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Harnröhrendivertikel

S)ladkoaja8x0 hat die Diskussion gestartet


ich möchte gerne meine Geschichte mit Menschen teilen , die die Diagnose bekommen , Harnröhrendivertikel. Wie alles anfing :

Nach 5 Monate leiden, Tränen , kh stationär für 2 Tage in der Urologie außer schmerzbehandlung nicht viel für mich übrig gehabt und furchtbaren schmerzen brennen und ziehen in der harnröhre, ständig das Gefühl einer Blasenentzündung der Urin aber immer steril , ein Antibiotikum nach dem anderen wurde im Februar endlich durch ein MRT festgestellt das ich ein harnröhrendevertikel zwischen harnröhre und vagina habe .. mein Urologe ist sehr bemüht und dadurch das es sehr selten ist mich an einen guten Operateur übergebenen. Mit Tübingen habe ich keine guten Erfahrungen obwohl meine Frauenärztin durch Ultraschall die * zyste* diagnostiziert hat , haben die mich wieder heim geschickt . Endlich wurde die Ursache gefunden den es macht einen psychisch echt fertig wenn man von 2 Urologen gesagt bekommt *reizblase* oder *ich weis nicht was ihnen fehlt * da frustriert man regelrecht . Ich hab immer gesagt da stimmt was nicht mit der harnröhre es ist alles wund , sex ist unmöglich , ständiges Nachträufeln nach jedem Toilettengang und dieses gemeine brennen zwischen drin und auch danach .aber Niemand war bemüht nach der Ursache zu forschen bis mein neuer Urologe meinte warum man nicht schon eher zum MRT überwiesen worden ist .im März wurde die Op veranlasst , die Abtragung erfolgte durch die Scheide. 9 Tage Dauerkathether und Antibiose. Der Operateur konnte während der 3 stündigen Op den Ausführungsgang / Divertikelhals nicht feststellen. Der pathologische Befund ergab eine 2,5 cm große Zyste . Ich war froh das endlich die Ursache meiner Beschwerden gefunden worden ist . 5 Monate nach der Operation ging es mir wirklich sehr gut , sex war wieder möglich . Bis es wieder anfing. Schmerzen und brennen in der harnröhre, das Gefühl einer Blasenentzündung. Wieder ab zur Frauenärztin, Urologe , MRT . Leider muss ich sagen das es wieder da ist . Ich frage mich warum ? Zum jetzigen Zeitpunkt 4 mm groß uns sitzt direkt am Blasenschliessmuskel. Laut Kh ist erstmal Gefuld gefragt und abwarten . Vor 2 Wochen wurde unter Vollnarkose der Divertikelausführungsgang der ja immer eine Verbindung zur harnröhre hat , durchgetrennt . Im Internet kann man leider nicht so viel darüber finden ich würde echt gerne mich mit Menschen in Verbindung setzen , die genauso dieses leid mit mir teilen . Liebe Grüße

Antworten
Eosthe%rreh 1929!


Ich kann dich so gut verstehen. Es ging mir genau wie dir 2 Jahre Beschwerden. Mehrere Ultraschalluntersuchungen kein Ergebnis. Wechseljahrsbeschwerden war die Lieblingsdiagnose der Ärzte. Habe Hormone bekommen, die lediglich Migräne verursachten, meine Beschwerden blieben weiter. Eine Psychotherapie wurde mir auch vorgeschlagen . Kam mir irgendwann dann selber schon wie eine psychisch Kranke vor. Zum Glück traf ich eine frühere Bekannte, die sich gerade als Ärztin selbstständig gemacht hatte und meine Beschwerden ernst nahm. Ich hatte dann sehr schnell einen Termin bei einem guten Urologen, der eine große paraurethrale Zyste festgestellt hat. Danach übliches Prozedere MRT, leider auch noch mal lange Wartezeit und dann OP. War alles erträglich. Danach hatte ich das Gefühl ein neues Leben bekommen zu haben. Schmerzfrei, problemloser Sex, einfach nur glücklich. Jetzt 4 Jahre später, ähnliche Probleme . War letzte Woche beim Urologen und er diagnostizierte mehrere fuchsbauartige Gänge in der Harnröhre. Wahrscheinlich Divertikel, habe in 2 Wochen einen Termin in der Urologie. Die Warterei macht mich wahnsinnig. Hoffe das alles gut geht. Dir wünsche ich auch alles Gute und hoffe, dass du jetzt Ruhe hast. LG

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