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Hydrozele (Wasserbruch)

A{dadi1%07x0 hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen zusammen,

seit dem Wochenende ist mir aufgefallen, dass mein linker Hoden wesentlich größer geworden ist und auch ein wenig schmerzt.

Ich bin dann am Montagmorgen gleich zum Urologen gegangen, dieser teilte mir mit dass ich eine Nebenhodenentzündung und eine Hydrozele (Wasserbruch) als Begleiterscheinung habe.

Gegen die Nebenhodenentzündung habe ich ein Antibiotikum verschrieben bekommen.

Zu meiner Frage ob sich die Hydrozele von selbst wieder auflöst, sagte er: "Diese bildet sich in der Regel von selbst zurück, wenn die Nebenhodenentzündung abklingt."

Falls nicht, könnte man diese wegoperieren ...

Nun habe ich allerdings das Gefühl dass die Hydrozele noch etwas größer geworden ist :-/

Hat von euch jemand Erfahrungen mit einer Hydrozele? Also ab wann hat sie sich angefangen bei euch zurückzubilden?

Kann ich außerdem noch etwas tun um die Rückbildung zu beschleunigen?

Und falls keine Rückmeldung erfolgt, ab wann ist eine OP sinnvoll beziehungsweise notwendig?

Danke für eure Antworten.

Viele Grüße

Andi (25)

Antworten
r<ealm1an


hallo andi,

ich hab auch eine linksseitige Hydrozele.

sie entstand vor ca einem jahr ohne eine Entzündung , einfach so...

seitdem wurde sie immer etwas größer, ich glaube nicht an eine Rückbildung, auch der Arzt machte mir da keine Hoffnung...

er meine nur, ich würde irgendwann an einer op nicht vorbeikommen :-(

noch stört sie mich nicht, aber optisch ist es jetzt schon gewöhnungsbedürftig... das wurde mir auch schon von anderen gesagt.

wie groß ist denn deine inzwischen?

wir könnten per PN mal ein bild zum vergleich tauschen wenn du willst...

oder auch hier posten, falls das jemand aus Erfahrung beurteilen kann

würdest du es operieren lassen?

Vaale\ntinx49


Hallo Leute,

Eure Einträge waren die aktuellsten, die ich auf die Schnelle zu diesem Thema gefunden habe. Also gebe ich mal meinen Senf dazu. Ein erster, unvollständiger Erfahrungsbericht.

Ich habe genug gelesen. Von allein bildet sich da nichts zurück, es wird ganz langsam größer. Bei mir vermutlich über drei Jahre lang. Also irgendwann sollte man es machen lassen. Ich bin gerade mitten drin.

Status: habe es gut zweieinhalb Jahre vor mir hergeschoben, etwa Größe einer Orange, linke Seite, vermutliche Entstehung: nach Oberschenkelbruch und Einbau eines 22 cm Titannagels war mein Bein eine Weile durch Wassereinlagerungen doppelt so dick wie normal, mein Alter: 54.

Mittwoch mittags: OP - soweit o.k., nur das "Ufo" am Schlauch nervt etwas. Leichtes Ziehen bei Bewegung.

Donnerstag: Drainage wird entfernt, "etwas dicker als erwartet", das führt zur Verschreibung eines Antibiotikums. "Und schön kühlen", habe ich gemacht, allerdings rennt man dann alle Stunde auf's Klo. Abends leichte Blaufärbung.

Freitag: alles Blau, es wird größer. Nochmal zum Arzt, leichte Entzündung erfordert zweites Antibiotikum.

Samstag: Farbe nähert sich schwarz. Bewegungschmerz wird zu leichtem Dauerschmerz (Schmerzmittel brauche ich nicht wirklich, zwei Antibiotika reichen ja). Wenn ich wie ein Maikäfer auf dem Rücken liege, geht es. So kann ich aber nicht schlafen.

Sonntag: Pflasterverband löst sich. Gedankenexperiment: Pflaster auf halb aufgeblasenen Luftballon kleben und weiter aufblasen. Je nach Stärke des Pflasters gibt es zwei Möglichkeiten, bei mir hat das Pflaster aufgegeben. Der Schnitt links ist etwa 7 cm, aber rechts sind auch noch Löcher.

Montag: keine Veränderung. Enge Slips aus alten Zeiten halten alles zusammen. Habe mich das erste mal getraut zu duschen, nach OP ;-) - erfrischend. Morgen ist der nächste Termin. Mal sehen, was kommt.

Jedenfalls verliere ich nicht die Hoffnung, auch wenn es bis zur Normalität zwei Monate dauern kann.

Ich hatte noch etwas für die nervenstarke Fraktion, aber zum Hochladen habe ich noch nichts gefunden.

Gruß, Valentin

Fortsetzung folgt (bei wesentlichen Änderungen).

V#alen:tinx49


Fortsetzung von Valentin:

Dienstag: der Arzt ist nicht zufrieden, es sieht nicht so aus, wie er es erwartet bzw. erhofft hat. Also noch einmal Blut abnehmen und weitere Tabletten (wegen der Entzündung) und eine weitere Woche Ruhe.

Mittwoch: beschließe zwecks besseren Nachtschlafs abends ein Schmerzmittel zu nehmen.

Freitag: es wird kleiner und härter. Jetzt wird es spannend.

Samstag: Färbung wird langsam besser.

Sonntag: es scheint bergauf zu gehen, Optimismus breitet sich aus.

Montag: nachts hat es angefangen zu bluten. Lösen sich die Fäden auf? Morgen ist der nächste Arztbesuch.

Gruß, Valentin

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