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Dicke Blasenwand bei 18jährigem, Ursache + Behandlung?

D}or<is xB hat die Diskussion gestartet


Hallo,

"Unsere" Vorgeschichte:

mein Sohn hatte lange Toilettengang-Probleme.

Mehrere Ärzte, die wir nacheinander konsultierten stellen eine extrem große Blase fest, die sich füllte, bis der Urin sich in die Niere zurück staute. Die Blase lief dann "über", so daß sich auf der Hose ein handteller-großer Fleck zeigte. Er versicherte immer, daß er dies nicht spürte, auch ganz selten aufs Klo mußte. Tag & Nacht. Auch der Darm funktionierte nicht ganz so wie er sollte.

Wir gingen zum Psychologen, nahmen Medikamente, probierten die Klingelhose. Nichts half. Bis dann eine Urologin feststellten, daß er evtl. Wahrnehmungsstörungen hat. So kamen wir über Umwege zu einer ADS-Diagnose und zur Ritalin-Behandlung. Mit Hilfe dieses Medikamentes wachte er dann mit 15 das erste Mal nachts auf, weil er Harndrang verspürte.

Nun, nach 2jähriger medikamentösen Behandlung, kommt er seit 2 Jahren ohne Ritalin aus. Auch klappt der Toilettengang recht gut.

Nun hatte er aber eine ganz kräftige Blasenentzündung. Dabei wurde durch Ultraschall die extrem verdickte Blasenwand festgestellt. Nach Abklingen der Entzündung ist die Wand immer noch extrem dick. lt. Arzt ist bei meinem Sohn der Blasenmuskel extrem ausgeprägt/trainiert. Die heutige Röntgenuntersuchung mit gespritztem Kontrastmittel hat keine Behinderungen in der Harnröhre entdeckt. Der Arzt meint nun, daß ein chirurgischer Eingriff nötig sei, um die Blase unter Narkose genau zu untersuchen um evtl. Behinderungen zu entdecken und zu entfernen, da langfristig die Blase ohne Ursachenfindung geschädigt wird.

Wer hat für uns Tipps und Ideen, was hinter der Verdickung stecken könnte? Ob seine Vorgeschichte eine Rolle spielt? Mir ist bei dem chirurgischen Eingriff etwas mulmig, da ja bei jeder OP etwas schief gehen kann.

Doris

Antworten
SGh0utt


kann euch da nicht direkt weiterhelfen

aber ich kann mir vorstellen, dass die Ärzte auch an ein späteres erhöhtes Krebsrisiko denken, von daher ist eine Intervention durchaus angezeigt.

a-g4nes


es geht nicht um Krebs

es geht darum, daß die verdickte Blasenwand durch erhöhten Druck hervorgerufen wurde, der entsteht, wenn ein Problem mit dem Leeren der Blase besteht. Wenn das nicht beseitigt wird, besteht die Gefahr, daß die Nierenfunktion leidet, was bis zum Nierenversagen führen kann.

Eine Zystoskopie ist übrigens relativ risikoarm.

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