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Harnleiterschiene verursacht Flankenschmerzen / Mini-Koliken

S~ymptomKikexr hat die Diskussion gestartet


Alles fing etwa vor zwei Wochen an. Da hatte ich zwei richtige Koliken und musste ins KH. Niere war allerdings gestaut, auch kein Blut im Urin. Bei meinem Urologen war dann doch Blut im Urin und ich bekam Medikamente die alle nichts halfen. Auch ein CT wurde gemacht und es wurde ein möglicher, kleiner Stein gefunden.

Bei einer dritten Kolik kam ich wieder ins Krankenhaus und dort wurde mir dann eine Schiene (Harnleiterschiene) unter Vollnarkose eingesetzt mit Verdacht auf Steinabgang und der Plan ist, dass ich diese bis zum 29.3. eingesetzt lasse und dann diese entfernt wird , zusammen mit einer Spiegelung, wieder unter Vollnarkose. Ein Zeitplan mit vier Tagen Krankenhaus, von dem ich nach Ostern nicht begeistert bin. Bin auch kein Krankenhaus Mensch. Habe dort echt nur Depressionen und esse auch kaum was - alles nicht so pralle.

Allerdings bezweifele ich so weit überhaupt zu kommen, denn die Schiene macht mir unheimliche Probleme zu Hause als Vater und auch beruflich zu funktionieren. Ich bin null Stressbelastbar, habe Schmerzen (wie Rückenschmerzen oder die kleine Version einer Kolik). Schmerzmittel helfen nur bedingt.

Nun hat mein Urologe, der kein Freund einer Schiene ist, für morgen ein CT arrangiert, damit wir nochmal schauen ob es denn nun dort Steine gibt oder nicht um die Schiene ggf zu entfernen. Das ist kaum auszuhalten.

Im Krankenhaus wo die Schiene eingesetzt wurde verweist man mich an den Urologen und will mir nicht wirklich helfen. Man wirkt schon genervt von mir, was ich auch verstehen kann, da ich das nerven der Schiene natürlich weiter gebe, da ich hier eine andere Lösung möchte, die man mir scheinbar nicht geben möchte / kann und mich an meinen Urologen verweist.

Ich hoffe morgen auf ein positives CT und dann auf eine andere Lösung und nach Entfernung der Schiene, sollte es soweit kommen, auf keinerlei Koliken mehr. Das ist ja die Hauptsorge, dass mein Urologe die Schiene entfernt und die Koliken zurück kehren.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen ? Was habt ihr gemacht mit der Schiene, damit es erträglich wurde ?

Antworten
P[ho#enix_Mxuc


Ich hatte aus anderen Gründen über 5 Monate eine Doppel-J/Harnleiterschiene und hatte anfangs auch große Beschwerden damit, die sich dann gebessert haben. Allerdings war es bei mir ein Problem, daß die Schiene kein Rückstoßventil hat und zu einem Reflux ins Nierenbecken kommt, bei jeder Miktion und auch nachts, wenn man längere Zeit nicht pinkelt, läuft der Urin aus der Blase über die Schiene in die vordergründig entlastete Niere. Retrospektiv wäre es bei mir sinnvoll gewesen, gleichzeitig einen suprapubischen Katheter zur Druckentlastung des Nierenbeckens zu legen. Der Chefarzt der Urologie hatte das einfach nicht gewußt...

Mittlerweile gibt es ein Gutachten, das belegt, daß es in meinem Fall absolut kontraproduktiv war.

Aber wie gesagt, bei mir was es ein anderer Fall. Ich würde mir in diesem Fall an Deiner Stelle eine Zweitmeinung von einem kompetenten Urologen einholen, am besten in einer großen Urologie oder Uniklinik.

Hier gibt es bekanntlich große Unterschiede und auch unterschiedliche Schwerpunkte und Spezialisierungen.

Good luck!

Gruß

Klaus

STympto;miOker


Morgen wird die Schiene entfernt und dann hoffentlich keine Koliken. Im CT letzter Woche war nichts zu sehen. Daher wird die nun entfernt in der Hoffnung dass ich keine Koliken mehr haben werde danach. Wenn doch muss ich wieder ins KH und dann mal sehen wie es weiter geht.

Also Daumen drücken.

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