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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

LdoAredxa


hallo,

vielleicht könnte mir ja jdm. etwas zu meinem beitrag schreiben -

würde mich über resonanz freuen, bzw. brauche auch eine rückmeldung -

bis jetzt habe ich auch keine hormone eingenommen -

außerdem lasse ich mich schon mehrere jahre "klassisch homöopathisch" behandeln -

grüße

I\ngCr:id 7x71


Eierstockfunktion minus 40 - 50%?

Liebe Loreda und Alle,

mich bewegt dieselbe Frage wie die der Loreda. Mein Arzt sagt, die Op. der GM hat keinen Einfluss auf die Blutversorgung der Eierstöcke, denn sie seien von anderen Blutgefässen weiterversorgt, und zur Minderung ( besser Schwankung)ihrer Hormoneproduktion käme es nur vorübergehend. Diese Information mit dem 40-50% Nachlass sei angeblich nicht genug wissenschaftlich begründet .

Ich würde ihm gerne ein wissenschaftliches Argument vorlegen,aber weiss nicht wie, bin kein Arzt.

M.M. nach , es ist etwas dran, dass ab bestimmtes Alter die ESt. nach derartigem medizinischen Eingriff ,in ihrer Funktion nachlassen können. Es wird wohl aber notwendig nicht in jedem Fall. In einer Studie las ich, dass um 45. Lebensjahr Frauen mit herausoperierter GM und mit erhaltenen ESt. 2-3 Jahre eher unter menopausalen Symptomen leiden, als es bei normalem Zustand so wäre.

Mit der %Funktion der ESt. ist dann auch die Frage der sexuellen Empfindungen verbunden.

LG

j2eanvne_ daxrc


@ingrid

Liebe Ingrid,

Ich kann Dir hier links geben, wo das mit der Blutversorgung der Eierstöcke, steht, unter anderem die website von PRof. JOhannes Huber, er ist der bekannteste Endokrionolge Österreichs und auch im Ausland renommiert.

Es ist logisch, dass nach einer Gebärmutterentferung es zu Unterversorgung kommen kann, da braucht man sich nur den Anantomieplan anschauen. Viele ÄrztInnen sagen das nict, denn dann würden sich viele Frauen nicht operieren lassen! AUsser bei Krebs!

Da hat keine Frau eine andere Wahl!

Hier die links:

[[http://www.drhuber.at/medizin/endoskopie/myome.html]]

Aber nicht nur das Gefühl der Frau ist dafür verantwortlich, daß dieses Organ immer weniger oft entfernt wird, auch medizinische Gründe sprechen für diese Zurückhaltung. Die Ovarien, also die Eierstöcke der Frau, sind eine wichtige Quelle für Schönheit, Weisheit und Stärke. Die Wichtigkeit dieser Organe wird dadurch unterstrichen, daß sie gleich doppelt mit Blut versorgt werden. Ein Arterienast mündet direkt in den Uterus (Gebärmutter). Entfernt man die Gebärmutter, wird dieser Blutversorgungskanal unterbunden. Dadurch wird die Blutversorgung der Eierstöcke auf die Hälfte reduziert – aufs Herz bezogen entspräche das der Situation nach einem Infarkt. Nun sind manche Eierstöcke durchaus in der Lage, mit den verbleibenden 50% Blutzufuhr das Auslangen zu finden; andere aber erleiden durch die mangelnde Durchblutung eine starke Funktionseinbuße. Auch das ist mit dem Herzmuskel vergleichbar: Viele Menschen leben auch dann weiter, wenn das Herz nur mit der Hälfte der vorher vorhandenen Blutmenge versorgt wird.

Die Medizin hat längst erkannt, daß die Eierstöcke der Frau nicht nur der Fortpflanzung dienen, sondern auch eine Reihe von extragenitalen Aufgaben zu übernehmen haben. Das Leistungsspektrum des Ovars reicht von der Steuerung des Cholesterinspiegels bis zur Ernährung der Haare. Eine Gebärmutterentfernung betrifft also nicht nur die Beseitigung von Geschlechtsdrüsen, sondern auch die Einschränkung zahlreicher anderer Funktionen. Auch dieses Argument ist daher heute ein Grund, mit Hysterektomien zurückhaltender umzugehen.

Ein weiterer Grund wird von der naturwissenschaftlichen Forschung soeben analysiert. Es hat nämlich den Anschein, daß auch die Gebärmutter selbst, die Schleimhaut und möglicherweise auch die Gebärmuttermuskulatur Gewebshormone bilden, die Thrombozytenaggregation (Verklumpen von Blutplättchen) verhindern. Sollte sich diese Annahme – wofür vieles spricht – wissenschaftlich erhärten lassen, dann nimmt die Gebärmutter eine bisher unbekannte eigenständige Funktion zur Sicherstellung der Gesundheit des weiblichen Organismus wahr.


"Denn auch bei alleiniger Hysterektomie, ohne die Ovarien anzurühren, reduziert man 40 bis 50% der ovariellen Durchblutung", erklärt Prof. Pierre Mares, gynäkologischer Chirurg in N%ÄüÄ%mes. "Mit dem Risiko eine echte chirurgische Menopause nach sich zu ziehen, deren Auswirkungen im Folgejahr des Eingriffes auftreten.

[[http://www.lefigaro.fr/sciences/20061111.FIG000000557_un_patch_pour_restaurer_la_libido_des_femmes.html]]

Du kannst auch schauen bei

[[http://www.femica.at.md/]]

da ist der Videotext von der amerikanischen Hersfoundation (eine der größten und ältesten Selbsthilfegruppen für operierte Frauen - HERS gibt es seit 25 Jahren) auf deutsch übersetzt unter "weibliche Aanatomie".

Diese Dinge treffen NICHT auf alle Frauen zu! Es hängt ganz davon ab, wie operiert wird- ob Nerven verletzt werden z.B. usw...

Aber abzuleugnen, dass die Gefahr einer arteriellen Unterversorgung der Ovarien nicht gegeben sei - das kann man denke ich anhand der Biologie der Frau, also der anatomischen Fakten schon nicht machen!

Es ist einfach logisch, dass bei so einem EIngriff diese Dinge passieren können. DI gebärmutter ist ja schließlich ein relativ großer Muskel! Das versteht ja jedes Kind!

Allles Gute

jeanne d'arc

Ilngrild 77x1


Liebe jeanne darc

ich bedanke mich bei Dir für die ausführlichen Informationen und Internetadressen.Dank Dir hole ich mir jetzt die für mein Gespräch mit dem FA so wichtigen Argumente ein.Bin ja gespannt, wie er reagiert. Ich vermute, er weiss es ganz genau, was nach einer derartigen Op. vorkommen kann, aber er will das nicht aus den mir unbekannten Gründen zugeben oder überhaupt laut sagen.Und das macht mich sogar wütend. Warum darf ich mir als Frau ohne die GM nach mehr als einem Jahr nach der Op. auch heute noch nicht die tatsächligen Folgen dieses Eingriffes vom Arzt anzuhören und die möglichen Auswege suchen ? Ich leide, und es wird mir stets gesagt, soeben es die "femica" und die Franzosen beschreiben,- liebe Frau, es ist in ihrem Kopf, nicht in ihrer Eierstockfunktion!, oder sie haben ein Problem in der Partnerschaft, und da möchten sie gerne zum Sexuologen, der kennt sich ja da schon besser aus als FÄ...,

Bei dem Sexuologen bekam ich Psychopillen...auch, aber mit der Libido, mit dem sexuellen Verlangen ist es bei mir nach Op. fast aus, ich fühle Abbrennung als Frau, und dass ich nie wieder diejenige Frau sein werde, die es vorher gewesen ist.

LG

Ingrid

j_eanPne dxarc


@re Ingrid

Liebe Ingrid,

Ich weiß nicht, warum viele ÄrztINnen hier im deutschsprachigen Raum so ignorant reagiern! Es ist wirklich eine Gemeinheit, Frauen so leiden zu sehen und sie auch nicht für blöd zu verkaufen! Und ihnen adäquate Hilfe zu verweigern! Erinnere Deinen Arzt an den Eid des Hippokrates und an seine Verpflichtung, dass er sich weiterbilden muss.

Frag doch Deinen Facharzt ob er tatsächlich der Meinung sei, dass Frankreichs Frauen anders funktionieren?

Und sag ihm diese Infos sind keine Geheimnisse und im Internet in jeder guten Fachliteratur und bei allen englischsprachigen support groups wie der HERS FOUNDATION, den hyster sisters, des project "be aware" des daisy network, der hysterectomy association und des survivors guide to surgical menopause nachzulesen - und zwar für jedermann! Dass er das alles nicht weiß, ist ein Armutszeugnis! (vielleicht kann er kein Englisch und auch kein Französisch!)

Du brauchst Dich nur einlesen- und wenn er Dir sagen sollte, dass er ja Medizin studiert habe und Du nicht, dann kannst Du ihm antworten, dass Du die Leidtragende bist- denn Du steckst in Deinem Körper! Und es geht nicht an, dass DInge, die in Frankreich in Tageszeitungen wie le figaro und der Zeitschrift "Paris MAtch" für jede Frau und jeden Mann nachzulesen sind, er nicht weiß!

Denn lesen und 1+1 zusammenzählen kann jeder, dazu braucht man kein Medizinstudium!

Er kann sich ja beim College Nationale des Gynecologues francais und der Französischen Menopausengesellschaft weiterbilden! Und wenn du ihm das zeigst, dass Du das alles weißt, dann wird er entweder zugeben müssen, dass er eine grobe Wissenslücke hat - oder er wird weiter den Ignoranten spielen - dann würde ich aber keinen einzigen Cent mehr für seine Beratung bei ihm lassen!

ALles Gute

jeanne d'arc

Luorexda


gebärmutterentfernung - blutversorgung der eierstöcke u.a.

@ hallo ingrid,

@ hallo jeanne darc, und alle

ingrid

das ist hilfreich, daß du auch nochmal nachgefragt hast, so wird das thema vllt. auch bekannter, und dann wird mehr darauf geachtet, was es für wirkungen haben kann, wenn die gm entfernt wird -

wie ist es bei dir, überlegst du, die gm entfernen zu lassen? und hast du noch beide eierstöcke, oder ist da durch eine op schon etwas entfernt worden?

wenn du magst kannst du mir hier antworten, oder auch per pn -

jeanne darc

vielen dank für deine ausführlichen informationen. den text des dr huber habe ich schon vor einiger zeit woanders gelesen - seit 2001 habe starke monatliche menstruationsblutungen, und deshalb auch etliches zu dem bereich myome gelesen. bei mir sieht es im moment so aus, daß ich im vorigen jahr: april 2006 an der gebärmutter operiert wurde, wegen eines großen myoms; der chirurg hat dann das ca. 9 cm große myom entfernt - leider begannen schon bei der 1. bzw. 2. wieder die starken mensblutungen d.h. diese op hätte ich mir auch sparen können, und ich bin noch ziemlich wütend auf diesen chirurgen, mit dem ich ausgemacht hatte, wenn es irgendwie danach aussieht, daß die starken blutungen weitergehen, soll er die gm entfernen - was mich noch aufregt, ist, daß er auch eine angeblich geplatze zyste an meinem vorhandenen eierstock entfernt hat - kann ja sein, daß die geplatzt ist, ich rege mich halt deshalb auch so auf, weil er den noch vorhandenen einen teil des eierstocks ganz in ruhe lassen sollte, und was passierte?: am eierstock mal wieder was rumgemacht, die gebärmutter die weiterhin viel blutet dringelassen, und nochmal den 2.! bauchschnitt gemacht: meine mutter ist extra angereist, hat hier einiges an geld ausgegeben, weil sie mich ne woche betreut hat usw.usf.: also diese jahrelangen vorplanungen für diese 2! op und die folgen darf ich ausbaden!!

-ich habe noch einen teil von einem eierstock, der andere eierstock wurde mir ende der 80er jahre entfernt und von dem einen eierstock wurde auch ein teil weggenommen, deshalb habe ich jetzt auch so viele symptome, sind jetzt bald 20 jahre als das passierte: ohne meine zustimmung!!! / es wurden damals zysten festgestellt, ich wurde eigentlich nur ins krankenhaus gebracht weil ich etwas schmerzen im unterleib hatte, und dies passierte gerade als ich bei der damaligen behandelnden gynäkologin war, dann haben die mich mit

krankenwagen ins kh gebracht - dort ging es mir schon wieder gut-

diese "pfuscher"!!! haben dann blutuntersuchungen gemacht, und dann: haben die doch tatsächlich innerhalb einer op!!! (ich war anfang 20 jahre !!!) die 2!! tage später stattfand, doch tatsächlich den blinddarm entfernt (zu dem zeitpunkt hatte ich schon lange keine schmerzen mehr!!), eine bauchspiegelung (laporoskopie) gemacht und einen eierstock entfernt und am anderen auch einen teil wegen gutartigen!! zysten (die natürlicherweise viele frauen haben und die ganz normal in dem ganzen system ansonsten unbehelligt da sein können: nur wehe irgendwelche pfuscher (wie bei mir und vielen anderen hier) entscheiden ohne die einwilligung der patientin und über ihren kopf hinweg so eine weitreichende sache, dann... sieht der/diejenige der sehen will, was dabei herauskommt: ich habe dauernd seit vielen jahren verschiedenste symptome...:

z.b. was ich in meinem letzten bericht vergaß: sehr trockene haut (wahrscheinlich hängt das sicher mit der östrogenversorgung zusammen, denn durch infusionen von eisen (habe ja eisenmangel durch die starken blutungen, und deshalb auch diese sehr trocken haut, trockene haare etc.pp - im letzten bericht habe ich das beschrieben) ist der eisenwert ja gut.

was jetzt auch gerade besonders aktuell ist, schreibe ich nochmal unten -wie ich wieder mal sehe, ist es anscheinend kaum möglich, bei so einer langandauernden vorgeschichte mich etwas kürzer zu fassen -

Lcoredxa


aktuelles - gebärmutterentfernung?

- also was gerade ansteht, ist der nächste termin in der kommenden woche beim gyn-chirurg im kh. ich war schon 2 mal bei diesem chirurgen, der diese LASH-methode macht (also schlüssellochchirurgie - in dieser gyn-abteilung sind die auch darauf spezialisiert - ich wollte halt auch wenn möglich vermeiden, den 3. bauchschnitt zu erhalten wegen der op - ob das so richtig ist, bin ich auch unsicher??),

habe mich dann leider für dieses andere krankenhaus entschieden (langer bericht siehe oben) - jetzt ein jahr später bin ich wieder zu ihm gegangen vor 2 monaten - allerdings hatte ich das nochmal verschoben mit der op, und habe jetzt nächste woche wieder einen termin bei ihm - also er macht schon einen kompetenten, wissenden eindruck auf mich, ist auch auf solche op's spezialisiert mit der LASH- methode.

ich habe ja vor mir die gebärmutter entfernen zu lassen, wegen der starken blutungen - sie ist innerhalb des einen jahres seit der letzten op auch wieder gewachsen und nimmt schon wieder viel raum ein-

jetzt sollte ich ihm wohl nächste woche einige fragen stellen, wie er das so schonend wie möglich operieren kann (habe ich allerdings auch schon früher gemacht) und wie das nach seinen erfahrungen mit der funktion der eierstöcke nach der op aussehen kann (habe ich ihn auch schon mal gefragt, allerdings habe ich ja jetzt durch das forum hier noch anderes wissen dazubekommen, wo ich nochmal spezieller nachfragen könnte)

ich habe ihm auch gesagt, daß egal was kommt, er den noch vorhandenen eierstock in ruhe lassen soll - er hat das dann damals auch auf dem op-blatt vermerkt, was die patienten bekommen, wenn die sich zur op entschließen -

mir kam auch die idee, das nochmal schriftlich mit unterschrift festhalten zu lassen, daß der eierstock während der op in ruhe gelassen wird - der chirurg meinte dann, daß er den sowieso in ruhe lässt und ich habe den eindruck, daß das für ihn sowieso selbstverständlich ist, daß er darauf achtet, daß die eierstockfunktion weitmöglichst erhalten bleibt.

allerdings aufgrund meiner vorerfahrungen mit der gyn-chirurgie habe ich solche ängste und mißtrauen bekommen -

für mich ist halt die frage, was ich ihm jetzt noch sagen könnte, oder fragen könnte -

und irgendwie ob ich die gm jetzt entfernen lassen soll, damit ich meinen körper vllt. in den folgenden monaten wieder kräftigen kann,wenn die starken mensblutungen aufhören -

es wäre halt gut, wenn ich dazu eine brauchbare prognose bekäme, was mich da wahrscheinlich erwarten wird, wenn ich die gm jetzt entfernen lasse in meinem alter (bin anfang 40) und mit dieser vorgeschichte

liebe grüße an euch

jJe9anne xdarc


@loreda

Liebe Loreda,

Na, Du hast ja schon einen richtigen Kreuzweg hinter dir! Das mit der Op als Du 20 Jahre warst ist ja ne Riesensauerei! Du musst Dir vorstellen, ich war bei meiner ersten OP gerade eben 14 Jahre alt!!! Auch gutartige !!!!!! Zyste und diese gemeinen Pfuscher, anders kann man sie da nicht benennen, haben mir mit 14 Jahren einen Bauchschnitt verpasst und mir einen Eierstock rausgeschnitten!

Gott sei Dank haben sie mir einen gelassen, damals! Denn ich hatte auch auf dem anderen eine kleine Zyste. Mit 41 Jahren hat man mir dann solche Krebsangst gemacht, dass ich eingewilligt habe auch den zweiten zu entfernen. Mir wurde gesagt, das sei zu gefährlich und die Zyste sei nicht anders zu operieren! Und ich blöde Kuh hab denen so vertraut, mich auch gar nicht ausgekannt. Und jetzt hab ich den Schlamassel. Von KRebs war natürlich weit und breit keine Spur! Ich werde wirklich ein Buch schreiben, über das was mir in der Gynäkologie angetan wurde - und ich denke, Du könntest da auch schon einiges niederschreiben!

Ich verstehe Dein Misstrauen jetzt, ich teile es auch mit Dir - und man muss extrem vorsichtig sein - und wir mit unserer Erfahrung sind mehr als gebrannte Kinder.

Dass Du mit dem kleinen Rest von Eierstock jetzt Probleme hast ist klar, aber es ist sicher noch schlimmer, wenn gar kein Eierstock mehr da ist und null eigene Hormonproduktion. Dann bist Du ganz auf künstliche Hormone angewiesen! Ich kann ein Lied davon singen ...

Was den Hormonstatus anbetrifft, so sagen die einem bald einmal die Werte seien so halbwegs in Ordnung. Ich hab mich trotzdem soooo dreckig gefühlt mit allen Zuständen, dass ich dann nur mehr auf meinen Körper gehört habe, egal was der Hormonstatus sagte. Und damit bin ich am besten gefahren.

Wenn die Gebärmutter solche Probleme macht, mit den Blutungen, so zeigt das ja auch eine völlige Disbalance der hormonellen Situation. ANdererseits kann man so auch nicht leben, das ist völlig klar.

Hast Du schon mal bei Endogyn nachgefragt? Die sind angeblich spezialisiert auf Organerhalt. Und carpe vitam ebenfalls. ich gebe Dir hier unten die links. Je mehr infos Du hast, umso besser ist es. Ausserdem gibt es bereits die Möglichkeit Myome entweder zu embolisieren oder die Ultraschallfokussierung. Das geht nicht bei allen Befunden - aber doch angeblich bei 80% der Myome.

Die Myomembolisation machen geschulte Radiologen und die Ultraschallfokussierung wurde 2001 in der charité in Berlin entwickelt. Da braucht man nicht mal mehr ne Narkose!

In Paris Match war im Juli ein grosser Artikel einer 50 jährigen Frau, der man ein Pampelmus-großes Myom so erstmalig in Frankreich entfernt hat. In der charité gibts das schon seit Jahren.

Aber ich weiß nicht, ob das für Dich in Frage käme...

Aber den Eierstock soll er in Ruhe lassen , außer bei bösartigen Zellen, ansonsten ist es ein Verbrechen, den Eierstock zu entfernen!

[[http://www.gebaermutterentfernung.de/index.php?seite=hyst&sprache=de]]

[[http://radiologie.charite.de/index.action/open_article.article_oid/7538.html;jsessionid=aW6XrsL7sRv5]]

[[http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_therapie_394.html]]

[[http://www.carpe-vitam.info/behandlung.htm]]

Pass gut auf Dich auf! In Solidarität

@:) @:) @:)

L^orteda


hallo jeanne darc,

vor ca. 3 jahren war ich auch schon bei dieser beratung zur embolisation und habe mich auch schon damit befasst - allerdings ist mir persönlich das zu heikel mit diesen baumwollkügelchen etc. -

soweit ich mich erinnere ist das in meinem fall wohl auch eher schwierig - ich bin für mich eigentlich von dieser methode abgekommen, obwohl ich nochmal darüber nachgedacht habe, nachdem du das auch mit der blutversorgung des eierstocks durch die gebärmutter geschrieben hast; ach irgendwie finde ich das ist schon so ne sache hier die passende entscheidung zu treffen -

die letzten 2 wochen tut mir auch der eierstock weh, oder in dieser gegend - die gebärmutter ist ja auch schon wieder ziemlich groß und ich denke da ist auch wenig platz in dieser region, so daß schnell mal was an die vernarbten stellen stoßen kann, da ich auch ein kleines becken habe -

habe auch noch ne andere beschwerde seit vielen jahren: starke druckgefühle der beckenbodenmuskeln, was ein latentes druckgefühl verursacht, bzw. so einen sexuellen druck macht - ich habe ja vorhin nochmal bei dem dr.huber-text gelesen, daß diese vergrößerte gebärmutter ja auch auf verschiedene organe da im beckenraum drücken kann - und ich nehme an, daß es da bei mir wechselseitige wirkungen gibt -

vllt. würden die druckgefühle ja weniger werden, wenn die gebärmutter kleiner wäre, oder die entfernt wäre - wer weiß das schon?

der jetzige chirurg macht eigentlich schon einen vertrauenswürdigen eindruck, ich denke eigentlich auch, daß er sowieso daran interessiert ist den eierstock zu erhalten - also schon von sich aus, so hat er das letztesmal dargestellt- es ist eher so, daß ich aufgrund meiner vorerfahrungen so ängstlich/ vorsichtig/ mißtrauisch bin - und diese op letztes jahr hat halt nochmal dazu beigetragen: habe mich immerhin 1 jahr oder so ziemlich viel mit einer möglichen op befasst, um dann 2006 so ein ergebnis zu erhalten...

wie du schreibst hast du ja schon hormone eingenommen, was hast du denn genommen, und wie hilft es dir bzw. verträgst du es?

welche nebenwirkungen hast du? es kann sein, daß du das weiter oben schon geschrieben hast, dann werde ich das noch mal nachlesen: ich bin in den letzten jahren sehr vergesslich geworden,und kann mir viele dinge kaum merken, auch wenn ich die gerade gehört habe - hast du auch solche symptome? aber eigentlich denke ich, daß du dir solche biologischen zusammenhänge sehr gut merken kannst, nachdem was du hier schreibst...

ich frage deshalb, weil ich letztens dachte, daß meine mangelnde merkfähigkeit und konzentrationsvermögen vllt. auch mit dieser eierstockproduktion zusammenhängt - mh.. - weil ich denke, daß das mit dem eisen ja schon ganz gut aufgefüllt ist, da weiß ich definitiv, wenn ich wieder niederen eisenpiegel habe, daß die merkfähigkeit noch mehr eingeschränkt ist -

bis wann kannst du noch schreiben, bis du zur kur fährst?

solidarische grüße :)* :)*

j[eanDne dxarc


@re loreda

Liebe Loreda,

Das mit der Merkfähigkeit kann mit Hormonmangel zusammenhängen. Ich habe mich auf englisch und französisch und auch bei Spezialisten auf deutsch ein wenig in die Materie eingelesen. Die Eierstockhormone erfüllen ein weites Spektrum -wie Prof. Huber schreibt: sie geben der Frau Schönheit, Weisheit und Stärke. Das ist sehr poetisch ausgedrückt, Tatsache ist, dass wir sie für unsere physische, psychische und sexuelle Gesundheit brauchen.

Die Hormone sind individuell völlig unterschiedlich und so kann man so schwer was raten. Und das mit der Hormoneinstellung, dass Ärzte das können, ist unrichtig. Tatsache ist, dass jede Frau selber herumprobieren muss, welches Präparat in welcher Dosierung ihr am besten tut. Und das kann dann nur die Frau selber bestimmen - sie merkt die Wirkung am eigenen Körper. Die Realität schaut so aus, dass sie Dir einfach ein Präparat in die Hand drücken und dann darfst du ca. 3 Monate schauen, wie du es verträgst. Das kann gut gehen - kann aber auch völlig in die Hose gehen!

Nebenwirkungen der Hormonpräparate sind auch zahlreich - unter anderem Gewichtszunahme - ich habe beispielsweise 13 kg zugenommen! Und das bei einer Größe von 1,60 und ich hatte nie mehr als 54 kg. Das ist jetzt anders! LEider! Auch die Brust ist um die Hälfte größer geworden. Mein ganzer Körper hat sich völlig verändert. Doch ohne die Hormone kann ich nicht leben. Da hab ich alle Zustände (Schwindel, rasende Kopfschmerzen, Kopfdruck, Scheidneinfektionen, extreme Müdigkeit, Angstzustände, Übelkeit, Todessehnsucht,Depression, etc..). Und die künstlichen Hormone lassen mich jetzt so leben, dass ich ganz normal arbeiten kann und mein Leben meistere. Aber den Eierstock ersetzen sie nicht! Das ist kein Vergleich zu vorher!!!

Das mit der Merkfähigkeit hatte ich nicht, doch bei zu geringer Hormondosierung kann ich mich nicht konzentrieren.

Du versuchst Deinen Zustand sehr genau zu verstehen - und das ist gut. Und du hast in allem Recht.

Vielleicht kannst Du Dir noch ne Meinung von Spezialisten einholen - solche die von der Materie eine Ahnung haben- ich muss aber zugeben, dass es sehr schwierig ist, da bei uns ÄrztiNNen zu finden, die auch nur annähernd in Zusammenhängen denken können und die einen Schimmer von der Biologie und Biochemie des weiblichen Körpers haben.

Am besten, Du konfrontierst die Ärzte mit Fachwissen - du musst ihnen aber die Quellen der Bücher bzw. Professoren nennen, oder wo du das her hast- damit sie dich auch ernst nehmen!

Erst wenn sie merken, dass du sattelfest bist - kannst du für Dich etwas erreichen.

Die Horomonforschung steckt in den Kinderschuhen - sie tun nur so, als ob sie sich so toll auskennen würden! In jeder guten Fachliteratur steht, dass hier noch erhebliches Forschungsdefizit herrscht!

Alles Liebe

jeanne d'arc

Tut mir leid, dass ich Dir keine besseren Zustandsbericht liefern kann- aber so schaut das Wissen in der Gynäkologie im 21. Jhdt. aus! Das ist die Realität!

K|estbra


.....

Ich habe hier einen Tipp für Euch:

[[http://www.hormonselbsthilfe.de/]]

Das Buch dieser Frau (Buchner, Elisabeth : Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen) ist ganz hervorragend :)^

j'eanTne daxrc


@kestra

Vielen Dank für den Tipp!

HXerbWstmi!lc"h


Das gleiche Schicksal wie viele hier!

*:) Hallo zusammen,ich bin die Herbstmilch und neu hier.Grade dieses Thema berührt mich sehr,da ich seit meinem einundzwanzigstem Lebensjahr viele Unterleibs Operationen hatte und mit Mitte Zwanzig die Totaloperation.Ich durfte aufgrund einer Embolie nie Hormonersatz nehmen.Nun mit siebenundvierzig fühle ich mich schon wie eine alte Frau.Kein sexuelles Verlangen-ständige Müdigkeit-Depressionen-Bluthochdruck-Osteoporose-Arthrose in allen Gelenken-Haarausfall-mein Bauch sieht aus wie der eines Eunuchen-nein,lieben tu ich mich schon lange nicht mehr.

Nicht einmal meine Frauenärztin hat mich darauf aufmerksam gemacht das es Endokrinologen gibt,wo ich nun am 28 diesen Monats einen Termin habe.Ich verspreche mir so unendlich viel davon,zumal auch mein Mann sehr unter dieser Situation leidet.

Bitte drückt mir die Daumen das es eine Möglichkeit gibt den Leidensdruck zu veringern.Liebe Grüße

Ldo*r1edxa


hallo herbstmilch,

willkommen in diesem faden :)*

beim lesen fragte ich mich auch gerade, wie du das jetzt in all den jahren verkraftet hast, du hast ja nehme ich an, einige der aufgeschriebenen symptome wohl schon länger, wenn das mit 21 jahren schon anfing mit den op's usw. . -

hast du in den ganzen jahren irgendwelche anderen medikamente, oder nahrungsergänzung oder sonst was genommen, damit bestimmte symptome evtl. gelindert werden konnten?

diese auswirkungen sind für die betroffenen schon schwer genug, allerdings sind die partner ja auch erheblich mitbetroffen -

ich drücke dir auch die daumen, daß der termin beim endokrinologen dich weiterbringt - ich selber habe auch schon seit einiger zeit ne überweisung, allerdings habe ich im mai an 2 tagen schon blut abgegeben für bestimmte hormonwerte bei meiner gynäkologin - so daß ich erstmal einen anhaltspunkt habe - werde mich aber evtl. nächste woche auch um eine/n endokrinologen/in

kümmern, bzw. dann einen termin ausmachen -

bei mir ist es ja so, daß die gebärmutter da ist, allerdings habe ich starke mensblutungen seit 2001 und habe mir 2006 ein großes myom rausoperieren lassen - und habe halt auch endometriose -

ich schreibe dir noch ne kurze mail in deine box

alles liebe für dich

:)* @:)

grüße

H1e$rbs}tm?ilcxh


Vielen Dank Loreda für deine Antwort,meine Frauenärztin sagte ,ich hätte den Hormonstatus einer neunzigjährigen Frau.Für die Genitalien gabs Hormonsalbe damit sie etwas flexibeler werden(sind im Laufe der Jahre geschrumpft)doch Schmerzen habe ich bei jedem Verkehr obwohl mein Mann sehr sensibel und lieb mit mir ist.Ich bin so froh das er nicht all zu stark gebaut ist.Es ist immer eine Quälerei,es tut mir so leid für ihn das hat er nicht verdient.

Ich bekam vor ein paar Jahren mal Phytoöstrol,was ich aber nicht vertrug!

Hätte ich vor 26 Jahren gewußt was auf mich zukommt,ich glaube ich wäre nicht mehr hier auf dieser Welt.

Wie können Ärzte ein so brisantes Thema so unter den Tisch kehren!Ich habe letzte Woche erst einmal erfahren das es Ärzte gibt die sich mit Hormonmangel auseinander setzen.

Doch ich bin eine Kämpfernatur und will alles tun um es etwas zu ändern.Liebe Grüße

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