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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

sNpirOeullxi


Hallo,

ich habe immer noch ein Myom, das einer Embolisation unterzogen wurde, ist kleiner geworden und stört jetzt nicht mehr.

Zuerst fand meine Ärztin, dass eine Lapraskopie doch ein ganz schonendes Verfahren sei und schickte mich zur Vorbesprechung in das hiesige Krankenhaus. Dort stellte sich heraus, dass das Myom auf der Rückseite der Gebärmutter lag und ein Eingriff schwierig sein würde, ich müsste auf jeden Fall unterschreiben, dass im Zweifelsfall die Gebärmutter entfernt werden dürfe, sonst ginge der Eingriff nicht. Daraufhin habe ich darauf verzichtet - ist jetzt vielleicht auch eine Frage des Leidensdrucks und der Information. Also ich hatte noch Zeit, es war nicht sooo schlimm mit den Blutungen.

Habe dann weitergesucht, weiß gar nicht wie und warum, finde meine Gebärmutter irgendwie wichtig und glaubte, es würde mir was fehlen können, wenn das Ding (das Gute) weg ist.

Finde auch immer diese forschen "na, dann nichts wie raus damit" ziemlich blöd. Es fehlt doch jedem was, wenn ein Organ entfernt wird (bis auf den Blinddarm).

Als wenn wir Frauen Schränke wären, denen man das so einfach rausnehmen könnte - ohne Probleme.

Bei schwerwiegenden medizinischen Indikationen - O.K. - und wir Frauen bleiben Frauen, gerade mit unseren Problemen mit und ohne Gebärmutter und Eierstöcken.

So etwas darf aber nicht leichtfertig entfernt werden ohne ehrliche Beratung oder nur aus Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit. Die Ärzte müssen wissen, dass wir Frauen damit massive Probleme bekommen (Eierstöcke) bzw. bekommen können (nur Gebärmutter).

Diese Sprüche "nichts wie raus damit" sind einfach zu oberflächlich.

gcoljduschi3mxmer


Ich glaube nicht, dass Ärzte leichtferig zu so einer OP raten. Wie kommst du darauf?

FLrau DinOgens


oh Goldschimmer, da gibt es einige Gründe - das ist ein Job und Ärzte sind auch Unternehmer - sicher nicht alle, aber die schwarzen Schafe gibt es hier wie überall.

gxoldstchim)mexr


Klar Ärzte sind auch nur Menschen aber das fänd ich echt heftig.

Meine Organe vermisse ich nicht, wirklich nicht. Nur das Gefühl der Weiblichkeit hat sich verändert, zumindest bei mir. Kann ich schwer beschreiben aber steht auch schon ausführlich in meinem Faden.

Farau_ DVingxens


Ich habe das Angebot der Entfernung der Gebärmutter mit 28 bekommen, weil ich eine Fehlgeburt hatte - es gab keinerlei Grund dafür, außer, dass ein Facharzt seine Mindestmenge an Uteri damit erhöht hätte. >:( >:( >:( :-o

F3ratu D`i{n&gexns


"Operationen" nachreich |-o

g/oldschKimmer


Das ist doch echt verantwortungslos.

Ich bin bisher mit meinen Ärzten immer gut beraten gewesen. Da hab ich wohl Glück gehabt. :-D

sjilberdyistel


spirelli

ja, leider fehlt es häufig genug an der richtigen aufklärung, welche funktion die gebärmutter und die eierstöcke haben. das wissen leider die allerwenigsten, und selbst den meisten gynäkologen und chirurgen fehlen wichtige informationen zu vielen funktionen.

angefangen von der hormonversorgung, die ausfällt, wenn die eierstöcke fehlen, und dass das eben nicht mal so einfach durch künstliche hormone zu ersetzen ist, bis hin zu veränderungen der Anatomie und der Libido nach Gebärmutterentfernungen. und anderer Folgen, die im Laufe der Jahre noch eher auftreten können, als folge der OPs, wie z.b. harninkontinenz, gebärmuttersenkung, herz und kreislaufprobleme, gedächntisprobleme etc.

es ist gut, dass du da andere alternativen der behandlung gefunden hast, und keiner gebärmutterentfernung zugestimmt hättest. die gebärmutter ist ein sehr wichtiges organ.

zur info hier nochmal 2 websiten:

funktion der gebärmutter und mögliche folgen einer gebärmutterentfernung:

[[www.hersfoundation.com/docs/ANATOMIE.pdf]]

und eine Seite mit vielen medizinischen Fachinformationen zum Thema

Eierstock und/ oder Gebärmutterentfernung - und Alternativen zu OPs

sowohl mit Links auf der website, als auch mit Angaben zu diversen Buchtiteln zum Thema

und mit einem Forum zum Thema

[[www.femcia.twoday.net]]

LG

Fpran*cxa


Ich dachte , die Zeiten seiein vorbei. Gebärmutter ja, aber die Eierstöcke! Es ist doch schon lange bekannt, daß dies nur bei Krebs geschehen soll!

hNamkWitKo20505


Hatte mit 39 Jahren ne Gebärmutterentfernung und 1 Eierstock.Es hat mir nach 2 Blutstürzen das Leben gerettet.Da ich schon 3 Söhne habe,störte es mich nicht.Aber seitdem ist mein Bauch irgendwie dicker,nie mehr wie vorher,kennt das auch Jemand? Auch habe ich danach zugenommen.Sonst fühle ich mich aber von einer Last befreit. :)^

ktatWlmaxu


Hallo!

Ich bin richtig neu hier. :)^

Ich stehe 2 Tage vor einer Myomembolisation an der Uniklinik.

Auch ich habe mich zu dieser OP-Methode entschieden, weil mir 1. meine Gebärmutter sehr wichtig ist und 2. weil ich bereits 3 Bauchschnitt-OP's hatte. (2x Kaiserschnitt und eine Nachoperation weil der 2. Kaiserschn. Ärztepfusch war)

Trotzdem habe ich wirklich Angst auch vor dieser Myomembolisation. Der Professor sagte mir zum Informationsgespräch, das dieser Eingriff bzw. die nachfolgenden Schmerzen kein Spaziergang werden.

Nun suche ich andere Frauen. die es machen lassen haben, um von deren Erfahrungen bzw. Empfindungen zu hören. Bisher konnt ich keine finden, da die Methode wahrscheinlich sehr selten-auch von den Frauenärzten nicht empfohlen und somit am Ende auch nicht durchgeführt wird.

Meine Ärztin riet mir auch zu einer Hystorek., aber da ich schon so viel Narben und Verwachsungen habe, bat ich um Bedenkzeit und informierte mich. Mein Myom ist 5 cm groß und ärgert mich mit 14 Tagen Schmierblutungen, richtigen Schwallartigen Blutstürzen und Schmerzen-auch in den Brüsten sowie übelsten Blasendruck.

Meine FÄ meinte auch, was haben sie den gegen eine Entfernung der Gebärmutter.Als ich sie dann darauf ansprach, das man bei mir die Minimalinvasive OP-Methode wahrscheinlich auf Grund der Verwachsungen nicht anwenden kann und wieder zu einem Bauchschnitt tendieren würde, meinte sie----was ist denn da so schlimm daran...! Außerdem habe ich von vielen Frauen gehört die nach Hyst. Blasenschwächen entwickeln, Schmerzen beim Verkehr haben und auch sonst sich sehr unwohl fühlen. Dazu kommen ja auch wieder unzählige neue Narben.

Nun ich habe 3 große OP's mit Schnitt hinter mir, ich wollte mir das psychisch wie physisch einfach nicht zumuten. Meine Mutter wurde vor 3 jahren nach Krebs-Diagnose operiert. Dannach bildete sich eine Eiterfistel im Bauch- die wurde entfernt-der Darm dabei verletzt und sie bekam einen Darmdurchbruch. Mit diesem wurde sie 3 Tage liegen gelassen, ehe man sie wieder operierte. Dannach kam sie 7 Wochen in ein künstliches Koma, hatte einen 25x20 cm großen offenen Bauch. Keiner machte uns Hoffnung, das sie das überlebt. Am Ende konnte der Bauch nicht mehr verschlossen werden (normal). Es wurde eine künstliche Bauchdecke geschaffen-aus Eigenhaut vom Bein. Diese ist bis heute nicht zugeheilt. Insgesamt lag sie 14 Wochen auf einer ITS und 6 Monate im KKH. Ich habe Horror vor KKH und Ärzten- und nun auch Angst vor meinem Eingriff.

Also, wer hat so eine Myomembolisation machen lassen? Wer kann mir etwas berichten.

K.

LRisa5h72A1


Hallo katlmau,

ich sehe Deinen Text erst heute. Alles Gute für die Embolisation, wenn Du diesen Text noch vorher liest.

Ich kann Dich gut verstehen, dass Du eine weitere OP vermeiden willst. Ich habe auch Freundinnen, die unter der Kaiserschnittnarbe leiden, das ist sehr unangenehm.

Der Vorteil der Embolisation ist, dass kein neuer Schnitt gemacht wird, der dann wieder verheilen muss. Das war mir auch sehr wichtig. Allerdings habe ich den Eindruck, dass gerade bei den Frauen, bei denen der Körper sehr stark reagiert hat, das Ergebnis auch im Endeffekt besonders gut war. Lass Dir also ruhig Schmerzmittel geben, das ist vorgesehen und völlig o.k.. Es ist ja nur für eine kurze Zeit. Ich würde die Reaktion des Körpers mit Nachwehen vergleichen, die sind ja auch teilweise unangenehm, aber trotzdem wichtig für den Körper.

Melde Dich mal, wenn Du wieder zu Hause bist und berichte, wie Du Dich fühlst,

L.G.

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