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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

m<axix.48


Operation durch 'angehende Ärztin'

@ PapillonDW:

"Wie ich im Nachhinein erfuhr, hat mein Gyn die OP bei mir auch von einer Assistenzärztin (angehende Fachärztin) durchführen lassen - er war nur anwesend!"

Hallo Papillon,

dieses Vorgehen Deines Gyn finde ich nicht in Ordnung:

Denn Du bist davon ausgegangen, dass Du von jemandem operiert wirst, den Du kennst und zu dem Du entsprechendes Vertrauen hast. Erst 'im Nachhinein' (!!!) hast Du erfahren, das Du nicht von einem ausgebildeten Arzt operiert worden bist, sondern von einer 'angehenden Ärztin'. Dazu hättest Du im Vorhinein (!!!) befragt werden müssen, ob Dir dieses so überhaupt recht ist!

Aber solche 'Betrügereien' bzw. 'arglistige Täuschungen' sind meines Erachtens im Medizinbetrieb gang und gäbe:

An den Uni-Kliniken glauben viele, sie würden 'vom Professor' operiert werden - und in Wirklichkeit dienen sie 'angehenden Ärzten' zum 'Üben'.

Wenn ein Friseurlehrling an einem übt, dann bekommt man den Haarschnitt in der Regel umsonst. Und wenn er verpfuscht ist, wächst es wieder nach. Nicht so bei verpfuschten Operationen!

Und der Herr Professor stellt dem Patienten dann für teures Geld Leistungen in Rechnung, die nicht er selbst, sondern seine Studenten kostenlos für ihn durchgeführt haben!

Ein gutes Geschäft für ihn - ein schlechter 'Deal' für den Patienten!

s1pice(gelyfexe


Nun macht aber mal nen Punkt.......

.....euer Männer- und Ärztehaß ist ja schon nicht mehr vertretbar.

Euer Threat verkommt grad zu ner Hetzkampagne gegen alles was männlich ist und einen weißen Kittel trägt.

Von sachlich nach gleichgesinnten suchen kann hier wohl kaum mehr die Rede sein.

Und "Pfusch"...... hat bei Euch doch auch keiner betrieben.

Wenn ihr ne Chefarztbehandlung wollt, müßt ihr Euch privat versichern lassen, ist nen teurer Spaß.

Assistenzärzte müssen nun mal ihre Erfahrungen machen und was ist so schlimm daran von einem AiPler unter Aufsicht operiert zu werden.

Meist sind die ja noch die vorsichtigsten und bemühtesten.

Gerade in der Routine liegen die meisten Fehler.

Aber steht hier ja auch nicht zur Debatte, sind ja keine Fehler bei Euch gemacht worden.

Mir scheint, ihr hättet Euch am Besten selbst operiert, weil es ja eh keiner besser gemacht hätte.

Leute, bleibt mal auf dem Teppich.......

LG

Spiegelfee

K arzmor


@spiegelfee

ich schliesse mich dir an :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^

s]piegJelxfee


@karmor

Danke. Das mußte jetzt mal raus.

LG

Spiegelfee

mnaxEi.48


Operation durch AiPler

@spiegelfee:

"...was ist so schlimm daran von einem AiPler unter Aufsicht operiert zu werden?"

Wenn es nicht 'schlimm' ist, warum wird es einem dann nicht vorab (!!!) mitgeteilt bzw. warum wird man nicht vorab dazu befragt, ob einem das auch recht ist?

Schlimm ist, dass man in dem Glauben belassen wird, man sei vom dem Professor operiert worden, der auch die Rechnung stellt - und in Wirklichkeit hat bei der Operation 'zum Üben' herhalten müssen.

Schlimm ist die 'Täuschung' des Patienten!

b'uddxleia


Wenn es nicht 'schlimm' ist, warum wird es einem dann nicht vorab (!!!) mitgeteilt bzw. warum wird man nicht vorab dazu befragt, ob einem das auch recht ist?

Schau mal in den Behandlungsvertrag, den du bei Aufnahme in das Krankenhaus unterschrieben hast.

Dort sollte ein entsprechender Passus zu finden sein.

Da es den "AiP" schon seit einiger Zeit nicht mehr gibt, kann die Operation nur durch eine Assistenzärztin durchgeführt worden sein.

Rein theoretisch kann diese aber auch schon kurz vor dem Ende ihrer fünfjährigen Facharztweiterbildung gestanden haben und dementsprechend erfahren gewesen sein.

PcapillotnDW


@ spiegelfee, karmor und buddleia:

eine frage an euch: wurden euch gebärmutter und eierstöcke entfernt? wenn ja, dann erzählt uns doch bitte einfach von euren erfahrungen! zu gern würde ich auch mal positive berichte von frauen hören, die kastriert wurden! wenn NEIN, dann bitte haltet euch einfach zurück mit euren kommentaren!

lasst uns, den kastrierten frauen, doch einfach hier den raum um über das zu reden, was UNS bewegt! lasst uns den raum einfach auch mal zu meckern und zu schimpfen und unsere wut heraus zu lassen! in meinem behandlungsvertrag stand nichts darüber, dass ich von einem anderen arzt ohne mein wissen und ohne meine einwilligung operiert werden dürfte, sollte,könnte! mein gyn hatte im kh belegbetten, mir wurde immer gesagt, dass er persönlich die op durchführen würde! dass ich nun erst im nachhinein von ihm erfahren habe, dass die op von einer assistenzärztin durchgeführt wurde und er nur anwesend war, das fand ich schon unfair und empfand es als betrug. das ist meine meinung und es schert mich einen dreck, ob sich nun einige frauen darüber aufregen und meinen ich dürfe das nicht unfair finden!

weiterhin sei angemerkt, dass im aufklärungsbogen zur op NIRGENDS darauf hingewiesen wird, dass der verlust der eierstöcke zum verlust der libido führt! interessierte können gern ein muster dieses aufklärungsbogens bei mir anfordern und sich selber durchlesen! also bitte, behauptet doch nicht dinge, die ihr nicht sicher wisst.

lasst uns, den frauen die so eine operation mitgemacht haben, bitte einfach hier den raum um darüber zu reden - auch mal unsachlich einfach zu jammern und zu klagen! warum sollten wir das nicht tun, wenn es uns denn helfen würde? ihr wollt uns alle am liebsten mundtot machen und zum psychiater schicken? nur weil euch das thema vielleicht nicht passt? wenn euch stört was wir hier schreiben - dann LEST ES EINFACH NICHT! erst recht nicht wenn ihr nicht wisst was wir durchgemacht haben und immer noch durchmachen!

ich hoffe sehr, dass auch all die anderen betroffenen frauen sich nicht von solchen unqualifizierten kommentaren davon abhalten lassen, sich hier zu äussern und bitte endlich einfach mal zum hauptthema zurück zu kommen! nämlich betroffene frauen zu finden!

s$pi_egelfexe


papillon

Falls Du wirklich sachlich diskutieren möchtest und Frauen suchst mit den gleichen Problemen, solltest Du vielleicht einen neuen Threat aufmachen, mit einer weniger promiskuren Headline.

Auch wenn du das mit all Deinen Negativerfahrungen und Problemen so sehen magst, denke ich das sich kaum eine Frau mit Total-OP so titulieren lassen möchte. Ich glaube auch, das Du sicherlich eine Minderheit bist. Durch solch agressiven Aufruf wirst Du keine Frau finden, denn die Total-operierten sehen sich sicher nicht als "kastriert" an.

Also, versuch doch mal eine andere Überschrift zu finden, dann hast du sicher mehr Erfolg.

Ich selbst bin nicht betroffen, da "NUR" GM-operiert, aber ich habe 2 Freundinnen mit Total OP. Die eine war 28 Jahre alt bei ihrem Eingriff und nach anfänglichen Nebenwirkungen mit der Hormongabe geht es ihr gut. Sex und Libido gar kein Problem. Die andere ist etwas über 40 und hat ebenfalls keine Probleme.

LG Spiegelfee

b8udd'le>ixa


Papillon

in meinem behandlungsvertrag stand nichts darüber, dass ich von einem anderen arzt ohne mein wissen und ohne meine einwilligung operiert werden dürfte, sollte,könnte! mein gyn hatte im kh belegbetten, mir wurde immer gesagt, dass er persönlich die op durchführen würde!

In diesem Fall kannst du doch dagegen vorgehen.

Dein Gynäkologe hat ja dann seinen Teil des Behandlungsvertrages nicht erfüllt.

Über die Kastration kann ich aus persönlicher Erfahrung nichts beitragen, mit Berichten aus zweiter Hand ist euch/dir sicher nicht gedient.

Nur so ganz allgemein in den Raum gestellt :

das persönliche Empfinden nach dieser Operation hängt sicher auch zu einem großen Teil von der Ursache ab, die zu dieser Operation führte.

Eine Frau, die diese Operation wegen eines Krebses machen lassen muss, dadurch aber überlebt, wird sicher anders urteilen als eine Frau,bei der wegen einer gutartigen Zyste eine solche Operation durchgeführt wird.

Ansonsten stimme ich Spiegelfee zu, dass bei doch relativ provokanter Überschrift Leserinnen sich eher abgeschreckt als in diesen Thread eingeladen fühlen.

pHsewudo7x0


@maxie

Der Professor erstellt nur eine Rechnung, wenn Du eine Chefarztbehandlung gewählt hast, also privat versichert oder entsprechend zusatzversichert bist. Dann, aber auch nur dann, darf nur er oder seine Oberärzte(innen) operieren.

Und mal ehrlich; ich kann mir nicht vorstellen, dass, wenn man vor der OP gefragt würde, wer operieren darf, jemand einen Assistenzarzt wählen würde.

Nichts für Ungut...

N&ynKa 78


Die Eierstöcke werden bei bestimmten Erkrankungen wegen des Entartungsrisikos gleich mitentfernt. Das heißt, um euch vor einem Übergreifen auf die Eierstöcke zu schützen und damit nicht erst die GM entfernt wird und ihr ein paar Monate gleich wieder operiert werden müßt.

m#axxi.48


"Vorsorgliches" Wegschneiden der Eierstöcke

@Nyna78:

"Die Eierstöcke werden bei bestimmten Erkrankungen wegen des Entartungsrisikos gleich mitentfernt. Das heißt, um euch vor einem Übergreifen auf die Eierstöcke zu schützen und damit nicht erst die GM entfernt wird und ihr ein paar Monate später gleich wieder operiert werden müßt."

Davon halte ich rein überhaupt nichts und würde entschieden dagegen protestieren, wenn mir jemand solchen Unsinn vorgeschlagen würde. Nach dem Motto: "Jedes Organ, das irgendwann mal erkranken könnte, wird 'vorsichtshalber' schon mal gleich weggeschnitten".

Das wird bei Gebärmutter, Eierstöcken und Brüsten vor allem deshalb getan, indem man behauptet, nach Abschluss der Gebärphase seien diese Organe 'überflüssig'. Das ist aber Schwachsinn. Sie sind genauso wenig überflüssig wie beim Mann die Hoden oder die Prostata. Wenn man sie entfernt - den Mann also 'kastriert' - verliert er seine Potenz. Kein vernünftiger Mann wird dieses 'vorsichtshalber' mit sich machen lassen. Den Frauen aber wird eingeredet, dies sei für sie ganz 'normal' - "wie der Eintritt der Wechseljahre". Stimmt aber nicht.

Der Beweis: Für viele Frauen beginnt nach dem Eintritt der Wechseljahre eine höchst erotische Lebensphase - nicht wenige erleben dann erst Ihren ersten oder besten Orgasmus. Vergleiche z.B. den Film "Was das Herz begehrt" mit Jack Nicholson und Diane Keaton. Meines Erachtens bringt das ungezügelte Herumscheiden den Frauen viel mehr Nachteile als Vorteile.

aTria~ne79


Das ist in der Tat eine Kastration

Mein Freund ist Gynaekologe und er nennt die Operation immer so. Es ist ein massiver Eingriff und er hat mir noch gestern berichtet, das viele Frauen erheblich unter den Folgen leiden. Gerade das Osteoporose/Risiko ist nicht zu unterschaetzen. Was vielen nicht klar ist, das ist, das Osteoporose eine lebensgefaehrliche Erkrankung ist. Durch den Oestrogenmangel ist die Osteoporose vorprogrammiert. Oberschenkelhalsbrueche sind hochgefaehrlich.

Zudem sind Wechseljahrsbeschwerden unter Umstaenden derart massiv, das sie die Lebensqualitaet erheblich sinken lassen.

Mir ist aktuell ein Fall bekannt, indem gegen das Wissen der Patientin beide Eierstoecke entfernt wurden ohne Einverstaendnis und mit einer sehr zweifelhaften medizinischen Begruendung. Sie hat vor Gericht gewonnen. Aber was hilft ihr das jetzt? Die Folgen traegt sie trotzdem. Es ist verheerend, das manche Aerzte so ueber die Koepfe der Patienten hinweg entscheiden und glauben die einzige Wahrheit zu kennen und das Selbstbestimmungsrecht des Patientens ignorieren.

Mein Freund nennt die unnoetigen Unterleibs-Ops immer das "Ausraeumen" der Patientinnen. Die Aerzte verdienen mit diesen OPs bares Geld. Und sie denken einfach die Organe sind ja eh zu nichts mehr gut. Das ist aber leider weit gefehlt...

Unwissende Patientinnen sind ausgeliefert. Wer fachlich nicht informiert ist, hat schlechte Karten. Es gibt Indikationen da geht es nicht anders. Aber wie soll ein unwissender Patient entscheiden ob er dazu gehoert oder nicht? Klar, ich wuerde bei solch einer wichtigen Entscheidung immer mehrere Meinungen einholen. Aber woher soll ich wissen ob ich da auch auf differenziert denkende Aerzte treffe, denen wirklich das Wohl des Patientens am Herzen liegt und die Respekt vor dem Wunsch des Patientens haben?!

aFrialne7x9


Ach ja. Keine Lust am Sex...das ist nicht nur Kopfsache. Diese Dinge sind immens durch die Hormone gesteuert. Die Hormone und deren Wirkung sollte man nicht unterschaetzen.

Es ist gut, wenn viele Frauen mit der Operation gut zurecht kommen. Aber genauso gibt es Frauen die erheblich leiden und auch das sollte man respektieren und nicht negieren, nur weil man selbst eine andere Erfahrung gemacht hat. Wir sind halt nicht alle gleich.

m~axi.x48


Gefahr durch künstliche Hormone

@ariane79:

"Ach ja. Keine Lust am Sex... das ist nicht nur Kopfsache. Diese Dinge sind immens durch die Hormone gesteuert. Die Hormone und deren Wirkung sollte man nicht unterschaetzen."

@PapillonDW, 18.1.: "@ all betroffene Frauen: Wie geht ihr persönlich mit dem Verlust der Libido und den damit belastenden Problemen in der Partnerschaft um? Hat eine von euch Erfahrungen mit Testosteronpräparaten gemacht? Oder vielleicht schon das neue Pflaster verschrieben bekommen? Angeblich soll es in Deutschland endlich im Februar auf den Markt kommen... "

Hallo Papillon,

bevor Du Du damit beginnst, Dir in größerem Umfang künstliche Hormone verschreiben zu lassen, empfehle ich Dir, Dich vorab über deren tatsächliche Wirkungen und Nebenwirkungen selbst kundig zu machen.

Die Hormonersatztherapie ist nicht erst seit kurzem umstritten. Schon länger hegen Kritiker den Verdacht, dass die künstlichen Hormone mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Und obwohl inzwischen sogar schon Studien abgebrochen werden mussten, weil die Gesundheitsrisiken für die teilnehmenden Frauen zu groß waren, halten viele an dieser Therapie nach wie vor fest.?? Die Medizinjournalistin Sylvia Schneider ist der Sache nachgegangen und deckt nun auf, wem diese Therapie am meisten nützt: den Pharmafirmen und Gynäkologen. Denn es dreht sich in erster Linie um Geld.?? Schneider zeigt außerdem auf, welchen Schaden die Hormone anrichten können und wie man gesund durch die Wechseljahre - ohne Hormone - kommt.

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