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Harnleiterneueinpflanzung

D`iki4X47x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Vielleicht kann mir jemand von euch helfen, Tipps geben und Erfahrungswerte wiedergeben.

Eigentlich fing es "harmlos" bei mir an. Ich kam mit starken Unterleib und Flankenschmerzen ins Krankenhaus. Röntgenbild ergab ein kleiner Stein 0,3 mm, Medikamente bekommen, nach Hause gefahren, abwarten und im besten Fall Stein auspinseln. Hat aber nicht geklappt! Nach 5 Tagen wieder ins KH gefahren, Stent eingesetzt bekommen. Sollte in 10 Tagen wieder kommen. Bin nach 10 wieder ins KH, Stent rausgekommen, Stein nicht gefunden, neuer Stent rein. Sollte nach 14 Tagen wiederkommen um dem Stent zu ziehen. Da ich den Stent gar nicht vertragen habe bin ich nach 9 Tagen zu meinem Urologen, der mit den Stent ambulant gezogen hat, Puh danach erstmal Erleichterung weil der Stent draussen war. Nach 5 Tagen bekam ich wieder Ni erenschmerzen, bin dann Abends ins KH gefahren, Nierenstau. Habe am nächsten Morgen im KH wieder ein Stent bekommen, damit die Niere entlastet wird. So, nach 2 Tagen durfte ich nach Hause. Bevor ich gehen dürfte, habe ich mit dem Urologischen Facharzt gesprochen, der mir plötzlich mitteilte, dass ich eine Harnleiterverengung habe und sein Vorschlag ist diese Mittels Papas Hitch oder Boari-Plastik zu operieren, d.h. eine Harnleiterneuimplatation. Nun bin ich erstmal erstaunt, dass das nicht viel früher aufgefallen ist, ich auch nie Probleme mit den Nieren und beim Wasser lassen hatte. Kennt sich jemand damit aus oder hat das jemand mittels dieser Methoden machen lassen? Ich wohne in Hamburg, vielleicht kann mir jemand eine gute Klinik empfehlen. Ach Ja, den Stent vertrage ich überhaupt nicht, das ist also keine Dauerlösung. Vielen Dank im voraus.

Antworten
GtolIdenOlxdie


Ich weiß seit ca. 10 Jahren das ich ein erweitertes Nierenbecken und eine Harnleiterstenose habe, hatte aber nie Probleme damit.

Letztes Jahr auf einmal 2.gradiger Harnstau. Habe auch eine Harnleiterschiene bekommen. Außerdem bestand der Verdacht auf Harnleitertumor. Eine Woche später erfolgte eine Spiegelung bis in die Nieren hoch (nach Entnahme der Schiene). Verdacht auf Tumor erhärtete sich nicht, aber die Enge war schon sehr stark ausgeprägt. Mir wurde wieder eine Schiene gelegt, die 4 Wochen drin bleiben sollte. Ein Stein wurde nicht gefunden, nur ein Steinbett.

Als die Schiene nach vier Wochen entfernt wurde war ich wahnsinnig froh, hab in der Zeit sehr gelitten. Am Tag danach wurde ein Nierenszintigramm gemacht welches gut ausfiel. Dann hieß es abwarten wie es sich entwickelt. Was soll ich sagen, ich hatte bisher keinerlei Probleme mehr. Diese Harnleiterneuimplantation stand bei mir damals auch im Raum oder eben ein Schlauch über die Bauchwand. Mein Uro meinte aber, wenn das ganze nur eine einmalige Sache ist und nicht ständig wiederkehrt, braucht man keine so große OP. Wahrscheinlich habe ich die Enge schon vorn Geburt an, keine Ahnung. Ich hoffe sehr es bleibt bei der einmaligen Episode.

D>ikix4478


Das freut mich für dich.

Ich bin schon am Verzweifeln und irgendwie komme ich mir so hilflos und ausgeliefert vor. Meine Urologe sagt auch, ich soll den Stent 4 Wochen drinnen lassen und dann gucken was passiert. Ich habe den Stent grad mal eine Woche drinnen und habe höllische Schmerzen, wie gut das es Schmerztabletten gibt. Es wundert mich auch, dass ich Nierenstau habe. Habe 39 Jahre lang keine Probleme mit der Harnleiterenge gehabt.

G%old\enOldixe


Die Schiene ist wirklich die Hölle. Außer in liegender Position mit angewinkelten Beinen hielt ich es auch nicht aus. Spasmex und Novalgin waren die Helfer in der Not, war auch die komplette Zeit krank geschrieben, da ich ständig Blutungen hatte und die Schiene ununterbrochen gerieben hat.

Versuch es durchzuhalten über längere Zeit, vielleicht hast du danach wieder Ruhe. So vorschnell würde ich diese OP nicht machen lassen wenn du das erste Mal Beschwerden hattest.

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