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Blasenbeschwerden - Dsd oder Diabetes Insipidus?

mgusIicg,irl92 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin weiblich und 23 Jahre alt. Ich habe seit über einem Jahr massive Blasenbeschwerden.

Ich habe ein brennendes und drückendes Gefühl auf der Blase. Ich muss mehrmals pro Nacht und 20 bis 30 mal am Tag zur Toilette. Laut Urin-Sticks habe ich auch häufig Bakterien im Urin.

Zudem habe ich, seit ich die Blasenbeschwerden habe, auch Schmerzen im Genitalbereich. Geschlechtsverkehr ist daher nicht mehr möglich. Aber es soll jetzt hauptsächlich um die Blasenbeschwerden gehen.

Ich war wegen meinen Beschwerden bereits bei meinem Hausarzt, bei zwei verschiedenen Gynäkologen, bei zwei verschiedenen Urologen, an der Uni-Klinik für Urologie und in der Frauenklinik.

Anfangs wurde immer vermutet, dass ich irgendwelche Bakterien habe, die Blasenentzündungen auslösen und wurde ständig mit Antibiotika behandelt.

Als ich das erste Mal an der Urologie der Uni-Klinik war, wurde eine Uro-Flow Untersuchung gemacht. Dabei stellten die Ärzte fest, dass ich nach dem Urinieren immernoch Restharn in der Blase hatte. Sie gingen daher davon aus, dass ich eine DSD habe und verschrieben mir Tamsulosin. Damit wurde es jedoch nicht besser. Anschließend wurde mir eine Bio-Feedback-Therapie verschrieben. Auch damit wurde es überhaupt nicht besser.

Daraufhin wurde dann eine Uro-Dynamik Untersuchung gemacht. Dabei wurde festgestellt, dass immer mehr Flüssigkeit aus der Blase raus kam, als von den Ärzten "rein gepumpt" wurde. (Obwohl ich davor nichts getrunken hatte).

Ich habe daraufhin auch noch zwei Tage lang ein Miktionsprotokoll durchgeführt. Das Ergebnis war, dass ich am Tag ca. 2 Liter getrunken und 3 Liter gepinkelt habe.

Die Ärzte an der Uni-Klinik meinten zu dem Miktionsprotokoll, dass ich an diesem Tag einfach extrem viel Suppe gegessen haben muss. (ich habe überhaupt keine Suppe gegessen). Und sie rieten mir dazu weniger zu trinken. Außerdem beharren die Ärzte darauf, dass ich eine DSD habe.

Ich glaube mittlerweile eher, dass es eine Polyurie ist. Da für mich alles viel eher darauf hindeutet, dass ich mehr Flüssigkeit pinkle als ich trinke.

Für ein Diabetes Insipidus spricht meiner Meinung nach auch, dass ich unter Schlafstörungen, trockener Haut und Verstopfung leide.

Ich war inzwischen auch bei einer Endokrinologin. Sie meinte, dass es kein hormonelles Problem sein kann, da ich ansonsten keine bakteriellen Blasenentzündungen hätte.

An manchen Tagen (wie heute) passen die Symptome perfekt zu Insipidus. Ich muss ständig zur Toilette, der Urin ist wie Wasser, ich pinkle viel viel mehr als ich trinke, ich habe extremen Durst und starke Kopfschmerzen. Ich fühle mich irgendwie dehydriert.

Aber an vielen anderen Tagen ist es nicht so. Ansonsten habe ich eigentlich eher keinen großen durst und trinke wenig. (weniger als 2 Liter pro Tag), was ja wiederum gegen eine Insipidus-Erkrankung sprechen würde.

Hat hier vielleicht eine Idee, was ich noch tun könnte, bzw. woher meine Beschwerden kommen könnnten?

Haltet ihr ebenfalls ein hormonelles Problem für ausgeschlossen?

Antworten
m4nOexf


Wurde ein Antibiogramm gemacht? Welche Bakterien genau wurden dabei gefunden?

Ist deine Vaginalflora in Ordnung, liegen evtl. Infektionen vor?

Ich habe daraufhin auch noch zwei Tage lang ein Miktionsprotokoll durchgeführt. Das Ergebnis war, dass ich am Tag ca. 2 Liter getrunken und 3 Liter gepinkelt habe.

Naja, das ist auf Dauer nicht möglich, sonst wärst du längst tot, wenn du täglich 1 Liter Flüssigkeit ersatzlos verlierst.

Eine Dehydration ist ja nichts subjektives, sondern wäre messbar.

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