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Harnröhrenstriktur

hRusJbauxer


Leider stoße ich erst heute auf dieses Forum, möchte aber trotzdem meine Erfahrung noch einbringen.

Meine 1. Harnröhrenschlitzung wurde Okt. 2002 notwendig. Danach wurde aus den üblichen Gründen weitere 3 Harnröhrenschlitzungen wegen totalen Verengungen notwendig, zuletzt im Abstand von nur 7 Monaten.

Nach weiteren 4 Monaten drohte erneut ein Harnverhalt, sodass mir eine plastische Operation empfohlen wurde.

Daraufhin holte ich mir bei einer Uni.-Klinik eine zweite Meinung ein. Die behielten mich gleich dort und führten am nächsten Tag die leider unumgängliche 5. Harnröhrenschlitzung durch.

Danach wurde mir wegen den OP-Risiken und den fraglichen Erfolgsaussichten von einer plastischen OP abgeraten.

Mir wurde empfohlen, täglich mit einem Einmalkatheder CH 20 zu bougieren, was ich inzwischen 18 Monate mache und zwar mit dem Erfolg, dass ich mit einem vernünftigen Strahl problemlos Wasser lassen kann.

Zum Bougieren benötige ich täglich 10 Minuten und kann dies überall und auch auf Reisen.

Weitere Operationen mit unsicherem Ausgang bleiben mir also seither erspart.

Sicher spielt bei der Klinikempfehlung, mich keiner plastischen OP zu unterziehen, auch mein Alter von 79 Jahren eine Rolle, doch warum überhaupt so ein Risiko eingehen, wenn man mit täglich 10 Minuten Zeitaufwand das Problem in den Griff bekommt.

Vieleicht nützt meine Erfahrung jemand.

fFaustb?allK69


Hallo,

ich habe eine Harnröhrenstriktur und bin zweimal geschlitzt worden, nach der zweiten Schlitzung wurde meine Harnröhre mittels eines Stabes beim Urologen ca. 20 mal geweitet, das hat schon etwas gebracht, ich konnte besser Wasser lassen.

Nun bekam ich ca. 2 Jahre nach der Behandlung immer wieder einen Harninfekt, dieser wurde immer mit Antibiotika behandelt, kam aber nach ein paar Tagen wieder.

Ich sollte dann an der Harnröhre operiert werden, indem das verletzte Stück herausgeschnitten und durch Mundschleimhaut ersetzt wird.

Der Urologe hatte als Verursacher der Infekte meine Narben an der Striktur und das "schuppenartige " Gewebe dort :-) ausgemacht, keine Alternative zur OP außer Antibiotika!

Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden, welcher jetzt seit 14 Monaten sehr erfolgreich verläuft:

Übers Internet habe ich ein homöopathisches Mittel gefunden, welches die Narbenbildung reduziert, Thiosinaminium!

Zudem nehme ich eine Mischung Zinnkraut-Tropfen und Tropfen der Goldrute ein, Beides pflanzliche Mittel gegen Harninfekte und sind in der Apotheke erhältlich.

Die Harninfekte sind weg, das Wasserlassen macht mir kaum mehr Probleme!

Zwischenzeitlich war ich zweimal beim Urologen und einmal bei einem Nephologen, alle Untersuchungen ergaben, dass ich nicht weiter behandelt werden muß.

s[albexi21


Hallo faustball69 und andere, die Erfahrungen mit der Einnahme des homöopathischen Mittels Thiosinaminium haben,

bin neu in diesem Forum. Habe mit Interesse den Beitrag von faustball69 vom 21.12.11 gelesen. Leide auch an einer Harnröhrenverengung.

Mich interessiert in welcher Potenz (D4, D6, D12) das Mittel Thiosinaminium, in welcher Form Tabletten oder Globolin, welcher Menge und wie häufig eingenommen wurde? Hat das Mittel langfristig eine Besserung herbeigeführt?

Würde mich freuen, wenn Ihr antwortet und mir Eure Erfahrungen mitteilt.

Besten Dank.

a/bc9


Moin,

wie sieht es eigentlich mit Fahrradfahren nach einer Schlitzung aus? Habe seit 2 Jahren meine zweite Schlitzung hinter mir. Seitdem ist die Harnröhre soweit offen, dass die Entleerung der Blase funktioniert und der verbleibende Restharn in der Blase auch vertretbar ist.

Ich habe jetzt mehrere Urologen hinter mir und unterschiedliche Antworten bekommen:

Ein Urologe meinte, es sei u.U. besser einen Spezialsattel zu benutzen, zuletzt meinte ein anderer Urologe, es sei überhaupt kein Problem, Fahrrad zu fahren. Der letzte Urologe schien mir jedoch nicht 100% zuverlässig zu sein, da er auf meine Frage, was denn passiere, wenn die Harnröhre erneut vernarbt, mir die Antwort gab, dass man die Harnröhre bedenkenlos oft schlitzen könne. Das widerspricht so ziemlich allem, was ich hier im Forum gelesen habe. Insofern vertraue ich der Aussage, ich könne bedenkenlos Fahrradfahren, nicht. Habt ihr Erfahrungen damit? Bislang bin ich nicht mehr Fahrrad gefahren, obwohl ich sehr gerne fahre... :(

7#6staon>striktxur


Ich habe eine Enge 5cm und habe im Sanaklinikumhof eine Mundschleimhauplastik machen lassen.

Nach intensiver Recherche sind Dr. Fisch in Hamburg und Dr. Keller in Hof die Spezialisten. Entfernung zu Stuttgart drei Stunden, ist für den guten Erfolg total egal.

Ist alles gut verlaufen, die Ängste sind unbegründet.

Siehe mein extra Eintrag Striktur mit Mundschleimhaut

SptraighetFluxsh86


Schau mal im Forum nach dem Titel Erneute Striktur nach Mundschleimhautplastik. Da gibt's auch jede Menge Erfahrungen zu dem Thema. Wars bei dir eigentlich ne richtige MSH oder schon nach neuer Tissue Engineering Methode?

Alm3%73dxro


Hallo, mir steht evtl. eine Harnröhrenrekonstruktion mit Muko Cell bevor. Hat das schon mal jemand machen lassenß

Noch eine Frage, die mich beschäftigt. Im Forum wurde überwiegend von der OP berichtet, aber kaum, wie es jemandem geht, dem Mundschleimhaut (nicht für MukoCell, sondern echt viel) entnommen wurde.

Kann mir jemand darüber berichten?

Danke

S-traigh2tFluxsh86


Mir wurden 7cm entnommen. Mund ist nach der OP ziemlich dick, danach hatte ich aber keine Probleme mehr. Man merkt zwar noch das an der Stelle was ist aber das stört gar nicht. Würde aber bei einer erneuten op mukocell bevorzugen.

AGm3?73dZro


Hallo, ich hatte wegen der Mundschleimhat hier mal angefragt.

Unterdessen gibt es von mir etwas Neues.

Also, im Alter von 30 Jahren wurde mir während einer OP ein Katheter geschoben, der, wie sich später herausstellte, mir die Harnröhre kaputt machte. Am Anfang wurde mehrmals geschlitzt und gelasert, bis ich einen Urologen fand, der mir die Bougierung vorschlug. Vierteljährlich wurde nun bougiert und es stellte sich eine Regelmässigkeit ein, mit der ich leben konnte. Meine Frau und ich reisten und reisen gern, meistens bis an Ende der Welt und es gab keine Probleme. Erstmals 2009, kurz vor einer Afrikareise wurde bougiert und 1 Tag vor Abflug war die Harnröhre wieder zu. Mein Urologe kriegte durch nochmal bougieren das zwar wieder hin, aber von nun an reiste die Angst mit. Keine Reise ohne Tiemankatheter im Koffer und stets Adressen von Urologen im jeweiligen Land. Gebraucht haben wir es nicht, mussten aber in letzter Zeit immer wieder Reisen stornieren.

Meine Frau stiess durch Recherchen im Internet auf Fau Prof. Dr. Fisch in Hamburg, die Harnröhrenkonstruktionen mit Mundschleimhaut macht. Mein Urologe riet ganz strikt davon ab und schickte mich stattdessen zur Prostataverkleinerung ins Krankenhaus. Eine Zeitlang ging es gut, bis Ende letzten Jahres der Knall kam. Immer wieder Harnröhre zu. Ich meldete mich in 2 Berliner Krankenhäusern (ich bin Berliner), die mit der Harnröhrenkonstruktion werben, an, um die OP zu besprechen. Ein Chefarzt sagte " da mach ich nix" und weg war er. Im 2. Krankenhaus wurde ohne meine Zustimmung geschlitzt, und das wars.

Anfang Mai war die Harnröhre so zu, dass weder mein Urologe, noch die 1. Hilfe im besagten 2. Krankenhaus zum bougieren reinkam und ich erhielt einen Bauchdeckenkatheter. Der wurde nicht in der Blase sondern im Bauchraum postiert (hatte der Prof. gemacht) sodaß ich nochmal hinmusste und vom Stationsarzt einen neuen erhielt (jeweis eine kleine OP). Mein Unterkörper war durch einen riesigen Bluterguss schwarz. Niemand sagte mir, wie es nun weitergehen könnte. Man schickte mich mit dem Bauchdeckenkatheter nach Hause und das wars.

Meine Frau hatte im Laufe der Zeit aber durch dieses Forum erfahren, dass es in Hof einen Dr. Keller gibt und dass er und sein Team im Jahr ca. 200 dieser OPs durchführen. Alle Männer, die in diesem Forum darüber schrieben, waren äußerst zufrieden.

Ich schrieb eine Mail und noch am selben Tag rief Herr Dr. Keller an und gab Vorschläge, wie ich mich zu verhalten hätte. In einer Woche hatte ich einen Termin zum Schlitzen im Hofer Krankenhaus und nach weiteren 4 Wochen, am 11.06.14 wurde die OP mit Mundschleimhaut gemacht. Bei mir waren es 15 cm, die entnommen und dann eingenäht wurden. Es war das 1. Mal, dass man überhaupt mal richtig mit mir redete, auch die Art der Untersuchungen hatten eine ganz andere Qualität, als die in Berlin. Herr Dr. Keller sagte, es wäre bei mir schwierig, weil die ganze Harnröhre, auch dicht am Schliessmuskel kaputt wäre. "Aber wir können das, wir machen das oft".

Am 03.Juli 14 wurde ich entlassen und kann nur sagen, dass es ein ganz neues Leben für mich ist! Ich hatte von Anfang an wenig Schmerzen, die Entnahme im Mund ist kaum der Rede wert. Hätte ich das gewusst, hätte ich das schon 10 Jahre früher machen lassen.

Ürbrigens wurde Dr. Keller mit seinem Team in der Zeit, in der ich im Krankenhaus war, zum 10. Mal in Folge für diese OP ausgezeichnet.

Wie ich gelesen habe, ist er auch Spezialist für Prostata OPs.

Durch das viele Recherchieren im Internet, insbesondere in diesem Forum, habe ich festgestellt, dass viele Ärzte und Krankenhäuser diese OP anbieten, aber es nicht können! Lt. Internet kann nur eine handvoll Ärzte es wirklich.

Es war ein Zufall, dass wir auf das Krankenhaus in Hof gestossen sind und können nur diesem Forum danken und natürlich Dr. Keller!

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