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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

j'ana^02


@ mahue

Hallo :-/, streite hier mit niemandem

mach Dir mal die Mühe und lese etwas weiter zurück, dann wirst du sehn, das ich bei Euch extra nicht mehr geschrieben habe, um niemanden zu verunsichern

bin halt froh das sich mal welche melden, denen es wie mir nach der OP nicht so gut geht

hast Du Dir mal Gedanken gemacht, wie das so ist nach 10 Jahren... meinst Du nicht, ich hätte manchmal gedacht ich Spinne!

Und frisch Operiert war ich auch mal, mir gings wie Euch

Wünsch Dir und den anderen frisch operierten alles Gute

hYoeIllen=weixb


Meine Mama

bei meiner mama wurde die op vor gut zwanzig jahren gemacht - es war der horror sagte sie - GM-entfernung, eierstöcke und blase. und als es nun bei mir soweit war kam es alles wieder hoch in ihr - hat aber erst hinterher davon erzählt als ich wieder zu hause war.

ich habe allerdings meine eierstöcke noch drin, naja 1,5 - und kann von "spätfolgen" oder dergleichen nichts sagen...

bei meiner mama muss nun die blase neu gesetzt werden. sie hat starke inkontinenz und senkung - sie hat natürlich einen heiden schiss vor der op - aber ich konnte ihr nun von meiner op berichten und sie etwas beruhigen. auch werden wir uns das KH genau anschauen und mit dem arzt vorher sprechen.

damals bekam sie nichts mit auf den weg nach hause wie man sich hinterher verhalten soll - wie z.b. nichts schweres mehr heben, beckenbodengym. u.s.w.

K1e"stxra


Im Prinzip

geht es hier im Faden doch darum, dass leider Gottes noch viel zu viele unnötige Hysterektomien gemacht werden und Ärzte (nicht alle, aber eben zu viele) damit m.E. zu leichtfertig damit umgehen. Die (Spät)folgen werden entweder von ihnen ignoriert oder bewußt verschwiegen. Dadurch wird den Frauen die Möglichkeit genommen, sich gut informiert und bewußt zu entscheiden. Ich bin in einer mailing_liste für Myome angemeldet, es ist unglaublich, wie da teilweise Ärzte Frauen behandeln, die ihre GB behalten wollen. Ich selbst habe von 3 Ärzten die Empfehlung zur Entfernung bekommen, letzte Woche war ich bei einer Spezialistin für Myome. Eine Entfernung ist mitnichten notwenig, sondern nur ein relativ kleiner Eingriff. Aber bei vielen Ärzten geht bei den Tatsachen "Frau über 40, kein Kinderwunsch mehr, Myome" sofort die Klappe runter, Empfehlung: "GB raus und fertig" Andere Alternativen (z.B. embolisation) werden gar nicht angeboten :-/ Und wenn Du sagst, dass Du keine Hysterektomie nicht willst, kriegst Du blöde Kommentare.

pVho.ebte


also

mir hat man schon vor ungef. 35 jahren die völlige entfernung geraten -ich habs nie getan..angeblich könnte ich keine kinder bekommen..danach bekam ich drei kinder -und hatte eine fehlgeburt.

ich bin nach dem dritten lebenden kind -sterilisiert worden..und danach fingen die probleme erst recht an -ich hatte nur noch heftigste schmerzen -und voll die starken blutungen. das hat mir niemand vorher gesagt..und -dann sollte ich plötzlich die pille nehmen..obwohl ich mich deshalb habe sterilisieren lassen -weil ich sie absolut nicht vertragen konnte.

eine freundin von mir -wurde auch nach ihrem dritten kind völlig operiert..allerdings stehen die eierstöcke noch -und die hat überhaupt keine probleme -weder ein kleines noch ein großes zipperlein..völlig unverständlich..und ich bin immer ein bisschen neidisch auf sie.. :=o

Amndprea xA


Gebährmutter Entfernt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Aus mehreren Medizinischen Gründen wurde mir 45 die GM Entfernt. Alles so weit gut verlaufen , nur habe ich das Problen das ich mich jetzt nicht mehr als Frau Fühle,sprich nichts ist mehr wie vorher. Und ich habe große Angst das es auch nicht mehr so sein wird wie es einmal war, so das ich große Ängste habe das mein ehmals schönes und erfülltes Liebesleben hierbei auf der Strecke geblieben ist !!!!!!!!!!

die OP ist Jetzt 8 Wochen her wem ging oder geht es da genauso ? Gibt es da noch hoffnung das es wieder so wird wie es war!!

C%hgris!tinex61


hallo andrea A

ich habe die GM mit 44 enfernt bekommen, mir geht es besser denn je!hatte vor der OP angst danach keine richtige frau mehr zu sein, aber das ist wirklich nur eine kopfsache!!!!!!!!! meine mutter und mein mann haben mich aufgebaut und mich toll unterstützt und mich somit aus dem loch geholt in dem ich steckte! mit dem sex ist auch alles in bester ordnung!!!!!! natürlich hatte ich auch angst vor dem "ersten mal" nach der OP, aber mein mann und ich haben das prima gemeistert! brauchst auch nicht verkrampft zu sein nur vorsichtig und mit jedem mal wird es besser!!!!!!!

also kopf hoch

LG

chrtistine @:)

pEfa?fxfe


Ich weiß nicht,bei mir soll auch alles "raus".Schon seit Jahren,aber bis jetzt kann ich mich nicht dazu durch ringen.

Meine Frauenarzt habe ich in einem längerer Gespräch auch mal gefragt,was er davon hält sein bestes Stück zu kürzen oder zu entfernen.

Zu uns wird immer gesagt,alles kein Problem und ab einem gewissen Alter braucht man das alles auch nicht mehr..... ??? ??

Ich habe das Gefühl mir wird was amputiert,deshalb lasse ich es auch so wie es ist.

Bin im übrigen auch sterilisiert und nehme die Pille,wegen zu starker Blutungen,vor der Steri war davon auch nie die Rede

ftusUselW41


Christine61, Andrea A

Christine61 ...hatte vor der OP angst danach keine richtige frau mehr zu sein, aber das ist wirklich nur eine kopfsache!!!!!!!!!

Mit welcher Selbstverständlichkeit schreibst du so etwas...

Sicher ist es bei einigen "NUR EINE KOPFSACHE", selbst wenn, hat niemand das Recht das so einfach abzutun.

Was ist mit den Frauen bei denen es nicht "mit dem Kopf getan ist"?

Manche sollten sich mal überlegen das damit manche Frau noch mehr verunsichert wird.

Andrea A ... es gibt doch einen " Gebärmutterentfernung"Pfad. Wende dich doch dorthin. Dort gibt es eine Menge Frauen die gute Erfahrungen gemacht haben.

Ruhigen Abend noch Fussel

Faem#inxa


Komplett-Kastration - GM-Entfernung

Ich finde, hier verwechseln einige etwas:

Bei einer Kastration werden die Eierstöcke mitenfernt, was heißt, dass die weibliche Hormonproduktion komplett eingestellt wird. Da kann ich mir vorstellen, dass Frauen massive Probleme haben und außerdem sofort in die WECHESLJAHRE kommen, wenn sie keine künstlichen Hormone zu sich nehmen.

Bei einer alleinigen Gebärmutterentfernung wird die Hormonproduktion nicht eingestellt. Man kommt nicht automatisch in die Wechseljahre. Einige haben wohl damit Probleme, einige nicht.

Doch das Thema dieses Fadens ist: Kastration.

Für Frauen, die "nur" eine GM-Entfernung hatten, ist dies sicherlich nicht der richtige Thread und der Austausch wäre an andere Stelle sicherlich informativer.

*:) *:) *:)

adnZgshä6schexn


hallo an alle

ich bin auch erst in kategorie -gb-entfernung gewesen-. ich habe sie seit 10.01.07 los. im august 06 wurde überraschend pap4a (carzinoma in situ) festgestellt, es folgte koni und es sollte nachgeschnitten werden, da die gesunden ränder nur 2mm aufwiesen. darauf verzichtete ich, und wollte lieber das meine gb rauskommt. mein schwiedervater starb 1 jahr zuvor an krebs und es war grauenvoll. das wollte ich so nicht durchmachen. also nun fast 3 monate sind vergangen plagen mich des nächtsend schweisausbrüche, ich bin richtig klatschnaß am oberkörper. auch der rücken tut weh, nicht doll aber es nervt. ich habe nun wieder angst das da was nicht in ordnung ist. beim lesen hier, schreiben aber viele von rücken oder körperschmerzen. zum teil bin ich schon etwas beruhigt, aber trotzdem ist dieser mist ständig im hinterkopf. ich muß dazusagen es wurde weder bei der koni krebszellen gefunden, noch waren welch in der gb. was habt ihr für erfahrungen gemacht?

viele grüße

lyaO-|jana


Mann oh Mann, hier fliegen die Fetzen...

Mein Gott Mädels was ist hier bloss los?

Ich bin sehr der Meinung, dass man sich genaustens befragen muss! Lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Denn wenn Du erst auf dem Tisch liegst, bist Du nicht mehr fähig, die Dinge zu beeinflussen. Als ich 18 war, stellte man bei mir eine Zyste am Eierstock fest. Ach das ist nicht weiter schlimm, könnte maximal sein, dass dieser entfernt werden muss, praktisch 'n Eingriff für den Pförtner, haha... . Vorher sollte eine Bauchspiegelung zeigen, wie man vorgehen wollte. Tja, im Vorgespräch habe ich angegeben, dass meine Mutte auch in diesem Alter operiert worden war, auch wegen einer Zyste und da ist etwas nicht alltägliches gefunden wurde. Hier eine Erklärung von Wikipedia:

Bei der Dermoidzyste, eine Sonderform der Zyste, handelt es sich um ein gutartiges Geschwulst, das vorwiegend an den Eierstöcken auftritt. Im Gegensatz zur Zyste, die während des weiblichen Regelzyklus entsteht und sich zumeist von selbst zurückbildet, ist die Dermoidzyste eine angeborene Fehlbildung, die unaufhörlich wächst und operativ entfernt werden muss. Innerhalb der Dermoidzyste kann es zur Ausbildung von Gewebestrukturen wie Muskulatur, Knorpel, kleinen Knochen, Haaren und auch völlig ausgebildeten Zähnen kommen.

Soweit, so gut. Ich wurde "aufgeklärt" wie so eine Bauchspiegelung abläuft und musste unterschreiben, dass man auch operieren darf, wenn sich dies als notwendig erweisen sollte.

Ironischerweise habe ich meinen damaligen Gynäklologen gefragt, ob ich mit der OP nicht warten und nicht erst über ein Kind nachdenken soll. Er meinte nur, ich soll wegen "sowas" nicht so ein Tamtam machen. Doch mein Bauch hat rebelliert und ich hatte ein ungutes Gefühl.

Als ich nach der OP aufgewacht bin wusste ich sofort was geschehen war, mir hat es niemand gesagt, doch ich wusste es!

Ich habe nach einem Artz verlangt und dieser sagte dann (O-Ton): Wir haben alles rausgenommen, wir vermuten, sie haben Krebs. Spach's und verschwand. Peng! Das hatte gesessen. Eine Woche später dann das Ergebnis: eine Dermoidzyste!!! Nix weiter, nix. Dafür ein junges Leben verpfuscht, Eierstöcke, Gebärmutter, alles weg. Niemals ein Baby bekommen. Ich weiss heute nicht, wie ich das damals gemacht habe. Wahrscheinlich war ich noch zu jung, um das ganze Ausmass zu checken. Totaler Zusammenbruch des Hormonsystems, zwei Jahre später Diabetes, Gewichtszunahme, Wechseljahrbeschwerden, Probleme mit der Schilddrüse, von der seelischen Belastung ganz zu schweigen.

Mädels, wenn Ihr Euch operieren lassen müsst, weil Ihr Schmerzen habt, ist das völlig in Ordnung, aber wenn was unklar ist, befragt Euch, holt mehrere Meinungen ein und gebt nicht blind Eure Zustimmung zu "wenn-wir-denken,-dass-es-besser-ist,-machen-wir-gleich-weiter-wenn-sie-einmal-in-Narkose-sind". Seid nicht wie unterwürfige Hühner, die paralysiert alles hinnehmen, was die Halbgötter in Weiss von Euch fordern, denn was einmal geschehen ist, lässt sich nie wieder umkehren. Bei mir hätte eine simple Gewebeprobe gereicht, um für Aufklärung zu sorgen. Aber nur weil ein fünfköpfiges Ärzteteam unfähig war, oder zu faul, im Ernstfall noch einmal zu operieren, haben sie alles "in einem Aufwasch" erledigt. Auf meine Frage, warum meine Gebärmutter rausgeschnitten wurde, sagte der Chefarzt: wenn es wirklich Krebs gewesen wäre, hätten wir sie eh nochmal aufschneiden müssen und die Gebärmutter nutz Ihnen ohne Eierstöcke sowieso nichts, sein sie doch froh, sie brauchen sie doch nicht. So ein ignorantes Schwein!!!!!! Ich hätte ihn am liebsten erwürgt. Sorry, aber es ist so. Es fällt mir allerdings oft auf, wenn ich mit den Leuten spreche, wie mit ihnen umgegangen wird. Unpersönlich, nicht die Angst beschwichtigend, die einen quält, emotionslos - einfach grauenvoll. Jeder Arzt sollte einen Psychologiekurs belegen, bevor man ihn auf die Menschheit loslässt.

Und noch was zur Orgasmusfähigkeit: es ist nicht umbedingt wie vorher. Einen Orgasmus wie im Liebesroman beschrieben wird, habe ich vorher gehabt, hinterher jedoch nie wieder. Die Kontraktionen die die Gebärmutter macht, um den Samen "zu schlucken", gibt es leider nicht mehr. Wenn man jedoch beim Sex etwas ändert und der Partner darauf eingeht, kann man durchaus eine erfüllte Sexualität haben. Und hört auf, Euch "nicht als Frau zu fühlen". Was denkt Ihr, was Ihr seid? Ihr seid immernoch Frauen, es kommt nur auf Euch an. Ihr seht aus wie Frauen, Ihr verhaltet Euch wie Frauen, Ihr seid Mütter, Partnerinnen und Geliebte, egal ob mit, oder ohne die inneren Organe. Ihr seid ganz besondere Menschen, einzigartige Individuen, wie vorher auch.

Nach nunmehr 17 Jahren bin ich eine glückliche Frau, verheiratet mit dem Mann, der damals noch mein Freund war, wir haben ein wundervolles Kind adoptiert, wie wir es selbst nicht besser zustande gebracht hätten. Kein Mensch sieht es mir an, selbst mein jetziger Gynäkologe sagt mir immer wie schön meine Haut aussieht, obwohl das nach dieser Sache eigentlich kaum sein kann. Aber ich fühle mich auch als Frau, tue zwar auch sehr viel dafür, pflege mich vielleicht sogar mehr als vorher und das zeige ich auch. Ich kann immernoch alles tun, um mein Leben zu geniessen. Und wenn einer Euch weissmachen will, dass Ihr keine Frau mehr seid, setzt ihn, oder sie einfach auf die Abschussliste und trennt die Spreu vom Weizen. Solche Menschen sind nicht eine Sekunde Eurer Aufmerksamkeit wert.

Übrigens: die Klinik habe ich verklagt und es hat sogar funktioniert.

Heute ärgere ich mich, dass ich nicht mehr gefordert habe, es war eigentlich ein Spaziergang. Von dem Geld habe ich mich selbständig gemacht und bin heute noch glücklich damit und bringe mittlerweile sogar ein paar Mitarbeiter in Brot und Geld.

Ich kann nur raten, seid Euch bewusst, wer Ihr seid und sagt auch einmal NEIN, wenn Euch etwas nicht geheuer ist, denn es ist verdammt nochmal Euer Körper und Euer Leben, über das Ihr und nur Ihr entscheiden solltet und der Arzt nur beratend zur Seite stehen soll. Ja sagt Ihr. Ja zu Euch und zum Leben.

V7olv_o-Fan


Habt ihr denn den Eindruck, daß Frauenärztinnen einfühlsamer sind?

pZfafxfe


Meine Erfahrungen sagen:Frauen sind nicht einfühlsamer.Im Gegenteil,ich gehe nie wieder freiwillig zu einer Frau.

Ecuge4nixa-M


Weitere 'Nebenwirkung'

Eine frühzeitige Entfernung beider Eierstöcke birgt für Frauen das Risiko, eher zu sterben als ihre Altersgenossinnen. Das gilt besonders dann, wenn sie nach der Operation nicht mindestens bis zum 45. Lebensjahr das Geschlechtshormon Östrogen erhalten. Das berichten Forscher um Walter Rocca von der Mayo Clinic College of Medicine in Rochester im Fachjournal Lancet Oncology.

Dass sich der Eingriff negativ auf die Lebenserwartung auswirkt, entdeckten Rocca und seine Kollegen in ihrer Untersuchung an 1 091 Frauen, denen zwischen 1950 und 1987 beide Eierstöcke entfernt worden waren - zum Beispiel wegen gutartiger Geschwulste. Die Forscher verglichen Sterberate und Todesursachen der Frauen mit nicht operierten gleichaltrigen Frauen bis heute. Die Sterberate war bei den operierten Frauen gegenüber der Vergleichsgruppe auf das 1,7-fache erhöht. Bei Frauen, die nicht mindestens bis zum 45. Lebensjahr Östrogene erhalten hatten, war sie sogar um den Faktor 1,9 erhöht. Die Frauen starben überdurchschnittlich häufig an bösartigen Tumoren, die in ihrem Wachstum von Östrogenen abhängig sind wie Brust- und Gebärmutterkrebs. Aber auch Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führten bei den operierten Frauen häufiger als in der Vergleichsgruppe zum Tod.

Die Forscher können die erhöhte Sterberate nicht erklären. Sie vermuten eine schützende Wirkung körpereigener - und möglicherweise auch künstlicher - Östrogene auf Herz-Kreislauf-System und Gehirn. Die Effekte der Östrogene scheinen altersabhängig zu sein: Vor dem Eintreten der Wechseljahre sind sie offenbar nützlich.

A/nneZ Decl&oxs


Bei mir wurde vor ein paar Jahren nur eine Konisation durchgeführt - im Prinzip nix schlimmes. Allerdings wurde ich vorher von den Ärzten so massiv unter Druck gesetzt (wenn Sie das nicht machen lassen, haben Sie in zwei Jahren Krebs...usw) und das in einem unglaublich herablassenden Tonfall, als hätte ich schon mit meiner Frage, was passiert, wenn ich das nicht machen lasse ?, ein Ungeheuerlichkeit begangen. Ich stimmte also zu. Zu diesem Zeitpunkt war ich 45 Jahre alt und hatte drei Monate vorher mein letztes Kind geboren.

Ich musste dann ein Formular unterschreiben, auf dem ich zustimmte, das bei medizinischer Notwendigkeit meine GB gleich mit entfernt wird. Schon diese Unterschrift habe ich als Nötigung angesehen, entweder du bist einverstanden, ggfs. erheblich operiert zu werden, oder du hast eben Pech gehabt. Die GB wäre per Bauchschnitt rausgeschnippelt worden, die Vagina wäre verkürzt worden, da auch der Gebärmutterhals weg wäre.

Das mag für eine Frau, die ihren Orgasmus durch klitorales Fummeln bekommt, vielleicht ja noch ok, aber für eine, die durch GV kommt, sieht das schon ganz anders aus.

Nun auch noch die Keimdrüsen entfernt zu bekommen - weil es irgendwann mal dort Krebs geben könnte - wäre dann der Super-Gau. Wohlmöglich noch mit so einer erzwungenen Unterschrift wie bei mir.

Hier ist dringend Aufklärung über die Folgen einer solchen OP nötig, die man natürlich Kastration nennen kann - bei einer Hauskatze nennt man es auch so.

Mein Vertrauen in ärztliche Aussagen hat durch diese ganze Sache massiv gelitten, ich habe den Gyn gewechselt und vermeide Besuche dort, wenn es irgendwie geht.

Papillon, auch wenn es heisst, das sei alles Kopfsache - das glaube ich nicht. Jede Frau ist anders, empfindet anders, liebt anders, sext anders. Wenn Du nun ein Problem hast oder auch die anderen betroffenen Frauen, dann finde ich es völlig legitim, auch hier darüber zu sprechen und zu schimpfen.

Ich hoffe, ihr könnt es irgendwann überwinden und mit der neuen beschi...... Situation klarkommen.

:)*

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