Bekomme meine Vorhaut nicht über die Eichel

19.04.07  20:23

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Meine Vorhaut ist an meiner Eichel festgewachsen!Wenn mein Penis erregt ist, lässt sich meine Vorhaut nicht ganz über meine Eichel ziehen :-( Ist mein Bändchen nicht so dehnbar? Schließlich bin ich schon 19 Jahre alt und gehe noch zur Schule :-( Wenn ich damit zum Arzt muss, bekommen meine Eltern dann irgendeine Nachricht oder bleibt das Geheim wegen Versicherung und usw?Und muss man unbedingt beschnitten werden? Und wie lange dauert die Regenerationszeit bis man wieder " Sex " haben kann?

Danke für die Antworten!!

Gruß

Sveninho

SFven6i-nho

19.04.07  20:38

-->LESE mal die BEITRÄGE der anderen User zum THEMA "VORHAUTVERENGUNG"-->"BESCHEIDUNG"-->ect es gibt 100 Beiträge dazu in denen die Fragen wohl beantwortet werden--> warum gleich ein neues Thema eröffnen zu Problemen die hier im Forum Tag täglich schon beantwortet wurden--> es ist ja wohl nur die Bequemlichkeit--> also erstmal lesen was zum Thema schon geschrieben wurde--> viel SPASS

mDäuxseYrichx(g)

19.04.07  20:40

hier nur mal ein Beitrag ganz aktuell vom 11-4

Beschneidung Erfahrungsbericht

Meine Erfahrungen: Beschneidung

Grund:

Ich war 24 und hatte relative Phimose. Das bedeutet die Vorhaut lies sich im erregten Zustand nicht zurückziehen. Fast nicht, ich konnte sie mit viel Anstrengung zurückziehen, aber da lief die Eichel blau an. Geschlechtsverkehr war mit Kondom ohne Probleme machbar. Am meisten störte mich, wenn man neue Partner kennen gelernt hat und ihnen erklären musste, dass sie da unten immer aufpassen mussten und bitte die Vorhaut nicht zurückziehen.

Die Diagnose wurde schon mal bei einer Untersuchung als ich 20 war festgestellt. Nur da hatte ich noch keinen Kopf dafür. Aber je älter ich wurde desto unangenehmer wurde mir das.

Mit 24 ging ich noch mal zu einem anderen Urologen, der hatte das gleiche festgestellt, hat gesagt man müsse das nicht machen, wenn es einen nicht stört, weil aus hygienischen Gründen bräuchte man das nicht machen, Vorhaut lies sich im unerregten Zustand zurückziehen. Die Entscheidung lag bei mir. Ich entschied mich für eine Beschneidung, mir war es Leid immer aufpassen zu müssen, dass die Frau da ja nicht zu viel zurückzieht. Und wenn man Frauen nur für eine Nacht mitnimmt, ist es noch unangenehmer.

Zeit zur Beschneidung:

Ich habe mich schon dafür entschieden, ging dann ins Krankenhaus um mich über einen Termin zu informieren. In der Ambulanz wurde ich nochmals von einer Urologin untersucht, die meinte das gleiche wie die anderen Ärzte, wenn ich Probleme habe soll ich es machen. Ich bekam dann einen Termin in 10 Tagen, normal dauert es länger, aber ich hatte da Zeit und wollte unbedingt zu diesem Termin. Ich wurde da nochmals von den Ärzten über Nebenwirkungen, Heilprozesse, Narben etc. informiert. Wurde auch noch von einem Anästhesisten befragt, ich habe die Operation unter Vollnarkose machen lassen. Es stellte sich in diesem Krankenhaus nichts andere in Frage, haben Sie gesagt. Gut, 10 Tage gewartet, ins Krankenhaus gefahren. In der Ambulanz gewartet, nochmals mit der Urologin gesprochen, Sie hatte mir erklärt wo und wie ich beschnitten werde. Schnitt direkt hinter der Eichel, die ganzen Begriffe die man so im Internet findet: "loose, low & tight,..." kennen entweder unsere Ärzte nicht oder sie haben es anders gelernt. Beschnitten wurde ich aber von einem anderen Arzt, der in diesem Krankenhaus für die meisten OPs zuständig ist. Mit ihm habe ich nur eine Minute gesprochen, so ist dad in Krankenhäusern. Aber aufgeklärt wurde ich schon gut, mit Informationsblatt und Gespräch. Ich kam um 1000 ins Krankenhaus, lag dann um 1100 schon im Bett und musste warten bis es dann um 1400 so weit war. Es kam eine Krankenschwester holte mich ab, und fuhr mit mir und dem Bett in den OP. Unten Narkose, Scherze der Ärzte, dann Tiefschlaf.

...Nach der OP:

Ich wachte nach einigen Stunden dann auf, und lag wieder im Krankenzimmer. Noch mitgenommen von der OP bekam ich nicht viel mit. So langsam kam ich dann wieder zu Bewusstsein. Dann kam schon der Arzt und wollte mit mir sprechen, wie es mir so geht, hab da aber nicht viel mitbekommen was er da gelabert hat, die Krankenschwester meinte, er erklärte mir das alles gut verlaufen ist und was jetzt noch auf mich zukommt. Ich traute mich dann mal das erste Mal nach unten zu schauen, hat furchtbar ausgeschaut. Der Penis war eingewickelt in einen Verband, man konnte nichts sehen, nur den vorderen Teil der Harnröhre. Der Verband war blutig, ich musste glaube ich nachgeblutet haben, Schmerzen hatte ich auch leichte, da haben sie mir gleich eine Tablette gegeben, und die waren gleich weg. Da kamen schon die ersten Zweifel auf ob es die richtige Entscheidung war. Es wurde Abend die Nachblutungen sind auch ausgeblieben und da kam die Schwester und meinte ich kann jetzt schon Heim, oder am nächsten Morgen in der Früh. Da ich mich am Abend schon recht gut gefüllt habe, beschloss ich da schon Heim zu fahren. Mein Vater holte mich ab und wir mussten noch 25km nach Hause fahren. Also man sollte sich am Besten abholen lassen, mit Öffis hätte ich es sicher nicht geschafft, bin wie ein... herumgelaufen. Die Autofahrt war ziemlich anstrengend, auch wenn ich im Krankenhaus geglaubt habe es ist schon alles gut, die Schmerzen kamen dann schnell wieder und leicht geblutet hat es durch die Bewegung zum Auto und die Fahrt auch wieder. Zuhause angekommen, gleich ins Bett. Verband voll blutig, hat nicht gut ausgeschaut. Ruhig liegen bleiben vielleicht hilft es. Hat geholfen, Bettdecke war aber trotzdem blutig, keine schönes Gefühl, wenn man Blut nicht oft sieht. Die erste Nacht konnte ich nicht gut schlafen immer wieder Schmerzen, Blut. Erektion hatte ich in der ersten Nacht schon, habe versucht sie so weit es geht zurückzuhalten, habe ja nicht geschlafen. Ich dachte es platzt jetzt alles auf, ist es aber nicht. Am nächsten Morgen, sollte ich mir selber den Verband runtergeben, haben sie im Krankenhaus gemeint. Ich traute mich aber nicht. Ging zum Hausarzt, der machte das. Da sah ich ihn zum ersten Mal. Der blutige Verband war unten, hat jetzt nicht mehr so schlimm ausgeschaut, dass hatte auch der Hausarzt gemeint, dass es sauber aussieht. Hab mir da gleich die Bepanthen Wundsalbe und die Kamillosantropfen besorgt, für die Bäder danach.

Heilungsverlauf:

Es braucht einfach seine Zeit. Es hat bei mir auch an die 6 Monate gedauert bis alles wieder so war wie früher. Nach drei Tagen ging ich das erste Mal wieder duschen. Nur kurz ohne viel Wasser auf die Wundstelle zu spritzen. So ab den 3 Tag nahm ich auch die Kamillosantropfenbäder. In einem Glas ca. 15-20min lang in der Badewanne. Ab den 4 Tag haben sich auch schon die Nähte langsam aufgelöst. Jeden Tag mehr bis Sie nach so ca. 14 Tagen endgültig abgegangen sind. Es hat sich bei mir ein Bluterguss gebildet hinter der Naht, der alle möglichen Farben angenommen hat. Bis er dann nach einigen Tagen als harte Stelle übrig geblieben ist. Diese Bindegewebeverhärtung ist erst nach drei Monaten verheilt. Bis da hatte ich immer eine harte ca. 1 Quadrat cm große Stelle am Schwellkörper. Der Arzt hat gemeint bei manchen bleiben diese Verhärtungen. Dadurch hatte ich auch einen leicht gekrümmten Penis im erregten Zustand. Ab Tag 10 oder so habe ich auch angefangt die Bepanthensalbe zu benutzen. Davor war mir die Wunde einfach noch zu offen. Die Bäder habe ich so ca. 4 Wochen gemacht. Die Salbenbehandlung auch. Bis die Narbe dann endlich ganz weich wurde hat es auch so ca. 3-4 Monate gedauert. Um sich optisch an den Anblick zu gewöhnen hat es auch seine Zeit gebraucht. Es fehlt doch dann was unten, man muss halt immer schauen, wenn man aufs Klo geht. Nur zu viel sollte man auch nicht schauen, weil da einem jede Veränderung gleich Kopfzerbrechen bereitet, leichter gesagt als getan. Masturbiert habe ich das erste Mal nach 16 Tagen. War zu diesem Zeitpunkt nur so intensiv, weil ich so eine lange Pause gehabt habe. Danach musste ich lange mit Gleitgel masturbieren bis ich endlich das Gefühl nur mit der Hand hatte. Aber wie gesagt nach einem halben Jahr ist alles ok. Die Eichel ist sehr empfindlich am Anfang. Am Besten enge Unterhosen tragen, das sich ja nicht viel bewegt oder reibt. Dieses Gefühl stellt sich dann auch ein. Ich muss sagen dass ich die ersten 10 Tage fast ausschließlich im Bett verbracht habe, also Arbeiten oder so war bei mir nicht drinnen. Bis ich dann langsam wieder normal hab gehen können. Das optische Ergebnis heute nach fast 9 Monaten ist sehenswert. Die Hautfarbe hat jetzt auch einen schönen Farbton angenommen. Es schaut halt andern aus als früher. Mir hat es vorher auch gefallen. Jetzt ist es auch gut. Nur der große Vorteil ist, dass ich jetzt wirklich guten Sex haben kann ohne auf die Vorhaut aufpassen zu müssen. Vor allem der orale Verkehr ist jetzt gewaltig. Dieses Gefühl hatte ich früher nie. Ob ich jetzt länger kann, hängt von meiner Verfassung ab, aber große Unterschiede merke ich nicht.

Resümee:

Also wer er aus ärztlichen Gründen machen muss, der soll es unbedingt machen. Bei mir war es so ein Zwischenfall, aber bei normaler Phimose würde ich es unbedingt machen. Aus hygienischen Gründer, oder wegen des besseren Geschlechtsverkehrs oder der Ausdauer,... würde ich es nicht machen, die Unterschiede sind nicht so groß wie mit. Aber es ist doch eine OP die halt eine Zeit lang braucht um auszukurieren. Und wie gesagt, es dauert sicher 6 Monate bis alles wieder so ist wie früher.

meäusexrich(g)

19.04.07  23:04

@sveninho

wenn mein penis erregt ist, läßt sich meine vorhaut nicht ganz über die eichel ziehen

was heißt "nicht ganz"?

heißt dass das du die vorhaut also etwas über die eichel ziehen kannst bis zu einem best. punkt?

kannst du die vorhaut im nicht erregten zustand denn über die eichel ziehen?

gruss

Hpyp5er.ioxn

20.04.07  20:14

ich kann meien Vorhaut eben nicht ganz drüber ziehen :-( besser gesagt nur bis zur Hälfte :-( danach gehts halt nicht mehr weiter

Sbven3inho

20.04.07  22:24

ok

bis zur hälft ist schonmal ein anfang, d.h. durch dehnungsübungen kann man eine verbesserung erreichen, ganz ohne op.

um die vorhaut zu dehnen musst du sie bis zur schmerz/spannungsgrenze zurückziehen und dort die dehnung 30 sek halten. das mehrmals wiederholen.

die dehnung sollte regelmäßig und gewissenhaft über einen längeren zeitraum durchgeführt werden damit sie erfolg bringt.

zur dehnung ist es besser wenn die die haut etwas mit salbe ( z.b. vaseline, melkfett) einreibst damit keine kleinen hauteinrisse entstehen.

unterstützend kannst du die übung auch im warmen wasser durchführen z.b. badewanne.

versuch es mal ;-)

gruss

H.ypewrion

21.04.07  23:59

2. Erfahrungsbericht

Da Mäuserich so ausführlich geschrieben hat, gebe ich nun auch meine Erfahrungen in diesem Thema zum besten.

Ich hatte meine (totale) Beschneidung mit 21 Jahren (bin jetzt 27). Aufgrund einer Vorhautverengung und daraus resultierenden immer wieder kehrenden Entzündungen war es einfach notwendig - auch wenn ich mich lange Zeit nicht getraut habe. Sex war möglich, allerdings war die Vorhaut so eng und das Bändchen so kurz, dass sich da fast gar nichts bewegen ließ.

Leider wurde ich nicht besonders gut aufgeklärt. Der Urologe schrieb mir eine Überweisung fürs Krankenhaus, einen Termin habe ich recht rasch bekommen. Was genau gemacht werden würde, konnte er mir nicht sagen, da er den Ärzten im Krankenhaus nicht vorgreifen wollte. Eben dort (Termin um 10:00 Uhr wurde ich von drei Ärzten sehr schnell untersucht und musste erstmal 6 Stunden warten. Das Beratungsgespräch dauerte dann 1 Minute und bestand aus einem Bild eines beschnittenen Penis: "So schauts dann aus!" Ok, wenns nötig ist, machen wirs halt.

Die Operation selbst fand unter örtlicher Betäubung statt. Du ziehst dich aus, gehst in den Operationssaal, greifst nach Möglichkeit nichts an, legst dich auf den Tisch und wartest. Ich wurde dann rasiert, desinfiziert (sie haben versucht, die Vorhaut mit einem Ruck nach hinten zu ziehen, was große Schmerzen verursachte) und betäubt. Das sah so aus: Man nehme eine mehr oder weniger große Spritze mit einer rieeeesigen Nadel. Oberhalb des Penis wurde mehrere Male sternförmig eingestochen bevor die Nadel dann von oben den Penis entlang bis vor zur Eichel geführt und langsam wieder herausgezogen wurde. Aufgrund des Sichtschutzes konnte ich es zwar nicht sehen, aber glaubt mir, ich habe es gespürt. Damit war das schlimmste vorbei, die Narkose begann sofort zu wirken und sie haben angefangen.

Die Operation dauerte ungefähr 30 Minuten, ab und an spürte ich ein starkes Brennen und Ziehen, was von der OP-Schwester mit den Worten "Man kann eben nicht alles am männlichen Körper betäuben" erklärt wurde. Nach der Operation wurde ich gleich nachhause geschickt.

Der Verband war der gleiche wie der von Mäuserich (keine große Überraschung), wurde mir übrigens schon am nächsten Tag unter Zuhilfenahme der "Horuck"-Methode abgenommen (hingreifen und einfach nach vorne wegziehen. Die Schmerzen waren ungefähr dieselben wie die der Erektion in dieser Nacht. Ja, der Penis war blaugrünbraunrot und richtig potent angeschwollen - war von dem Anblick ziemlich überrascht, habe mich dann aber in den nächsten Monaten relativ rasch daran gewöhnt. Zwei Monate lang jeden Tag für 10 Minuten Kamillosan Bäder waren auch für mich angesagt, die Nähte gingen mit der Zeit problemlos ab. Das Gehen war auch für mich ein Problem, allerdings "stumpfte" die Eichel von Tag zu Tag mehr ab bis die Schleimhaut des Schleimes vollends verlustig ging.

Verhärtete Stellen hatte ich keine, insgesamt habe ich mich von der Prozedur sehr schnell erholt, sodass ich nach zwei Monaten schon den ersten vorsichtigen Sexversuch starten konnte - und es hat sogar geklappt, auch wenn es eine gewaltige Umgewöhnung war.

Vom Empfinden her muss ich sagen, dass Masturbieren ohne Gleitgel nicht möglich ist, allerdings ist der Sex deutlich besser als vorher und - und es ist wirklich kein Gschichtl - ausdauernder, was ja bekanntlich auch gerne gesehen wird.

Wer wirklich ein Problem mit seiner Vorhaut hat, sollte die Operation machen lassen. Wenn es möglich ist, lasst euch aber in Vollnarkose versetzen. Von Beschneidungen wegen der Optik oder wegen der Freundin/dem Freund oder der Religion rate ich ab.

b~racWkfetls

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