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Ab wieviel Restharn Selbstkatheterisierung?

MFat%hildax65 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe nach einem Bandscheibenvorfall Probleme mit der Blase, durch die Nervenschädigung kann sich die Blase nicht mehr komplett entleeren und es bleibt immer eine gewisse Menge Restharn drin. Dadurch habe ich sehr oft Blasenentzùndung. Nun meinte der Urologe, dass ich mich selbst katheterisieren müßte. Hat jemand Erfahrung damit und ist das wirklich nötig?

Antworten
hpatsi\chstSetsbem[üht


Nun habe ich gerade diesen Beitrag gefunden.

Hast Du denn einen Termin beim Frauenarzt oder beim Urologen gemacht.

Mit der Vorgeschichte, würde ich nämlich an Deiner Stelle am besten zu beiden gehen.

tWatu%a


Da gint es verschiedene Meinungen. Über 100 ml ist auf jeden Fall kritisch. Unter 50 ml vielen viele Ärzte ok.

Vielleicht kommst du ja damit hin, wenn du dir ein bis zwei mal täglich die Blase mit ISK ganz leerst . Die Technik hat man übrigens superschnell drauf und du machst das ganz normal auf der Toilette. Ist echt nicht so schlimm, wie man sich das vorstellt und auf jeden Fall den Folgeschäden vorzuziehen, die man sich einhandelt, wenn man es nicht behandelt.

agctlYikreaxcat


ISK = Internationaler Sozialistischer Kampfbund

Wie bekommt man damit Blasenprobleme hin? ":/

t^atuxa


ISK - intermittierende Selbstkatheterisierung

Die TE hat sich mit der Thematik wahrscheinlich zumindest grundlegend auseinander gesetzt... sie ist ja in fachärztlicher Behandlung.

Damit kriegt man eine Blase leer, die sich nicht mehr von alleine leert.

Ich habe übrigens internationaler sozialistischer Kampfhund gelesen und mich gefragt, was das für Viecher sein müssen ]:D

8zbelulezzjax8


Liebe mathilda. Ich habe das gleiche problem und muss seit letztem November morgens und abends katheterisieren. Zuviel restharn und deswegen dauernd wiederkehrende BE. Ich war anfangs am boden zerstört und wollte es nicht akzeptieren. Ich habe massive psychische probleme bekommen. Da hilft auch kein medikament. Hatte trotzdem oft BE besonders im juli 3x. Ich zwinge mich jetzt dazu es einfach zu akzeptieren, obwohl ich es hasse.

Mir wurde die benutzung des katheters zuhause gezeigt. Es dauerte einige male bis es klappte. Ich kann es nur mit spiegel praktizieren und empfehle dringend vorher die harnröhrenöffnung zu desinfizieren. Es gibt spezielle mittel für die schleimhaut. Laut urologe sollte ich es nicht, weil es die schleimhaut austrocknet. Allerdings bekam ich oft BE. Deshalb benutze ich das mittel jetzt doch, spüle es aber anschließend mit warmem Wasser ab. Von anfang an benutze ich die simplycath von uromed. Sie sind so verpackt, dass sie steril eingeführt werden können. Lass dich beraten und evtl. Proben schicken. Zurzeit nehme ich prophylaktisch auf anraten meiner Hausarztin morgens und abends je 1 angocin damit ich keine BE bekomme. Und es geht seit 2 Monaten gut. Katheterisieren muss ich allerdings mein leben lang. Ich wünsche dir alles gute :-)

M$ons0ti


Ich habe aufgrund vieler kleiner und großer Bauch-OPs eine massive Blasenentleerungsstörung und bekomme dagegen ein Medikament (Wirkstoff: Tamsulosin). Es hilft mir relativ gut. Dennoch muss ich stets einen Punkt am Steißbein bearbeiten, damit sich die Blase soweit entspannt, dass es läuft, zwar meist nur tropfenweise, aber es läuft.

Das Problem des Restharns kenne ich leider auch. In Extremfällen betrug die Menge bis zu 950 ml (!), was dann tatsächlich umgehend katheterisiert werden musste, weil ich das Gefühl hatte, gleich platzen zu müssen. Normalerweise sind es bei mir (ohne Medis) ungefähr 250 mg, die ich nicht ohne medikamentöse Unterstützung oder Katheter los werde. Lt. meinem Urologen sind bis zu 150 ml unbedenklich. Aber selbst diese Menge ist mir unangenehm, weshalb ich mitunter selbst einen Katheter anwende. Wichtig ist dabei (s.o), dass möglichst steril gearbeitet werden sollte. Schwierig ist es mit etwas Übung nicht. Mir wurde die Anwendung vom mobilen Pflegedienst beigebracht.

1zvuon5000z Roxbert


Guten Morgen in die (bis jetzt) reine Damenrunde, als Mann kann ich leider auch etwas dazu schreiben, da es mir ähnlich geht, wie der Mathilda. Ich habe in 2004 einen Bandscheibenvorfall hinter mir, der aber ohne nennenswerte, langfristige Auswirkungen behhoben wurde. Nun hatte ich aber vor wenig mehr als 3 Jahren einen Abszess am unteren Ende der rechten Lunge, der zu Beginn der geplanten Reha nach Operation leider wieder aufflammte und meine Wirbelsäule im Bereich 6 Brustwirbel erfasste. Kribbeln in den Beinen, Totalausfall der Unterleibsmotorik und auch keine Kontrole mehr über Stuhl und Wasser. Mir wurde da auch erst, dafür aber gleich mit einem Dauerkatheter der Urin abgelassen. Ernuete OP mit abschließend besserem Erfolg. Laufen kann ich wieder mit Einschränkungen und Gehhilfen, Urin und Stuhl geht auch, aber nicht Beschwerdefrei. Um besser durch den Vormittag und die Nacht zu kommen, schiebe ich mir entsprechend selbst einen Katheter. Den Unterschied merke ich deutlich. Mit Katheter ist die Blase anschließend total leer. Ich merke das daran, dass ich sonst alle 2 Stunden auf die Toilette muss und nach Katheter können das auch 4 - 4 1/2 Stunden werden. Ich muss allerdings zugeben, es ist wohl einfacher für den Mann, sich zu Katheterisieren, als für die Frau, da der Ausgang der Harnröhre ja zu sehen ist. Schmerzen lassen sich gut mit Instilla-Gel vermeiden. 2-5 Minuten vor dem Katheter das Zeug in die Harnröhe einbringen und dort wirken lassen dann den Schlauch. Der gleitet dank des Instilla Gels auch wie nix durch die Harnröhre. Am Ausgang der Blase fühlt man, wie der Schlauch eindringt. Ich komme mit der Problemlösung sehr gut klar.

Eine fröhliche Advents- und Weihnachstzeit wünsche ich Ihnen allen!

ARlexFuxlm


Hallo an alle,

ich denke wenn der Restharn mehr als 100 ml beträgt sollte man es mit ISK probieren . Ich mache es seit März 2013 wegen einer neurogenen Blasenetlehrungsstörung woher die genau kommt ist noch nicht ganz klar vermutlich spina Bifida die Untersuchungen dauern noch . Mit Kathetern geht es mir deutlich besser als vorher.

Viele Grüße

MLonsxti


Mir wurde gesagt, dass eine Restharnmenge bis zu 150 ml tolerierbar sei.

t&at|ua


@ Monsti

Ich finde 150 schon sehr hoch... vor allem, wenn man bedenkt, dass man als Frau mit einer gesunden Blase ab 200 ml Harndrang hat und auf die Toi möchte.

Es kommt auch auf die Art der Blasenentleerungsstörung an.

Wenn der Blasenmuskel völlig schlaff ist und die Blse ein schlaffer sack mit hoher Speicherkapazität, ist 150 ml eher tolerierbar, als wenn die sich die Blase immer mal wieder unwillkührlich zusammenzieht. Dann muss sehr regrlmäßig und vollständig entleert werden, weil sonst Urin in die Niere gepresst wird und Nierenbeckenentzpndung macht.

Als letztes muss man schauen, ob öfter Blasenentzündungen auftreten. Dann muss die Blase mehrfach am Tag vollständig leer gemacht werden, weil der Urin Bakterienreservoir wird.

Bei mir haben verschiedene Ärzte die tolerierbare Grenze bei 70ml gesetzt...

Da bin ich leider völlig drüber. ;-D

Ich komme damit super klar, insbesondere, seit ich gut zu händelnde und zudem diskrete Katheter entdeckt habe. Googlelt mal speedicath compact eve. Das sind meine :-)

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