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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

Rxosinnex2


Femina

Danke für Deine Info.Meine Frauenärztin wollte mich schon genau 6 Wochen nach der OP wieder arbeiten lassen.Ich habe ihr gesagt,dass ich noch nicht soweit bin und Angst habe Gewichte zu heben.Erst dann hat sie mich noch 2 Wochen länger krank geschrieben,obwohl sie weiß,dass ich in der Pflege arbeite.Diese Unterleibsschmerzen habe ich heute das erste Mal gehabt.Sind in etwa vergleichbar mit Regelschmerzen.Habe mich schon gewundert,was das nun wieder sein könnte.Aber da Du auch solche Schmerzen hattest,denke ich, gehört das warscheinlich dazu.

Liebe Grüße *:)

Rosine

F eminxa


...trotzdem vorsichtshalber gucken lassen, wenn es sich hinzieht mit den Schmerzen.

Lieben Gruß @:)

jdean`ne dajrxc


Re: Kastration bei Frauen

:°( Liebe Frauen,

Leider habe ich erst jetzt dieses Forum entdeckt - ich möchte nur sagen, dass die Eierstockentfernung (beidseitig) für eine jüngere Frau das Schlimmste sein kann, was sie überhaupt erleben kann!

Ich habe meine eigene Kastration erlebt - und es war die Hölle - und dabei übertreibe ich nicht.

Die physischen und psychischen Schäden, die diese Op bei mir angerichtet hat, sind so weitreichend. dass ich es in ein paar Sätzen gar nicht formulieren kann.

Kein Mensch, und ich wiederhole es nochmals, kein Mensch kann sich das vorstellen- der es nicht selbst erlebt hat! Es ist das GRAUEN pur!

Und da man im deutschsprachigen Raum dazu "Menopause" sagt, es sozusagen mit der natürlichen Menopause gleichsetzt - werden diese Frauen im deutschsprachigen Raum einfach ignoriert. Sie gibt es einfach nicht!

Und das, obwohl in allen anderen Sprachen für das Krankheitsbild der Kastration der Begriff "CHIRURGISCHE MENOPAUSE" oder "CASTRATION PRECOCE" verwendet wird!

Im englischsprachigen Raum gibt es zahlreiche support groups für diese Frauen, die über Internet Hilfe geben, infos und sich gegenseitig stützen!

Außerdem sind schon etliche Bücher dazu herausgekommen. Allerdings bis jetzt nur auf englisch, aber das schon seit mehr als 10 Jahren - und hier weiß man nichts davon!

Ich frage mich als schwer Betroffene. warum man erst ins internationale Netz gehen muss, die englische oder französische Sprache beherrschen muss -damit man überhaupt ordnugnsgemäß informiert und einem wenigstens mentale Unterstützung zugute kommt?

Hier im deutschen Sprachraum gibt es ja nicht einmal eine Selbsthilfegruppe für totaloperierte Frauen!

Die reden hier ja tatsächlich von "Wechselbeschwerden".

Es weiß hier auch kaum einer, dass in Frankreich und Nordeuropa viel weniger dieser invasiven Ops durchgeführt werden!

Es wieß hier auch kaum jemand, dass auch Frauen Testosteron brauchen -wenn sie keine Ovarien mehr haben... Das alles kann man im Netz beim surviors guide to surgical menopause oder unter der hers foundation oder unter dem hormonjungle der hyster sisters oder bei sex. lies and uterine fibroids überall nachlesen!

Man braucht nur "hysterectomy awareness" in google einzugeben und man kommt auf soviel Seiten, wo man all das nachlesen kann, was betroffenen Frauen hier oft nicht geglaubt wird - und was hier oft noch nicht einmal bekannt ist!

Das finde ich tatsächlich tragisch und beschämend und unverständlich für das Zeitalter der Informationstechnologien!

grüße

rosaluxemburg :°(

gDannxeh


Kastration

liebe Frauen,

ich habe vor 7 Jahren die GM, die Eierstöcke und die Scheide gekürzt bekommen -Wertheimer-OP- nach Gebärmutterhals-Krebs-Befund.

Ach ja, die Lymphknoten im kleinen Becken wurden auch noch entfernt.

Ich kam mir vor wie ein ausgenommenes Hühnchen.

Gottseidank hatte nichts gestreut.

Der Prof. legte mir "Liviella" auf den Nachtisch und meinte:

sie bekommen jetzt Hitzeallungen, die sich gewaschen haben.

Doch ich sollte selbst entscheiden, ob ich Hormone einnehme oder nicht(meine Mutter hatte Brustkrebs).

3 Monate nach der OP habe ich sie genommen und mir ging es sehr gut damit. Ich war 6 Monate krankgeschrieben.

Dann ohne Hormone ging wirklich die Achterbahn gefühlmäßig los.

Schlafsörungen, hochsensibel, Hitze/Röte..peinlich, peinlich als ich wieder arbeiten ging und bei Besprechungen mit lauter Männer am Tisch saß.

Zum Zeitpunkt der OP war ich 50 Jahre alt, also schon gut i.d. WJ

allerdings immer noch ziemlich reglmäßig meine Perode.

Manche Tage denke ich darüber nach, die "Liviella"wieder einzunehmen.

Am meisten schlaucht mit, daß ich nicht mehr als 2 Std. am Stück schlafen kann...

Kennt ihr das auch?

P.S. es ist das erste Mal, daß ich mich über dieses Thema mit Frauen austausche.

bNudd,lexia


Hallo ganneh,

für die Hormonersatztherapie gilt, dass sie nur so kurz wie unbedingt nötig angewendet werden soll.

Nach sieben Jahren Pause wieder damit zu beginnen, ist gerade auch wegen des Brustkrebses deiner Mutter für dich ein Risiko, das gegen den eventuellen Nutzen gut abgewogen werden muss.

Femina hier im Forum macht bei Hitzewallungen und Schlafproblemen gute Erfahrungen mit pflanzlichen und/oder homöopathischen Mitteln, vielleicht liest sie dies hier noch oder du schreibst ihr PN?

Möglicherweise ist dies ja auch für dich eine Lösung.

Alles Gute,

gOanneuh


HRT

Hallo Ariane @all,

sehr interessant, was Du hier aufführst. Warum ist z.B. ein Brustkrebs mit HRT besser zu behandeln als ohne HRT? Was spielt sich hier ab?

Ich hatte vor 7 Jahren eine "Wertheimer-OP" (Zervix-CA)es hatte gottseidank nichts gestreut.

Danach bekam ich "Liviella" was mir supergut bekommen ist.

Ich hatte Libido wie noch nie... weiß auch nicht wie das kam.

Trotzdem wg. Krebs-Risiko habe ich abgebrochen; die infos zu dem Präperat waren mir "zu heiß"(das Präperat Liviella ist erst kurz auf dem Markt gewesen).

Ich bewege mich viel, um der Osteoporose vorzubeugen.

Trotz alledem fühle ich mich sehr gebeutelt nach dieser OP.

psychisch vor allen Dingen und auch kräftemäßig wg. massiven Schlafstörungen.

Gruss ga

j1ean9ne darc


Totaloperationen sind schwerwiegendste Op an der Frau

*:) Liebe Ganneh,

Ich weiß, es gehört sehr viel Mut dazu, das alles auch offen zu sagen, wie Du es tust! Es tut mir sehr leid für Dich, dass DU schon seit Jahren "still" leidest.

Und das ist genau das große Problem, dass sich betroffene Frauen oft gar nicht mehr getrauen zu sagen, wie schlecht es ihnen tatsächlich geht, denn sie werden nicht selten lächerlich gemacht. Es ist rund um die TotalOp hier bei uns ein so großes Tabu aufgebaut, das kann man sich gar nicht vorstellen! Und das im 21. Jhdt!

am allerwichtigsten wäre – endlich einmal die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen- sie einzubinden – denn die supportgroups im englischsprachigen Raum sind bereits zahlreich – und diese Frauen sammeln alle Infos von den Experten zusammen und wissen schon oft viel viel mehr, als die DurchschnittsärztInnen, mit denen sie sich dann herumschlagen müssen – was nicht gerade effektiv ist- denn die haben meist nicht das Wissen, das bereits im Internet für jedermann zu lesen ist!

Der Zustand hier ist einfach so, weil alle ExpertInnen und richtige, seriöse gescheite Wissenschafter nur englisch kommunizieren und englische Fachliteratur rausgeben – daher sind die deutschsprachigen Frauen von diesen Infos großteils abgeschnitten – denn nur wenige Betroffene sprechen englisch so gut, dass sie von den zahlreichen Infos im Netz profitieren können. Viele wissen ja gar nicht, wie viel Arbeit und Engagement unsere englischsprachigen "sisters" da bereits aufbringen um dieser furchtbaren Ignoranz ein Ende zu setzen – woher sollen unsere Frauen es hier denn auch wissen, wenn es ihnen keine Menschenseele mitteilt!

Ich war bei meiner Op gerade 41 Jahre alt - die Op wurde wegen einer einfachen Ovarialzyste (weit und breit kein Krebs!) durchgeführt - und ich hab hinterher wie gesagt die Hölle erlebt.

Das Schlimmst hier ist wirklich, dass einfach gesagt wird, zu einer Frau um die 50 - "Was wollen Sie denn, Sie wären eh schon bald im Wechsel!" Und die TotalOp ist nie und nimmer der Wechsel! Das weiß heutzutage jeder seriöse, gut ausgebildete Arzt!

Die Eierstöcke arbeiten auch bei alten Frauen noch (sie produzieren ganz kleine Mengen Östrogen und vor allem Testosteron - das ist zuständig für einen gesunden Stoffwechsel, Kraft, Gemütsverfassung und Libido!) Denn auch eine gesunde Frau nach den Wechseljahren, die ihre Organe hat, hat noch ein Sexualleben! Und auch das Recht darauf!

Die Wechseljahre sind ein natürlicher Vorgang - langsam über Jahre und behutsam von der Natur eingerichtet- seit Jahrtausenden!

Wenn man aber die Organe entfernt - dann ist das gesamte endokrinologische System (Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde etc.) mit betroffen! Und das da ein Riesenunterschied ist, versteht jedes Kindergartenkind! Ganz abgesehen vom psychischn Leid, den der Organverlust gezwungenermaßen mit sich bringt!

Liebe Ganneh, ich weiß nicht, ob DU ausreichend englisch sprichst, dann könntest Du Dich über alles, was Hormone nach der TotalOp beim "survivors guido to surgical menopause" informieren - (auf dt: Überlebendenführer für die chirurgische Menopause) herausgegeben von englischen, betroffenen Frauen - im Internet für jedermann zugänglich! Mit genauesten Infos!

Oder bei der HERS FOUNDATION- eine amerikanische große support group, die nun versucht, hier eines Gesetzesänderung zu erreichen - damit Frauen vor den OPS gesetzlich verpflichtend, über alle möglichen Konsequenzen dieser schweren OP aufgeklärt werden müssen!

Ansonsten gäbe es die website von femica (ein kleiner Versuch im deutschsprachigen Raum, sich an die von der chirurgischen Menopause Betroffenen zu wenden, und sie zu ermuntern, sich gegenseitig getrauen, sich auszutauschen).

Ich weiß, es ist am Anfang, sehr schwer, darüber zu sprechen, da man sich schämt - mir ging es genauso!

Als ich dann aber im englischen und französischen Netz sah, dass es da schon so viele Betroffene gibt, die sich gegenseitig versuchen, zu stützen und mit neuesten wissenschaftlichen Infos zu versorgen, na da blieb mir vor Staunen fast die Luft weg! Vor allem mit dem Hintergrund, was mir bei uns alles nicht gesagt wurde - und mit welchem Unwissen rund um den weiblichen Körper und das komplexe Hormonsystem ich hier konfrontiert wurde! Da glaubt man, sich hier im tiefsten Mittelalter zu befinden! Vor allem, wenn man die Meinung der großen internationalen Experten zu diesen Ops dann auch kennen lernt!

Liebe Ganneh, ich weiß, dass nun schön langsam versucht wird, auch in D eine Betroffenengruppe aufzubauen.

Wenn DU dazu gerne Infos möchtest - kannst Du mich gerne kontaktieren!

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft - ich kann Dir nur sagen: DU bist nicht alleine! Und es gibt auch andere Möglichkeiten wie nur Liviella!

Du brauchst einen guten, fortgeschrittenen Endokrinologen - und der auch Dich als Gesamtes sieht - denn diese OP greift den Gesamtorganismus und die Psyche an!

Und es gibt nicht wenige Frauen, die daran zu zerbrechen drohen - vor allem deshalb - weil ihr Leid schlichtweg ignoriert oder gar lächerlich gemacht wird!

Ich wünsche Dir alles Gute und danke Dir für Deinen Mut - vielleicht getrauen sich dann auch andere eher darüber zu reden!

Alles Gute

F`emxina


Ganneh

Lese erst jetzt hier, hab dir aber schon eine PN geschrieben.

Es ist so, dass du bei homöopathischen Mitteln evtl. mehrere ausprobieren musst bis du das passende findest. Für nervöse Störungen und Ängste sind dysto-loges und Psy-stabil sehr gut. Dysto-loges ist mehr für so psychosomatischen Störungen (Herzklopfen, Magen/Darmstörungen, Schlafstörungen) geeignet und Psy-stabil eher bei Ängsten. Mir hilft letzters besser.

Melissa/Sepia von Wala ist gut bei Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen. Hier kannst du mal die Wala-Mittel anschauen:

[[http://www.walaarzneimittel.de/ratgeber/]]

(unter "Ratgeber Gesundheit" stehen Wechseljahre)

Ansonsten gibt es noch WJ-Teemischungen in der Apotheke und diverse pflanzl. Mittel wie Traubensilberkerze, damit habe ich aber keine so gute Erfahrung gemacht. Mir sind homöop. Komplexmittel am liebsten.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

:)*

jeeaAnne Qdarc


RE:Kastration - Anne declos, La-jana

Liebe Anne Declos, liebe La-jana,

Ich wurde mit 41 Jahren umsonst "kastriert" (wie eine Hauskatze, wegen einer gutartigen Eierstockzyste!)

Es ist einfach grauenvoll. Die Op ist jetzt bald 4 Jahe her - und mir geht es einfach oft "beschissen".

Mein ganzes Leben hat sich zum Negativen hin verändert.

Um das Beste aus der Sache zu machen, haben ich und ein paar andere Betroffene ne Selbsthilfegruppe gegründet.

Ich würde mich gerne mit Euch austauschen - zwecks Erfahrungen nach und mit dieser OP!

alles liebe *:)

s|tan:d-up7x7


suche betroffende frauen

ich bin leider auch eine der Frauen, die vor 3,5 Jahren eine Total-Op (Eierstöcke und Gb entfernt)hinter sich bringen musste und nun mit den schweren Folgen klar kommen muss. und dabei bin ich noch unter 40 Jahre...

Durch die femica Seite habe ich das erste Mal Kontakt aufgenommen zu anderen betroffenden Frauen und ich kann für mich nur sagen, es hilft mir sehr.

Ich habe selbst erfahren, wie allein mit allen Ängsten,Erfahrungen, Therapiemöglichkeiten, Aufklärung etc hier bei uns gelassen wird.Und das sollte sich schnellst möglich ändern.

Daher suche ich betroffene Frauen aus Berlin + Umland, die wie ich den Austausch suchen und die sich vielleicht in einer Selbsthilfegruppe engagieren möchten.

Alles Gute

j9eanne7 d#arc


Re: suche betroffene Frauen

Liebe stand-up77

Ich hoffe sehr, dass Du anderer Betroffene finden wirst.

Wir Betroffene müssen einfach mehr Aufmerksamkeit erregen, sonst geht das hier immer so weiter. Die Tabuisierung dieses Thema betreffend schreit zum Himmel! In anderen Ländern ist das nicht so!

Es ist einfach mit dem Verstand nicht zu begreifen, warum im deutschen Sprachraum darüber nicht gesprochen, nicht berichtet, nicht geholfen wird!

Man muss sich tatsächlich Rat und Hilfe aus dem Ausland holen...

Vielleicht könntest Du versuchen eine Selbsthilfegruppe auf die Beine zu stellen? Das Frauengesundheitszentrum muss Dir dabei behilflich sein! Es muss sich an dieser schlimmen Situation endlich etwas ändern!

Allerdings kann die Änderung nur von den Betroffenen ausgehen - wenn wir nicht dringendst um Hilfe bitten, werden die ÄrztINnen von allein nichts für uns tun! Das ist die Realität...

Wir können nur auf die restlichen Lädner Europas verweisen (allen voran Frankreich) wo die Situation so ist, dass allein schon viel weniger solcher OPs durchgeführt werden, wenn es nicht unbedingt notwendig ist- und genauso auf die ganzen support groups und Bücher die im englischen Sprachraum zu diesem schweren Frauenthema bereits seit Jahren auf dem Markt sind!

Ich schreibe Dir auch ne PN -

Alles Gute

jenne d'arc

R7osinxe2


Welche Veränderungen

...habt Ihr nach der Total-OP an Euch festgestellt?Meine OP ist jetzt 3 Monate her und ich komme aus dem Schwitzen nicht mehr heraus.Ich fühle mich dann so eklig und unwohl.Eine weitere Belastung u.v.a. sind für mich die Hautprobleme, die sich jetzt erst zeigen.Haare und Haut sind sehr schnell fettig seit der OP.Nie zuvor hatte ich solche großen schmerzhaften Eiterpickel an den unmöglichsten Stellen.Das Wasserlassen und die Winde verursachen immer noch schmerzen.Der Rücken schmerzt bei geringer Belastung,als ob er durchbrechen will.Wann bekommt die Bauchdecke eigentlich ihr Gefühl wieder? Bitte berichtet auch von Euren Empfindungen.

LG.Rosine

j.eanWne d+arc


Re: Rosine

*:) Liebe Rosine,

Kriegst Du Hormone? Weshalb wurde die Op gemacht?

-Ich kann Dir nach meiner Erfahrung sagen, dass die ersten 2 Jahre danach am schlimmsten sind. Dann wird es besser.

Wenn Du Interesse hast, so kann ich Dir genau berichten, wie es bei mir war und ist.

Meine Op ist bald vier Jahre her.

Die fettigen Haare und Pickel hatte ich am Anfang auch.

Je nach Hormonpräparat wurde das schlimmer oder besser.

Ich musste sehr viele Präparate durchprobieren - jedes hatte andere Nebenwirkungen: Schwindel, ärgste Kopfschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Depressionen etc,

Oft war ich am Verzweifeln. Doch irgendwie ist es weitergegangen - ich weiß heute nicht mehr wie ich es tatsächlich geschafft habe.

Ich hatte dann aber endlich einen sehr lieben Frauenarzt (der hat aber in Zagreb studiert) und ist sehr einfühlsam und bemüht und kennt die Problematik genau rund um diese schweren Ops.

Er hat mir gleich zu Anfang gesagt: "Schaun Sie, wenn man mir die Hoden wegschneiden würde, würde es mir auch dreckig gehen."

Er hat mich auch zu Spezialisten geschickt, wenn er nicht mehr weiter wußte - er hat mich auch mental sehr gut unterstützt.

Ich bekam auch viel Hilfe von meinem Mann und meinem Freundeskreis - sonst hätte ich das Ganze wahrscheinlich nicht so geschafft.

Alles Gute

jeanne d'arc

g[annexh


Veränderungen

Hallo liebe Rosine,

erste Frage: Wie alt bist Du?

Ich hatte vor ca. 7 Jahren eine Wertheimer OP - Eierstöcke, Gebärmutter, Lymphknoten alles weg - dazu die Scheide gekürzt!

nicht lustig.

Ich hatte schon einmal dazu geschrieben. Mir ging es mit "Liviella" sehr gut. Doch ich habe abgesetzt, da ich aus einer "Brustkrebsfamilie" komme.

Vielleicht habe ich nicht sooo große Schwierigkeiten, da ich zum Zeitpunkt der OP bereits 50 Jahre alt war.

Meine Haut ist seither sehr trocken, Schleimhäute ebenfalls, die Haare waren voher schnell fett-heute extrem trocken.

Schwitzen, ja - am schlimmsten sind für mich die Schlafstörungen.

Alles Liebe und Gute -

R4osiKnex2


Veränderungen

Hallo liebe jeanne darc und liebe ganneh,

lieben Dank für Eure Antworten.Erst einmal freue ich mich,dass ich endlich Frauen gefunden habe,die auch so etwas, wenn nicht sogar schlimmeres durchgemacht haben.Hätte ich vor meiner OP dieses Forum gefunden, ich glaube es wäre einiges anders gelaufen.

Es begann vor ca.2 Jahren.Ich war 45 J, als bei mir etwas durch Ultra-Schall hinter der GM entdeckt wurde.Es wuchs und nahm wieder ab analog zu meiner Regel, die damals nur noch sporatisch kam(so alle 3 Monate).Mir wurde gesagt, dass es vermutlich eine Endometriose sein könnte, um aber genaues zu sagen, wäre eine Diagnostische Laparoskopie angeraten.

Nun hatte ich schon einmal vor ein paar Jahren einen solchen Eingriff(Sterilisation) und hatte hinterher solche Schmerzen,als mein Körper diese Gase abbaute,dass ich so etwas nicht nochmal wollte.Außerdem hatte ich keinerlei Beschwerden und wollte zu diesem Zeitpunkt auf Arbeit nicht durch Krankheit auffallen(Wechsel in der Chefetage).Ich war dann alle 3 Monate zur Kontrolle und es hat sich nichts auffällig verändert...bis Februar diesen Jahres(47J.).Eine Untersuchung war nur noch unter großen Schmerzen möglich und diese "Endometriose" sah nun wie ein Tumor mit einem Durchmesser von 5 cm aus.Ich bekam natürlich eine solche Angst, dass ich regelrecht um Überweisung ins Krankenhaus gebettelt habe.Eine Woche später mußte ich zur Voruntersuchung ins Krankenhaus und 2 Tage darauf zur ambulanten Laparoskopie.Ich sagte den Ärzten im Vorfeld, sollte die Entfernung des Tumors auf diesem Wege nicht möglich sein,so bin ich mit einer erweiterten OP (Leibschnitt) einverstanden.Ich wollte so eine 2. Narkose umgehen.Als ich aufwachte,sagte man mir, dass der Tumor männerfaustgroß wäre und mit 5% nicht ausgeschlossen werden kann,dass er bösartig ist.Daher darf ich jetzt wieder heim und muß in einer Woche zur große Op mit Leibschnitt.Man sagte mir auch,dass es unter diesen Umständen dringend anzuraten ist eine Total-OP durchzuführen.Da ich ja sowieso schon in den Wechseljahren bin und kein Kinderwunsch mehr besteht, ändert sich ja danach nichts für mich.Und die dann fehlenden Hormone kann man ja durch künstliche H. ersetzten.Es gibt da ja heutzutage sehr Gute davon.

Nach der OP war ich sehr erleichtert, dass es nur ein Fibrom war.Er saß am linken Eierstock und war bis hinter die GM gewachsen.Aber ich stellte mir jetzt auch zunehmend die Frage,wenn die Ärzte beim Schnellschnitt schon erfahren haben, dass es gutartig ist,warum hat man dann nicht nur den Eierstock entfernt.Der histologische Befund sagt aus, dass GM und rechte Tube o.B. waren. Im re. Ovar Anteile eines serösen papillären Zystadenofibroms in Statu nascendi,was immer das auch heißen mag.Meine FÄ redet nicht viel.Ich muß Ihr alles aus der Nase ziehen.Sie sagte, sonst wäre alles i.O. gewesen.Wenn ich ihr von meinen Veränderungen erzähle, lächelt sie mich an und fragt ob ich Hormone möchte.Ich sage ihr,dass ich da Bedenken habe, weil man so widersprüchliche Meinungen hört.Sie selbst teilt mir dann ihre Meinung nicht mit,fragte nur, ob ich was pflanzliches möchte.Habe jetzt den 10.Tag Cimisan eingenommen,wirkt aber noch nicht.

Trockene Haut,Haare und Scheide hatte ich vor meiner OP.Ist auch nicht das Wahre und mitunter sehr belastend.

Ihr habt ja auch allerhand durchgemacht und trotzdem seid Ihr in der Lage anderen Menschen Mut zu machen.Ich finde das super.

Jeanne darc,Deine Geschichte interessiert mich sehr,würde mich freuen von Dir zu hören.Wenn Du hier nicht schreiben willst,gern auch als PN.

Habe übrigens auch eine arg schnelle Gewichtszunahme festgestellt. :-/ Werde ich sicher im Juli,wenn ich wieder arbeiten gehe, wieder runter bekommen.

Viele liebe Grüße von Rosine

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