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Ziemliche Schmerzen beim Wasserlassen

mtrgooZdonxe hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

in Anbetracht der Tatsache, dass es schirr - auch als "Notfallpatient" - unmöglich ist einen Facharzt ohne eine Wartezeit von 3 Monaten aufzusuchen und die Therapie meines Hausarztes nicht wirklich Erfolg hat, möchte ich heute eine Frage mit euch teilen.

Vielleicht war der ein oder andere ebenfalls betroffen und kann mir mögliche Lösungsansätze nennen.

Alles begann letzten Sonntag. Am Freitag war ich bei kaltem Wetter, in altbekannter Holzkopfmarnier, weiterhin nur in einer luftigen Kombination aus Hemd und Sakko unterwegs. Wir saßen sogar draußen, die Kälte habe ich erst zum Schluss gemerkt.

Am Sonntag dann begann es mit einem brennen beim Wasserlassen und einem ständig tränenden Auge. Am Montag war das Auge knallrot und ich entschied mich den Augenärztlichen Notdienst aufzusuchen. Dieser stellte mit wenigen Blicken eine sehr heftige Bindehautentzündung fest. Man verschrieb mir FLOXAL Augentropfen (Antibiotikum) und ich sollte das Auge in 2-3 Tagen nochmals kontrollieren lassen.

Am Dienstag ging es mir schlechter, Grippesympthome kamen hinzu, das Auge war fast zugeschwollen und die Schmerzen beim Wasserlassen stiegen an! Ich entschied mich sofort zum Hausarzt zu gehen.

Nach der Anamese und dem doch sehr deutlich sichtbaren Befund am Auge bat man mich um eine Urinprobe. Diese war mit Blut versetzt und man entschied, sofort mit Antibiotika zu behandeln. Man verschrieb mir:

CEFUROXIM 500mg

Am Mittwoch ging es mir dann richtig schlecht. Ich fieberte den ganzen Tag, hatte Schüttelfrost und habe an die 15 Shirts durchgeschwitzt. Ich sollte mich wieder vorstellen falls es schlimmer werden würde. Das tat ich am Donnerstag

Ein anderer Arzt war da. Sicherte den Befund und schloss mittels Anamese und Diagnose eine Nierenbeckenentzündung aus. Er sagte, er würde eher an eine Harnwegsentzündung glauben! Das Auge machte ihm auch Sorgen und Grippetechnisch ging es mir etwas besser!

Ich solle Freitag wieder reinkommen falls es sich wieder verschlimmern würde.

Am Donnerstag dann klang der Schmerz beim Wasserlassen etwas ab. Mein Kopf war nicht mehr zu aber mein Auge, das machte mir noch immer zu schaffen.

Also erhaschte ich bei einem befreundeten Augenarzt einen Notfalltermin. Dieser verschrieb mir zusätzlich CORTISON Augentropfen. Ich muss sagen, dem Auge gehts HEUTE deutlich besser. Grippetechnisch bin ich noch immer enorm angeschlagen aber bei Weitem nicht so, wie am Mittwoch.

Allerdings ist der Schmerz beim Wasserlassen zurück. Ich entdeckte selbst auch etwas Blut im Taschentuch! Die Eichel ist am vorderen Rand gerötet. Das Antibiotikum neigt sich dem Ende zu und ich verspüre KEINE deutliche Verbesserung.

Hat jemand von euch einen Rat?

Antworten
o#nodi!sep


Hallo! Das genannte Antibiotikum ist eigentlich sehr gut und auch stark. Ich hoffe, dass Deine Niere da nichts abgekriegt hat - Blut im Urin ist nicht gerade typisch für eine Grippe. Jetzt musst Du wissen, dass es im Labor einen "creatininblinden Bereich" von immerhin 50 Prozent gibt, weil Du ja 2 Nieren hast. Soll heißen, der Labortest von Deinem Urin schlägt erst an, wenn die Nierenfunktion unter 50 Prozent ist, oder eine Niere auf Null. Ich möchte Dich deshalb bitten, bei einer Verschlechterung, oder Schmerzen in der Nierengegend (am Rücken) auch am Wochenende eine Notfallambulanz im Krankenhaus aufzusuchen. Und viel trinken.

Die Bindehautentzündung hat damit nichts zu tun und ist wahrscheinlich auf Zugluft zurück zu führen.

morg%oodxone


Hey, vielen Dank für deine Antwort.

Blut im Urin ist nicht typisch für eine Grippe, für Erkrankungen der Harnwege und/oder Blase aber schon. Nierentechnisch hat der Arzt abgeklopft, keinerlei Schmerzsympthomatik.

Ich mache mir auch unwahrscheinlich Sorgen weil es echt ein sehr schmerzhaftes Gefühl beim Wasserlassen ist! Nicht immer gleich, nicht konstant aber sehr deutlich!

Meine Schwester hatte wohl mal Gleiches und bestätigte die Schmerzen.

NUR! Warum tritt bei Gabe des Antibiotikums keine Besserung ein?

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