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Ab wieviel Restharn Selbstkatheterisierung?

M0athilrda6x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe nach einem Bandscheibenvorfall Probleme mit der Blase, durch die Nervenschädigung kann sich die Blase nicht mehr komplett entleeren und es bleibt immer eine gewisse Menge Restharn drin. Dadurch habe ich sehr oft Blasenentzùndung. Nun meinte der Urologe, dass ich mich selbst katheterisieren müßte. Hat jemand Erfahrung damit und ist das wirklich nötig?

Antworten
hFatsich$stetUsbemüxht


Nun habe ich gerade diesen Beitrag gefunden.

Hast Du denn einen Termin beim Frauenarzt oder beim Urologen gemacht.

Mit der Vorgeschichte, würde ich nämlich an Deiner Stelle am besten zu beiden gehen.

t_atxua


Da gint es verschiedene Meinungen. Über 100 ml ist auf jeden Fall kritisch. Unter 50 ml vielen viele Ärzte ok.

Vielleicht kommst du ja damit hin, wenn du dir ein bis zwei mal täglich die Blase mit ISK ganz leerst . Die Technik hat man übrigens superschnell drauf und du machst das ganz normal auf der Toilette. Ist echt nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt und auf jeden Fall den Folgeschäden vorzuziehen, die man sich einhandelt, wenn man es nicht behandelt.

aoctlike{acaxt


ISK = Internationaler Sozialistischer Kampfbund

Wie bekommt man damit Blasenprobleme hin? ":/

t%atua


ISK - intermittierende Selbstkatheterisierung

Die TE hat sich mit der Thematik wahrscheinlich zumindest grundlegend auseinander gesetzt... sie ist ja in fachärztlicher Behandlung.

Damit kriegt man eine Blase leer, die sich nicht mehr von alleine leert.

Ich habe übrigens internationaler sozialistischer Kampfhund gelesen und mich gefragt, was das für Viecher sein müssen ]:D

8}belle]zzxa8


Liebe mathilda. Ich habe das gleiche problem und muss seit letztem November morgens und abends katheterisieren. Zuviel restharn und deswegen dauernd wiederkehrende BE. Ich war anfangs am boden zerstört und wollte es nicht akzeptieren. Ich habe massive psychische probleme bekommen. Da hilft auch kein medikament. Hatte trotzdem oft BE besonders im juli 3x. Ich zwinge mich jetzt dazu es einfach zu akzeptieren, obwohl ich es hasse.

Mir wurde die benutzung des katheters zuhause gezeigt. Es dauerte einige male bis es klappte. Ich kann es nur mit spiegel praktizieren und empfehle dringend vorher die harnröhrenöffnung zu desinfizieren. Es gibt spezielle mittel für die schleimhaut. Laut urologe sollte ich es nicht, weil es die schleimhaut austrocknet. Allerdings bekam ich oft BE. Deshalb benutze ich das mittel jetzt doch, spüle es aber anschließend mit warmem Wasser ab. Von anfang an benutze ich die simplycath von uromed. Sie sind so verpackt, dass sie steril eingeführt werden können. Lass dich beraten und evtl. Proben schicken. Zurzeit nehme ich prophylaktisch auf anraten meiner Hausarztin morgens und abends je 1 angocin damit ich keine BE bekomme. Und es geht seit 2 Monaten gut. Katheterisieren muss ich allerdings mein leben lang. Ich wünsche dir alles gute :-)

MRonsxti


Ich habe aufgrund vieler kleiner und großer Bauch-OPs eine massive Blasenentleerungsstörung und bekomme dagegen ein Medikament (Wirkstoff: Tamsulosin). Es hilft mir relativ gut. Dennoch muss ich stets einen Punkt am Steißbein bearbeiten, damit sich die Blase soweit entspannt, dass es läuft, zwar meist nur tropfenweise, aber es läuft.

Das Problem des Restharns kenne ich leider auch. In Extremfällen betrug die Menge bis zu 950 ml (!), was dann tatsächlich umgehend katheterisiert werden musste, weil ich das Gefühl hatte, gleich platzen zu müssen. Normalerweise sind es bei mir (ohne Medis) ungefähr 250 mg, die ich nicht ohne medikamentöse Unterstützung oder Katheter los werde. Lt. meinem Urologen sind bis zu 150 ml unbedenklich. Aber selbst diese Menge ist mir unangenehm, weshalb ich mitunter selbst einen Katheter anwende. Wichtig ist dabei (s.o), dass möglichst steril gearbeitet werden sollte. Schwierig ist es mit etwas Übung nicht. Mir wurde die Anwendung vom mobilen Pflegedienst beigebracht.

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