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Diagnose: Fruehzeitige Wechseljahre mit 36

AnnnieL3x6 hat die Diskussion gestartet


Ich bin 36 Jahre alt und in den Wechseljahren. Ich war bei einem Gynäkologen und einem Hormonfacharzt. Da mußte ich super lang auf das Ergebnis warten. Leider bescheinigen mir beide, dass ich eine Eierstockfunktionsschwäche habe und die Werte einer Frau in den Wechseljahren. Ich habe auch eine Kernspin gehabt, um das Risiko eines Tumors auszuschließen. Eine Knochendichtemessung ist nicht gemacht worden. Mein Arzt sagt, dass ich nun über Jahre eine Hormonersatztherapie machen muss, um das Risiko der anderen Krankheiten zu minimieren, die es aufgrund der fehlenden Hormone gibt. Allerdings ist die Therapie so umstritten - von wegen Krebs... jetzt weiß ich gar nicht, was ich machen soll. Ich hatte seit Juni letzten Jahres nur noch 5 x meine Tage und nun im Januar das letzte Mal. Die Ärzte haben mir auch gesagt, dass ich keine Kinder mehr bekommen kann (außer fremde Eizelle im Ausland), aber das möchte ich nicht. Ist schon ein Hammer, wenn man so eine Diagnose bekommt.

Hat jemand schon mal die Erfahrung gehabt, dass sich die Werte wieder normalisiert haben? Ich moechte schon ein Kind. Und vor allem hab ich auch Angst davor, nun 15 Jahre lang diese Hormontherapie zu machen.

Danke!

Antworten
c$han$exl4


hallo annie

.. hast du schon kinder ???

Ich bin 41 und habe 3 davon und bin jetzt in den Wechseljahren, im Blut war das aber noch nicht feststellbar, nur an den vielen Zyklusunregelmäßigkeiten und unpässlichkeiten.

Ist das eine vererbte Störung ??? Ich hoffe ja für dich schon sehr, dass du noch kids bekommen kannst, vielleicht gibt sich dann das Problem der Schwäche, ich kenne mich da leider nicht aus, buddleia ist hier so eine "Spezialistin";-D, die musst du unbedingt fragen 8-)

FAemiana


Annie, vielleicht probierst du es erst einmal mit dem homöopathischen Mittel Ovaria compositum von Wala, das ist für Kinderwunsch und Wechseljahre, es regt die Eierstockfunktion an. Wenn sich nichts tut, kannst du ja immer noch Hormone nehmen, wenn du noch Kinderwunsch hast.

b0u]dd{leixa


Hallo,

nun, "Spezialistin" bin ich nun auch nicht, aber danke für die Blumen, chanel. @:)

Die Hormonersatztherapie soll aber nicht gemacht werden, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen, sondern um z.B. die Osteoporose (Knochenschwund) zu verhindern, ist dies richtig?

Wenn alle anderen hormonellen Ursachen auszuschließen sind (Schilddrüse?), und das Problem tatsächlich an nicht ausreichend arbeitenden Eierstöcken liegt, ist momentan wirklich Stand der Dinge, die Hormone zu ersetzen.

Das Brustkrebsrisiko wird immer noch sehr unterschiedlich bewertet, zur Zeit ist üblich, Hormontherapie wenn nötig, aber so knapp und kurz wie möglich.

Bei dir sollte, so wird es dir dein Arzt ja auch erklärt haben, zumindest bis zum "normalen Wechseljahrsalter" ergänzt werden.

Sollten die Eierstöcke wirklich keine Eizellen mehr abgeben, kannst du leider auch nicht schwanger werden.

Eizellenspende ist in Deutschland nicht erlaubt, dazu müsstest du ins Ausland.

Ich persönlich würde mir aber bei einer so einschneidenden Diagnose wohl eine zweite Meinung einholen, vielelicht auch ein Kinderwunschzentrum kontaktieren.

Wäre sonst vielleicht auch Adoption eine Alternative?

Erstmal,

:°_

Axnnixe36


Vielen lieben Dank erst einmal fuer Eure Antworten.

Also, ich habe noch keine Kinder. Vererbt scheint das bei uns auch nicht zu sein, ich wuesste jedenfalls nicht, dass es bei uns in der Familie eine solche Stoerung gibt.

Ist das homoeopathische Mittel so zu bekommen oder muss man sich das verschreiben lassen? Von einer solchen Moeglichkeit hat kein Arzt gesprochen.

Es ist richtig, dass die Hormonersatztherapie gemacht werden soll, um die Mangelerscheinungen auszugleichen - und das ueber die Dauer von 15 Jahren (bis zum normalen Beginn der Wechseljahre). Und das finde ich super lange, dafuer, dass man es so kurz wie moeglich machen soll. Die Wahl, an Krebs zu erkranken oder Osteoperose zu bekommen, find ich auch nicht sonderlich prickelnd..

Sowohl der Endokrinologe als auch mein Frauenarzt haben gesagt, dass ich keine Moeglichkeit mehr habe, Kinder zu bekommen. Auch nicht, wenn ich irgendwelche anderen Hormone nehme. Der Hormonarzt sprach von Eierstockfunktionsschwaeche. Einzige Moeglichkeit waere im Ausland die "fremde" Eizelle, aber das kommt fuer mich nicht in Frage. Sooo gross ist der Kinderwunsch nicht, dass ich dann ein "fremdes" Kind austrage mit dem Sperma meines Freundes. Die Vorstellung faende ich schrecklich. Dann lieber keines. Auch eine Adoption kommt nicht in Frage. Da spricht schon dagegen, dass wir nicht verheiratet sind und schon relativ alt.

Ich habe morgen noch mal einen Termin bei einem anderen Frauenarzt. Und von der Uniklinik hab ich auch schon gehoert, dass es dort ein Kinderwunschzentrum gibt.

Ich hab halt gedacht, dass es vielleicht einfach so die Moeglichkeit bei einem von Euch gegeben haette, dass sich die Werte wieder aendern und die Hormone wieder "richtig" arbeiten (vielleicht weil die Psyche irgendwas blockt)....

baududlexia


Annie,

tut mir leid, dass wir dir da nicht viel Hoffnung machen konnten... :°_

FRemin9a


Annie, das Mittel kannst du dir so in der Apotheke kaufen, kostet ca. 8 Euro.

Zu den frühen Wechseljahren: Eine gute Bekannte von mir hatte mit 35 die erste Anzeichen der WJ und mit 40 ihre letzte Periode. Sie hat absolut nichts genommen, sieht gut aus, ist gesund und fühlt sich prima...

Alnniex36


Danke fuer Eure Worte... da ich meine letzte Periode bereits mit 35 hatte, ist das immer noch viel zu frueh. Ich war ja heute beim anderen Frauenarzt und er sagte auch, dass ich das Risiko nicht eingehen solle, ueberhaupt keine Hormone zu schlucken. Die Schaeden koennen auch erst in 10 Jahren auftreten und dann kann man das nicht rueckgaengig machen. Die Hormone wuerden nur das machen, was meine "eigenen" Hormone ja auch gemacht haetten. Wenn man ueber die Therapie spricht, wenn Frauen 50 sind, dann ist das wohl etwas ganz Anderes.

Und dann sagte er noch: wenn Sie meine Frau waeren und Sie wuerden sich gegen die Therapie entscheiden, wuerde ich jeden Tag mit Ihnen schimpfen. Er kennt naemlich wohl zwei Faelle, die die Therapie nicht gemacht haben und die nun von nichts Knochenbrueche haben.

F?emixna


Dann ist das sicher auch richtig so mit der Hormontherapie.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Liebe und Gute und hoffe, dass du die nächsten Jahre beschwerdefrei überstehst.

@:) :)*

G_rauamOsel


Hormon-Ersatztherapie

Hallo Annie,

kurz nach der Geburt vom zweiten Kind hatte ich einen positiven Krebsabstrich und musste mir mit 26Jahren Gebärmutter + "Zubehör" herausoperieren lassen. Nachher bekam ich genau DIE Hormon-Ersatztherapie, welche auch Dir vorgeschlagen wurde. Auch ich hatte Zweifel - genau wie Du - und nahm dann brav fast 30 Jahre diese Hormone. Ich bereue es nicht. Jetzt bin ich 58Jahre alt, gesund und fühle mich rundum gut.

Über das Brustkrebsrisiko liest man Kontroverses. Genau die Argumente für oder gegen eine Ersatztherapie gab's schon damals.

Ich bekam Gel zum einstreichen und später Nasenspray. Mein FA war dagegen, dass ich die Hormone oral einnehme und die dann zuerst durch den gangen Verdauungstrakt gehen müssen. Gel oder Spray fand er verträglicher.

Dass Du keine eigenen Kinder haben kannst, tut mir leid für Dich. Vielleicht kannst Du einem Kind eine liebe Patin sein und viel Zeit mit ihm verbringen. Das ist ein bisschen ein "Ersatz" und bereichert Euch beide.

Liebgruss Grauamsel

Nk.Bx.


@Annie36

Ich habe schon immer extreme Unregelmässigkeiten in meinem Zyklus gehabt... bin auch 36 .

Bei mir lag es an meinem Untergewicht. Wer weiß, vieleicht bist Du ja auch Untergewichtig und dann könntest Du dieses Problem mit den Hormonen vergessen und auch tatsächlich noch schwanger werden. Du müstest nur Gewicht zulegen.... ich binauf diese Art zu meinem Kind gekommen.

d9anyxca


Ich würde auf jeden Fall der Hormon-Ersatz-Therapie zustimmen.

Es gibt mehr Krankheiten denen vorgebeugt wird, als diejenigen die sie fördern soll. Gerade Osteoporose wird vorgebeugt. Die Sterblichkeit an Osteoporose ist höher als an Brustkrebs, was den meisten Menschen nicht bewußt ist. Es gibt in der HRT Gruppe weniger Darmkrebs.

Ja, es gibt mehr Brustkrebs unter HRT. ABER wer unter HRT Brustkrebsbekommt hat deutlich besser Chancen als jemand ohne HRT. Die Diagnose wird meist frpher gestellt (das das Gewebe lockerer ist und man den Tumor schlicht besser sieht). Letztendlich ist auch bei Brustkrebs die Sterblichkeit niedriger wenn Hormone genommen wurden.

SVyba


Hallo,

schön, daß es diesen Thread gibt!

Ich weiß seit heute, daß ich auch Betroffene bin.

Mit 35 in den Wechseljahren *kopfschüttel

Was meint ihr: Kann man sich auf den FA verlassen, oder lieber noch zusätzlich zum Endokrionologen?

LG, syba

dEanycxa


Ehrlich gesagt würde ich da eher einem fähigen Gyn trauen - allerdings sollte er es auch begründen können (Ultraschall!!!).

Eine Frau unter 10.000 ist mit 29 in den Wechseljahren...

S<yxba


Hallo Dancya,

wieso Ultraschall?

Die Eierstöcke sahen im Ultra ok aus- sowei sie was erkennen konnte (Vernarbungen und Verwachsungen links).

Das Ergebnis kam über den Hormonspiegel raus.

Ich soll laut Labor aber den Test nochmals wiederholen.

Der erste war am 4. Zyklustag und der zweite soll am 18. Zyklustag sein.

???

LG, syba

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