Erigierter Penis nach Beschneidung kürzer als vor Op ? !

05.01.08  02:31

Liebe Foren-Mitglieder,

ich befürchte, dass mein Penis seit meiner Beschneidung vor 2 Wochen in Erektion kürzer ist als früher, was mich psychisch extrem belastet.

Ich bin eher im "loose"- Stil beschnitten worden. Wenn der Penis ganz klein ist, hängt ziemlich viel Vorhaut über den Eichelrand. Im normal schlaffen Zustand hängt die Vorhaut bis zum Eichelrand.

Die Narbe sieht gut aus, auf der einen Seite sicher noch etwas geschwollener als auf der anderen. Insgesamt ist der Hautbereich unterhalb der Eichel noch leicht geschwollen. Ein Faden ist noch drin, alle anderen sind innerhalb der letzten 4 Tage von selbst herausgefallen. Die nächtlichen Erektionen sind in manchen Nächten noch recht schmerzhaft, das ist wohl ein Zeichen, dass die Nahtstelle noch geschwollen ist.

Nach 8 Tagen habe ich versucht, mich selbst zu befriedigen. Die Stimulation war angenehm, allerdings erschien mir der Penis voll erigiert kürzer. Dass er schon voll erigiert war, schloss ich daraus, dass der Penis sich deutlich über die Horizontalebene hob, völlig hart war er aber (noch) nicht. Beim Messen ergaben sich knapp 15 cm.

Normalerweise ist bei mir aber die "Maximalgröße" genau 16 cm, und so war ich sehr beunruhigt. Er war jedoch in Erektion auch dicker als sonst, 5 cm statt 4,5 - also konnte er sich möglicherweise wegen der Schwellung noch nicht voll in die Länge ausdehnen. Die Stimulation war wie gesagt angenehm, aber kurz vor dem Orgasmus spannte es sehr, der Samenerguss geschah wie gegen einen Widerstand, als wäre zuviel Druck im Penis, so dass das Sperma nicht herausgebracht werden kann. Es war auch kein angenehmer Orgasmus, aber zugegbenermaßen war die Mastrubation eher früh nach der OP. Eine große Spermamenge mit hohem Druck kam dann aber doch zeitlich verzögert nach dem Orgasmus heraus, aber gegen einen starken fühlbaren Widerstand.

Nach einigen Tagen Pause versuchte ich es wieder, die Schwellung ist weiter rückläufig, er ist sowohl schlaff als auch erigiert nicht mehr dicker als vor der OP. Aber er ist in Erektion immer noch kürzer als früher, was mich beunruhigt.

Kurz vor dem Orgasmus ist es auch nicht so, dass die Penishaut so straff ist, dass sie nicht mehr beweglich ist, aber kurz vor dem Orgasmus spannt es sehr, der Orgasmus ist uangenehm, und der Penis erreicht dabei nicht seine ursprüngliche Länge. Andererseits ist er kurz vor dem Orgasmus auch nicht ganz so hart wie vor der OP - ein Zeichen also, dass er sich vielleicht noch gar vollständig aufgerichtet hat.

Natürlich ist eine mögliche Ursache, dass bei der Beschneiung zu viel Haut entfernt wurde. Aber im schlaffe Zustand ist ja reichlich Haut vorhanden und auch bei der Masturbation noch eine gewisse Menge.

Ob mein Penis vom Typ her ein Fleisch- oder Blutpenis ist, kann ich schlecht beurteilen; jedenfalls hat er im schlaffesten Zustand 8,5 cm- also wohl eher ein Fleischpenis .

Es ist also auch eher so, dass nicht wie bei einem Blutpenis besonders viel Reservehaut für die Erektion notwendig ist. Bei der Erektion ist er nah der Eichel aber schon noch etwas geschwollen- vielleicht kann sich also durch die Schwellung der Penis noch nicht voll in die Länge ausdehnen.

Ich weiß, mein Text ist etwas lang und umständlich, aber mich belastet die Vorstellung sehr, dass er ab jetzt erigiert kürzer als vor der OP bleiben könnte. Ich bin schon fast depressiv, obwohl man nach so kurzer Heilungszeit natürlich nichts endgültiges sagen kann.

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht kurze Zeit nach der Beschneidung - also kürzere Erektionen und einen starken Widerstand bei der Ejakulation, als käme das Sperma kaum heraus? Und ist nach einigen Wochen doch alles wieder gut geworden?

Oder hat jemand sie leidvolle Erfahrung gemacht, dass er nach der OP dauerhaft kürzer wurde und es beim Orgasmus sehr spannt?

Ich bin für jede Antwort sehr dankbar!

Herzliche Grüße, Learco

L'eaFrcxo

05.01.08  07:33

warte noch 2-3 Monate ab, bis sich alles wieder normaliert hat; und wenn er wirklich 1 cm kürzer dann ist, dann ist es für die Frauenwelt auch keine Beinbruch, die kennen ihn ja nicht anders 8-)

m ä8us~eriJch(gx)

05.01.08  12:49

@Learco

wenn der arzt nicht mit dem messer abgerutscht ist und dir die penisspitze gekappt hat, was ich nicht annehme, kann dein penis durch die beschneidung nicht kürzer geworden sein.

du hast allerdings bestimmt zu früh mit dem masturbieren begonnen. du hättest auf alle fälle warten sollen, bis wunde ordentlich abheilt. dadurch kann es schon sein, dass du zu keiner vollen erektion gekommen bist.

lass jetzt deinen kleinen freund ein wenig in ruhe und lass ihn in ruhe abheilen. mach dich nicht selbst wegen deiner schwanzlänge verrückt. wahrscheinlich liegt auch nur ein "messfehler" vor. und wenn wirklich: was ist schon 1 cm?

nGick[elbrxill

05.01.08  13:34

Durch eine Beschneidung kann höchstens zuviel Haut entfernt werden. Dann müßte die Schafthaut bei Erektion extrem spannen und Bauchhaut mit nach vorn ziehen. Das ist sehr unwahrscheinlich. Der Arzt kennt diese möglichen Fehler und schneidet nicht so viel weg. Solltest Du wirklich meinen, daß der Penis kürzer als vorher ist, dann müßte die Bauchhaut wie beschrieben nach vorn gezogen werden, Ansonsten - abwarten.

Übrigens: ich kenne meine genaue Penislänge garnicht. Machst Du Dich etwas verrückt ??? Wen interessiert das?

vDol%onterBe

06.01.08  14:49

Vielen Dank für Eure Antworten. Wahrscheinlich mache ich mir tatsächlich zu viel Sorgen...

Seit gestern habe ich aber andere Sorgen. Der Wulst auf der linken Seite, der immer wulstiger war als auf der anderen Seite hat sich infiziert- glücklicherweise habe ich aber noch eine Antibiotika-haltige Salbe, die gut wirken sollte.

Bei mir wurden wenig Nähte gesetzt, ca. im Abstand von 13 mm, 5 Stiche insgesamt. Der Arzt hatte mir erklärt, es sei für den Heilungsverlauf Absicht, ich solle mich nicht wundern.

Bei mir fiel der erste Verband schon nach 2 Tagen ab. An besagter Stelle mit dem Wulst ist der Abstand zwischen den Stichen etwa doppelt so groß, aber in der Mitte eine Einstichstelle vorhanden. Da es aber nie geblutet hat und außer der Schwellung gut aussah, bin ich immer davon ausgegangen, dass er entsprechend seiner Erklärung absichtlich an diese Stelle keine Naht gesetzt hatte bzw. sie bewußt wieder aufgemacht hatte.

Wenn der Faden sich schon nach 2 Tagen gelöst hätte, hätte es meiner Meinung geblutet haben müssen.

Aber vielleicht war mein Gedanke falsch,ein Faden hatte sich vorzeitig gelöst und deshalb sah es immer viel wulstiger aus als anderswo und hat sich jetzt infiziert. Ich Idiot, an diesem Denkfehler, den ich damals vielleicht gemacht habe, kann ich jetzt auch nichts mehr ändern und es wird später vielleicht nicht schön aussehen. Ich werde mal versuchen, nächste Woche einen Termin zubekommen.

Ich danke euch nochmal für Eure Antworten gestern!

L!earxco

07.01.08  21:43

ganz ehrlich? selber schuld....nicht mit deinem denkfehler, das ist nicht schlimm.

schlimm ist, das du nicht regelmäßig zu konmtrollen geganen bist! ab zum arzt mit dir!

Crhr/is-Cwroxss

08.01.08  01:08

Ja aber schnell,

ich hab mich ja auch beschnipseln lassen, und nun wird er nicht mehr wirklich steif, denke mal das kommt aber vom Bluterguss? Und das die OP ja erst vor einigen Tagen gemacht wurde.

T%homa(s3$672782

08.01.08  08:05

Es kann sein, daß momentan noch alles etwas kürzer wirkt, weil alles noch etwas geschwollen ist durch Lymphansammlungen im Gewebe, die Lymphgefäße müssen ja auch erst wieder richtig zusammenwachsen. Da kann dann schon optisch mal ein Zentimeter verlorengehen. Das sollte sich aber in spätestens sechs Wochen geben.

L-ord CLaraxmac

08.01.08  12:21

Wenn man recht lange seinen Muskel nicht trainiert, kann er verkümmern, also der Penis etwas kleiner werden.

Aber schon einige Tage nach solch einer OP ist doch unmöglich.

rzes!petktlGoser

08.01.08  15:53

nur schade dass der penis kein muskel ist ...

nOicke}lbrxill

08.01.08  17:59

"Die Muskeln des Penis sind der

Musculus bulbospongiosus

Musculus ischiocavernosus

Musculus retractor penis"

Nur so zur Information.

Der ganze P. mag man Schwellkörper nennen, aber Muskeln sind da nun eben drin, die eben auch stetig verkümmern können, wenn man sie wenig "benutzt".

Das könnten dir eine Menge Leute bestätigen. :°(

*:)

rWespe`ktlosexr

09.01.08  12:01

Liebe Forumsgemeinde,

seit wenigen Tagen ist alles wieder in bester Ordnung. Die Erektion hat wieder die ursprüngliche Länge von 16cm.

Vor 2 Tagen war z.B. die Morgenerektion noch kleiner, bei sexueller Erregung dann aber doch die ursprüngliche Länge.

Vor 2 Tagen habe ich dann selbst den letzten Faden gezogen, um die Haut an dieser Stelle zu lockern und so die Symmetrie zur anderen geschwollerenen Seite herzustellen, wo ja möglicherweise sich ein Faden vorzeitig gelöst hatte.

Der Gedanke schien richtig zu sein, seitdem ist die Assymetrie verschwunden, die Vorhaut hängt gleichmäßig über, gleichzeitig ist die Schwellung an der geschwollerenen Seite nahezu verschwunden.

Es sieht alles sehr gut aus.

Gestern hatte ich doch wieder den ersten sehr starken und befriedigenden Orgasmus mit fast keiner unangenehmer Spannung. Heute morgen hatte auch die Morgenerektion die ursprüngliche Länge.

Geblieben ist noch ein tast- aber kaum sichtbarere harter Knoten am Penisrücken am Ort, wo die Penisvene durchtrennt wurde, er ist aber auch schon etwas weicher geworden.

Ich bin sehr erleichtert und will jedem Mut machen, der sich nach der OP Sorgen um sein bestes Stück macht, z.B.@ Thomas3672782. Für mich war die Zeit danach mit den Sorgen auch sehr belastend, für Männer ist das eben ein sehr wichtiges Körperteil. Aber bei den allermeisten Männern verläuft die Heilung dann letztlich doch sehr gut, wenn auch manchmal mit Verzögerungen.

Der Urologe, @Chriss-Cross, der einen ausgezeichneten Ruf genießt, hatte mir keinen Kontrolltermin direkt nach der OP gegeben, ich soll erst in 6 Wochen erscheinen.

Mit allzuviel Masturbation halte ich mich noch zurück, mit Sex (Geschlechtsverkehr) mit meiner Freundin will ich schon noch warten, bis 4 Wochen nach der OP vergangen sind, vorsichtiges Petting kann ich ja bald ausprobieren.

Danke für all Eure Antworten, gute Heilung für alle kürzlich operierten! Evt. kann ich noch in einigen Wochen berichten, wie die Heilung voranschreitet und auch wie nun der Sex ohne Vorhaut ist.

Grüße Learco

L^eDarcxo

15.01.08  00:30

Ja bitte Learco das mache mal unbedingt.

Darf ich dich mal fragen wie du und wann du das erste Mal ohne Vorhaut onaniert hast?

TBhomays3672P7x82

15.01.08  14:02

Hallo Thomas,

das erste Mal onaniert habe ich nach 8 Tagen (steht auch in meinem ersten Beitrag mit näherer Beschreibung ;-)

Generell wundere ich mich auch, warum es immer heißt, Beschnittene benötigen gleitmittel, Öl o.ä. zur Masturbation.

Bei mir war die Phimose früher nicht so stark ausgeprägt,d.h. ich konnte versuchshalber nach voriger leichter Dehnung, Öl etc. (wohlgemerkt brauchte ich das Öl, um die Vorhaut leichter zurückziehen zu können, nicht wie Beschnittene zur Stimulation der Eichel) mit zurückgezogener Vorhaut masturbieren und es klappte problemlos und die Orgasmen waren besonders intensiv.

Daher ging ich auch davon aus, das Masturbation später kein Problem sein würde. Zur Zeit spannt es noch gaaanz leicht vor dem Orgasmus, aber ich würde auch sagen, dass der Orgasmus eher inteniver ist als früher als mit Vorhaut hin- und herbewegen.

L9e9arco

15.01.08  14:04

Ich wollte noch auf den Knoten zurückkommen, den ich an der Stelle der Durchtrennung der Penisrückenvene habe:

Hat jemand unter euch einige Zeit nach der Beschneidung so etwas gehabt, ist es besser geworden? Irgendwelche Pflegetipps?

LMea<rco

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