» »

Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

LYorKeda


hallo herbstmilch,

ja, wir brauchen schon einiges an kraft und durchhaltevermögen um uns mit dem thema auseinaderzusetzen.

ich finde es ist sehr wichtig daß die frauen sich austauschen -auch wie hier im forum- damit wir uns unterstützen können, und uns auch schreiben können was uns denn hilft, was anderen geholfen hat etc. - was es für neue erkenntnisse in der wissenschaft gibt, und wie andere frauen und mädchen mit dem thema vertraut gemacht werden können, so daß sie genau entscheiden können auf was sie sich einlassen wollen, was das thema op's betrifft oder was sie ablehnen wollen.

es gilt alle konsequenzen von (solchen) op's aufzuzeigen - und die gynäkologen/ ärzte / chirurgen müssen sich auch weltweit zu diesem thema weiterbilden.

es braucht eine sehr genau aufklärung der ganzen bevölkerung die es betrifft oder betreffen könnte, damit die im "ernstfall" darauf vorbereitet sind -

ich möchte andere davor bewahren vor dem, was uns passiert ist -

auch ich finde es sehr bedauerlich, daß ein wichtiger ausdruck des menschen: die sexualität - so sehr beeinträchtigt werden kann durch solche auswirkungen von op's . das ist für einen selber bedauerlich und auch für die partner -

habe auch schon seit jahren hudeleien wegen verschiedener symptome deshalb (meine jetzt thema sexualität - andere symptome habe ich auch - weiter oben einen teil beschrieben)

: z.b. genitalinfektionen, vergrößerte gm (wenig platz im beckenraum auch während des gv) die auch jetzt noch den eierstock drückt, druck auf den beckenbodenmuskel, was an sich schon ziemlich unangenehm ist etc. pp

ich hoffe wir finden hilfe und eine linderung der symptome

viele grüße

RPos#ine2


ich glaube ich brauche Hilfe

Hallo,

ich mache gerade, 5 Monate nach meiner Total-Op, die Hölle durch. Seit Juli arbeite ich wieder und merke jeden Tag mehr, dass ich nicht mehr oder noch nicht wieder so leistungsfähig wie vor meiner Op bin.Nach einem 6-Stunden-Dienst bin ich so fertig, dass ich mich sofort ins Bett legen könnte. Manchmal gehe ich dem Bedürfnis nach, komme aber nicht zur Ruhe. Meine Gedanken kreiseln und ich kann einfach nicht abschalten. Mir fallen bestimmte Dinge,die ich früher mit Leichtigkeit getan habe, heute besonders schwer. Ich kann mich nicht mehr lange konzentrieren.Früher habe ich im Nu ein Buch durchgelesen,heute schaffe ich maximal 5 Seiten.Solche Konzentrationsmängel sind auf Arbeit so störend,brauche so viel mehr Zeit für Berichte o.ä..Was mir aber am meisten Sorgen bereitet: ich bin seit ca. 3 Wochen so nahe am Wasser gebaut, dass es schon manchmal peinlich wird.Die Kollegen merken schon,dass mit mir was nicht stimmt, habe aber nicht das Bedürfnis mit ihnen darüber zu reden( reiner Frauenbetrieb).Es muß mich bloß eine fragen:"was ist mit Dir?",schon kullern die Tränen.Ich kann es einfach nicht steuern.Ich habe das Gefühl, ich bin innerlich gestorben.Ich war beim Arzt,habe das Problem geschildert und Antidepressiva verschrieben bekommen.Habe diese aber nicht genommen,weil sie die Fahrtauglichkeit beeinflussen und ich ca.60-80 km am Tag fahren muß.Ich weiß im Moment einfach keine Lösung für mein Problem.Hat jemand von Euch solche Erfahrungen gemacht.Ich denke,das alles hängt mit dieser Op zusammen.Bitte schreibt Eure Meinungen dazu.

LG.Rosine

Klest,ra


Rosine2

Das klingt ja furchtbar :°_

Schau doch mal hier rein: [[http://www.hormonselbsthilfe.de/]]

Das Buch E.Buchner: Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen kann ich sehr empfehlen :)^

Viel Glück :)*

L+oDreda


hallo rosine,

das mit der konzentrationsfähigkeit kenne ich, und vor allem auch mit der merkfähigkeit: ich hatte da früher schon "schwachstellen", allerdings die letzten jahre hat sich das verstärkt, durch die starken blutverluste (habe ein großes myom und ademyosis) und wahrscheinlich auch durch meine eingeschränkte eierstocksfunktion (weiter oben im faden habe ich einiges dazu geschrieben..) .

jeanne d'arc hat unter anderem hier auch schon weiter oben einiges an infos zum thema kastration geschrieben, mit einigen seiten zum thema.

u.a. steht da auch folgende seite, auf der du dich informieren kannst: [[http://www.femica.at.md/]]

LG :)*

apngs>häsc>hexn


guten abend rosine

ich bin in 01/07 operiert worden, und ich fühle mich auch so leer, also ich meine lustlos, freudlos. manchmal könnte ich mich am liebsten an der nächsten laterne aufhängen. ich mache mir sehr viele gedanken und komme aus diesem tal einfach nicht raus. mit verlust der gb hat des nichts zu tun, da ich ziemlich realistisch denke und handle, bin in allem kopfgesteuert. ich war krank und das ding mußte razs, basta. ich habe mal gelesen das narkosen die persönlichkeit eines menschen total verändern können. meine schwiegermutter meinte das es ziemlich lange dauert bis man nur die narkosemittel im körper abgebaut hat, kann ich mir aber nicht vorstellen. also kurz um , mir geht es auch besch..., kriege die einfachsten dinge nicht auf die reihe, mir graust vor jedem neuen tag. hoffentlich geht es bald bergauf, denn ich kann keine ursache an meinem zustand festmachen. vor kurzem stellte die ärztin auch noch ne eierstockzyste fest.

kopf hoch

gruß

mHirulxa


Ohne Einwilligung in der Narkose kastriert - Schock!

Hallo Leute und liebe Mitbetroffene,

:°( 1 1/2 Jahre ist es nun her, daß mich dieser schwere Schicksalschlag getroffen hat. Ein Jahr lang habe ich nur geweint. Ich wußte nicht mehr ein noch aus. Nach einem Jahr habe im Internet verschieden Foren gefunden und dort gelesen, daß ich nicht die Einzige bin, der es so schlecht geht. Ich kann nur alles trösten und mitteilen, daß ich auch alle Tiefen dieser OP durchlitten habe. :°(

Ich habe nur schlechte Erfahrungen gemacht! Habe jetzt ca. 40 Ärzt durchgemacht und keinen einzigen gefunden, der mich hormonell wieder einstellen konnte, damit meine Lebensqualität wieder hergestellt ist. Gegen den Arzt, der mir das angetan hat, habe ich Klage eingereicht, nicht wegen dem Geld, sondern nur um mich nicht total als Opfer zu fühlen. Es war wie eine Vergewaltigung. Ich habe ein schweres Trauma erlitten und bin auch in therapeutischer Behandlung. Ich kann nur alle Frauen warnen, überprüft Aussagen von Arzten kritisch und gebt nicht leichtfertig die Zustimmung zur Organentnahme.

Leider gibt es viel Frauen, die nicht mal den Unterschied zwischen

Gebärmutterentfernung(Hysterektomie) und Total-OP (Ovarektomie=Eierstocksentfernung) kennen. Da die GM ein Muskel ist und keine Hormone produziert, können auch selten hormonelle Störungen nach Hysterektomie auftreten. Darum verstehe ich eigentlich nicht, warum sich immer wieder Frauen mit n u r GM-entferung hier einloggen und nicht verstehen, daß Frauen ohne Eierstöcke ganz massive Probleme haben können.

Ich kann Frauen wie Rosine verstehen, denn ich habe mich nach der OP auch wie gestorben gefühlt. Und wenn welche denken es sei nur Kopfsache, die irren gewaltig, denn Hormone sind Botenstoffe, die unser endokrines System steuern. Wenn durch eine OP von heute auf morgen die Botenstoffe entzogen werden, bekommen die meisten Frauen fürchterliche Ausfallserscheinungen.

Ich habe es immer gerne mit einem Drogenentzug verglichen, denn Hormone sind u.a. zuständig für unsere Emotionen, Glücksgefühle,

Körpergefühl, Selbstwertgefühl und innere Stärke und noch sehr viel mehr und wenn Diese weg sind, geht man durch die Hölle.

Doch verzweifelt nicht daran. Es gibt immer einen Weg, auch wenn manche Tage ganz schwarz und traurig sind.

Man muß halt sehr viel an Hormonen ausprobieren und für sich selbst herausfinden, welche Menge von was einem gut tut.

Ich wünsche allen Betroffenen von Herzen alles Gute.

jeeaVnne Edaxrc


Fakten die mich fassungslos machen

Ich kann das hier gar nicht mehr kommentieren - wurde selbst geschädigt, unnötig operiert- laboriere seit Jahren an den Folgen - und das weiß anscheinend eh jeder, dass solche Dinge in den Krankenhäusern im deutschsprachigen Raum üblich sind!

2002: Qualitätssicherungsstudie wurde von Bundesregierung in Auftrag gegeben,

die die Gynäkologie und die Geburtshilfe betraf.

Ergebnis:

jede zweite Gebärmutterentfernung und mindestens 25 Prozent der Eierstockentfernungen in Deutschland nach diesem von

Seehofer in Auftrag gegebenen Qualitätssicherungsgutachten überflüssig.

Da geht es für mich auch um die

Frage der Menschenwürde und um die Frage der

Rechtsverletzungen, die damit einhergehen.

[[http://dip.bundestag.de/btp/14/041/14049041.90.pdf]].

Russisches Roulette: Entweder es erwischt Dich, dann haste halt Pech gehabt! Oder Du kommst zu humanen GynäkologInnen - aber das kriegste erst raus - wenn es zu spät ist!

Ich habe nicht mal Tränen mehr um darüber zu weinen ...

jeanne d'arc

\ :°( :°( :°( :°( :°(

d[ixieJchicTk34


Einnahmequelle

Gebärmutterentfernungen sind für die Frauenärzte eine Einkommensquelle von großer Ergiebigkeit - auch wegen der vielen gynäkologischen Probleme, die danach entstehen.

Vorausgesetzt, die Frauen lassen sich erfolgreich zu einer Gebärmutterentfernung motivieren.

In seinem kritischen Buch "Die bevormundete Frau - oder die Macht der Frauenärzte" beschreibt Gerhard Amendt die verschiedenen "Taktiken" von Gynäkologen, um die Frauen zu Gebärmutterentfernungen zu "überreden":

"Wie jeder gute Handelsvertreter weiss der Gynäkololge in kürzester Zeit, ob er der Frau eine Gebärmutterentfernung "verkaufen" kann...,

z.B. bei gutartigen, beschwerdelosen Myomen:

"Ich würde ihr erklären, dass die Myome in der nächsten Zukunft größer werden könnten, sie könnten Probleme verursachen, und wenn sie jetzt die Operation vornehmen lassen würde, dann wäre es eine leichte chirurgische Arbeit, vaginal könnte es geschehen." (Seite 44 u. 45)

T\us`canys?uperb


Gebärmutterentfernung und Co.

Was glaubt Ihr denn, warum in der Regel Rechtsanwaltsgattinen und Arztehefrauen ihr Gebärmütter behalten? Weil die meisten OP´s dieser Art unsinnig sind und die Ärzte Angst haben, verklagt zu werden. Die Gebärmutter ist auch in den Wechseljahren keineswegs unnütz, sie bildet einen Stoff, der vor Brustkrebs schützt.

)Der Arzt muss ja aber leben und sieht das Organ bei der alten Frau als unnütz an, er lässt sich bestimmt nicht eines seiner Geschlechtsorgane entfernen!!)

Es schützt auch keineswegs vorn Krebs,die Gebärmutter zu entfernen, dann tritt der Krebs eben woanders auf. Krebs ist keine örtliche Erkrankung, sondern ein Gesamtgeschehen eines geschwächten Körpers.Jede OP schwächt den Körper erst recht.

Wer sehr starke Regelblutung hat, sollte eine Entgiftungskur machen z.B.mit HEEL-KIT oder DERIVATIO H und reglemäßig Vitamine einnehmen.

Das hilft auch gegen Wechseljahresbeschwerden und vor Muttermundveränderungen.

Die Gebärmutter besteht aus Schleimhaut. Vitamin A schützt die Schleimhäute.

Eien Freundin hatte so eine massov trockene Scheide, dass sie nicht mehr sitzen konnte. Der Arzt verschrieb ihr die Pille, obwohl sie schon mal ein Stück Danm( Krebs) rausgenommen hatten. ich sagte, oh Gott, das setzt DIch ja, weils die auch schon gutartige Knoten in der Brust hatte, noch mehr der Krebsgefahr aus.

Ich empfahl ihr, regelmäßig Vitamin A-Kapseln mit Gelatinehülle in die Scheide einzuführen und einzunehmen.

Erfreut war ich zu hören,dass ihre sämlichen Beschwerden nach einem haöbem Jahr verschwunden waren.

Es geht also auch ohre radikale Massnahmen.

Siehe Buch " Männermacht Medizin" " Alechmilla... ( Naturheilkunde für Frauen) mit gyn.Problemen

Lieben Gruss

TS

Orthomolekulartherapeutin

[[http://www.preventnetwork.com]]

[[http://www.F-O-M.de]]

e9ngelw283


** Wechseljahre nach GME und Ovarienentfern. ??? ??? ??? ???

Hallo wie lebt ihr damit ??? ??? ??? ??? ??? ??

Was ist mit HORMONTHRAPIE ??? ???

Wr kennt sich damit aus ???

Wie sieht es mit Körperlicher Fitness aus??

Ich bin seit der OP immer sooooooooo müde, der halbe Tag ist vorbei, bevor ich "RUND" laufe, habe Schwierigkeiten beim Abnehmen etc.etc. etc.,

und

abends komm ich nicht ins Bett.

Ich habe von meiner FÄ ein Hormongel verschrieben bekommen.

ESTREVA 0,1% GEL -- Wer kennt sich damit aus ???

Oder was bekommt ihr ??? ?

Würde mich gerne mit euch austauschen,

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)

Freue mich auf Reaktionen von euch Gleichgesinnten,

bis dahin, liebe Grüße von

engelchen

Mwara< Fexe


Kastriert mit 21-heute bin ich 41 und habe bis heute überleb

:)* Liebe Mitbetroffene!

Ich beziehe auch Die Heeren der Schöpfung mit ein,denn Ihnen kann das gleiche passieren.(Nur in anderer Form)

Auf der Suche nach Hilfe fand ich diese Seite von med1:

1983 begann das Drama bei mir.

Ich war gerade 17 Jare alt.Ein Gynäkologe aus Jever stellte bei mir ein sog."Stein-Leventhal-syndrom"fest.

Was wusste denn ich !?

Dr.K.riet mir schnellstens zu einer Op denn am rechten Eierstock befand sich ein Tumor von der Größe zweier Männerfäuste.-

Da ein paar Monate vorher, ein Gynäkologe in WHV, eine dieser Cysten zerdrückt hatte und ich anschließend einen Schock bekam gleichzeitig völlig alleingelassen wurde,bekam ich es mit der Angst zu tun:

Dr.K. operierte mich 3X-dann war vom rechten Eierstock nichts mehr übrig.!-

Voller Hoffnung neu starten zu können,zog ich nach Süddeutschland um wenigstens nicht auch noch arbeitslos zu sein.Ich bekam Arbeit,heiratete,wurde schwanger(juchu!!!)

DOCH der "Tumor" war schneller!-

Das Kind ging verloren.-

Kein Gynäkologe konnte mir helfen!es folgten 7 weitere OP's

-dann war es soweit-gerade 21 Jahre alt und KASTRIERT-

Vorbei war es mit Kinderwunsch,Familie und einem erfüllten

Sexualleben.

Angestachelt von Kollegen mit Komentaren wie:"Was willst du mit einer kastrierten Frau" ,zu mir:"halt dich da raus,du bist keine Frau mehr!"(es ging um Kinder)

duldete ich jahrelang das mein Mann eine Zweite Fam.gründete.

Nahm ich es nicht wahr oder duldete ich es ,weil ich glaubte schuldig zu sein,das wir keine eigenen Kinder haben;vielleich beides?-

Da ich 1981 schon meine beiden Eltern verloren hatte -wer gab mir halt?

Dr.W. aus Stuttgart verschrieb mir Hormone (Kliogest)und damit hatte sich der Fall.

Auch im Marienhospithal in Stuttgart gab es keine psychologische Hilfestellung.

Niemand nahm sich meiner an und erklärte mir was mit mir los war.Ich war und bin es bis heute übersensiebel,dicht am Wasser gebaut,vereinsamt(mein Mann trennte sich 96 und verstarb 2004)

In meiner Rest-und- Schwiegerfamilie war ich vom Moment der Kastration an kein Mensch mehr.Zu Feiern wurde ich ausgeladen,oder es wurden böse Schertze mit mir getrieben

(Ochsenhochtzeit)

Abgesehen von diesen zwischenmenschlichen Nettigkeiten

habe ich enorm mit körperlichen Schwierigkeiten zu kämpfen dazu gehört eine von Medizinern nicht erklärbare Muskelschwäche,Chron. Muskelschmerzen,Antikörper gegen Gliazellen und Serotonin,fehlende Libido,und für alle sichtbare 110 Kilo,die zu neuen Gemeinheiten, auch seiten der Ärzteschaft,Anlass geben.-

Ich wünsche mir Menschen-die begreifen-helfen-zuhöhren

Ideen haben-wie man ,als Kastrierte Frau-das leben trotzdem

irgendwie genießen kann.-

Allen Betroffenen wünsche ich viel Kraft und Mut

Mara Fee

d=ixOiechVick34


Die Aggressivität der männlichen Gynäkologen

Meines Erachtens lohnt es sich, mal grundätzlich über die dahinterstehenden Motive dieser vielen unnötigen Operationen nachzudenken.

Ich zitiere hierzu aus Gerhard Amendt "Die bevormundete Frau oder Die Macht der Frauenärzte", S. 58:

Eine Fachärztin:

"Die Aggresivität von Gynäkologen gegen Frauen habe ich zum erstenmal erlebt, als ich in der Anästhesie arbeitete. Am Vorabend der Operation habe ich mit der Patientin über die notwendige Prämedikation gesprochen. Die Patientin hatte eine Geschwulst an der Brust, und es stand ihr eine schwere Operation bevor. Die Frau machte sich auch Gedanken, wie es nach der Operation weitergehen würde. Die Patientin hat in jeder Hinsicht gelitten und war auch psychisch in einem labilen Zustand.

Nach einem langen Gespräch am Vorabend der Operation kannte ich so ein bißchen die Frau. Und am nächsten Morgen, nachdem ich die Vollnarkose im Operationssaal gemacht hatte, näherte sich der Operateur der Frau mit den Worten: "Schnipp und Schnapp die Brust ist ab!"

Da habe ich zum ersten Mal begriffen, dass bei Gynäkologen noch etwas anderes dahintersteckt, als Arzt zu sein, der hilft."

Mein Kommentar hierzu:

Sicherlich kann und darf man einen solchen Einzelbericht NICHT verallgemeinern.

ABER:

In Ihrem 2002 erschienen Buch "An heymlichen Orten - Männer und der weibliche Unterleib - eine andere Geschichte der Gynäkologie" schreibt die promovierte Historikerin Marlene Faro in ihrer Einleitung auf Seite 7:

"... Aus Interesse ist Fassungslosigkeit geworden, und viel zu oft hat die Autorin angesichts der Schilderungen grausamster Fälle das dringende Bedürfnis nach wenigsten eine paar Schritten an der frischen Luft verspürt...

... erschreckende Tatsache ist, dass ausgerechnet Gynäkologen, also jene Ärzte, die mit den intimsten und ureigensten Leiden und Nöten der Frauen befaßt waren, sich immer wieder voller Kälte und Verachtung über ihre Patientinnen geäußert haben."

SYept|48


Hormontabletten nach Totaloperation vor 10 Jahren

Hallo mir wurden vor ca. 10 Jahren Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Seither nehme ich die Hormontablette Kliogest. Ich würde sie gerne absetzten. Kann mir jemand seine Erfahrung mitteilen, wie es ohne Tabletten ist, bekommt man dann noch Hitzewallungen usw. Ich werde demnächst 60 Jahre. Ich bedanke mich im voraus für eure Nachricht.

Dxie_W_olke


Eure Berichte erschüttern mich - aber ich bin nicht überrascht.

Ich habe in meinem Leben schon so viele Fehldiagnosen und Fehlbehandlungen erlebt, dass ich am liebsten überhaupt NIE MEHR zu einem Arzt gehen möchte.

Einen Buchtipp habe ich da auch noch: Eva Schindele "Pfusch an der Frau".

Im übrigen denke ich, dass viele hier ein TRAUMA haben.

Bei schwerwiegenden, in den Körper stark eingreifenden, und die Identität erschütternden Operationen entsteht ein Trauma und zwar auf zwei Ebenen. Im psychischen Bereich und im körperlichen Bereich, im Körpergedächtnis.

Wenn also irgend möglich, sollten alle Betroffenen eine Traumatherapie, Traumabewältigung machen. Das möchte ich Euch dringend ans Herz legen!!!@:)

LG

SL.Coddxy


Hilfe annehmen

Hallo, ich habe einzelne Beiträge gelesen (nicht alle) aber bei eingen Schreibern fällt mir auf, dass sie sehr negativ gegenüber ihrer Behandlung mit Hormonen bzw. anderen Medikamenten - in diesem speziellen Fall mit Antidepressiva - eingestellt sind. Der entsprechende Beitrag ist schon im letzten jahr geschrieben worden. Wegen Depressionen nach der OP hatte eine Schreiberin Anti- depressiva verschrieben bekommen. Da es lt. Beipackzettel angeblich die Fahrtüchtigkeit herabsetzen sollte, wurde das Medikament gar nicht erst a u s p r o b i e r t. Dieses Problem zieht sich durch ganz viele Beiträge! Ich habe den Eindruck, dass wenn jemand negativ gegen ihm verordnete Medikamente eingestellt ist, bzw. sehr negativ zu seinem persönlichen Schicksal steht, dann geht es ihm schlechter, als wenn er versuchen würde, sich mit seinem Leben und seinem Körper nach der OP zu arrangieren. Auch ohne Eierstöcke und Gebärmutter ist man doch eine richtige Frau!!!

Um noch einmal auf die nicht genommenen Depressiva zurückzu- kommen:

Ich hatte auch Depressionen, habe die mir verordneten Medikamente im Gegensatz zu der Schreiberin jedoch einge- nommen und - hatte kaum Nebenwirkungen! Also, meine Meinung ist, man sollte wenigstens mal v e r s u c h e n sein Leid oder seine Krankheit zu verbessern. Insbesondere vielleicht sogar mithilfe einer Psychotherapie. Es ist doch besser, man versucht sich mit seinen körperlichen Unzulänglichkeiten zu arrangieren und trotzdem positiv zu denken. So ist das Leben gleich viel lebenswerter!!

LG Coddy

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Wechseljahre oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH