» »

Hodenbruch scheint nach OP weiter zu bestehen

a;pEfel9x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo, mein Hodenbruch (also ein Leistenbruch bei dem der Bruchsack im Hodensack getastet werden kann) wurde mit TAPP minimal invasiv mit Netz operiert. Vor der OP hatte ich diesen Bruchsack täglich ein paar Mal wieder durch den Leistenkanal in den Bauch zurück geschoben. 30h Stunden nach der OP bemerke ich beim Wasserlassen, dass dieser Sack sich immer noch im Hoden befindet, der einzige tastbare Unterschied zu der Zeit vor der OP ist, dass er sich nicht mehr in den Bauch schieben lässt.

Habe das dann den KKH Ärzten erzählt, Ultraschallaufnahmen wurden gemacht, der erste damit befasste Arzt meinte noch, ich solle erst mal nicht frühstücken, manchmal komme der Bruch in der OP im letzten Moment noch an dem Netz vorbei. Der operierende Arzt sagte mir bei der letzten Visite, dass es bei mir ja leider nicht gelungen sei, den Bruchsack vollständig verschwinden zu lassen oder so ähnlich. Dabei hatte mir ein anderer operierender Arzt direkt nach der OP gesagt, dass der Bruch zwar groß gewesen sei, aber sonst nichts Auffälliges bei der Operation gewesen wäre.

Ein Urologe hat mich dann nach einer Sonographie entlassen. Zusammenfassend wurde mir gesagt, dass es sich um eine Art Bluterguss und sonstiges Gewebe handelt, die nach der OP den Weg in diese alten Strukturen gefunden haben. Der Hoden daneben sei noch gut durchblutet und die Struktur werde über viele Wochen vom Körper abgebaut werden, wie ein Bluterguss auch. Blutergüsse habe ich tatsächlich auch reichlich im Schambereich und sogar an der Hüfte.

In den Tagen nach den Befunden haben die Schmerzen in dieser "Struktur" von nicht vorhanden zu ständig präsent zugenommen. Die "Struktur" erscheint mir ständig praller gefüllt. Dass sich Darm darin befindet glaube ich nicht, weil ich normal esse und Stuhlgang habe. Ich kann nur noch breitbeinig laufen und sitzen, das war alles in den ersten Tagen nach der OP besser.

Ich werde einfach den Eindruck nicht los, als hätte man bei der OP vergessen den Bruchsack zurückzuholen und jetzt hofft, dass sich das Problem von alleine erledigt.

Ich möchte gerne wissen, ob jemand schon von ähnlichen Fällen gehört hat.

Danke.

Antworten
H=ansiGleinchxen


Der operierende Arzt sagte mir bei der letzten Visite, dass es bei mir ja leider nicht gelungen sei, den Bruchsack vollständig verschwinden zu lassen oder so ähnlich. Dabei hatte mir ein anderer operierender Arzt direkt nach der OP gesagt, dass der Bruch zwar groß gewesen sei, aber sonst nichts Auffälliges bei der Operation gewesen wäre.

Ich kann nur noch breitbeinig laufen und sitzen

Operiert die Klinik kurz nach dem Eingriff wieder hat das für die zwei Nachteile:

1: Sie muß den Eingriff womöglich selbst bezahlen, "Rezidiv".

2.: Es ist für die Statistik des Operateurs schlecht. Also für dessen Ansehen im Haus. Der wird Das insofern immer abwimmeln wollen (Die haben klinikintern völlig unterschiedliche Rezidivquoten)

3.: Ich wurde auch trotz Rezidiv-Überweisungsschein(vom Hausarzt, der mich Damals auch einwies) nach Hause geschickt, nach Leistenbruch-OP.

Am Sinnvollsten ist wohl der Gang zu einem niedergelassenen Urologen, der dann urteilt ob jetzt Was gemacht werden muß. Vor allem: Wenn es für Dich einfach zu unangenehm jetzt ist.

1}von50^00 R$obexrt


Nun ist das Thema ja schon im August erstellt worden. Wenn bis jetzt noch keine deutlich spürbare Linderung der Beschwerden aufgetreten ist und die beteiligten KKH-Ärzte auch noch nichts unternommen haben, würde ich der Empfehlung von Hansileinchen unbedingt folgen und zusätzlich die Krankenversicherung einschalten. Wenn die von einem Behandlungsfehler überzeugt sind, oder den für Wahrscheinlich halten, werden die Dich auch unterstützen.

Hjans4ilei%nxchen


Je später Apfel99 es kontrollieren läßt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit daß ihm die operierende Klinik schlichtweg unterstellen wird: "Ach, haben Sie schonwieder zuschwer gehoben?! Nach der OP war doch Alles gut!"

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Urologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Nierenerkrankungen · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität · Vorhautprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH