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Kastration: Suche Frauen mit dem gleichen Schicksal

jOana0x2


@Ingrid771

frag nach der Creme, nicht nach der Livella

an der Phsyche liegts bestimmt nicht, hab ich alles hinter mir

Vorsicht! die geben einem gerne Psychopillen... was die eigentlichen Probleme nicht löst

I[ngrni\d 77x1


@ jana 02

Sorry,in Eile gelesen, ich wollte sagen, ich frage nach der Ov. Creme :-).

IZngridF 77x1


@ jana 02

Ja, das fuerchte ich auch.Soviel ich gehoert habe, hindern die Psychopillen noch mehr die Libido.Da will ich auch nicht mitmachen.

I,ngrid= 77x1


@ jana 02

Liebe Jana,

ich muss jetzt gehen,besten Dank und freue mich aber auf weitere Zeilen von Dir. *:)

aErianxe79


Zum Thema Psyche möchte ich etwas erwähnen, was die meisten doch nicht wissen (leider auch die meisten Ärzte nicht).

Östrogen wirkt im Gehirn wie eine große Gruppe von Antidepressiva - es erhöht die Serotoninkonzentration im extrazellulären Raum. Das erklärt, warum viele in den WW depressiv werden und weshalb da auch Antidepressiva wirken. Besser wäre es aber die Ursache zu beheben - den Östrogenmangel.

Im übrigen wird speziell gegen Hitzewallungen in den WW Antidepressiva gegeben, auch ohne Depression. Man schiebt mit dieser Therapie dann niemanden in die Psychoecke. Frauen die Brustkrebs haben und mittels Medikamente in die WW geschickt werden leiden unter den Folgen des Östrogenmangels genauso, was effektiv mit Antidepressiva behandelt werden kann.

Die Libido korreliert aber eher mit dem Testosteron. Allerdings ist die Lubrikation (das Feuchtwerden) vom Östrogen abhängig.

j.anax02


an alle

wie schon erwähnt war ich auch schon im GM-entfernungs thread, den ich übrigens toll find,

bei Ihnen lese ich immer noch mit, da ist mir aufgefallen....das alle Ihren OP Bericht erhalten haben

also bin zu meinem HA, der ja sowieso zu Zeit mein einziger Arzt ist, der meine Probleme ernst nimmt

er hat vor 14 Tagen dann meinen OP Bericht angefordert und auch noch mal den Hormonstatus bei mir prüfen lassen

ihm kommt das langsam auch alles etwas unnormal vor,

also meine OP war vaginal...gestern war der Bericht dann da

ich muß sagen mir ist ganz mulmig geworden ihn dann mit allen Details zu lesen

die GM wird ja wirklich mit 2Kugelzangen gezogen,auf jedenfall wird jede menge rumgeschnippelt

bei mir sind die Bänder, weil ich ja meine Eierstöcke noch habe, an der Scheidewand re und li angenäht worden, Scheidenstumpf und Blase...alles bekommt Nähte

kein Wunder das ich so oft Blasenentzündungen , Schmerzen re und li im Bauch,und Rückenschmerzen habe

gerade in diesem Bereich gibt es so viele Nerven, wenn dann zu fest genäht wurde ...und die sich entzünden...wars das

deshalb verlier ich auch ab und an Blut und Eiter, wenns mal wieder ganz schlimm ist

Überlege jetzt mit meinem HA, das ich noch einmal in eine Klinik gehe....erstmal nur zu einem Gespräch...er hat mal in der Uni Köln gearbeitet und macht sich schlau

in der zwischenzeit werd ich es mal mit einem Osteopathen probieren...es schrieb mal im anderen thread jemand was darüber, von wegen Pudundus-Neurologie

werds noch mal lesen

j~anax02


noch was, den Titel Kastration find ich auch nicht gerade schön (auch wenn die Übersetzung leider stimmt)

hab auch das Gefühl hier kann man sich nicht Vernünftig austauschen

überlege einen neuen thread auf zu machen...für Frauen die nach der GM-entfernung wirklich Probleme haben

es muß doch Frauen geben bei denen die OP wie bei mir schon länger her ist.

srailoxrwo0maxn


jana...,

überlege einen neuen thread auf zu machen... für Frauen die nach der GM-entfernung wirklich Probleme haben

Mach das!! Ich glaube, hier stehen schon zu viele Beiträge - auch von mir ;-) -, die sich nicht mit den aufgetretenen Problemen nach der GM-OP befassen.

Ich finde es schön, dass du auch im Faden "Gebärmutterentfernung vaginal" mitliest (ich gehe mal davon aus, dass du diesen meinst). Da stehen sehr viele Berichte drin; die meisten sind zwar positiv, aber nicht alle. Die Frauen dort machen sich sehr viele Gedanken, ob OP oder nicht und suchen nach Alternativen, auch wenn hier im Faden gerade die Ansicht vertreten wird, dass es nicht so ist. Leider sind das Leute, die in keinster Weise betroffen sind und daher nicht mitreden können. Dass sie es doch immer wieder tun, wundert mich allerdings. Mit Allgemeinsätzen und irgendwelchen Bücherzitaten ist niemanden geholfen. Wenn meine Myome mir keine Probleme bereitet hätten, hätte ich mich doch auch nie operieren lassen. Die Frage hätte sich dann doch gar nicht gestellt. Mich hat auch nie ein Arzt dazu gedrängt. Der Wunsch nach der OP kam von mir und mein Leben ist danach ein sehr viel schöneres geworden.

Für dich ist es schade, dass es so ein Forum nicht schon vor 10 Jahren gegeben hat. Vielleicht wäre man da anders an die OP herangegangen. Ich kann bei Problemen nach der OP nicht mitreden und hoffe natürlich auch, dass es so bleibt. Meine OP ist jetzt fast ein Jahr her und ich würde es immer wieder machen lassen. Ich wünsche dir, dass du dich mit anderen betroffenen Frauen, die es mit Sicherheit gibt, austauschen kannst.

LG Petra @:)

jAanax02


@ sailorwomen

danke für Deine Antwort, ja ich meine diesen thread

meine OP war bestens, trauere meiner GM auch nicht nach...die Zeit mit GM war nicht besser

hab halt das Pech, geb die Hoffnung auf Besserung aber nicht auf

mir gehts ja nicht nur schlecht

bin zum Beispiel frisch verliebt und erst seit 4 Monaten verheiratet

Lust auf Sex ist auch da, Gefühle und Orgasmus klappt auch...

ist nur anders als vorher...mein Mann spürt die Nähte auch...also einbildung kanns nicht sein

hab aber einen sehr lieben Mann, der mich zu nichts drängt und sehr verständnisvoll ist...hat meinem HA auch geschildert wie er es spürt

ich bin meistens diejenige die Anfängt, er ist meistens zu rücksichtsvoll

LG jana02 *:)

mZaxi.&48


"Schief gelaufen?"

@jana02, am 07.02.07:

"... also meine OP war vaginal... gestern war der Bericht dann da;? ich muß sagen mir ist ganz mulmig geworden ihn dann mit allen Details zu lesen;? die GM wird ja wirklich mit 2 Kugelzangen gezogen, auf jedenfall wird jede menge rumgeschnippelt; bei mir sind die Bänder, weil ich ja meine Eierstöcke noch habe, an der Scheidewand re und li angenäht worden, Scheidenstumpf und Blase... alles bekommt Nähte; kein Wunder das ich so oft Blasenentzündungen, Schmerzen re und li im Bauch, und Rückenschmerzen habe; gerade in diesem Bereich gibt es so viele Nerven, wenn dann zu fest genäht wurde... und die sich entzünden... war's das deshalb verlier ich auch ab und an Blut und Eiter, wenns mal wieder ganz schlimm ist... "

und am 08.02.07:

"hab mir ja auch schon die Frage gestellt... ob bei meiner OP was schief gelaufen ist... "

Hallo Jana,

der Beckenboden der Frau ähnelt der Kuppel einer Kathedrale. In der Mitte dieser Kuppel liegt die Gebärmutter. Die Gebärmutter, zu der nahezu alle Befestigungsbänder des Beckenbodens ziehen, ist zentral im Beckenboden verankert und bildet den 'Schlüsselstein' der Konstruktion. Hier laufen Nerven, Gefäße, Bin­degewebe und glatte Muskulatur zusammen.

Eine Kirchen-Kuppel kann nur dann ihre Form und Stabilität behalten, wenn jeder einzelne Stein an der richtigen Stelle sitzt. Wird ein Stein oder ein tragendes Teil entfernt, fällt die Kuppel in sich zusammen. Wenn nun die komplizierte Architektur des Beckenbodens durch die Entfernung der Gebärmutter verändert wird, tritt hier eine vergleichbare Schwächung auf. Bei einer Gebärmutterentfernung wird nämlich der obere Scheidenteil geschwächt, so dass Blase und Darm oft nicht mehr ausreichend unterstützt werden können. Verkürzungen der Scheide bei einer Gebärmutterentfernung mit Verlust von Scheidenhaut, Narbenbildung, veränderter Nervenversorgung und Durchblutung werden dafür verantwortlich gemacht, dass sexuelle Probleme nach einer Gebärmutterentfernung häufiger vorkommen.

Die Gebärmutter arbeitet wie der Grundpfeiler einer Brücke. Ebenso wie das Entfernen des Grundpfeilers eine Brücke zum Einsturz bringt, kann die Entfernung der Gebärmutter einen Vorfall der Scheidenwände hervorrufen. Eine Gebärmutter-Entfernung führt eher zu Blasenproblemen im späteren Leben, wie neuere wissenschaftliche Arbeiten zeigen.

a6ria~nex79


Maxi, Du erwähnst hier etwas sehr wichtiges

Die größte Gefahr die ich bei einer GM Entfernung sehe, das sind die vielen Blasenprobleme, die anschließend folgen. Viele Patientinnen werden Dauergast bei Urologen oder Urogynäkologen, da die Senkungsbeschwerden, die oft auch erst eine Weile nach der OP eintreten massive Folgen haben können. Das ist etwas, worüber die Ärzte auch vorher aufklären sollen - ein guter Arzt tut es - egal ob er Mann oder Frau ist. Mir gefällt es nicht, das hier so sehr darauf abgehoben wird, das die männlichen Ärzte frauenfeindlich seien und die weiblichen so sensibel. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit weiblichen Gyns gemacht. Trotzdem gibt es mit Sicherheit auch sehr gute und zugleich einfühlsame weibliche Gyns. Man sollte auch den Arzt individuell betrachten und darauf reagieren - wenns ein Arsch ist, Konsequenz ziehen, wenn er/sie gut ist und man sich wohl fühlt umso besser.

Es gibt allerdings Fälle in denen ist die OP notwendig. Nicht alle Entfernungen sind unnötig.

m^ax9i.48


Unnötig?!

@ariane 79:

"Es gibt allerdings Fälle in denen ist die OP notwendig. Nicht alle Entfernungen sind unnötig."

Hallo ariane,

was Du schreibst habe ich nie bestritten.

Ich wehre mich hier ausschließlich gegen die viel zu vielen - meiner Ansicht nach - unnötigen Gebärmutter- und Eierstockentfernungen.

Im globalen Internet zeichnen sich die zunehmenden Proteste gegen diese unnötigen Operationen schon viel deutlicher ab als das noch in Deutschland der Fall ist.

In den USA gibt es sogar ein Theaterstück darüber - 'un becoming'.

Einen Trailer daraus kann man hier abspielen:

[[http://www.unbecomingplay.com]]

a"ria:ne79


Ja, es gibt unnötig viele Operation. Mein Partner sagt das selbst - er nennt das doppeldeutig "das Ausnehmen" der Frau.

Ich denke aber nicht das es am Geschlecht des Arztes liegt.

m_ax:i.48


Das 'Ausnehmen der Frau'

@ariane79:

"Ja, es gibt unnötig viele Operation. Mein Partner sagt das selbst - er nennt das doppeldeutig "das Ausnehmen" der Frau.? Ich denke aber nicht, dass es am Geschlecht des Arztes liegt."

Hallo ariane,

ich denke schon, dass das in ganz bestimmter Weise eben doch damit zu tun hat, dass die heutige Gynäkologie - so wie sie eben ist - nahezu ausschließlich von Männern so gemacht und 'gestaltet' worden ist.

Seit der Zeit der Hexenverbrennungen [...]

Es ist doch überhaupt nicht einzusehen, dass immer noch über 98% der Hochschulprofessoren für 'Frauenheilkunde'(!) in Deutschland Männer(!) sind - oder?

Und wohl deshalb wird der weibliche Körper nur rein 'mechanistisch' gesehen und in seiner inneren 'weiblichen Weisheit' nicht einmal annäherungsweise verstanden.

lPamXpetuer


Es ist doch überhaupt nicht einzusehen, dass immer noch über 98% der Hochschulprofessoren für 'Frauenheilkunde'(!) in Deutschland Männer(!) sind - oder?

Ich habe letztes Jahr verzweifelt eine Gynäkologin gesucht, die auf Brustchirurgie/Brustultraschall spezialisiert ist.

Habe eine einzige gefunden, an einer Uni-Klinik. Dort kann man sich den Untersucher aber nur als Privatpatient aussuchen :(v, also Fehlanzeige.

Von einem Mann lasse ich mich nicht mehr untersuchen.

Dämliche Fragen, z.B. nach meiner BH-Größe lasse ich nicht nochmal über mich ergehen!

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