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Varikozele - Gefahr für Zeugungsfähigkeit?

dxauerde)nkexr hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bin 23 und habe vor einigen Tagen ein leichte Schwellung am linken Hoden (nicht der Hoden selbst) festgestellt welche beim abtasten auch leicht schmerzte. War dann heute mal bei einer Urologin. Sie hat die Hoden abgetastet und ein Ultraschall gemacht. Ergebnis: Varikozele. Sie meinte wenn sie Probleme macht soll ich die Hoden hoch lagern und kühlen. Wenn sie mehr Probleme macht könne man auch operieren. War dann erstmal beruhigt. Nun habe ich aber gelesen das eine unbehandelte Varikozele zu Zeugungsunfähigkeit führen kann. Kinder stehen bei mir nun nicht akut auf der Agenda, aber wenn irgendwann mal die richtige Frau gefunden ist wäre es schon schön. Was meint ihr, sollte ich mir Sorgen machen oder eher nicht?

Antworten
1[von50X00 Ro>bexrt


ES lohnt sich natürlich, über den eventuellen Kinderwunsch nachzudenken. Was die Urologin nun gesagt hat, ist aber absolut vernünftig. Bei mäßigen Beschwerden erst mal kühlen und hochlagern. Das geht am besten in liegnder Körperhaltung, aber auch in Sitzposition. So eine Varikozele ist ja nichts anderes als eine kleinere Krampfader am jeweiligen Samenstrang in der Nähe des Nebenhodens. Da eine Krampfader den Rückfluss des Blustes aus den Hoden behindern kann, besteht die Möglichkeit, dass der auf Dauer etwas zu warm bleibt und damit in seiner Funktion beeinträchtigt werden kann. Da meist nur ein Hoden, der linke, wie bei Dir, betroffen ist, nimmt die Zeugungsfähigkeit vielleicht etwas ab. Jedoch hat die Natur da mit dem zweiten Hoden schon eine gewisse Vorsorge geschaffen. Beide machen ja das Selbe. Es kommt gelegentlich vor, dass ein Hoden ausfällt, durch unbehandelten Hodenhochstand, Leistenhoden, Pendelhoden oder einen Tumor. Es kann aber auch ein Hoden einfach fehlen. So wurde ich ohne linken Hoden geboren. Eine OP im Kindesalter brachte da Gewissheit.

Spermien habe ich trotz dem. So was kommt etwa bei 1 von 5000 geborenen Jungs vor. Daher mein Nickname.

Eine Varikozelen- OP würde ich auch nur dann eingehen, wenn sonst gar kein Erfolg auf Besserung besteht. Solch eine OP kann auch das Gegenteil Ihres eigentlichen Zwecks auslösen.

MfG:

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