» »

Ist das der Beginn der Wechseljahre?

k~leine qChrxis hat die Diskussion gestartet


ich habe da mal eine Frage, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Leider habe ich erst Ende Januar einen Termin beim FA.

Also ich führe eigentlich seit Jahren ein Tagebuch über meinen Zyklus. Hier mal so ein kleiner Überblick:

Periode 3 - 4 Tage, schmieriger blutiger Ausfluß bis zum Eisprung, dann kein Ausfluß, eine Woche vor Beginn der Periode Blutungen nach dem Sex und super starke Kopfschmerzen und Riesenbrüste und nächtlicher Schweiß, außerdem bin ich in dieser Zeit super zickig und heule wegen jedem bißchen.

Ist das vielleicht PMS oder ist das der Beginn der Wechseljahre (ich bin fast 42) ?

Antworten
l"ittDlepIervxi


@ kleine Chris

Hi ich bin zwar ein Mann aber ein wenig klingt das schon wie der Beginn der Wechseljahre. PMS sind meine Wissens Beschwerden die Frauen im gebärfähigen Alter haben können, aber die hättest Du dann vermutlich schon viel viel länger gehabt.

Und Du bist in dem Alter wo die Wechseljahre beginnen können. Normal heisst es ab 45. Die Frauen die Beschwerden haben während dieser Zeit ( etwa 1/3) , bei denen dauern die Beschwerden etwa 6 Monate. Der ganze Umstellungsprozess dauert aber ca 10 Jahre. Zudem gibt es Untersuchungen die vermuten lassen, das Frauen die regelmässig Kinder gebärt haben z.B mit (30 beginnend alle 3 -4 Jahre eines) ohne weiteres noch mit 45 ein Kind bekommen können und so die Wechseljahre um einiges rausgeschoben werden.

Und auch Männer kommen anscheinend in die Wechseljahre, nur dass bei denen anscheinend fast nie Beschwerden auftreten.

KXali^ARH+


Hi Chris,

mit 42 hat es bei mir auch angefangen, bin jetzt 48.

es kann sich aber bis Anfang 50 mit wechselnden Beschwerden hinziehen, womit man sich aber nicht auf Deubelkommraus rumschlagen muss!

Gegen Brustbeschwerden kann man sich von der FÄ eine Hormonsalbe verschreiben lassen- hilft ganz gut, schmiert leider aber etwas eklig, bis es endlich mal eingezogen ist.

Auch verschiedene pflanzliche Mittel sind ganz gut, z. B. Femicur. gibts rezeptfrei in der Apo.

Das wird aus dem Mönchs- Pfeffer gewonnen, ein asiatischer Strauch, der Wirkstoffe enthält, die gegen Zyklusbeschwerden helfen wie:

Unregelmässigkeit, Zwischenblutungen und schmerzhafter Eisprung, aber auch PMS mit allen dazugehörigen Zipperlein wie fiese Heulstimmung, Schwitzen und Brust- und Unterleibsbeschwerden während der Mens.

Das sollte man mal zwei, drei Zyklen lang nehmen, dann sieht man, obs hilft oder nicht, man kanns auch dauerhaft nehmen.

Das Problem bei WJ ist, dass gegen die Beschwerden eigentlich nur Hormone richtig helfen, die sind aber schädlich, weil sie Brustkrebs fördern können. Also muss man sich mit pflanzlichen Alternativen behelfen.

Bei mmir sind die Brustbeschwerden nach einer Weile plötzlich weggewesen, auch ohne diese Salbe. Es wechselt eben mal so, mal so.

Ich hoffe, dass meine Tipps dir was bringen und dass du weiterhin möglichst wenig Beschwerden kriegst. :)* :)* :)*

LG

SCahlexr


Meine Wechseljahre haben auch mit 42 begonnen laut Test ( Hormone). Jetzt bin ich 49 und hatte das gleiche wie Du all die Jahre. Durch einen Beitrag im Thread hier, empfahl man mir Mönchspfeffer. Hat geholfen und macht mir das leben seit 3 Monaten leichter. Gegen Depressionen habe ich mir Homophatische Mittel geholt um die zu Umgehen. *:)

K`alixARH+


... und ich nehm gegen den Depri Johanniskraut sehr hoch dosiert, 1000mg pro Tag.

Hau ich mir gleich ;-D morgens rein, denn abends kanns auch munter machen.

Ich nehm es aber nur von Mitte Sept. bis April, da man auch lichtempfindlich wird.

LG

f+raxdi


Hallo, ich bin 49 Jahre. Bei mit hat es Mitte Dezmber mit akuten Panikattacken, Überlkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrassen , Angst, Angst und..noch einmal Angst begonnen. Grauenhaft waren diese Wochen. 4 Kilo abgenommen.Bin durch sämtliche Untersuchungen durch. Am 29. Dez. dann Frauenarzt und Hormonstatus. Da schaut es schlecht aus. Nekomme jezt seit 2 Tagen Hormone. Ob sich was bessert werde ich berichten. Bekomme auch Akupunktur ( bereits Besserung)

LG fradi

e+dsexl


Hallo zusammen,

bin (fast) 44 und seit rund einem Jahr habe ich auch diese Probleme. War nun bei einem Endokrinologen, weil ich mich noch so gar nicht damit abfinden mag. Ich war zum Blutabnehmen und einem sehr ausführlichen Gespräch. Anfang Februar werde ich dann mit dem Arzt die Ergebnisse durchsprechen und je nach dem mit einer Hormontherapie beginnen.

Mittlerweile gibt es auch Hormone, die das Krebsrisiko nicht mehr erhöhen. Der Unterschied liegt hier wohl zwischen synthetischen und natürlichen Hormonen. Trotzdem werde ich auch weiterhin mind. 1x p. Jahr Krebsvorsorge machen und regelmäßig die Brust untersuchen lassen (mit Ultraschall und ggf. per Mammografie).

Allerdings kann ich einen Spezialisten in dieser Angelegenheit unbedingt empfehlen. Mein Frauenarzt hatte das noch nicht so ernst genommen im Sommer, als ich ihm meine Symptome schilderte. Der Endokrinologe ging sehr gewissenhaft auf das Thema ein und stellte mir auch wirklich wichtige Gegenfragen. Zudem tat er meine Bedenken und Ängste nicht einfach ab, sondern erklärte mir alles sehr genau und geduldig.

Viele Grüße

edsel

k]leiNne -Chxris


Wo finde ich denn einen guten Endrikologen ?

Hat jemand auch schon mal Erfahrung gemacht mit einer entsprechenden Kur mit Schüßler Salzen ?

Eigentlich möchte ich keine Hormone, weil ich Angst vor Krebs, aber auch Angst davor habe, wie ein Hefekl0ß auseinanderzugehen. Ich komme jetzt schon schlecht mit meinem Gewicht klar und dann noch Hormone ?

Nur meine Situation hat sich mittlerweile noch verschlechtert. Habe Montag meine Tage bekommen und am Dienstag konnte ich mich nicht mehr auf den Beinen halten, weil ich so geblutet habe. Bin dann doch zum FA, weil ich tierische Angst bekam wegen so viel Blut und weil mir schwindelig und schlecht ist und starke Kopfschmerzen habe. Der Frauenarzt hat dann eine beginnende Gebärmutterentzündung und Eierstockentzündung diagnostiziert. Bin jetzt krankgeschrieben und bekomme Antibiotika. Er meinte aber, dass könnte auch mit den Wechseljahren zusammenhängen. Eine eingehendere Untersuchung wird er vornehmen, wenn ich gesundheitlich wieder auf der Höhe bin und diese Blutungen endlich wieder aufhören.

So wie es mir im Moment geht, ist mir alles egal. Ich glaube, ich würde alle Mittel schlucken, nur damit es mir endlich wieder besser geht. So kann es nicht weitergehen.....

e$dsel


Liebe Chris,

es tut mir leid, dass es Dir gerade so übel geht.

Ich plage mich auch seit einem Jahr mit einem unregelmäßigen Zyklus. Hatte ich bis dahin pünktlich alle 28 Tage meine Periode (ohne Pille, ohne Hormone), bekam ich plötzlich alle ca. 20 Tage meine Periode. Dann in den letzten Monaten immer gleich nach dem Eisprung. Ein Zeichen, dass mein Körper viel zu wenig Progesteron produziert.

Ich war auch bei meinem Frauenarzt und schilderte ihm diese Zyklusschwankungen, und eben alle anderen 'kleinen' Zipperleine: Schläfstörungen, trockene Haut, Unwohlsein, Kopfschmerzen, stumpfe Haare, ....

Er nahm das irgendwie nicht ernst und scherzte noch darüber. Als es aber dann schlimmer wurde, habe ich mich entschlossen, einen Spezialisten aufzusuchen. Zuvor hatte ich in BR3 eine Sendung hierüber gesehen (Zufall). Ich habe dann unter Google 'focus Ärzteliste' nach einem Endokinologen in meiner Nähe gesucht und auch gefunden. Ggf. auch unter dem Stichwort in den Gelben Seiten blättern. Falls Du in Münchner Raum sein solltest, kann ich Dir auch gern die Adresse per PN mailen.

Zur Zeit blute ich auch mal wieder 'wie ein Schwein' (pardon!) und durch diesen Blutverlust ist mir ebenfalls sehr schwindelig und ich bin total matt.

Bin so froh, wenn ich am 04. Februar meinen Termin habe und dann endlich was dagegen tun kann.

Wünsche Dir in jedem Fall gute Besserung!

Viele Grüße

edsel

kgleiNne Chxris


Vielen Dank. Endlich mal jemand der mir zuhört. Alle meine Freundinnen, die auch in meinem Alter sind, lachen schon über mich, weil ich dieses Thema so ernst nehme. Aber ich werde mich gleich mal auf die Suche nach einem geeigneten Arzt machen. Ich wohne leider in der ganz anderen Richtung wie München. Ich komme aus dem Emsland.

Würdest du denn Hormone nehmen, wenn die Ergebnisse das bei Dir aussagen ? Ich bin hin und hergerissen, was ich in dem Fall machen soll.

Da ich im Oktober letzten Jahres erst eine Konisation und Ausschabung wegen schlechter PAP Werte hatte, ist bei mir das Thema Gebärmutterentfernung noch nicht ganz vom Tisch. Was soll ich bl0ß machen ?

ehdsexl


Liebe Chris,

leider wird man nicht ernst genommen von seiner Umwelt. Viele 'belächeln' einen. Angeblich hört man 'das Gras wachsen'. Diese und ähnlich dumme Sprüche habe ich auch gehört. Aber ich fühle selbst am besten, dass in meinem Körper irgendwas nicht stimmt. Mag sein, dass es viele kleine Veränderungen sind, aber sie passen eben nicht. Der Endokrinologe war der erste, der mir sagte, dass es so wichtig sei, eben gerade diese kleinen Veränderungen wahrzunehmen. Und es ist mit Anfang 40 eben nicht 'normal' und ich müsse mich nicht damit abfinden. Meine Bedenken bezüglich Hormone nahm er sehr ernst. Aber die Entwicklungen wären sehr gut in den letzten Jahren gewesen. Es müssen auch nicht mehr alle Hormone geschluckt werden, sondern werden über Cremes oder Gele über die Haut dem Körper zugeführt. Damit wird die Leber nicht belastet. Zudem wird über die genaue Blutuntersuchung exakt festgestellt, wo und 'wieviel' mir fehlt.

Ich habe mich entschlossen, auch eine Hormontherapie zu machen um die Wechseljahre rauszuschieben. Auch wenn es viele gibt, die das sehr kritisch sehen. Doch ich fühle mich einfach 'zu jung' dafür. Und mein Arzt gab mir auch ein sicheres Gefühl.

Habe gerade mal gegoogelt: in Osnabrück wäre im Marienhospital eine Endokrinologin, Frau Dr. Jacobs. Tel: 0541/ 326-4651. Vielleicht wäre das einigermaßen in Deiner Nähe. Einfach mal anrufen und fragen, ob Du einen Termin bekommst. Gem. Patienteninfo soll die Ärztin sehr nett sein.

Ich drücke Dir fest die Daumen und lass Dich nicht von anderen 'belächeln'. Du gehst sensibel und wachsam mit Deinem Körper um und das finde ich enorm wichtig!

Liebe Grüße

edsel

k~le`ine xChris


Vielen lieben Dank !

Brauch ich für diesen Endokrinologen einen Überweisung vom Frauenarzt oder kann ich da so hin ?

Osnabrück ist wirklich nicht weit entfernt, das werde ich auf jedem Fall im Auge behalten. Ich habe jetzt für den 29.01. wieder einen Termin bei meinem FA, wenn sich meine derzeitige Situation bis zum Wochenende wieder bessert und dann werde ich mit ihm noch mal über die "Wechseljahre" sprechen. Mein Körper spielt irgendwie total verrückt. Bis gestern abend die totalen Blutungen und heute morgen nichts mehr, nur tierische Kopfschmerzen. Ich werde noch wahnsinnig mit diesem Unterleib :|N

eGdsxel


Liebe Chris,

am besten rufst Du dort einfach mal an und fragst, ob die eine Überweisung brauchen. Möglicherweise dauert es sowieso mit einem Termin etwas länger, da überbrückst Du gleich die Wartezeit. Ich bin ohne Überweisung hingegangen, weil ich einfach Klarheit wollte und mein Frauenarzt das eben nicht so ernst nahm. Habe angerufen und einen Termin direkt ausgemacht.

Es nervt gewaltig, weil man nie weiß, ob man Blutungen bekommt. Konnte ich früher die Uhr nach stellen, habe ich jetzt alle 2 Wochen Blutungen. Mal nur ein oder zwei Tage, mal 'tröpfchenweise' eine Woche lang. Jedes Mal aber begleitet von schrecklichen Kopfschmerzen, Übelkeit, Schmerzen und schlechter Laune. Ich empfinde mich selbst als Zumutung für die Umwelt, zumal ich sicherlich dann auch 'zickig' und ungerecht bin. Nee - möchte gerne meine gute Laune wieder haben und das Leben als Frau genießen! Auch meinem Mann zuliebe.

Liebe Grüße

edsel

KZali+ARHx+


@ chris

Ich drücke die Daumen, dass du deine Beschwerden wieder in den Griff kriegst und diese Bluterei aufhört, das ist wirklich fies :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Und gemein ists auch, wenn andere Leute einen in diesen Punkten nicht ernst nehmen.

Als meine damalige FÄ (eine echt doofe Kuh) mit WJ- Geschichten anfing, war ich total geschockt, aber die ist einfach drüber hinweggegangen. Darüber wollte die nicht reden, glaub ich. Die ist in meinem Alter und sieht immer noch super gut aus, ultra edel zurecht gemacht, wie ein Porzellanpüppchen! und fing dann mit Sachen aus der Abt. an, jaja finde dich damit ab, jetzt wirst du eben alt! und klimperte mit den Wimpern dazu. Na toll!

Ich bin jetzt bei ner anderen FÄ. Die hat auch ihre Probleme damit, ist 5 Jahre älter als ich und noch seh ICH besser aus ]:D

Es ist sehr wichtig, seinen Körper zu beachten, was er da so macht, und wie die Hormonlage ist.

Ich bedoktere mich mit sehr viel pflanzlichen Mitteln, die bislang auch ganz gut geholfen haben.

Wenn andere meine vielen Pillchen sehn, lachen sie, aber dann sag ich: Ja, das reifere Semester braucht halt hier und da eine kleine Erfrischung!

& dann gucken sie doof.

Hab ein bisschen Geduld. Diese Hormonschwankungen können einen mal ans Alter, dann wieder an die Pubertät erinnern! Man muss sich auch erstmal daran gewöhnen, sich mitmal anders zu fühlen.

Aber eigentl,ich hat sich nichts geändert. Ich seh für meine 48 immer noch ganz gut aus find ich und mein Freund liebt mich nach wie vor!

so schnell wird frau auch wieder nicht zur alten Schachtel ]:D ]:D ;-D ;-D ;-D ;-) ;-), nix da!

Man kriegt erst so richtig Schliff! Kopf hoch und nochmals gute Besserung!

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

LG @:)

k(le5ine JChrixs


Welche pflanzlichen Mittel nimmst du denn oder haben dir bis jetzt geholfen ?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Wechseljahre oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH