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Dhea

GGarStenli(bellxe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin total happy, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich habe auch gleich eine Frage:

Kennt sich jemand im Zusammenhang mit Wechseljahren mit dem Nahrungsergänzugsprodukt DHEA aus?

Hier kurz meine Geschichte:

Ich bin jetzt 51 und habe mit 36 das letzte Mal meine Regel gehabt. Ich hatte auch ein Schilddrüsen-OP und jahrelang alle möglichen Medikamente genommen. Vor etwa 6 Jahren waren die Werte angeblich Top und alle Medikament wurden abgesetzt. Mir gings eigentlich ganz gut. Ich nahm etwas zu, doch das ist vielleicht in dem Alter normal. Doch so langsam aber sicher wurde ich immer depressiver, langsamer und lustloser auf allen Gebieten. Ich habe früher eine Menge unternommen, doch das ist mir nun alles egal. Ich hänge vor dem Fernseher oder am PC. Mein Arzt versicht mir, dass ich selbst schuld bin und macht mir Vorwürfe.

Vor einem Jahr habe ich eine alte Schulfreundin wieder getroffen, die in den USA lebt. Die sah mich an und sagte sofort: Dich haben die Wechseljahre im Würgegriff. Bei uns nehmen die Frauen DHEA und fühlen sich wieder jung. Dann erzählte sie mir ihre Geschichte und die war fast wie meine. Ich frage, wie man das Mittel einnimmt und wie man erfährt, welche Dosierung man braucht, da sagte sie: Das ist wie bei Vitamin C, - was der Körper nicht braucht, scheidet er aus. Man merkt an den Pickeln, dass es zu viel ist. Dann senkt man die Dosis, sonst wäre es finanzielle Verschwendung.

Ich habe meinen Hausarzt angesprochen, der sagte, dass er keine DHEA-Messung machen lassen kann, das gäbe es in Deutschland nicht und außerdem spinnen die Amis. Meine Gyn sagte, dass sie davon schon gehört habe, aber es weder als Medikament kennt, noch verschreiben kann. Das wollte ich auch nicht, meine Freundin schickt es mir für einen Apfel und ein Ei.

Weil ich so depressiv war, dass ich mir schon das Leben nehmen wollte, habe ich es genommen. Nach drei Tagen gings mir wirklich viel besser, nach einer Woche habe ich wieder voller Elan Pläne gemacht und gestern bin ich mit dem Renovieren meiner Küche fertig geworden. Daran wäre vor einem Jahr nicht zu denken gewesen.

Doch mich beschleichen Zweifel, ob ich mich mit diesem Medikament nicht in ein neues Problem hinein manövriere.

Ich freue mich über jede Äußerung und danke Euch für Eure Anteilnahme,

liebe Grüße Gartenlibelle *:)

Antworten
b;udedl]ei2a


..dies ist ein Hormon.

Nach meiner Kenntnis gibt es in Deutschland kein zugelassenes Präparat, als Nebenwirkung riskierst du Vermännlichung (Akne, Haarausfall, männlicher Behaarungstyp).

Die positive Wirkung auf das Befinden wurden nachgewiesen, eine Untersuchung bei Langzeiteinnahme habe ich nicht finden können.

Die Schilddrüse würde ich trotz deiner momentanen Besserung nicht ganz aus den augen verlieren und die Weret noch einmal kontrollieren lassen.

Es ist ja auch nicht auszuschließen, dass die sehr frühe Meneopause mit 36 Folge der Schilddrüsenfunktionsstörung war.

Bist du denn dann mit weiblichen Hormonen behandelt worden?

Erstmal,

b*udQdlxeia


..doch, ich hatte den Beitrag vorhin Korrektur gelesen, ist ja gruselig, sorry für die Fehler.

Vielleicht noch zur Ergänzung: DHEA ist ein Hormon der Nebennierenrinde, dessen Wert im Alter abfällt.

So kam es zu der Idee, dies künstlich zuzuführen, quasi als "anti-aging"-Medikament.

G2artFenlMibellxe


vielen Dank, duddleia.

Ich hatte den Beitrag noch an anderer Stelle reingestellt und dort einen Hinweis auf Dich erhalten. Nun haben wir uns hier getroffen, prima.

Also, ich denke, dass in meinem Fall mehrere Dinge unglücklich zusammen gefallen sind. Und durch die knappen Kassen natürlich jede Untersuchung zehnmal begründet sein muss. Ich habe mich entschlossen, mir in meiner Gegend einen Endokrinologen zu suchen und notfalls erst mal die Kassenhürden zu überspringen. Dann werden wir weiter sehen. Aber was ich natürlich sagen muss, - es geht mir fantastisch, wenn ich das DHEA nehme. Ich habe Elan und Ideen. Das ist mir wirklich wichtig, denn ich arbeite künstlerisch. Kannst Du dir vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man genau diese Lebenswurzel verdorren fühlt. Ich bin darauf angewiesen. Wie meine Oma immer sagte: Alles wird gut!

Vielen Dank und schönen Abend noch.

Tschüss @:)

bauddlexia


..nun, im Prinzip hätte das Ganze mit 36, nicht jetzt mit 51 untersucht werden müssen. :-/

Wenn es dir jetzt so viel besser geht, kann ich gut nachvollziehen, dass du DHEA weiter einehmen möchtest.

So rein vom Logischen her würde ich da kein großes Risiko sehen (abgesehen von ggf. Vermännlichung), da ja von deinem Körper sowieso DHEA produziert wird.

Die positive Wirkung bei Mangel wurde ja auch nachgewiesen.

Wie üblich, wird es aber sicher noch eine Weile dauern, bis dieser Trend "über den Teich" nach Deutschland schwappt und damit dann auch Untersuchungen darüber in größerem Ausmaß greifbar sein werden.

Ich werde aber bei Gelegenheit noch etwas recherchieren, finde ich jetzt auch spannend.

In diesem Sinne, viel Spaß mit deiner wiedererwachten Kreativität, @:)

G,artenlib?exlle


Also, das ist wirklich ein interessantes Thema.

Zum ersten, ich habe diese Nebenwirkung der Vermännlichung schon als Warnung erhalten. Ich habe anfangs tgl. 0,25 mg genommen und nach zwei Wochen Pickel gekommen. Jetzt nehme ich es nur noch 3x in der Woche ich denke, dass es nicht zu viel ist. Bartwuchs ist noch keiner eingetreten und es sind auch noch keine Organe gewachsen, die vorher nicht auch da waren. Scherz... ;-D

Zum anderen fürchte ich, dass es hier vielleicht verboten wird, denn was geschieht, wenn die Alten plötzlich flächendecken noch 15 Jahre älter werden. Da kippt unser Sozialsystem gänzlich. Diesen Faden muss man mal weiter spinnen. Wenn meine Fantasie nicht mit mir durchgeht, dann wird das DHEA mal geahndet werden wie jetzt die Drogen. Versteh mich nicht falsch: Ich bin absolut gegen Drogen! Ich selbst war mein Leben lang diesbezüglich total abstinent. Aber ich kenne auch einige Altersgenossinnen, die elend leiden und mit vielen teuren Medikament oft schon unglaubliche Krankheitskarrieren hinter sich haben und vielleicht mit so einem Pfennigartikel wieder gut auf die Beine kämen.

Im Moment halte ich es so, dass ich über dieses Medikament nur mit meinem Mann rede und sonst niemandem davon erzähle. Ich habe keine Lust auf schräge Debatten. Aber ich fürchte auch die Verantwortung, falsche Ratschläge zu geben. Hier im Forum wissen alle, dass jedes Medikament auch eine Bombe sein kann. Niemand soll etwas tun, wovon er nicht überzeugt ist.

Bei mir war die Situation aber so verzweifelt, dass es eh nicht mehr darauf ankam. Nun ist mein Erstaunen um so größer und mein Interesse etwas darüber zu erfahren.

Liebe buddeleia, ich danke Dir für Deine lieben Zeilen, wünsche Dir ein schönes Wochenende,

viele Grüße x:)

E1n]oya


Hallo Gartenlibelle,

Habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen. Es würde mich mal interessieren, wie es dir inzwischen so geht mit DHEA.

Hast du immer noch diese Energie oder hat das mit der Zeit nachgelassen? Wie steht es mit den Nebenwirkungen?

Hat buddleia noch was rausgefunden bei ihren recherchen?

Ich glaube übrigens nicht, dass man mit DHEA älter wird als ohne aber vielleicht etwas aufgestellter und motivierter alt.

Wäre schön mal etwas von euch zu hören.

J=asi=one


Ja das würde mich auch interessieren, wie geht es dir inzwischen.

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass DHEA eine Schilddrüsenerkrankung überdecken kann und alle fehlenden Hormone bei der Menopause ersetzen kann, dass man sich derart toll fühlt.

Ich habe es mal eingenommen, weil mein Mann es aus Amerika mitgebracht hatte und ich es einfach mal ausprobieren wollte. Bei mir bewirkte es rein gar nichts - als wenn ich Bonbons gegessen hätte.

Melatonon hatte ich damal auch ausprobiert, weil es immer heißt, da könne man besonders gut schlafen. Das hatte gerade gegenteilige Wirkung, ich wurde die ganze Nacht wegen jedem Mucks den ich hörte, wach.

Das ist aber bestimmt schon 7 Jahre her.

Von daher ist die amerikanische Bevölkerung insgesamt eigentlich eine Langzeitstudie. Es müßten längst nachteilige Wirkungen bekannt sein, wenn es die denn gäbe, weil es dort wirklich Gang und Gäbe ist, diese Mittel zu nehmen.

LVor]eda


natürlich ist DHEA ein ganz wichtiges hormon. und manche müssen das auch hierzulande nehmen, damit es ihnen besser geht - je nach beschwerdebild eben.

bei mir wurde im blutbild bei der hormonuntersuchung auch DHEAS gemessen- das mit dem S könnte ein unterschied sein. wobei sich gynäkologen auch nur bedingt mit hormonen auskennen, und einen dann lieber an einen hormonspezialisten (endokrinologen) verweisen.

also DHEAS wird auf jeden fall, wenn der gynäkologe es für das labor aufschreibt von der kasse übernommen - bei DHEA nachfragen, oder anderen gyn oder gleich endokrinologe.

ausserdem kann man alle hormone ganz regulär auch messen lassen, z.b. im speichel. manche meinen auch, dass die speicheltests aussagefähiger sind, als die bluttests: steht z.b. auf dieser seite beschrieben:

[[www.demedeitec.de]] - ob das so ist, weiss ich nicht - die sache ist die, dass die speicheltests selber zu bezahlen sind, und das pro einzelnem hormon, je nach labor zw. ca. 20,00 und 27,00 euro. es gibt auch viele testreihen, wo mehrere hormone auf einmal gemessen werden (kann man ja selber wählen), kostet halt dann entsprechend. inwieweit man das selber veranlassen kann, indem man den fragebogen eigenständig ausfüllt, welche hormone man messen lassen möchte, kann man ja in den labors nachfragen. ist halt alles selber zu zahlen. gibt eben einige speziallabors, die speicheltest machen aber auch viele andere tests für mineralstoffe, vitamine und besondere zusammenstellungen für einzelne krankheitsbilder .

ansonsten eben blutanalyse vom arzt aufschreiben und damit aussagekräftiger in bestimmtem abstand wieder messen lassen - wie gesagt die meinung ist ganz unterschiedlich, ob eine blutmessung ausreicht, um ein aussagekräftiges bild abzugeben.

habe einige adressen von solchen speziallaboren, die auch speicheltests machen - können bei mir nachgefragt werden.

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