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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

mPu;cat


an alle in diesem thred

...ich habe im november 06 auch meine gm aus medizinisch notwendiger sicht hergeben müssen.ich durfte meine eierstöcke behalten.ich denke mal so , JEDER kann sich eine 2.und 3,arztmeinung holen und muss sich nicht überrumpeln lassen.

ich bin aus dem forum wo vielen gleichgesinnten die angst vor der op genommen wird , wo man moralische unterstützung hält, und das forum umfasst über 600 seiten , unzählige op berichte....und so viele unzählige GM -lose Frauen können sich NICHT irren.In unserem forum sagt jeder ehrlich was er hat, wo er ängste hat oder sich nicht aufgeklärt fühlt, und wir helfen uns untereinander und bis jetzt ist keine mehr fix und foxi sondern gestärkt durch die GEMEINSCHAFT in diesem forum zur op gegangen.

Eine GM entfernung muss nicht das ende der frau sein, im gegenteil es ist ne chance auf einen gesunden und neuen lebensabschnitt.Keine lust mehr am sex....das ist reine kopfsache,hundertprozentig, ich wiederhole so viele frauen können sich nicht irren.

Wenn man die eierstöcke hergeben MUSS ,ist es sicherlich kein vergnügen , aber wenn es sein MUSS, aus medizinischer sicht,muss man sich doch eigentlich fürs "ich will doch leben "entscheiden , auch wenn die nachwehen dieser op sicherlich weitaus grösser sind.

Ich finde es sinnvoller sich gegenseitig zu helfen , in der gemeinschaft sich tipps und ratschläge zu holen , wo kann ich mir noch hilfe holen , wie werde ich damit fertig , hat noch jemand etwas ähnliches erlebt , wo finde ich rat und hilfe, als sich so runterzuziehen ,das tut der psyche nix gutes und auch der gesundung in keinster weise.

das wollte ich nur mal loswerden.nichts für ungut.liebe grüsse 8-)

KBarmoxr


@Leni 43

das es dir so mies geht tut mir sehr leid.

muss dich aber mal fragen, hat eion arzt die diagnose gestellt oder mehrere ??? ??

wdh.: jede op bringt seine risiken und schwierigkeiten mit sich.

sicher ist ne total op schwerer wie NUR GB entfernung, aber auch die bringt ihre risiken mit sich. selbst die sogenannte simple blindarm op hat seine risiken !!!!!!

@marie-jana und mucat

*:) *:)

kann mich euch nur anschliesen in jeder hinsicht :)^

LG karin

L<eni 4x3


@Alle

Die Überschrift dieses Beitrages hieß:

Kastration-Suche Frauen mit gleichem Schicksal.

Die einzige mit dem gleichen Schicksal bin aber anscheinend ich, und sonst keiner von denen, die hier einen auf positiv denken machen.

Die Urheberin hat anscheinend das getan , was ich jetzt auch mache, die Flucht ergreifen vor so viel Ignoranz.

Was wir/sie mit diesem Beitrag wollen? Ich denke mal , das was Frauen in dem Gebärmutterfaden auch wollen. Verständnis, Mitgefühl, Kontakt zu Frauen, die DAS SELBE durchgemacht haben.

Aber anscheinend haben die "Mutterlosen" dieses Forum hier gepachtet und schalten sich überall ein, wo es Frauen gibt, die sich mit den Folgen ihrer OP nicht abfinden können oder wollen.

Schade!

K&a>rm_oxr


@Leni 43

also wenn ich mal noch was sagen darf. ???

ich glaube eher das du das hier total missverstehst ??? ??? ??? ??? ?

keiner will dich hier vertreiben.keiner will dir was böses nachreden.

keiner will dich hier beleidigen.

aber wenn du meinst die flucht zu ergreifen müssen bitte, aber ne lösung ist das nicht für dein problem.

alles was wir wollten war dir mal etwas klar zu machen.doch wenn man nichts verstehen will und in egoismus versinkt...................kann man nur noch sehr schwer helfen.

dann vllt mal nen therapeuten aufsuchen ??? ?? der dir dabeio hilft mit klar zu kommen ??? ??? @:) :)* *:)

m'arie]-janxa


Leni43

Ich muss Karmor da beipflichten: Da hast Du sicher was falsch verstanden. Keiner will Euch hier madig machen. Aber offensichtlich habt Ihr ein schwerwiegendes Problem und kommt da allein nicht raus. Ein Therapeut ist da schon ein guter Vorschlag.

Und was ist eigentlich schlecht am positiv denken ? Ich hab ja auch schon geschrieben, dass ich verstehe, dass dieser thread für Euch vielleicht ein ERSTER Schritt zur Aufarbeitung sein kann. Das man sich mit Gleichgesinnten austauscht, daran ist ja auch nichts Verwerfliches. Aber negative Gedanken werden Dich und die anderen nicht weiterbringen. Letztendlich MUSST Du Dich mit Deinem Schicksal "abfinden", wie Du schreibst. Ich meine damit aber aufarbeiten und nach vorn blicken. Oder willst Du den Rest Deines Lebens mit Deiner Geschichte hadern ? Du verbaust Dir damit so viel Schönes im Leben. Und wenn ichs mal recht betrachte, greift Ihr uns doch an - oder was soll das mit dem "Gebärmutterwegglücklichfaden" ?

mZaxi.v48


Fragwürdige Indikationen - überflüssige Operationen

In Deutschland werden etwa 30% der Frauen im Lauf Ihres Lebens hysterektomiert, in Frankreich hingegen sind es nur etwa 3% aller Frauen.

Sind die französischen Frauen also so viel "gesünder" als die deutschen?

In der Schweiz wurde eine Studie durchgeführt über den Zusammenhang zwischen Hysterektomierate, Bettendichte und Artzhäufigkeit in verschiedenen Kantonen. Der Leiter dieser Studie erreichte durch eine Pressekampagne im Kanton Tessin, in dem die Hysterektomierate auf 57% angestiegen war, deren Absinken um 33% in den Folgejahren. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Gynäkologinnen die Hysterektomie nur halb so häufig durchführen wie Ihre männlichen Kollegen.

Nach:

"Frauen-Heilkunde und Geburts-Hilfe", hrsg. v. Maria J. Beckermann und Frederike M. Perl, Seite 1540

m9arWieT-jana


maxie48

Watsch !!! Das hat gesessen. Wirklich ???

Woher hast Du Deine Zahlen ?

1. Wer sagt mir, dass es in der Praxis auch so ist ? Weißt Du, ich hab neulich auch in einem ellenlangen Werk einer Frauenärztin geblättert (Internet). Ohne das Lebenswerk der Frau - sie kam aus Österreich - herabwürdigen zu wollen: Es kam mir so vor, als grämte sie sich mächtig, weil sie nicht die Karriere gemacht hat wie ihre männlichen Kollegen in der Klinik. Da klangen ähnliche Töne an. Die bösen männlichen Gynäkologen, die die Frauen auf den OP-Tisch zerren, nur um die Anzahl der für die Facharztausbildung geforderten OP´s zu bekommen und sich zu profilieren.

In meinem KH wurde eine Frau aus meinem Zimmer wieder nach Hause geschickt. Nach der Voruntersuchung hieß es: Eine OP wäre nicht zwingend notwendig. Man könnte den Beschwerden auch in einer Blasensprechstunde entgegenwirken. Das spricht meiner Meinung nach FÜR die Ärzte.

2. Vielleicht kann man wirklich Lebensumstände und Krankheiten in verschiedenen Ländern nicht miteinander vergleichen ? Da spielen verschiedene Umstände eine Rolle.

3. Vielleicht sind die deutschen Frauen auch selbst- und körperbewusster und nehmen Beschwerden und Krankheiten nicht als "gottgegeben" hin mit der Hoffnung auf paradiesische Zustände im Jenseits ? Diese Frauen in der Schweiz, in Frankreich oder sonstwo werden mit Sicherheit nie erfahren, dass es ihnen evtl. für den Rest ihres Lebens viel besser gegangen wäre, hätten sie die OP machen lassen. Vielleicht wäre auch mancher Krebstod vermeidbar gewesen.

Beweise mir das Gegenteil !

Und noch einmal: Ich bin von keinem Arzt zur OP gedrängt oder gezwungen worden. Mein Körper gehört mir und nur ich allein kann auf ihn achtgeben. Es war meine eigene, bewusste Entscheidung.

Meine Lebensqualität ist schon jetzt, 7 Wochen und 5 Tage nach der OP um ein Vielfaches höher als vorher. Und ich habe mir die Entscheidung für die OP im Vorfeld weiß Gott nicht einfach gemacht. Zeig mir eine einigermaßen intelligente Frau, die das tut ?!

KBarmoxr


@marie-jana

:)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ schliesse mich dir an. :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

auch meine lebensqualität ist seit der op deutlich besser als davor :)^ :)^ :)*

LG

p>seud!o70


@leni 43

Es ist kein medizinischer Begriff bei Frauen sondern rein umgangssprachlich...Ovariektomie mit Hysterektomie ist der medizinische Ausdruck der vorgenommen OP bei Papillon.

Psychische Probleme nach einer OP, zu der man per Unterschrift seine Einwilligung gegeben hat gehören in die Hände eines Psychologen. Vielleicht kann er euch von dem Leidensdruck befreien; es ist schade, dass ihr so leiden müsst.

Ich gehe davon aus, dass Betroffene sich eher durch den Begriff Kastration abschrecken lassen, als dass sie sich als Kastrierte outen. Der Begriff ist nun mal negativ besetzt und unsere Gesellschaft stigmatisiert gerne. Vielleicht schreibt deshalb niemand, der auch "betroffen" ist.

Unbestritten ist, dass es Frauen gibt, an denen eine solche Operation durchgeführt wurden, die nicht notwendig waren...solche Stümpereien gibt es in jedem Operationsgebiet mit mehr oder weniger großen Folgeschäden. Das ist mehr als bedauerlich.

Mir ist bewusst und ich denke den anderen auch, dass eine Entfernung der Eierstöcke der "schlimmere" Eingriff ist, da durch diesen Eingriff die Wechseljahre sofort in vollem Umfang einsetzen. Dieser Eingriff ist auch nicht mit der Hysterektomie zu vergleichen.

Ob und wie man einen solchen EInschnitt verkraftet, hängt mit Sicherheit davon ab, ob man seine Geschlechtsorgane funktional erfasst oder ob man seinen Körper ganzheitlich betrachtet. Ärzte sehen das in der Regel funktional und das kann jemanden, der sich als Ganzes betrachtet schon weh tun. Ist aber kein Grund, andere, die "nur" die Funktion der Geschlechtsorgane sehen, als Gebärmutterwegglücklichfaden-User zu bezeichnen.

Ich denke, uns geht es gut, weil der Leidensdruck groß genug war.

lZuppxi


pseudo70

@:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

mAaxi.W4c8


Männerbestimmte Gynäkologie

@marie-jana:

"Watsch !!! Das hat gesessen. Wirklich..."

Hallo marie-jana,

es war nicht meine Absicht, hier irgendjemanden "abzuwatschen" - und schon gar nicht Personen, die vielleicht eine schwerwiegende Operation vor sich oder hinter sich haben.

Sollte dieses so 'rübergekommen' sein, so möchte ich mich dafür entschuldigen.

Mein Anliegen in diesem Strang hier ist folgendes:

Ich bin überzeugt davon, dass mehr als die Hälfte der in Deutschland durchgeführten Gebärmutter- und Eierstockentfernungen ("Kastrationen") medizinisch fragwürdig sind. Und mir ist daran gelegen, davon eventuell betroffene Frauen vor solchen möglicherweise unnötigen und gefährlichen "Herumschneidereien" zu warnen bzw. zu bewahren.

Dabei stütze ich mich auf ernstzunehmende Berichte, die von jedermann/frau nachzulesen und nachzuvollziehen sind.

@marie-jana:

"Woher hast Du Deine Zahlen ?"

In meinem Beitrag vom 16.01.07 habe ich die betreffende Quelle ganz unten klar und deutlich genannt:

"Frauen-Heilkunde und Geburts-Hilfe", hrsg. v. Maria J. Beckermann und Frederike M. Perl, Seite 1540

Dieses umfangreiche wissenschaftliche Werk ist 2004 in Basel erschienen.

Sein Untertitel lautet:

"Integration von Evidence-Based Medicine in eine frauenzentrierte Gynäkologie".

Es ist ausschließlich von Ärztinnen und Fachfrauen verfasst worden.

@marie-jana:

"Weißt Du, ich hab neulich auch in einem ellenlangen Werk einer Frauenärztin geblättert (Internet). Ohne das Lebenswerk der Frau - sie kam aus Österreich - herabwürdigen zu wollen: Es kam mir so vor, als grämte sie sich mächtig, weil sie nicht die Karriere gemacht hat wie ihre männlichen Kollegen in der Klinik."

Wie in anderen Positionen auch ist die Medizin von einem eindeutigen Geschlechterungleichgewicht geprägt: Je höher die berufliche Position, desto geringer der Frauenanteil.

Unter leitenden KlinikärztInnen beträgt der Frauenanteil nur etwa knapp 5%. Den Frauen kommt - z.B. als Krankenschwester - die Rolle der weiblichen "Zuarbeiterin" zu.

Der Frauenanteil an den Habilitationen im Fach Gynäkologie beträgt nur ca. 2%.

Nur ein verschwindend geringer Anteil der Gynäkologielehrstühle ist bislang mit weiblichen Professorinnen besetzt. Da der Frauenanteil in anderen Fachgebieten wie z.B. in der Kinderheilkunde auf allen Hierarchiestufen durchaus höher ist, lässt sich der Schluss ziehen, dass männliche Gynäkologen nur äußerst ungern die Kontrolle über die Frauenkörper abgeben.

(vergleiche: Petra Kolip (Hrsg.) "Weiblichkeit ist keine Krankheit", Seite 23)

marie-jana:

"Die bösen männlichen Gynäkologen, die die Frauen auf den OP-Tisch zerren, nur um die Anzahl der für die Facharztausbildung geforderten OP´s zu bekommen und sich zu profilieren."

Bis vor wenigen Jahren mussten angehende Gynäkologen 270 Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen durchgeführt haben, um ihre Facharztausbildung erfolgreich abschließen zu können; davon 40 Gebärmutterentfernungen, 15 größere operative Eingriffe an der weiblichen Brust einschließlich fünf Amputationen - sowie 120 Operationen im geburtshilflichen Bereich. Um diesen Operationskatalog vollzubekommen, sind Assistenzärzte mitunter schnell bei der Hand, wenn es darum geht, eine Gebärmutterentfernung zu empfehlen oder eine Geburt mit Saugglocke oder Kaiserschnitt zu beenden.

(vergl. Eva Schindele: "Pfusch an der Frau - krankmachende Normen, überflüssige Operationen, lukrative Geschäfte", Hamburg 1993, Seite 20)

PMapil#lonDxW


es gibt sehr wohl einen Grund von Kastration zu sprechen - denn medizinisch gesehen ist die Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke eine Kastration! Warum also soll ich das, was eine Kastration ist,nicht auch als solche Bezeichnen? Genau darum geht es nämlich - dass immer wieder und wieder genau dieser Begriff vermieden wird! Fakt ist und bleibt: es handelt sich um eine Kastration und somit werde ich es auch weiterhin so nennen.

Dabei spielt es keine Rolle ob diese Kastration aus medizinischen Gründen notwendig war oder nicht. Es wäre und ist um so schlimmer, dass immer noch viel zu viele Ärzte Organe aus "vorsicht" entfernen, damit später dort keine Krankheiten auftreten können! Noch schlimmer ist es, dass hier immer noch Frauen den Unterschied zwischen einer Hysterektomie - also der Entfernung der GM mit Erhalt der Eierstöcke! - und einer Kastration - also der Entfernung sämtlicher weiblicher Organe - nicht verstanden haben.

Eine Kastration ist eben nicht "mal eben einige Jahre früher in die Wechseljahre kommen"!!!

Eine Frau die in die Wechseljahre kommt, hat immer noch ihre Eierstöcke und ihre Gebärmutter (im besten Fall zumindest noch alles!), welche somit auch immer noch eigene Hormone produzieren,wenn auch die Menge der Hormone LANGSAM reduziert wird vom Körper.

Eine kastrierte Frau hat dies nicht- bei ihr fallen sofort die Hormone weg - und welche Auswirkungen und Folgen das hat, kann jeder Interessierte in der entsprechenden Literatur oder auf [[http://www.femica.at]] nachlesen - ich werde hier nicht sämtliche Infos dazu hineinkopieren.

So lange kastrierte Frauen nicht den Mut haben OFFEN und EHRLICH zu reden, statt einfach nur über ihr Leiden zu schweigen - so lange wird es immer noch Leute geben die alles nur als Humbug oder Schwachsinn abtun.

Mir hat KEIN Arzt vorher gesagt, dass eine Kastration eben auch den LIBIDOVERLUST nach sich zieht! Kein Arzt hat mich darauf hingewiesen, dass es eben NICHT mit einer Pille getan ist, um den Hormonhaushalt wieder herzustellen! Kein Arzt hat mich darauf hingewiesen, dass die Einnahme der künstlichen Hormone immense Nebenwirkungen hat!

Wo bitte bleibt da das Recht auf freie Entscheidung, wenn mir sogar von ärtzlicher Seite aus die wichtigen Informationen verschwiegen werden??

Warum halten Ärzte immer noch für legal die Frauen somit zu belügen indem sie behaupten, nach einer Kastration würde sich nichts ändern für die Frau?

Würden die Männer das auch so herunterspielen, wenn man ihnen die Hoden entfernt? Würde man zu ihnen auch sagen: stell dich nicht so an, hör auf dich über deine Geschlechtsorgane zu identifizieren!

Ich bin immer noch eine Frau, ich bin immer noch weiblich - das ist keine Frage! Aber ich lasse diese Lüge nicht mehr zu, dass es heisst, nach einer Kastration sei alles so wie vorher. NICHTS ist danach wie vorher! Und alle Frauen, die begriffen haben wovon ich rede - und damit meine ich alle Frauen die begriffen haben dass eine Entfernung der Gebärmutter eben nicht mit einer Kastration zu vergleichen ist - wissen auch wie man sich fühlt.

Wer nicht weiss wovon hier die Rede ist, sollte besser unqualifizierte Kommentar lassen!

mgaxi.E48


Es geht um Aufklärung!

Hallo Papillon,

Deinem Beitrag kann ich voll und ganz zustimmen.

Ich kann Deine "Wut" nachempfinden und versichere Dir meine weitere Unterstützung für Dein Anliegen.

Meines Erachtens müssen wir Frauen uns endlich aus unserer 'Dulderrolle' und Unmündigkeit befreien.

Dem von Dir angegebenen Link habe ich "nachgegoogelt":

Er lautet vollständig: [[http://www.femica.at.md]]

Gruß

Maxi

lEamp}etxer


Kastration

Ich muss mich nochmal, wenn auch nicht persönlich betroffen (aber, das sind die Frauen mit alleiniger Hysterektomie auch nicht) einmischen.

Weil sich hier einige über den Begriff Kastration aufregen und meinen, dies sei keine medizinische Bezeichnung.

Im Pschyrembel ( Klinisches Wörterbuch) steht unter Kastration:

castrare-verschneiden, entmannen:

Operative Entfernung der Keimdrüsen(Hoden oder Eierstöcke), oder Ausschaltung der Keimdrüsen durch Röntgenbestrahlung.

Und es war tatsächlich so, wie maxi48 es beschreibt; Assistenzärzte, die ihre Facharztprüfung in Gynäkologie machen wollten, mussten eine best. Anzahl von Hysterektomien, Ovariektomien,usw. nachweisen.

Mit der Zunahme von selbstbewussten, selbstbestimmten Frauen, die auch Nein sagten, wurde das natürlich immer schwieriger und so wurde sich eben auf jede eventl. Chance gestürzt.

Ich habe in der Gyn gearbeitet und weiß, wovon ich rede.

Allerdings spreche ich hier von der Situation von vor 20 Jahren.

PjapYilloDnDW


@ maxi:

hab dank für die Korrektur des Links zu femica! Die Seite ist sehr informativ, aber leider aus Österreich und somit trifft einiges nicht auf Deutschland zu, bzw. es sind wenig betroffene Frauen aus Deutschland vertreten.

@ Lampeter

Wie ich im Nachhinein erfuhr, hat mein Gyn die OP bei mir auch von einer Assistenzärztin (angehende Fachärztin) durchführen lassen - er war nur anwesend! Also hat sich scheinbar auch heute nicht viel an der Situation geändert

@ all betroffene Frauen:

Wie geht ihr persönlich mit dem Verlust der Libido und den damit belastenden Problemen in der Partnerschaft um? Hat eine von euch Erfahrungen mit Testosteronpräparaten gemacht? Oder vielleicht schon das neue Pflaster verschrieben bekommen? Angeblich soll es in Deutschland endlich im Februar auf den Markt kommen.

Wer hat gute -oder auch schlechte - Erfahrungen mit hoöpathischen Hormonersatzstoffen gemacht? Und wer von euch hat Progesteron-Präparate verschrieben bekommen zusätzlich zum Östrogen?

Wer sich hier nicht öffentlich outen mag - ich freu mich über PN's und beantworte sie dann auch!

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