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Schmerzen nach Hodenfreilegung mit Biopsie?

D*anieTle2x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Leider befinde ich mich seit ca fünf Wochen unter regelmäßiger Kontrolle meines Urologen, da bei einer Untersuchung mittels Ultraschall in meinen beiden Hoden Strukturen auffällig waren, die da eigentlich nicht sein sollten. Wöchentlich wurde ich daher abgetastet und auch mittels Ultraschall untersucht. Es könnte sich wohl um relativ harmlose Zysten handeln, aber auch ein oder mehrere Tumor/e können nicht ausgeschlossen werden. Mein Blutwerte waren über den gesamten Zeitraum unauffällig und auch ein Größenzuwachs der Strukturen war nicht wirklich messbar. So viel zum Guten!Gestern war ich in der Uniklinik und mir wurde, nachdem heute die Fachärzte für Tumore im "Tumorboard" meine Ultraschallaufnahmen begutachtet haben, zu einer diagnostischen Hodenfreilegung mit Biopsie geraten. Der Termin ist freilich - wenn auch widerwillig - schon gemacht worden. Ich habe vor dem Eingriff ein wenig Schiss, ist ja schon eine pikante Körperstelle.

- Vielleicht gibt es hier ja Leidensgenossen, die das Ganze schon hinter sich haben, die mir sagen können, mit welchen Schmerzen ich nach der OP unter Vollnarkose zu rechnen habe?

- Möglicherweise ist im selben Zuge, je nach Diagnose der Gewebeprobe auch eine Amputation eines, im schlimmsten Falle auch beider Hoden möglich. Wenngleich dies nach bisherigen Erkenntnissen weniger wahrscheinlich ist, habe ich hiervor natürlich die meiste Angst. Gibt es hier möglicherweise Betroffene oder Experten, die mir sagen können, wie es sich nach einem solchen lebensverändernden "Einschnitt" lebt?

Vielen Dank schon einmal und liebe Grüße

Daniel :-)

Antworten
DLieLKrHuemxi


Als Frau habe ich natürlich keinerlei Erfahrung damit, nur ein Gedanke schoß mir durch den Kopf: der Eingriff ist ja unausweichlich und man wird ja nur amputieren, um dir dein Leben zu retten-wenn eben etwas bösartiges gefunden wird. Was jedoch nach derzeitigem Erkenntnisstand eher unwahrscheinlich ist. Schmerzen lassen sich mit Schmerzmitteln bekämpfen, für die Optik gäbe es sogar Hodenimplantate. Daher solltest du dir mMn über einen Punkt Gedanken machen: willst du für den worst case Sperma einfrieren lassen? Falls es zur Amputation kommt und du irgendwann mal mit einer Frau Kinder haben möchtest, wäre das dann der Weg.

Alles Gute dir!!

D*aQn&iele+27


Danke sehr, DieKruemi, für deine Antwort und Wünsche. :)

Ja, der Punkt mit dem Einfrieren meiner Keimzellen ist natürlich einer der ersten Punkte, der auf meiner Frageliste abgearbeitet wird, wenn es nächste Woche zum Vorgespräch kommt. Wäre potenziell nur ein Hoden betroffen, wäre das halb so wild, aber wenn die Chance bei beiden besteht, ist das natürlich problematisch. Es ist halt auch ein komisches Gefühl in diese OP zu gehen und nicht zu wissen ob ich danach noch beide, einen oder gar keine Hoden mehr haben werde. Mich beschäftigt natürlich auch die Frage nach Hormonen, die im schlimmsten Fall nicht mehr gebildet werden können. Da würden mich natürlich Erfahrungen von Betroffenen interessieren wie sie die künstliche Verabreichung dieser Empfinden, was es für Auswirkungen auf physiologischer, psychologischer und eben auch sexueller Ebene gibt.

Danke auf jeden Fall für deine Anmerkung mit dem Einfrieren und den guten Zuspruch - ich glaube der kann mir grad nicht schaden! *:)

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