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Anzahl der weiblichen Eier

f<rid{a57 hat die Diskussion gestartet


Ich hätte gerne gewußt, ob bei der Geburt die Anzahl der Eier für das ganze Leben einer Frau angelegt sind.

Antworten
a~rnieV2006


ja ist es

Uhrsixna


Frida; genau die Frage habe ich mir vor einigen Wochen auch gestellt und folgendes dazu gefunden:

Während der Embryonalentwicklung bilden sich in den Eierstöcken weiblicher

Embryonen Millionen von Eizellen. Doch während ein vier Monate alter Fötus noch etwa

fünf Millionen Eizellen besitzt, ist diese Zahl bei seiner Geburt bereits auf unter

eine Million gesunken. Experten schätzen, dass eine junge Frau zum Zeitpunkt ihrer

ersten Regelblutung über etwa 300 000 Eizellen verfügt. Zu Beginn der Menopause sind

davon nur noch rund 1 000 übrig geblieben. Wenn die Eierstöcke eine solch geringe

Menge Eizellen enthalten, verlieren sie ihre Fähigkeit, weibliche Sexualhormone zu

produzieren: Die Frau kommt in die Wechseljahre.

C:ontarxio


Interessant Deine Antwort, URSINA. Weisst Du zufällig wieviele Eizellen beim Eisprung sich in der

Gebärmutter einnisten ? Schliesslich ist die Anzahl der Eizellen der Indikator dafür, wann bei der

Frau die Menopause eintritt.

S8amlexma


Naja, grundsätzlich bei jedem Eisprung ein Ei.

Es gibt aber auch den Fall, dass zwei Eier springen, dann gibt es unter Umständen zweieiige Zwillinge.

L%uzieex64


Na dazu hätte ich jetzt mal ne Frage,

ich bin jetzt 45 Jahre, habe keine Gebärmutter mehr. Von daher kann ich nicht mehr kontrollieren, ab wann die Regel unregelmässig werden könnte, zwecks einsetzen der Wechseljahre.

Nun habe ich vor der Entfernung 24 Jahre am Stück die Pille genommen, somit keinen Eisprung, also noch alle Eier fast da. Wenn die Theorie von ursina stimmt, müsste ich da ja nie in die Wechseljahre kommen, da das ja noch Jahre dauert, bis die Eier aufgebraucht wären.

Irgendwie kapiere ich das so nicht, habt Ihr dafür eine Antwort?

vg von Luzie

U=rs]ina


Luzie

Deine Frage ist berechtigt.... Ich weiss es auch nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die Hormone eine grosse Rolle dabei spielen; d.h. wenn du in die Wechseljahre kommst, machen die Hormone keinen (oder nur noch unregelmässig) Eisprung mehr, dann verbleiben halt einfach die von Geburt an angelegten Eier im Körper und werden nicht auf "Reise" geschickt. Oder so.... ???

LAuzie|64


Tja ursina,

ist schon ein komisches Thema, ich werde da mal meine Gyn bei Gelegenheit fragen.

Die Frage stellt sich mir nur mal so, weil wenn ich sonst keine Beschwerden bezüglich Wechseljahre hätte, wie merke ich aber, dass die Wechseljahre da sind oder anfangen? Weil von der Blutung kann ich es ja nicht mehr merken, da GM weg ist :-/

vg von Luzie

dOavKorkxa


:)D

m{ariikIa stJern


das würde doch bedeuten, dass es sinn macht, die periode 20 jahre lang zu unterdrücken, damit man mit 60 dann noch kinder kriegen kann, bzw. die wechseljahre ausschalten.

kann ich eigentlich nicht glauben.

Mkehdi hrXa


Weisst Du zufällig wieviele Eizellen beim Eisprung sich in der Gebärmutter einnisten ?

*klugscheiß*

Eizellen nisten sich nur in der GM ein, wenn sie befruchtet worden sind. Eine Eizelle ist lediglich bis zu 24 Stunden (selten 36 Stunden) befruchtungsfähig, danach stirbt sie ab, wenn kein Spermiun sie geknackt hat und wird vom Körper resorbiert. Die Eizelle stirbt im Eileiter ab. Eine unbefruchtete Eizelle sieht also nie die GM von innen.

MWedSihrxa


Also, wegen Menopause/Wechseljahre und Pille.

Es ist ja bekannt, dass grad ein Vergessen in der ersten Einnahme Woche sehr riskant ist und es da zu einem Eisprung kommen kann, aber nicht muss.

Ich kann mir vorstellen, dass in der Einnahmepause (wenn man keinen LZZ macht), die Eireifung in Gang kommt und mit der erneuten Einnahme der Pille wieder unterdrückt wird. Die Eibläschen sterben also im Eierstock ab und wieder sinds weinger Eibläschen.

Es reifen ja mehrere Follikel heran und das größte und schnellste in der Reifungsphase springt dann. Die restlichen, die es nicht geschafft haben, verkümmern dann.

Lluzieq6x4


Hallo,

also ich erkläre mir das so, dass sicherlich mit zunehmenden Alter (zwischen 40 bis Mitte50 Jahre) die Hormonproduktion der Eierstöcke nachlässt und dadurch natürlich auch die Eizellenproduktion nachlässt. Ob man nun die Pille Jahre durchweg nimmt oder nicht.....

Es ist schon eine ziemlich spannende Frage, wie das nun geht. Ich werde trotzdem mal meinen Doc fragen, es interessiert mich eben mal.

an marika stern,

das könnte ich auch nicht so glauben :-/ Das wäre ja wider der Natur.

vg von Luzie

E)mmar_Peel


Wenn die Eierstöcke eine solch geringe

Menge Eizellen enthalten, verlieren sie ihre Fähigkeit, weibliche Sexualhormone zu

produzieren: Die Frau kommt in die Wechseljahre.

Wenn das ausschließlich von der Anzahl der Eizellen abhinge, dann würde sich ebenso die Frage stellen, warum eine 2-jährige noch nicht geschlechtsreif ist, wo die Anzahl der Eizellen doch gerade quasi auf dem Höhepunkt wäre. ???

Ich finde daher den Zusammenhang von Anzahl der Eizellen und Fähigkeit zur Produktion weiblicher Sexualhormone irgendwie nicht ganz nachvollziehbar. :-/

EHmma|_Peexl


Das habe ich gerade gefunden:

Die Wechseljahre sind die Folge des natürlichen Alterungsprozesses, dem jeder Mensch unterlegen ist. Sie sind die Auswirkung hormoneller Umstellungen, die mit einer verminderten Reaktion der Eierstöcke auf die Steuerhormone der Hypophyse beginnt. Trotz Anregung produzieren die Eierstöcke weniger Progesteron, als vorher. Der LH-Gipfel, der beim normalen Zyklus zum Eisprung führt, bleibt aus. Es gibt keinen Eisprung mehr. Da es keinen Eisprung gibt, kommt es auch nicht mehr zur Bildung eines Gelbkörpers. Der Gelbkörper bildet normalerweise Progesteron. Diese Hormonproduktion geht ebenfalls zurück. Die Regelzyklen der Frau verkürzen sich immer mehr. Der Mangel an Progesteron führt noch nicht zum völligen Wegfall der Menstruation. Erst, wenn als Folge dieses Prozesses, auch die Östrogenproduktion ausfällt, bleibt die Regelblutung aus.

Ich lese da nicht raus, dass die Wechseljahre mit der verminderten Eizellenanzahl zu tun haben.

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