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Wer kennt das auch, dieses Benommenheitsgefühl?

M~erlpiCnKchen7 hat die Diskussion gestartet


Seit Nov. 2008 plagen mich (fast 45) immer mal wieder (Schwank-)Schwindel, Übelkeit, Herzklopfen.................da alle anderen Untersuchungen nichts ergaben, tippe ich auch mal auf die beginnenden Wechseljahre. Das fieseste ist dieses ab und an auftretende Benommenheitsgefühl - wie besoffen fühlt man sich. Oder es kommt urplötzlich, ich stehe irgendwo - und meine Beine fühlen sich an, als zerfließen sie langsam Richtung Boden - ekelhaft. Umgefallen bin ich gott sei Dank noch nie, aber die Angst davor ist immer präsent. Es schränkt die Lebensqualität schon ein, aber ich will mich davon nicht fertig machen lassen. Wenn das noch 10 Jahre oder länger dauert - dann kann ich ja schlecht solange zuhause sitzen bleiben. Laut meiner FÄ bin ich noch nicht in den Wechseljahren, da mein Zyklus noch sehr regelmäßig ist, bis auf die vor der Periode (ca. 10 Tage) auftretenden Schmierblutungen. Blut hat sie nicht getestet.

Wenn ich in Bewegung bin, sind die Beschwerden meist geringer oder ganz weg. Durchschlafen - das kenne ich schon seit langer Zeit nicht mehr, aber ich hatte schon immer einen leichten Schlaf...............

zzz

Antworten
Mciass_T


hmm.. also für mich hört sich das an wie ne Panikattacke, muss aber nicht stimmen! Aber deine Beschreibung erinnert mich irgendwie dran!

sHchBubekx1982


Miss_T:

Dasselbe habe ich auch gedacht, als ich den Beitrag von Merlinchen7 las....

Mperlin1che`n7


ja, aber das kommt ja auch in völlig entspannten Momenten :-/ oder vielleicht bin ich seit einem Jahr chronisch unentspannt und merke den Unterschied gar nicht mehr :-o Als das mit dem Schwindel anfing, sagte meine Mutter, das wären noch die Nachwirkungen auf die Psyche durch den Tod meines Vaters (1,5 Jahre vor Schwindelbeginn), danach keine besonderen psychischen Belastungen, ab und an mal Stress bei der Arbeit oder die üblichen Familien-Quengeleien, aber nichts überaus dramatisches. Aber ich war schon immer überempfindlich (psychisch gesehen)........ >:(

s<chuebeSk1982


"Die Angst davor ist immer präsent" hast du geschrieben. Permanente Angst vor einer weiteren Attacke ist eines der Hauptsymptone - auch, wenn man nicht weiß, dass das was kommen wird eine Panikattacke ist.

Panikattacken

Menschen, die erstmals eine Panikattacke bzw. Angstsymptomatik erleben, sind verständlicherweise dadurch hochgradig verunsichert und können die Beschwerden nicht einordnen. In der Hoffnung und Erwartung, dass es sich um eine möglichst einmalige Episode handelt, versuchen sie aber häufig alle möglichen (und unwahrscheinlichen) Belastungen als mögliche Auslöser zu vermeiden und ihre körperlichen Funktionen "unter Kontrolle zu bekommen". Gerade diese verstärkte Selbstbeobachtung und die eigentlich abwägige Annahme, normale körperliche Reaktionen durch seine Gedanken bzw. verstärkte Kontrolle verhindern zu können, führt vielmehr zu einer Aufschaukelung und Zusamme der Beschwerden.

Als Panikattacke wird das einzelne plötzliche und in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und psychischen Alarmreaktion (fight or flight) ohne objektiven äußeren Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome Ausdruck einer Panikreaktion darstellen. Die ursprünglich der Energiebereitstellung (und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch als (lebens-) bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.

M0iss_xT


Merlinchen, ich hatte das auch in völlig entspannten Momenten... Es ist einfach eine Art "Adrenalinwelle" die fälschlicherweiße ausgestoßen wird. Eine Fehlschaltung im Gehirn quasi.

svchubFek19P82


[[http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Panikteufelskreis.png&filetimestamp=20041206000726]]

KXarin Z106x1


Hallo

Ich tippe trotzdem auf die Wechseljahre. Die Symptome kenne ich auch. Wenn ich schoppen gegangen bin hatte ich auch schon dieses komische Gefühl. Als wenn man was getrunken hätte. So ein ganz komisches Gefühl im Kopf. Am Anfang als ich überhaupt nicht wußte was mit mir Passierte( bin jetzt 47 geworden, es ging schleichend los mit ende 45) bin ich total in Panik geraten. Es waren immer solche Attacken, erst in langen Abständen, dann in immer kürzeren.

Bekomme jetzt Hormone, und es wird besser. Verstehen kann ich dich sehr gut, man ist einfach hilflos. Aber an deiner Stelle würde ich mich im Internet mal informieren. Habe ich auch getan,weil ich keinen kenne dem es auch so ging. Du glaubst gar nicht was alles mit einem passiert wenn die Hormone verrückt spielen. Ich weiß wovon ich spreche.

LG Karin :)* :)* :)*

McerliHnchHenx7


danke für eure Beiträge!

es ist sicher etwas von beidem - "Panik" und Wechseljahre ;-D wenn schon, denn schon...............

Heute morgen unter der Dusche war es auch wieder da, und da hab ich schon gemerkt, dass heute wieder so ein "komplett-duselig-sein-Tag" ansteht %-| Was ich allerdings auch mal gemerkt habe, als ich in der Rückenschule war und Übungen gegen meine (fast schon chronische) Brustwirbelblockade gemacht habe, da ging es mir besser........also spielen HWS/BWS vielleicht auch mit eine Rolle %-| Jaja, man wird nicht jünger....................... ;-D

MTerli!nchen37


versuchen sie aber häufig alle möglichen (und unwahrscheinlichen) Belastungen als mögliche Auslöser zu vermeiden und ihre körperlichen Funktionen "unter Kontrolle zu bekommen". Gerade diese verstärkte Selbstbeobachtung und die eigentlich abwägige Annahme, normale körperliche Reaktionen durch seine Gedanken bzw. verstärkte Kontrolle verhindern zu können, führt vielmehr zu einer Aufschaukelung und Zusamme der Beschwerden.

das passt! |-o

RPeikiN-foxr-me


Können aber auch unbewußte Verspannung wegen dein Schwindel sein. Du verspannt innerlich, weil du Angst hast umzukippen. Dadurch entstehen Blockaden, die den Schwindel noch erhöhen können. Lass dich mal richtig gut massieren, und guck wie es dir danach geht. :)z

M/erlWinch{en7


Eine Fehlschaltung im Gehirn quasi.

Und wie kann man diese Fehlschaltungen wieder in den Griff bekommen? Ich merke ja oft, dass wenn ich in eine mir schon im voraus unangenehme Situation hineingehe, die Beschwerden zunehmen (manchmal aber auch nicht) und während der Situation das ganze dann völlig weggeht..................z.B. gestern war ich einkaufen, die ersten 10 min. im Laden bin ich irgendwie da rumgetaumelt, nach ca. 20 min. war alles völlig normal und ich hätte noch 2 std. weiter shoppen können %-| Oft geht es mir auch schlechter, wenn andere Leute zugegen sind, egal ob Fremde oder Familie oder mein Liebster (Ehemann) - ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass jemand merkt, dass es mir nicht gut geht, ich ziehe mich dann gern zurück (bei der Arbeit geht das natürlich nicht) bin ich dann allein, bin ich meistens besser dran.....................Defintiv verarbeite ich negative Erlebnisse in meinem Leben sehr schlecht, die laufen mir Jahre hinterher..................Und dieser erstmalig auftretende Schwindel (wodurch auch immer der damals auftrat) sitzt fest in meinem Gehirn, es gibt keinen Tag, wo ich nicht daran denke...............es gibt aber Gott sei Dank mittlerwele durchaus beschwerdefreie Tage, aber letztes Jahr um Ostern rum, da war es am schlimmsten, ich war zwar immer arbeiten aber zuhause habe ich mehr oder weniger in Selbstmitleid zerfließend von morgens bis abends in Halbschräglage aufm Sofa vor mich hinvegetiert, nichts gegessen und darauf gewartet, dass der Schwindel mich umwirft - total bescheuert! :(v leichte Besserung trat eigentlich erst nach den ärztlichen Untersuchungen ein, die mir dann alle bescheinigten, dass da nix schlimmes ist..................

R&eiki-f[or-xme


Hört sich ein Stück weit nach Agoraphobie an.

M/erli!nchenx7


Konfrontationstherapie - das mache ich quasi täglich auf eigene Faust! ;-D

dVagx


seit ich in den wj bin, habe ich dieses benommensein aber auch ab und zu, so, als ob ich was getrunken hätte.es dauert ein paar sekunden, dann ist es wieder weg.

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