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Verengung der Harnröhre?

mcark_7x6x hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin männlich und 39 Jahre alt. Seit ca. einem Jahr habe ich das Problem dass der Harn nachdem ich

auf dem Klo war nachtröpfelt. Mittlererweile habe ich den Dreh raus dass ich vom Damm aus bis zur

Penisspitze sitzend den Restharn rausdrücke, 2-3x die Prozedur und dann läuft auch nix nach. Würde

ich das nicht machen dann wäre bei dem nächsten Schritt oder einer Beugung oder wenn ich mich

hinsetzen würde der Restharn in der Hose. Ich habe es sogar gemessen, es sind so 1ml Harn.

Im Stehen ist es genauso. Ich muss auch hier länger "abschütteln" und den Harn rausdrücken.

Ich hatte bereits einige Untersuchungen (Urin, Bluttest, Restharn in der Blase, Ultraschall der Blase,

Prostata etc....): alles in Ordnung. Bei der Blasenspiegelung (hier sollte festgestellt werden ob eine

Verengung vorliegt) musste abgebrochen werden da ich zu stark verkrampfte und der Arzt mich nur

noch verletzen würde..

Somit habe ich noch keine feste Diagnose...

Was mir auch aufgefallen ist dass nach dem Geschlechtsverkehr auch Sperma nach einiger Zeit nachläuft,

auch 5-10 min danach....

Deutet das alles auf eine Verengung der Harnröhrenstriktur hin?

Der Harnstrahl ist aber m.E. normal vom Druck her, vielleicht etwas gespalten, habe sonst aber keinerlei

Probleme mit dem Wasserlassen, keine Schmerzen etc.

Danke, Markus

Antworten
Sech=wa,rz6x66


Eine Harnröhrenverengung wird eigentlich eher per Ultraschall festgestellt. Das nach einem Erguss noch Flüssigkeiten nachlaufen, ist normal, einerseits weil die Drüsen eh einen Überschuss produzieren, der dann im Anschluss die Harnröhre spült, andererseits ist es ganz normal, das nach der letzten Kontraktion alles, was noch in der Harnröhre ist, dort verbleibt und dann beim Schrumpfen des Penis nach der Erektion rausläuft, wo soll es sonst hin?

Ähnlich ist es mit Urin, ich drücke seit ich denken kann immer den Rest aus der Harnröhre in geknülltes Klopapier. Nicht umsonst heißt es: "Da hilft kein Schütteln und kein Klopfen, die Hose fängt die letzten Tropfen!".

Solange Urinstrahl und Abflussgeschwindigkeit nicht merkbar dauerhaft nachlassen, würde ich mir keine Sorgen machen.

Eine Harnröhrenschlitzung soll leider immer nur kurzanhaltend sein, wie man hier immer wieder liest, nach Bildung von Narbengewebe ist es dann meist sogar noch schlimmer, als vorher.

S~traAigghtFlrush86


Eine Harnröhrenverengung wird durch Uroflow, Röntgen und Cystoskopie festgestellt.

Wenn der Flow aber passt solltest du dir wegen einer Verengung keine Sorgen machen. Kannst ja mal in einen Messbecher pinkeln und die Zeit dabei stoppen. ml/sec = Uroflow (durchschnitt).

m3ark7_76ux


Hallo,

danke zunächst für die Antworten. Ich würde mich ja hier auch nicht melden wenn ich keine Bedenken hätte.

Mein Problem ist halt nur dass es in den letzten Monaten/Jahren zu einer Veränderung gekommen sein muss

denn vorher hatte ich das nie so in dem Ausmaß. Ich möchte eigentlich nur ausschliessen dass ich nichts

schlimmes habe, und das konnte bisher auch kein Arzt. Immer nur diese Aussagen, machen Sie sich keine

Gedanken, schütteln Sie halt mehr ab. Aber wenn ich nach jedem Toilettengang damit beschäftigt bin den

Restharn rauszudrücken was ich vorher nie musste dann ist doch irgendwas im Busch.

Ich werde mal den Uroflow mit dem Messbecher mal messen, schaue dann was rauskommt.

1ml Urin was nachläuft finde ich nicht gerade wenig...

S:trai\gh]tFlushx86


Mit einem Uroflow und einer retrograden Röntgenuntersuchung kann man eine Verengung auf jedenfall bestätigen oder ausschließen. Und schmerzhaft ist die Untersuchung auch nicht. Hat der Arzt sich mal die Prostata angeschaut? Daher kann das auch kommen.

m|a+rk_x76x


Hallo, die Prostata ist laut Blutbild, Ultraschall und PSA Bestimmung in bestem Zustand. Ihre Größe und Gewicht liegen im normalen Bereich....

S=tra;ightYFlusfh8x6


Um einen Arztbesuch wirst du dann wohl nicht herumkommen. Falls dieser etwas in Richtung Verengung feststellen sollte überlege dir gut ob du mit einer operativen Behandlung anfängst. Denn so lange der Druck beim Urinieren passt und kein Restharn von mehr als 50ml in der Blase vorhanden ist besteht eigentlich kein dringender Grund.

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