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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

K%estrxa


Anne Declos

Deine Erfahrungen mit den (Frauen)ärzten kann ich leider bestätigen :-/ Ich bin etwas in Deinem Alter, habe 2 Kinder und seit ein paar Jahren Myome: Sofort geht da bei den Ärzten die Klappe runter und ich werde gedrängelt die Gb entfernen zu lassen.

Ich habe mich deshalb im Internet schlau gemacht und eine sehr gute mailing-Liste zu diesem Thema gefunden. Dort wurde immer wieder eine Chefärztin eines KH in Heidelberg erwähnt und empfohlen.

Ich war also am 06. März zu einer Untersuchung dort.

Die Ärztin hatte kaum den US angeschaltet, sagte sie schon: "Ahja, da haben wir schon den Übeltäter" Ich hab wirklich gestaunt, wie schnell sie das erkannt hat (ein Profi halt). Sie meinte, dass bei mir

höchstwahrscheinlich wohl nur ein einziges Myom für die Schmerzen und die heftige Blutung verantwortlich ist. Die anderen wären harmlos.

Sie machte mir den Vorschlag, eine Hysteroskopie zu machen und dabei per Schlinge dieses Myom zu entfernen. Dann ein paar Monate abwarten, ob sich alles normalisiert. Sollten meine Probleme dann nicht behoben sein, könnte man sich immer noch über Alternativen (z.B. Embolisation) Gedanken machen. Von einer Entfernung war überhaupt nicht die Rede.

A3nne gDeclxos


Kestra

Da sieht man es mal wieder - es geht auch anders.

Mich hat diese Sache damals furchtbar mitgenommen, durch die erzwungene Unterschrift hab ich mich fast vergewaltigt gefühlt.

Und das ist keine Übertreibung, das mir auch das durchaus real mal passiert ist.

Hinterher habe ich Wochen gebraucht, um mich von dieser OP seelisch zu erholen. Ich habe mich gefühlt wie ein Stück Fleisch, an dem man beliebig 'rumschnippeln kann, völlig einem arroganten, widerlichen Arzt ausgeliefert.

Wie muss man sich da erst in Papillon Situation fühlen - gar nicht auszudenken.

jGust-"imagxine


Die Frau eines langjährigen Freundes ist inzwischen ohne GM. Sie sagt, ihr geht es besser als zuvor. Ich kann das nicht bestätigen. Sie wird immer sensibler, ernster und komplizierter und mein Freund leidet immer mehr in der Beziehung.

Wenn man den beschriebenen Eingriff nicht als Kastration bezeichnen darf, ist es eine Art Zensur bzw. Tabuisierung oder Verfremdung für einen bestimmten Zweck. Schutz? Selbstschutz? Es gibt sicher viele Begründungen für diese Reaktion.

VG

L!orexda


verschiedenes u.a. FSH - und 17ß- Estradiolwert

hallo,

finde gut, daß dieser faden eingerichtet wurde - bin auch eine betroffene - die sache fing vor vielen jahren an mit einer op

vllt. irgendwann mehr

im moment habe ich gerade wieder ziemliches herzklopfen (ein symptom was ich in ganz verschiedenen varianten habe) - dachte gestern abend, daß es an den eiseninfusionen liegt, die ich mir zum erstenmal geben ließ, da die eisentabletten zu durchfall führen, und somit keine wirkung zeigen, bzw. die wirkung negativ ist -

habe seit 2001 starke mensblutungen: dachte die ursache ist sehr großes myom, das die hälfte der gm eingenommen hatte - allerdings nachdem mir das myom im april 2006 entfernt wurde gingen die starken blutungen weiter wie bisher - dazu werde ich nochmal was schreiben, was da wieder abgelaufen ist

- jetzt habe ich wahrscheinlich vor mir die gm entfernen zu lassen

(das hätte schon letzten april passieren sollen - eigentlich.....-

ich sage nur: manche chirurgen/ ärzte...)

nächste woche habe ich mal wieder einen U-termin in einer gyn-abteilung, um zu schauen, wie das mit gm weitergeht, diese blutungen und der hickhack mit den auswirkungen wegen eisenmangel/ eisenpräparaten kostet meine ganzen nerven:

habe auch etliche symptome wie starker haarausfall/ vergesslichkeit etc. viele eisenmangelsymptome

denke allerdings mittlerweile dass zusätlich diese östrogenwerte /gelbkörperhormonwerte ne rolle spielen können bei meiner symptomatik

die gyn. hat mir jetzt 2 mal blut abgenommen, das 1. mal vor ca. 2 wochen - FSH-Wert 45,0 - also hoch, weil referenzwert für frauen außerhalb der Wechselj. ist 8-25, für frauen in den WJ 25 - bis 110 - aufgrund meiner symptomatik (viele versch. symptome)

habe ich sowieso manchmal das gefühl, daß ich in den WJ bin, bloß

verdränge ich das manchmal , weil ich so ein bild im kopf habe, sowas kommt mit 45+ - allerdings aufgrund meiner geschichte, habe ich schon vor jahren daran gedacht, daß ich früher in die WJ

komme als andere frauen

- auf jeden fall hat sie mich nach dem ergebnis gestern noch mal einbestellt, um eine 2.blutprobe zu nehmen um östradiol 17 messen zu lassen - damit sie noch weiter abklären kann, was jetzt los ist - vllt. kann ich das dann "offiziell" als WJ bezeichnen -

denke ich bin da schon seit jahren drin - irgendwie

kann mir jdm. von euch noch was zum FSH-Wert sagen, also theoretisch oder aus eigenen erfahrungen, wie hoch der bei euch ist - und was es mit dem 17ß-Estradiol-Wert auf sich hat?

nimmt jdm. von euch im moment östrogenhormone oder andere hormone und wer hat erfahrung mitf: ceracette (ne art pille- ne junge frau hat gemeint, ihr geht es gut damit, und blutung bleibt aus - blutung bleibt aus: das möchte ich auch gerne)

so viel erstmal

gruß :)*

m>ahuxe


just imagine

Kastration ist der medizinisch korrekte Ausdruck, wenn neben der Gebärmutter auch die Eierstöcke mit entfernt werden, ansonsten spricht man von einer Hysterektomie....

Ich selber habe auch keine GM mehr, meine Eierstöcke sind aber noch da... und auch "aktiv" - also nach wie vor Eisprung und "launen" vor den "Tagen" (die ja nicht mehr kommen). Ich selber sage auch, dass ich ein Stück Lebensqualität zurückgewonnen habe... wenn ich gewusst hätte, wie "leicht" diese OP war (bei mir wurde im übrigen gleichzeitig eine Beckenbodenplastik gemacht), dann hätte ich den Schritt schon eher gemacht. Eine Verallgemeinerung sollte man daher nicht so einfach vornehmen.... wer weiss, welche "Gründe" es für die "angebliche" Veränderung der Frau von Deinem Freund gibt....

Ist ja auch die einfachste Lösung, dass auf die OP zu schieben....

Im übrigen kommen die Frauen, die nach der Gebärmutterentfernung noch ihre Eierstöcke haben, ganz normal in die Wechseljahre..... abrupt passiert das nur, wenn bei einer OP die Eierstöcke entfernt werden....

mua,hxue


loreda

meine Tochter nimmt auch die Cerazette, sie hat aber trotzdem noch ihre Blutung....

eKinfac h so


mahue

hallo,

also das hat mir halt so ne junge frau letztens gesagt, als wir auf meine probleme diesbezüglich zu sprechen kamen.

sie sagte, daß ihr die gynäkologien die empfohlen hat, und sie (diese frau) denkt aber das ist gar keine "pille" - sie denkt, daß ist halt so ne hormongabe

auf jeden fall hat sie erzählt, daß es ihr mit diese cerazette sehr gut geht, und bei ihr nach einigen monaten mit wenig blutungen, die blutung ganz aufgehört hat - und sie nimmt sie schon seit 3 jahren -

wenn es bei deiner tochter anders ist, heißt das, daß es bei verschiedenen menschen (frauen) verschieden wirken kann - und es evtl. ne ausprobiersache ist -

hat deine tochter dann auch sehr wenig blutung?

f(us=sel4x1


@mahue u.a.

Eine Verallgemeinerung sollte man daher nicht so einfach vornehmen... wer weiss, welche "Gründe" es für die "angebliche" Veränderung der Frau von Deinem Freund gibt...

Ist ja auch die einfachste Lösung, dass auf die OP zu schieben...

Genau das ist doch meist der Fall, es wird von vielen verallgemeinert.

"Mir geht es nach Op gut, also was seid ihr unzufrieden...."

Es geht nun mal einigen nicht besser nach Op, manche fallen in ein tiefes Loch, wurden von Ärzten angemacht/nicht gut beraten. Familie/Partner verhalten sich anders, Psyche spielt mit usw. Was auch immer es ist, es verändert sich für einige alles im Leben. Und das nicht zum Positiven. Es ist natürlich leichter diese Frauen auf die "Psycho-Schiene" zu schieben. Warum werden diese Frauen auch noch angegriffen. Reicht es nicht, wenn BFA/LVA es einem schon schwer machen. Müssen wir Frauen uns noch gegenseitig den Boden unter den Füßen wegziehen?

Schönen Tag noch...

Fussel

Rfosinkey2


Hallo,

ich habe vor meiner Totaloperation (Kastration) lange nach einem Forum gesucht,in dem mir eventuell Fragen, die mich beschäftigten, beantwortet werden könnten.Nun, 8 Wochen nach der OP, dachte ich endlich eines gefunden zu haben.Mich machte der Begriff "Kastration" neugierig.Allerdings ist man hier sehr vom Thema abgekommen.Schade...

F9emiMna


Kastration und Hysterektomie

Ich finde, ihr solltet hier wirklich trennen zwischen Kastration und Hysterektomie, wie mahue geschrieben hat und wie ich weiter vorner schon geschrieben habe!

Frauen, die eine Kastration (also Eierstöcke mitentfernt) hinter sich haben, haben mit Sicherheit viel mehr Probleme als solche, denen "nur" die Gebärmutter entfernt wurde. Denn die Eierstöcke bilden die Hormone und wenn diese weg sind, kommt man sofort in die Wechseljahre.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Frauen nach einer Hysterektomie nicht auch viele Problem haben können. Aber viele sind auch eben froh, dass die starken Blutungen weg sind, und fühlen sich gut.

RGosi9ne2


Femina

:)^

Du sprichst mir aus dem Herzen.Es macht mich traurig,daß hier einige alles in einen Topf werfen.Eine Gebärmutterentfernung,noch dazu vaginal, ist gar nicht zu vergleichen mit einer Total-OP.

LVo/redxa


ja, finde auch, daß die mitlesenden, die selber keine eierstockentfernung haben endlich mal annehmen sollen, daß eierstockentfernung und gebärmutterentfernung zwei verschiedene

"stiefel" sind - wurde ja jetzt auch schon öfters und ausführlich gesagt -

da ich selber sehr viel mit dem thema gebärmutterentfernung zu tun hatte, und im faden: "Gebärmutterentfernung vaginal" mitgeschrieben und mitgelesen habe, da ich ein großes myom hatte, weiß ich, daß es vielen die die gm entfernen ließen - und die weiter die eierstockproduktion haben: also wichtige hormonproduktion; daß es da vielen sehr gut damit geht, und die ne ganz neue lebensqualität gefunden haben.

eine bekannte von mir hat mir das auch so erzählt, die ist schon anfang 50 jahre und hat vor ca 20 jahren die GM entfernt bekommen und die eierstöcke blieben drin - und sie hat sich durchgehend bis heute sehr wohl damit gefühlt (es war eine große erleichterung für sie die entfernung der GM - sie hatte extreme dauerblutungen)

bei der eierstockentfernung (das sollte jetzt aber auch mal wirklich jede und jeder hier kapieren!!! fehlen anschließend ganz wichtige hormone - und es kann einfach sein, daß es auf manche gravierende auswirkungen hat - hat es ja auch oft genug!!!).

und vielleicht soll man dann einfach mal das was die betroffenen während vieler jahre "durchmachen" mussten und müssen anerkennen, und denken, daß die ja die expertinnen sind, da ja am eigenen leib erfahren.

es ist auch was ganz anderes, ob frau in einem verhältnsimäßig frühen alter in die WJ "geschickt" wird durch so ne kastration, oder ob die eierstockproduktion langsam zurückgeht - es gibt ja ganz unterschiedliche symptome bei frauen, manche kommen ganz gut damit klar mit den WJ, andere haben halt versch. symptome.

bei der kastration sieht das wie man hier lesen kann doch oft ganz anders aus - vor allem hat man ja viel extremer damit zu tun, manchmal von einem tag auf den anderen -

RVosyi nxe2


Ich habe die Probleme mit den Wechseljahren am eigenen Leib gespürt.5 Jahre(ich war 42 J.) vor der OP begannen bei mir die Wechseljahre, wobei ich damit ganz gut umgehen konnte.Ein paar Hitzewallungen,Tage mit depressiven Verstimmungen,verstärkter Haarwuchs.Alles schön langsam,über Jahre hinweg konnte ich mich daran gewöhnen.Vor der OP sagten die Ärzte:"Na,sie kennen das ja schon".Ja,das dachte ich auch.4 Tage nach meiner OP bekam ich das Ausmaß der plötzlich fehlenden Hormone zu spüren.Besonders nachts lief mir unendlich der Schweiß,das Bett war ständig naß.Von den Schwestern bekam ich zu hören:"das geht aber nicht,daß wir jeden Tag ihr Bett überziehen." Erschwerend kamen die Depressionen hinzu, die es mir unmöglich machten gegen solche Äußerungen vorzugehen.Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus reagieren wissende Mitmenschen mit Äußerungen:"da bist Du ja gar keine richtige Frau mehr".Wer da kein Selbstbewußtsein hat,kann schon in ein Loch fallen.

R%osinxe2


arbeiten nach Bauchschnitt

Hallo,

ich hoffe, ich habe mit meinem Beitrag niemanden vergrault,das wollte ich nicht. Ich habe an die abdominal Operierten eine Frage: Kann man sich 8 Wochen nach OP mit Bauchschnitt schon wieder voll belasten, wieder arbeiten (schwer heben) oder ist es noch zu früh und läuft Gefahr sich selbst zu schaden? Ich denke da an Narbenbruch oder Scheidenvorfall. Für eine Antwort wäre ich dankbar.

F!emDibnxa


Hallo Rosine,

ich hatte zwar nicht so eine OP wie du, mir wurde vor Jahren wegen einer starken Entzündung per Bauchschnitt (da endoskopisch eine starke Blutung auftrat) ein Eierstock entfernt, aber meine damalige HÄ sagte mir, dass es ein Jahr dauert, bis man wieder vollkommen belastbar ist. Also aufpassen! Du solltest keinesfalls mehr als 5 kg heben.

Ich hatte übrigens bis zwei Jahre nach der OP immer wieder sehr starke Unterleibsschmerzen ohne ersichtlichen Grund. Die Ärzte sagten immer, es seien halt Verwachsungen. Die Rettung war eine kompetente Physiotherapeutin, die meine Narbe manuell behandelte. Dadurch wurde ich wieder beschwerdefrei.

Alles Gute für dich! @:)

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