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Seit 4 Wochen Blutungen – normal in den Wechseljahren ?

bQabs%195x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin jetzt langsam am Verzweifeln.

Habe seit 4 Wochen Blutungen. Die erste Woche nur minimale Schmierblutung

und seit 3 Wochen extrem starke Blutungen.

Mal für einen Tag etwas schwächer, dann wird es stark und dann für ein paar Tage etwas schwächer.

Meine FÄ hat Blut abgenommen, morgen bekomme ich das Ergebnis.

Nehme seit 10 Tagen 2 x täglich duphaston ( Dydrogesteron dient der Behandlung von Zyklusstörungen und -beschwerden, die auf eine Schwäche des Gelbkörpers (Corpus-luteum-Insuffizienz) zurückzuführen sind) und trotzdem hat sich nichts verändert.

Hat oder hatte schonmal jemand die gleichen Beschwerden und kann mir weiterhelfen ?

Vorher hatte ich die Periode sehr unregelmäßig und nicht sehr stark.

Vermutlich wird bei der Blutuntersuchung auch (mal wieder) Eisenmangel diagnostiziert >:(

und Eisentabletten vertrage ich nur ganz schlecht.

Ich bin um jede Antwort dankbar.

Antworten
awprilx45


Ja das ist in den WJ garnicht so ungewöhnlich. Kenne dieses Problem auch, es kann von Myomen, Polypen oder Zysten auch ausgelöst werden. Wurden diese ausgeschlossen.

Es kann aber auch durch sehr starken Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zurückzuführen sein, da diese sich in den WJ unterschiedlich in der Gebärmutter aufbaut, d.h. das sie an einer Stelle schon sehr stark aufgebaut ist und von daher da schon abblutet und sich an anderer Stelle erst noch aufbaut usw., von daher kommen dann auch die langanhaltenden und unterschidlich starken Blutungen, so wurde mir das von meinem FA erklärt.

b6eaJ43


hallo babs,

ich hatte die gleichen problem vor ein paar monaten, ich bin allesdings noch nicht in den wechseljahren, aber egal.

ich hatte nie zyklusstörungen immer alles total regelmäßig, und auf einmal hörte es nicht mehr auf zu bluten .nach 3 wochen hatte ich dann eine ausschabung dann war ruhe für 4 wochen. leider wiederholte sich das ganze bein der nächsten regel , nach 14 tagen bekam ich gelbkörperhormone , die mir auch nach 10 tagen nicht halfen , im gegenteil.

nach 4 wochen , die micb auch körperlich sehr mitgenommen haben, musste was passieren und das ende vom lied ist, dass ich vor 9 wochen die gebärmutter rausbekommen habe.

das heisst nicht ,dass esbei dir auch so sein muss, aber eine ausschabung ist warscheinlich , und bei vielen ist danach ruhe!!

also keine angst,!!

ursache meiner blutungen war eine verdickte schleimhaut und viele myome in der muskulatur der gebärmutter, was man nur durch die histologie nach der op sehen konnte.

mit den eisentabletten hatte ich auch probleme , jetzt nehme ich sie 2 std nach einer mahlzeit und so vertrage ich sie ganz gut.

ich hoffe dass du das irgendwie in den griff bekommst und schicke dir ganz viele :)* :)* :)* :)*

sPilb8erbraxut


Babs, ich hatte vor einem Jahr auch eine horrende Blutung, nach sehr unrgelmäßigen Zyklen mit ganz schwachen Blutungen. Beim US stellte sich eine viel zu hoch aufgebaute Schleimhaut dar. Mein FA schickte mich sofort ins KH zu Abrasio. Er vertrat die Ansicht, dass ein hormonelles Eingreifen in meinem Fall keine Erfolgsaussichten hat. Somit ersparte er mir wochenlange Blutungen.

Allerdings bewog mich das Ergebnis der Histologie der Schleimhaut und weitere, mir bereits bekannte, Befunde dann zur bewussten Entscheidung für eine Hysterektomie. Wie Bea *:) schon schrieb, muss das bei dir nicht genauso sein. Evtl. hast du nach einer Ausschabung Ruhe (hab gelesen, dass du das Prozedere schon kennst).

Vielleicht solltest du dir eine 2. Meinung einholen, um dein Problem zu lösen :)* :)* :)*

s`chnWuck5ipu*tz8x4


Hallo Babs,

ich will dir wirklich keine Angst machen, aber meine Mama hatte dieselben Symptome und es handelte sich dabei um weit fortgeschrittenen Gebärmutterhalskrebs. Wie gesagt, ich will hier keine Unruhe stiften, aber mir ist es wichtig dass ich es geschrieben habe. Denn sie war wegen dem Problem auch mehrere Male (!) beim FA und es hieß immer nur dass es Myome und Co. wären. Und das alles wäre absolut nicht schlimm. Die Diagnose wurde viel zu spät gestellt. Wäre die Sache zu dem Zeitpunkt als sie den FA zum ersten Mal aufgesucht hat, erkannt worden, hätte es viel bessere Chancen gegeben.

Bitte geh zu einem zweiten Arzt.

Lieber einmal zuviel!!!

bWabs1B95x5


Hallo ihr Lieben, vielen Dank für eure Antworten :-)

Ich habe heute mit meiner FÄ telefoniert. Sie hat mir jetzt eine Ausschabung mit Verödung vorgeschlagen.

Morgen habe ich schon den Termin :-o

Eine Ausschabung hatte ich ja vor Jahren schon mal.

Hatte von euch schon mal jemand diese Verödung der Schleimhaut ?

Heißt auch Endometriumablation ":/

Ich bin natürlich jetzt ein bisschen aufgeregt, aber der Eingriff wird hoffentlich ohne größere

Probleme vorbei gehen ":/

s.ilber{brauxt


Von der Endometriumablation habe ich nur gelesen.

Im Nachhinein bin ich froh, dass ich mich für die große OP entschieden habe. Wie ich oben schon erwähnte, sah die Histologie der Schleimhaut nicht so gut aus.

Ich wünsche dir für morgen alles Gute :)*

U%resinxa


Schade, habe den Beitrag zu spät gefunden. Jetzt hast du die Verödung bestimmt schon hinter dir. Ich hatte vor über 2 1/2 Jahren ebenfalls eine Verödung wegen starken, unregelmässigen Blutungen. Eine Ausschabung hat leider keinen Erfolg gebracht, deshalb dann die Verödung. Seit dem habe ich nie mehr geblutet und bin echt sehr glücklich darüber.

Erhol dich gut von deiner OP und

LG

Ursina

b*abs19x55


So da bin ich wieder..................leider ohne Verödung.

Die im KH wollten das nicht machen :-/

Sie meinten, da die letzte Ausschabung 5 Jahre zurückliegt und es so lange gehalten hat, reicht eine Ausschabung.

Denn bis in 5 Jahren hätte ich meine Periode sicher nicht mehr :-o

Wer weiß das schon.............

Ich ärgere mich natürlich, denn es wäre wirklich schön gewesen, keine Blutungen mehr zu haben.

Im Moment blute ich noch stark und hab auch Schmerzen :-(

Aber die OP an sich ist gut verlaufen und es ging mir schnell wieder gut.

Nur seit heute ist es schlimm geworden. Naja, geht sicher bald vorbei.

Ursina, wie lange nach der Ausschabung hast du dann die Verödung machen lassen ?

s1oznn`e18x1


@ babsi1955

ich habe am kommenden montag eine ausschabung mit biopsie und schon ziemliche angst davor. wie war das bei dir. mein arzt meinte es muss zwar im krankenhaus bei vollnarkose gemacht werden, ich kann aber ein paar stunden später wieder heimgehen. wie stark blutet man danach und wie lange? und ist es richtig, dass ich dann nur binden und keine tampons verwenden darf? und wie lange wart ihr im krankenstand nach einer ausschabung?

puh, so viele fragen. sorry, aber ich muss mich da einfach durchfragen :)

beabAs1(95x5


Hallo Sonne,

keine Angst, ehrlich nicht.

Ich erzähl dir wie es bei mir war (übrigens schon das 2. Mal)

Du gehst nüchtern ins KH und wartest bist du dran bist ;-) Bei mir hat das 6 Std. gedauert :-/

Es kommt wie bei jeder Vollnarkose vorher der Narkosearzt und auch eine Ärztin hat mich untersucht.

Dann habe ich ein Beruhigungsmittel bekommen (wollte ich), hab mir die schönen Krankenhausklamotten angezogen und ins Bett gelegt.

Ich bin mit dem Bett zum OP gefahren worden, dort habe ich die Narkose bekommen und aufgewacht bin ich, als sie mich gerade in den Aufwachraum geschoben haben.

Kurze Zeit später dann wieder zurück ins Zimmer.

Nach der OP soll man mindestens 2 1/2 Std. noch dort bleiben.

Und man darf nicht alleine nach Hause und darf auch die erste Nacht nicht alleine zu Hause sein.

Nach der OP habe ich kaum geblutet und hatte auch nur so ein Ziehen im Bauch wie bei der Periode.

Am nächsten Tag auch noch.

Nur heute morgen (Tag 2 nach der OP) hatte ich ziemlich starke Blutungen und auch Schmerzen.

Die sind aber jetzt seit ca. 1 Std. vorbei. Im Moment keine Schmerzen und nur wenig Blut.

Ja leider ist es richtig, dass man keine Tampons benutzen darf :|N

Ist ätzend, aber das muss man durch.

Baden und Sex ist auch verboten ;-D

Biopsie wird, meine ich, grundsätzlich gemacht.

Krankgeschrieben bin ich diese Woche..................Dienstag war die OP.

Man soll auch in diesen Tagen langsam machen und nichts schweres heben.

Nach ca. 10 Tagen soll ich zur Nachuntersuchung zu meiner FÄ.

U/rs9ina


Die Ausschabung hatte ich notfallmässig an einem Sonntag; ich wurde um 13h operiert und konnte gegen 20h das KH wieder verlassen. Da ich Angst vor Vollnarkosen habe, habe ich es "durchgezwängt", dass ich eine Peridualanästhesie kriegte. Somit war ich während der kurzen Zeit die eine Ausschabung dauert bei vollem Bewusstsein im OP drin. Danach hatte ich ca. 2 Wochen leichte Schmierblutungen und ja, Tampons sind verboten für die erste Zeit nach der OP. Der Krankenstand war bei mir eine Woche, ich hätte aber nach zwei Tagen wieder arbeiten können da ich keine Schmerzen hatte.

@ babs1955

Ich hatte 3 Monate nach der Ausschabung die Verödung weil die Ausschabung wirklich nichts brachte.

Wenn du in nächster Zeit wieder diese Monsterblutungen hast, kannst du dich immer noch melden um die Verödung machen zu lassen.

Gute Besserung :)* :)*

sTonnbe181


danke euch mal :)

Mwari.aH01


Hallo zusammen,

bin neu hier, weil ich gerade diese beschriebenen Symptome auch zurzeit an mir feststelle. Eigentlich bin ich gar nicht wirklich beunruhigt, mein Körper sagt mir im Allgemeinen schon was richtig ist und was nicht so gut ist. Ich wollte nur mal Näheres erfahren – zur eigenen Beruhigung. So oft kommt man ja nicht in die Wechseljahre, da fehlen dann doch die Erfahrungswerte.

Zunächst mal – eigentlich habe ich null Probleme. Keine Hitzewallungen, kein rotes Gesicht, kein Unwohlsein, kein Schwitzen. Mit meinem 50. Geburtstag sind nur einfach die Blutungen ausgeblieben, bis dahon war alles regelmäßig. Das war´s schon. Und nun, ein halbes Jahr später, setzen sie wieder ein und zwar so wie ihr das hier beschreibt – sehr lange, mal helles und mal dunkles Blut. Aber das ist eigentlich schon alles für mich. Mehr als lästig ist es eher nicht. Fällt auch nicht besonders heftig aus, nur eben sehr anhaltend.

Ich habe gute Gründe, keinen Arzt aufzusuchen. Ärzte tun nichts zum Wohle ihrer Patienten. Statt sie gesund zu machen sorgen sie doch viel lieber dafür, dass sie als Kunden erhalten bleiben. Nun ja.

Weshalb ich dann eigentlich hier schreibe? Weil ich anderen Betroffenen einfach mal Mut machen möchte, die Dinge selber in die Hand zu nehmen. Ich habe guten grund zu der Annahme, dass es bestimmte Lebensumstände sind, die meine Beschwerden so gering halten. Die sind z.B.

* ausschließlich ökologisch-biologische Ernährung seit 7 Jahren

* kein Fleisch seit 7 Jahren, keine Fleischprodukte wie Wurst o.ä. seit 2 Jahren

* täglich einen Apfel, 3-4 mal pro Woche Rohkost, viel Obst

* viel Wasser, ohne Kohlensäure

* seit einigen Jahren unregelmäßig, rein prophylaktisch Bomaklim-Tropfen (homöopathisch)

* regelmäßige Entgiftungen mit MMS, Zeolith, Zapper

Das ist für mich offensichtlich völlig ausreichend.

Die teils vorkommenden sehr heftig starken Blutungen würde ich damit erklären, dass der Körper nochmal, so lange es noch geht, diesen Weg für eine Entgiftung ausnutzt. Die Gebärmutterschleimhaut ist eine Mülldeponie – auch wenn Ärzte das gerne abstreiten.

Und zur schlechten Verträglichkeit von Eisentabletten möchte ich bemerken, dass ganz besonders die dunklen Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Feldsalat etc. viel Eisen ins Blut bringen. Schließlich sind früher die Frauen auch ohne die Pharmaprodukte durch die Wechseljahre gekommen.

Und OPs? Warum sollte ich irgendjemandem erlauben, meinen Körper zu verstümmeln? Diese körperlichen Symptome scheinen doch völlig normal zu sein!

Ich hoffe, ich hab jetzt hier niemandem auf die Füsse getreten....

swilbeWrbrauxt


Maria,

Ich wollte nur mal Näheres erfahren – zur eigenen Beruhigung.

So viel Vertrauen scheinst du dann doch nicht in deinen Körper zu haben, wenn du hier nachschaust ":/

Ich habe gute Gründe, keinen Arzt aufzusuchen. Ärzte tun nichts zum Wohle ihrer Patienten.

Wenn du schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht hast, solltest du dir vielleicht die richtigen suchen! Dieses Pauschalurteil ist ziemlich daneben :(v Nicht wenige Menschen verdanken Ärzten sogar ihr Leben!

Die teils vorkommenden sehr heftig starken Blutungen würde ich damit erklären, dass der Körper nochmal, so lange es noch geht, diesen Weg für eine Entgiftung ausnutzt. Die Gebärmutterschleimhaut ist eine Mülldeponie – auch wenn Ärzte das gerne abstreiten.

Du implizierst allen Ernstes den Gedanken, neues Leben würde auf einer MÜLLDEPONIE heranwachsen ??? ":/ Gruseliger Gedanke!

Und zur schlechten Verträglichkeit von Eisentabletten möchte ich bemerken, dass ganz besonders die dunklen Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Feldsalat etc. viel Eisen ins Blut bringen.

Bei massiven Blutverlusten gleichen Lebensmittel den entstehenden Mangel NICHT mehr aus!

Schließlich sind früher die Frauen auch ohne die Pharmaprodukte durch die Wechseljahre gekommen.

Wenn die Frauen früher die WJ beschwerdefrei überstanden hätten, würden Wissenschaftler nicht daran arbeiten, Abhilfe gegen die Probleme zu schaffen.

Und OPs? Warum sollte ich irgendjemandem erlauben, meinen Körper zu verstümmeln?

Eine Abrasio ist keine Verstümmelung – sie schützt lediglich im ersten Moment vor weiteren ungeklärten, massiven Blutverlusten. Die histologische Untersuchung des ausgeschabten Materials dient der Abklärung evtl. Ursachen.

Diese körperlichen Symptome scheinen doch völlig normal zu sein!

Sind sie eben nicht, deshalb haben sich die Frauen ja zur Abrasio entschlossen.


Babs, schade, dass die Ärzte die Verödung nicht durchgeführt haben. Ich hoffe, dir geht es inzwischen gut :)* :)* :)*

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