschwäche zumachen, bevor sie der Krebs dahinrafft. Das hängt damit zusammen, dass das Prostatakarzinom eher zu den langsam wachsenden Krebsarten gehört. Es gibt dann zwar Beschwerden, wie sie hier schon mehrfach beschrieben wurden, aber das muss nicht zwingend eine medizinische Indikation für einen Radikaleingriff, also Entfernung der Prostata mit allen daraus resultierenden Konsequenzen wie Inkontinenz, Impotenz etc. sein.

d7umm*schmaqrrer74


- Bekämpfung des Krebs mit Bestrahlung (Wo es dafür Möglichkeiten gibt, ist mir nicht bekannt.)

münchen rptc

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