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Samenerguss nach Vasektomie unerwünscht – OP möglich?

HKelad;o hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Titel: "Samenerguss unerwünscht – OP möglich?")


Hallo

ich bin unter 50, habe meine Familienplanung aber schon abgeschlossen und eine Vasektomie hinter mir. So weit alles gut. Nun erlebe ich bei jedem Orgasmus weiterhin einen Samererguss, der ja keine Funktion mehr hat.

Ich lese bei negativen Nebenerscheinungen bei zB Prostata-Operationen, dass so ein retrograder Orgasmus möglich ist, aber immer nur, dass das eine unerwünschte Nebenerscheinung sein soll.

Ich hingegen fände es total toll, wenn ich mit einer kleinen OP zum Beispiel die inneren Blasenklappen außer Gefecht setzen könnte, so dass bei einer Ejakulation des Ejakulat in die Blase ginge.

Diesen Wunsch finde ich aber nirgends sonst im Netz, und auch nicht auf einer Urologen-Webseite, dass das ein übliches Angebot wäre. Ich stelle mir vor, dass ich nicht der einzige bin, der das Zeug nicht mehr "braucht" und gerne mit weniger Sauerei fertig wird.

Hat hier zufällig schon mal jemand so was haben wollen und sich diesbezüglich operieren lassen, oder weiß etwas darüber, wo ich detailliertere Informationen her bekommen kann? Ich werde mir mal einen Termin beim Urologen machen, aber vielleicht kann ich mich ja schon mal informieren.

Unschön wäre, danach inkontinent zu sein oder in der Erektionsfähigkeit einschränkt.

Ich bin gespannt.

Antworten
LlamPxe


Da eine Ejakulation nun wirklich alles andere als einen Krankheitswert hat, wird das kein verantwortungsbewußter Arzt machen - hoffe ich jedenfalls! Medizinethisch ist das überhaupt keine Option!

E5max


Hallo Helado,

Ich hingegen fände es total toll, wenn ich mit einer kleinen OP zum Beispiel die inneren Blasenklappen außer Gefecht setzen könnte, so dass bei einer Ejakulation des Ejakulat in die Blase ginge.

Das ist bei vielen Männern nach einer Operation im urologischen Bereich der Fall. Auch bei mir ist dieser Zustand nach meiner Prostata-OP jetzt gegeben. Das wurde mir schon vor der OP vorhergesagt.

Die Frage nach deiner eventuellen Inkontinenz nach einer entsprechenden Operation ist natürlich berechtigt. Ich habe meine operative Aufweitung meiner Harnröhre im Bereich der Prostata mit einer Laser-Resektion machen lassen. Ich bin nicht inkontinent und es spritzt bei mir auch nichts mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Emax

ELvo)luzvzer


Das klingt ein bisschen nach "Schönheits-OP". Ob so eine OP überhaupt von einem Arzt durchgeführt wird, ist mir nicht bekannt. Bekannt ist mir eine retrograde Ejakulation. Dabei passiert nichts anderes, als dass das Ejakulat in die Blase schießt, weil ein Nerv, der die Blase durch Muskelkontraktion normalerweise bei einem Orgasmus zur Prostata hin abschließt, bei einem operativen Eingriff unabsichtlich beschädigt wurde. Ob man genau diesen Nerv bei einer OP "erwischt" und nicht auch etwas anderes darum herum liegendes, was intakt bleiben soll, würde ich durchaus als Risiko betrachten. Nerven sind sehr feine Dinger, vielleicht so wie ein Haar, finde das mal in einer Blut- und Gewebesuppe.

Auf Lustempfinden, Ejakulation und Kontinenz hat eine retrograde Ejakulation, soweit nichts anderes beschädigt ist, keinen Einfluss.

H"eladxo


Es geht mir auch nicht um Lustempfinden o.ä. - nur darum, dass die Suppe danach unnötig ist und nervt.

Auch bin ich mir bewusst, dass sowas in den Bereich Schönheits-OPs fallen würde.

Ich finde dazu aber kein "Angebot", so dass das irgendwo als Leistung zu finden wäre für mich. Daher hoffte ich, dass es andere gibt, die das ebenfalls unterbinden wollten und einen Weg gefunden haben, eben zB durch bewusste OP, und nicht als Nebenerscheinung einer anderen, wichtigen OP. Übrigens danke für deinen Beitrag, Emax.

Fehlt dir die Ejakulation sehr oder nimmst du es als schönen Nebeneffekt sogar positiv auf?

Helado

EQvol#uzzxer


Für eine "Schönheits-OP" wäre mir das Risiko in diesem sensiblen Bereich zu groß. Ob ein Arzt dieses Risiko wissentlich eingeht, weiß ich nicht.

F:ernNandox777


@ Helado

ich meine das echt nicht Böse oder sonst irgendwas in der Art.

Aber warum will man sich denn freiwillig an einer recht sensiblen Stelle rumschnibbeln lassen nur um nicht mehr "abzuspritzen" - das ist doch ein toller Effekt beim GV/SB, und ja manchmal nervt mich das rauslaufen auch, aber einmal urinieren und du hast das Problem nicht weiter?!?! Und urinieren gehst du ja auch dann wenn dein ganzes Sperma in der Blase ist?!?!

Außerdem sind ja OP's oder Eingriffe im Urogenitalbereich auch nicht so ganz risikoarm?! Bei einer Blasenspiegelung z. B., kann die Harnröhre verletzt werden und du hast ne Harnröhrenverengung (mit wahrscheinlich mehreren folgenden OP's, die nicht sonderlich angenehm sind). Du könntest inkontinent werden, oder du könntest sofern du mal an einer Prostatitis leiden solltest (wünsche ich dir nicht) die Bakterien direkt in die Blase "spritzen"

Außerdem wird wohl kaum ein Arzt eine solche OP als Kassenleistung durchführen, billig dürfte sie eben nicht sein...und Geld zu zahlen nur um nicht mehr zu "spritzen" ?? Na da würde ich lieber tagtäglich auslaufen, als mein Geld für sowas zu verballern ;-)

Also überlege es dir gut ob du das wirklich machen willst, sofern du einen Doc findest der das ohne medizinischer Indikation durchführt...

VG Fernando

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