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Diagnose: Fruehzeitige Wechseljahre mit 36

b{iengemxaya


Hallo!

Bin 35 und seit einem guten halben Jahr habe ich die Diagnose WJ. Wollte noch ein zweites Kind haben und nach Absetzen der Pille bekam ich meine Regel nicht. DIes ist jetzt eineinhalb Jahre her. Habe vorher die Carazette genommen, unter der man die Periode oft nicht bekommt und so habe ich auch keine Unreglmäßigkeiten bemerkt. Nach einem Hormontest vermutete mein FA fürhzeitige Wechseljahre. Er hat dann das ANti-Müller-Hormon testen lassen, das genaue Aussage über die Kapazität der Eier gibt. DIeser Wert war ganz schlecht und somit die Diagnose bestätigt. Er meinte, dass meine Hormonwerte so schlecht seien, dass ich ein HET machen soll (Er befürwortet keine Hormone, aber er meinte, es wäre das einzige, was mir helfen würde). Er verschrieb mir ein Estradiolpflaster, das alle drei Tage gewechselt werden muss und ganz gering dosiert ist. Damit ist das Krebsrisiko geringer, da eine geringere Dosierung die selbe Wirkung hat als eine orale Therapie. Ich war zunächst auch ganz kritisch und habe das Pflaster total abgelehnt. (Hängt vielleicht aber auch mit meinen Begleiterscheinungen zusammen: Hitzwallung, Schlafstörung und ganz extreme STimmungsschwankungen (mein Mann wünscht niemandem eine Frau in den WJ!!!). Zum einen muss man seinen Kinderwunsch begraben und akzwptieren, dass man 35 eine "alte" Frau ist und soll dann auch noch Hormone nehmen, dass kann einen schon aus der Bahn werfen.

Nehme sie jetzt seit 4 Monaten und ich muss sagen, es geht mir gut. Die Symptome sind vollkommen verschwunden und inzwischen gehört das Pflaster zu mir (und bleibt auch kleben, hatte während 2 Wochen Strandurlaub keine Probleme damit).

Bin natürlich oft noch traurig, weil ich gerne noch ein Kind gehabt hätte, aber da muss ich den gutgemeinten Rat aller Bekannten anbringen (eigentlich kann ich ihn gar nicht mehr hören): "sei doch froh, dass du ein gesundes Kind hast"

Wenn ich eure Beiträge lese, bin ich es auch, es hätte mich auch früher treffen können, aber der Wunsch iat trotzdem da. :-(

Es tut gut mal alles rauszulassen bei jemandem, der das selbe Schicksal hat und versteht, wovon ich rede.

TCinxamarixna


Hallo Anni, tut mir wirklich leid. Ich hab diese Diagnose mit 33 bekomen (bin jetzt 37), inclusive aller typischen Wechseljahresbeschwerden... Mir wurde eine Hormonersatztherapie leider nicht angeboten - bin jetzt erst dahinter gekommen, dass diese ganzen gesundheitlichen Einschränkungen durch ne Östrogentherapie behandelbar sind. Ich werde auf jeden fall damit anfangen. Hab verschiedene Studien zum Thema Hormonersatztherapie und Krebs gelesen - die meisten kommen zu dem Schluss, dass die Gefahr von unterleibskrebsen deutlich reduziert wird, während die neigung zu brustkrebs allerdings nur leicht erhöht ist. Aber ich wäre glücklich gewesen, damals als es mir über 1,5 Jahre wegen der Wechseljahre dreckig ging (Hitzewallungen, schweißasbrüche, Hypernervosität, depressionen, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, Erschöpfung) Hormone nehmen zu können. Sie helfen mehr, als dass sie schaden. Es wird nur das zugeführt, was durch die Eierstöcke nicht mehr zur verfügung steht - östrogen.

Was das Kinderkriegen betrifft, wünsch ich dir das Beste.

M#onidenkinSd3x5


Hallo,

auch ich,35, bekam vor Kurzem die Diagnose POF-Syndrom. Bei mir wurden zwei Hormontests gemacht, bei beiden sahen die FSH und LH-Werte nicht gut aus. Nächste Woche gehe ich zur Hormonambulanz. Ich mag für mich abklären, ob eine Autoimmunerkrankung bei mir vorliegt. Hat das von Euch schon jemand machen lassen, wie sieht die Untersuchung dazu aus?

Auch ich weiss nicht, ob ich mir Hormone antun will. Hat jemand von Euch Erfahrung mit Umstellung der Ernährung auf Soyaprodukte?

Gibt es hier jemand der keine Hormone genommen hat und nach Jahren trotzdem fit und agil ist.

Macht eine Knochendichtemessung Sinn, habe da so ambivalentes Zeug dazu gelesen.

Gegen Hitzewallungen haben mir Soyakapseln sehr gut geholfen, derzeit nehme ich Traubensilberkerze.

LG Mondenkind

MM190R2


Mondenkind35

Schon mal Metformin versucht? Wird ja inzwischen sehr erfolgreich bei PCO angewendet.

Hab es selbst genommen.

LG

MBon|denWkiendx35


Hallo M1902,

was ist Metformin, hast Du damit Erfahrung?

LG Mondenkind35

aceCbby


Hallo Ihr FRAUEN,...

zum Thema Klimakterium/Wechseljahre kann ich folgendes sagen.Ich habe mich mit ca 28 Jahren sterilisieren lassen und bin Raucherin.Hatte zu der Zeit 2 Kinder geboren.Ich denke, dass ich mit ca 38 Jahren in die Wechseljahre rutschte, mit Zeitverschiebung der Regelbltg und langsam zunehmenden Hitzwallungen. Typisch war für mich, so konnte ich dann irgendwann wenigstens etwas merken, wann meine Regel einsetzt, bekam ich etwa 24 Stunden vorher die Hitzewallungen.Diese hielten auch während der Regelbltg an und verschwanden mit Ende der Regel, bis zum nächsten Mal, was erst 3 Monate später sein konnte.Jetzt bin ich 43 und hatte die Blutung seit 8 Monaten nicht mehr.Auch diese Herzrasattacken sind zur Zeit weg.Ich denke ich muß auch mal wieder zum Frauenarzt, weil sich ja ein verfrühter Östrogenmangel einstellt, der dann ja evt zur Osteoporose führen kann, was ja zu verhindern wäre.

Alles Liebe Eure aebby :[]

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