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Sperma unter dem Mikroskop

HjF7an hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wollte mein Sperma mal unter dem Mikroskop angucken;

was muss ich dabei beachten, wie muss ich vorgehen?

Ich hab einen kleinen Tropfen auf einen Glastraeger gegeben, Deckplaettchen drueber und dann von 100 bis 1200 facher Vergroesserung alles probiert, hab aber rein gar nichts bewegliches gefunden.

Muss ich Farbstoff hinzugeben?

Danke fuer alle Infos.

Antworten
I*chW illsW%issxen


Also bei 400 facher Vergrößerung müssten sie sichtbar sein.

Färb mal ein...

Ich selber hab auch noch keine gesehen, hab aber auch nen beschissenes mikroskop

HdFan


re

Habe leider momentan keinen Farbstoff verfuegbar - muesst man nicht auch ohne wenigstens etwas bewegliches sehen, nach stundenlanger Suche? Ich hab alle Vergroesserungsfaktoren und die Scharfstellung exzessiv ausprobiert, da findet sich nichts.

Nur irgendwelche kreisrunden unbeweglichen Blasen, wohl die Fluessigkeit an sich... aber nix was sich irgendwie bewegt oder nach Spermien aussieht. :-/

Pjrhimo


Man, 400 fache vergrößerung, da siehste soweit ich weiß nix. Guck dir bei 400-1200 facher Vergrößerung dien Blut an, da haste mehr von. Aber auf zellebene kommste da nich. Keine Chance.

Pvri"mo


"Guck dir" (nicht "dien").

habe bei google kurz gesucht, um den nötigen Vergrößerungsfaktor zu finden. Wurde leider nichts. Habe k.A. wie hoch er sein muß, in meinem ersten Beitrag habe ich nur ne Vermutung geäußert...

BSioloage


Mikroskope

Du brauchst vor allem ein Mikroskop mit guter Auflösung (ab 600 Euro). Dann kannst Du bei etwa 1000-facher Vergrößerung mit Immersionsobjektiv (also Öltröpfchen auf das Deckglas und das Objektiv eintauchen, um die Lichtbrechung drastisch zu verringern) ohne Anfärbung Spermien sehen.

Für Spielzeug-Mikroskope wird oft mit Vergrößerungen bis 1200-fach geworben. Diese Angabe besagt absolut nichts über die Qualität des Mikroskops.

Gruß

Biologe

S>20e00x0


Das ist nicht ganz richtig,

schon mit einem billig Mikroskop kann ma die sich bewegenden

Spermien sehen!

Natürlich nicht formatfüllend, aber man sieht ca. 1000 Stück im

Bild...

Aili*da8x0


Man kann sie sehen!!!

Das war auch nur ein uraltes Mikroskop, aber es ging.

Ans%p5lenixum


Es ist ganz einfach!

Ich habs einfach mal ausprobiert und es hat super geklappt!

Am besten man Wartet 1/2 Stunde bis das ejakulat unter dem

Deckglas klar geworden ist. Schon bei 50(!) facher Vergrößerung

lassen sich kleine sich bewegende Punkte ausmachen! Bei größerer Vergrößerung (bei mir ab 400 fach) ließen sich auch die Schwänze

erkennen. Ich habe nichts eingefärbt und obwohl ich es mit

rotfilter angenehmer fand, geht es auch ohne Filter sehr gut.

Mein Mikroskop: Bresser Biotar CL. Kostenpukt 19,99€ !!!

Viel erfolg beim Ausprobieren!

c3hrGi#sti)anx82


Hi,

nimm nur die trüben bzw. weißlichen Anteile aus dem Ejakulat für das Präparat, dann wirst du die Spermien sehen können. Wenn du zusätzlich anfärbst, sind sie wirklich nicht zu übersehen...

sWtekxa


hehe

schön zu sehen, dass auch ein mann mit wenigen "handgriffen" produktiv sein kann, oder ? :P

JVansfaxn


Moin,

ich habs geschafft mit nem TravelerMikroskop(max + 200)

ca. ne stunde gewartet

ich hab versucht soviel weiße Anteile wie möglich zu sammeln und einzufärben.

Mein Gück war dass ich eine Luftblase an der Oberfläche hatte. Alles was da drunter sich rege und bewegte konnte ich sehn. Und wenn man genau hinschaut sieht man kleine dünne schwänzchen

lg

Jansan

k#ampill1chexn


ich will ein mikroskop ;-D

K@4hxe


;-D Ich hab das mal mit 15 gemacht...mein damaliger Freund wusste nichts von seinem Dienst für die Wissenschaft

1Kvonp500r0 R)o.berxt


So eine Faden hier finde ich cool. Zwar bin ich schon ein wenig älter als vermutlich Ihr, aber auf den Gedanken, mein Sperma unterm Mikroskop anzusehen, bin ich mit ~15 Jahren auch gekommen. Mein Bruder hatte so ein Schülermikroskop und so stand meinem Ansinnen eigentlich nichts im Wege. Ich habe allerdings schon zugesehen, dass ich dabei keine "Zuschauer" im Haus hatte. Als dann die Gelegenheit gekommen war, habe ich das Mikroskop aufgebaut und mir schnell einen "abgeschüttelt". Davon habe ich einen guten Tropfen auf den Objektträger gegeben, welcher in der Mitte die Aushöhlung hat. Dadurch hat der Tropfen eine räumliche Tiefe erhalten. Klar oder weiß habe ich dabei nicht gezielt beachtet. Ich hatte eine mittelstarke Vergrößerung gewählt und als Lichtquelle das eingebaute blaue Licht auf das Objekt gerichtet. Mit dem Fokus (also Schärfe) bin ich dann einmal ganz rauf und runter gefahren, irgendwo habe ich dann das erste Spermium gesichtet. Da waren dann ganz viele zu sehen. Und die waren da sehr lebendig unterwegs. Eingefärbt hatte ich nicht.

Mein weiterer Tipp: Unbedingt den gewählten Objektträger und das Deckglas absolut sauber machen, da sonst eventuelle Schlieren den klaren Blick stören könnten. Der letzte Reinigungsvorgang sollte nur mit klarem Wasser erfolgen und dann mit einem fusselfreien Tuch abtupfen. Dann das Sperma draufgeben. Wenn der mit einem Fensterreiniger gereinigt wird, könnte es sein, dass die Spermien abgetötet werden und Ihr nur noch "Lange Weile" vor die Linse bekommt.

Nur Schade, dass das Mikroskop keine Möglichkeit hatte, einen Fotoapparat anzuschließen.

Vielleicht schafft es ja jemand von Euch, sein Sperma unterm Mikroskop zu fotografieren und dann ein Bild davon hier hin zu verlinken.

Also, weiterhin viel Spass beim Forschen.

Mit freundlichen Forschergrüßen, Euer Robert

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