» »

Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

sxwee%ny 72


Illy

Wir sind im Dauerregen versunken und so war heute faulenzia angesagt :=o

Wünsche dir alles Gute für die Arbeit. :)* :)_

M0a&nAo'n43


Auch mich erschüttert es, was Ihr erleben und erleiden musstet :°( :°_ :°( :°_

Was einem Familienmitglieder oftmals antun >:( >:( :-o

Möchte Euch ganz fest in den Arm nehmen.... :)* :)* :)*

Wie dankbar ich bin dass ich eine so ruhige und problemfreie Kindheit hatte......

Probleme....hatten eigentlich immer die anderen.

Vielleicht war ich auch deshalb so gar nicht darauf vorbereitet, als meine Schwierigkeiten begannen %-|

Phasenweise dachte ich, das sei nicht auszuhalten was mir geschah....

Heute weiß ich dass ich doch noch Glück gehabt habe!

Ich finde es wundervoll dass man nach fast 30 Jahren noch sagen kann, man habe seinen Traumann..... da habe ich kein Glück gehabt ;-)

Den habe ich nie gefunden......habe aber nach meinem ersten falschen Griff nicht wirklich weitergesucht ;-D Bin einfach auch gerne alleine.....

Liebe Wechselfrauen, kämpfen wir weiter und bleiben wir aufrecht :)*

TqestAXR0HP


@ Illy und Sweeny

Eure Familiengeschichten haben mich sehr erschüttert, :-o und ich hoffe, ihr gebt es nie auf, trotzdem ein ruhiges und glückliches Leben zu führen :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* .

Ich fürchte, ich hätt an eurer Stelle versucht, meinen Vater zu vergiften oder sonstwie umzubringen, wenn er mir DAS angetan hätte. Bislang hab ich in Situationen, die mich eigentlich demütigen könnten, sofort ]:D knallrot ]:D gesehen und bin sofort zum Angriff übergegangen.

Mein Onkel hat mich (ich war 14) auf einer seiner Geburtstagsfeten mal eklig begrabbelt, nachdem er mir ordentlich viel Bowle vorgesetzt hatte, die ich eigentlich gar nicht trinken wollte. Ich hab mich aber umlabern lassen und dann fing er mit der Fummelei an. Das hat mich aus dem Stand sofort auf 180 gebracht ]:D . Ich hab mich in der Schule eh schon viel geprügelt und habe keine Hemmungen, sofort hart zuzuschlagen. Also hab ich ausgeholt und ihm die Watsche seines Lebens geknallt! Allein, ich war eh schon ziemlich angetrunken und hab vollkommen spontan reagiert. Er hatte den ganzen Abend lang 5 lilarote Finger im Gesicht und jeder hats gesehen ]:D ;-D . Eins ist klar: ich hätte auch nüchtern zugeschlagen, das weiss ich zu 100%.

Logo hab ich danach tierisch Ärger gekriegt. Keiner hat mir geglaubt, aber so betrunken war ich nicht, dass ich phantasiert hätte. Meine Mutter wollte, dass ich mich entschuldige, aber ich hab gesagt, er kann mich am Arsch lecken . Meine Mutter tobte! Um meinen Onkel nicht in Verruf zu bringen, liessen meine Eltern die Sache auf sich beruhen und haben mir gegenüber kein Wort mehr darüber verloren, und ichh habe natürlich auch nicht gefragt. Ob das für meinen Onkel noch Folgen hatte, hab ich nie erfahren. Ich habe meiner Mutter gesagt, ich will den NIE wieder sehen. Sie hat naklar auch da gemotzt und getobt, aber siehe da: ich hab ihn tatsächlich erst mit Anfang 20 noch mal kurz gesehen und da war er älter (aber immer noch eklig) und ich hab immer auf Abstand zu ihm geachtet, in dem ein grosser Tisch zwischen uns war. Die Hand hab ich ihm auch nicht gegeben. Er hat nur scheinheilig meine Eltern gefragt, was denn mit mir los sei. Das hat mir meine Mutter dann erzählt, und meinte, dass das unhöflich gewesen wäre. Aber mein Onkel hatte es bei mir komplett vergeigt. Ich brüllte: ]:D ]:D DAS SCHWEIN WEISS GENAU WAS LOS IST!!!!!! ]:D ]:D - meine Mutter hat nichts mehr gesagt. Ich stampfte türenknallend aus dem Zimmer. Übrigens hatte der Onkel an dem Tag noch versucht, meiner Mutter einen Erbteil vorzuenthalten.

Naja, das war schon ein ekliges Erlebnis, und das einzig Gute daran war, dass ich daraus einmal mehr gelernt hab, mich sofort zu wehren. Und dass die Schulhof- und Nachhauseweg- Prügeleien aus meiner Kindheit hiermit ins Erwachsenenalter übergeschwappt waren, und dass von Männern erst Gutes zu erwarten ist, wenn es konkret bewiesen ist. Mit jugendlicher Naivität hatt ichs eh kaum, aber ab dieser Sache wars mit dem allgemeinen Grundvertrauen endgültig vorbei.

Mein guter Zugang zu meinen Aggressionen hat mich oft gerettet, und heute gehe ich brenzligen Situationen schon weit im Vorfeld aus dem Wege, weil ich unschöne Sachen schon aus 10 Meilen Entfernung wittere. Und ich trainiere, um kräftig zu bleiben, da fühl ich mich weniger ausgeliefert.

Ich bin froh, dass ich mich so wehren konnte. Eine Freundin von mir wurde vom Vater missbraucht, bis sie 14 war. Zu diesem Zeitpunkt hörte DAS auf, und sie kann sich auch erst ab da erinnern. Der Vater hat praktisch alle Frauen in der Familie missbraucht. Das Ganze hat sie um 14 Jahre gebracht, an die sie sich nicht erinnern kann. Sie ist jetzt Psychologin und ich bestärke sie darin, ihr Gedächtnis lieber nicht aufzufrischen- sie ist eine starke Persönlichkeit und kann damit jetzt ein recht normales Leben führen. Die Erinnerungen an diese Dinge wären garantiert nicht gut für sie. Sie macht immer wieder verhaltenstherapeutische Gesprächsstunden gegen verbliebene Panikattacken und eine hypochondrische Störung, und ihr Verhältnis zu Männern ist völlig zerrüttet.

Also eins ist klar:

die allenthalben viel gelobte Familie kann auch die Hölle sein!

Es gibt Wahlverwandtschaft und Qualverwandtschaft. Wer den Unterschied kennt, sollte das zu schätzen wissen, damit er oder sie sich nur mit wirklich lieben und netten Menschen umgeben kann.

Es ist ein riesiges Glück und ich bin total dankbar, dass das trotz allem möglich ist :)z :)z :)* :)* :)* :)* :)* :)- :)- :)- :)- :)-

*:) *:)

TyesttARHxP


@ Manon

Als ich noch ganz klein war, war ich auch glücklich, aber ab der Schule wurde es immer schlimmer zuhause, fand ich. Lehrer und Eltern waren streng und ich musste funktionieren. Ich hab noch 2 Geschwister und meine Mutter hatte mit uns dreien alle Hände voll zu tun, da musste alles wuppen!

Ich hätte ein Junge werden sollen, wurde aber keiner! Eine Enttäuschung für meine Eltern und vor allem für meine Mutter, die dann noch einen Versuch unternahm. Das ergab dann meinen Bruder. Das machte meine Schwester und mich zu schmückenden Beiwerk zum Stammhalter.

Tja,und so bin ich irgendwie nebenbei und eher stiefmütterlich grossgeworden. Ich war schlechter in der Schule, war öfter krank,

war in der Klasse Aussenseiter und hab mich viel geprügelt, und obwohl ich als sehr intelligent eingestuft worden war, waren meine Noten und Zeugnisse nicht gerade berauschend. Ich hab die Schule gehasst!

Meine Mutter war eher reserviert und meistens gereizt, mein Vater oft nicht da und dann ist er früh gestorben, und ein eigenes Zimmer hatt ich auch nicht. Meine Geschwister hingen mir auf der Pelle und nervten, und ich haben das Gefühl gehabt, um jeden Millimeter kämpfen zu müssen, und ich habe gekämpft. Aber in meiner Familie habe ich keine günstige Position ergattert. Dadurch hatte ich dann halt ständig und immer neuen Ärger, und da war es irgendwann höchste Zeit, auszuziehen und meine eigenen Wege zu gehen.

Also meine Kindheit wünsche ich mir nicht zurück- klar, ich war gut versorgt und kriegte Bildung, aber das wars auch.

Ich hab mir die wirklich wichtigen Sachen im Leben selber angeeignet.

Probleme....hatten eigentlich immer die anderen.

Vielleicht war ich auch deshalb so gar nicht darauf vorbereitet

Was ich mit meinem Posting eigentlich sagen will: Es ist fast egal, ob man nun eine schöne Kindheit hatte oder nicht. Denn Probleme, die man vorher noch nie hatte und kannte, erwischen einen dadurch ja immer unvorbereitet. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Man weiss im Voraus nie, wie man tatsächlich reagiert und handelt, wenn bestimmte Sachen eintreffen, und man ist mit solchen Sachen immer überfordert.

Wenn man eine schöne Kindheit hatte, kann man daraus vllt etwas mehr Kraft und Hoffnung schöpfen als wenn man eine schwierige Kindheit hatte. Aber das ist nicht gesagt, und Leute mit schwieriger Kindheit haben sich gerade dadurch zu standfesten Persönlichkeit entwickelt.

Wenn ich an früher denke, werd ich manchmal traurig, weils nicht harmonischer war. Aber wenn meine Kindheit etwas heiterer gewesen wär, wär ich evtl auch traurig, weil diese schöne Zeit vorbei wäre.

Momentan gehts mir jedenfalls so richtig gut :)z .

Ich hab oft Angst, dass sich daran was ändern könnte, und passe total auf :)z !

*:) *:)

sNwpeeZny 72


Manon *:)

Es freut mich sehr zu lesen das du einen schöne Kindheit hattest :)_ Ich glaube das gibt es selten.

Ich weis gar nicht wie es ist ohne Partner zu sein, bzw. ohne meinen Mann. Ich weigere mich schlicht mir das vorzustellen denn das nimmt mir die Luft.

Ich bin schon auch gerne mal alleine und genieße das dann auch. :)z.

Alles was wir erlebt haben hat uns zu dem gemacht was wir heute sind. Ich freue mich sehr das ich dich und die anderen Mädels hier getroffen habe, ihr bereichert mein Leben sehr. :)z :)^ :)_

srweenyV E7x2


TestARHP *:)

Ich war eher ein lauter Teenie. Ich hatte da wohl die Hoffnung das ein Lehrer da mal nachhakt, was aber nie passiert ist.

Geprügelt habe ich mich nie, Gewalt war und ist mir zuwider, bestimmt weil ich selber genug davon erlebt habe. Ich war aufsässig und laut, das war meine Art zu reagieren.

Das mit deinem Onkel ist auch eine scheussliche Geschicht. :°_ Ich bin froh zu lesen das du's dir nicht hast gefallen lassen. :)z :)^ :)=

Ich bin heute glücklich, sehr sogar. Durch die Therapie habe ich meinen inneren Frieden gefunden. Ich habe verziehen und manchmal muss ich das wieder und wieder. Verzeihen ist mir wichtig, vegessen werde ich es nie.

Mein Adoptivvater hatte sich vor Jahren mal entschuldigt. Natürlich kam das nicht auf den Tisch aber für mich war es dennoch ok.

Meine Kinder lieben ihre Großeltern und auch das war mit ein Grund den Kontakt wieder herzustellen als sie geboren wurden. Sie finden den Opa soooo cool und von aussen betrachtet ist er das auch.

Sie wissen nur das ich's nicht leicht hatte und mehr müssen sie auch nicht wissen.

TEestAqRxHP


@ sweeny

Tja ich fürchte Gewalt auch, aber ich musste mich in der Schule notgedrungen wehren, und das hab ich dann auch getan. Ich hab keine andere Möglichkeit gesehen, ausser schneller zuzuhaun als die mobbenden Jungs. Es waren immer Jungs, die mich solange piesackten, bis ich irgendwann einen Stein aufhob und warf. Das sass- mit diesem Mistkerl hatt ich dann keinen Ärger mehr, so einfach war das. Angst hatt ich trotzdem ziemlich. Aber ich hab es immer geschafft, mich selbst aus solchen Sachen rauszupauken (heut bin ich aus Alters- und gesundheitlichen Gründen natürlich SEHR viel vorsichtiger!!). Und ich muss mich vor niemand mehr rechtfertigen. Früher, wenn ich mit dreckigen und kaputten Klamotten und Flecken oder auch mal Schrammen heimkam, gabs halt Ärger. Meine Eltern haben nicht wirklich kapiert, was los war. Wenn ichs erzählt habe, hiess es immer nur, ich soll denen doch aus dem Weg gehen, oder mich "anständig" wehren.

ansltändig = entweder gar nicht, oder so, dassich pünktlich und ohne irgendwelche Anzeichen einer Keilerei erschien. Dass ich das alles ja im Vorfeld schon lang am Meter versucht hatte, haben sie mir nicht gelaubt. Ich war eigentlich immer selber Schuld. Also hab ich diesen Konflikt jahrelang weggesteckt und es ist immer wieder so gelaufen. Ich wurde wie man heute so sagt, massivst gemobbt und dransaliert, das hat sich halt so aufgebaut, während meine Eltern und die Lehrer das tatenlos mit ansahen. Heutzutage würde ich als Kind ganz bestimmt als verhaltensauffällig gelten. Ich bestaune, wie heile und unversehrt mir heutzutage sehr viele junge Leute vorkommen. Die sind so lieb, und ganz arglos! Ich glaube, ich würde mir heute grosse Sorgen um solche jungen Leute machen, ich hätte Angst, dass die in jede Falle tappen!

Meine Kindheit hab ich als Spiessrutenlauf empfunden, wo ich immer auf der Hut sein musste. Erwachsene waren launisch und unberechenbar, die hauten auchmal zu, und hinter jeder Ecke konnte man einer Bande von ekligen grösseren Jungs begegnen, die auf Krawall aus waren. Für mich selbst, hab ich das mir ziemlichem Erfolg hingekriegt, ohne komplett durchzudrehen. Ich wusste instinktiv, dass ich aus dem Schlamassel eines Tages rauskommen würde, und darauf habe ich hingearbeitet. Heute bin ich manchmal traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass ich einen Gropssteil meiner Power für diese Scheisse verballert habe. Aber es war wohl notwendig, sonst hätt ich mich selber nicht mehr grade aus im Spiegel ansehen können. Aber dafür hab ich auch Federn gelassen.

Meine Geschwister wollen bis heute nicht verstehen, wie es mir ging, auch wenn sie ähnliche Situationen durchlebt haben. Wir kriegten alle noch Watschen oder auch Prügel von den Lehrern, und die Kinder untereinander waren ebenfalls ziemlich fies.

Aber ich wurde halt zum Einzelkämpfer, meine paar Freundinnen damals habens nicht gerade rausgehaun. Die wurden ebenfalls gemobbt.

Ich blieb in der 10. Klasse sitzen und kam dann in eine richtig nette Klasse. Das war das beste Schuljahr meines Lebens, aber es war vom Tod meines Vaters und noch nem anderen Todesfall in der Familie überschattet, und dann kam das Kurssystem auf. Das war die Zeit, in der ich dann innerlich den Entschluss fasste, bei der nächsten Gelegenheit mein Elternhaus zu verlassen und meiner Wege zu ziehen. Die Schule hat mich nur noch angekotzt!! Ich hatte die Schnauze mega- voll von allem.

Mit 20 wars endlich soweit, dass ich meine erste eigene Bude bezog. Die wunderbarste Bruchbude meines Lebens o:) x:) , schade, dass ich keine Bilder davon habe.

Meine Mutter tobte eigentlich fast immer wegen diesem und jenem, mein ekliger Onkel machte auch Ärger, und ich machte mich vom Acker. So musste das laufen, fand ich jedenfalls :)^ :)= ;-D

Tja, mit meiner Mutter konnte ich keinen Frieden schliessen ":/ . Es war allenfalls ein Waffenstillstand- sie hat mich nie wirklich verstanden oder akzeptiert. Ich glaube,sie fand mich absolut missraten und hielt sich an meine braven Geschwister. An diesen Waffenstillstand hab ich mich auf jeden Fall eisern gehalten, um das Ganze nicht noch weiter zu zerrütten.

Meinen ekligen Onkel habe ich einfach hinter mir gelassen. Er starb irgendwann, es war mir egal, ich war bestenfalls für meine verbliebene Tante froh, dass sie diesen Kerl los war. Denn ich bin sicher, dass er sie nicht nur betrogen, sondern auch geschlagen hat.

Das klingt scheusslich, aber wir waren eigentlich eine äusserlich ganz normale und richtig bürgerliche Familie :-/ !

Nur leider halt Qualverwandtschaft :-| .

Zu meiner Nichte hab ich nur selten mal FBkontakt, sie ist sehr nach meiner Schwester geraten, mit der ich mich nur mit Mühe verstehe. Es gibt zwar seit Januar eine Grossnichte, aber ich gehör da logischerweise nur am Rande dazu.

Ich halte das alles in der Schwebe, damit

mit die olle Familiensuppe nicht immer wieder hochschwappt. Der Umgang mit meiner Restfamilie bekommt mir nicht,weil es immer nur eine Einbahnstrasse ist.

Ich verfolge das so am Rande mit, um informiert zu sein.

Eigentlich traurig, aber mehr liegt für mich nicht drin.

Plus, meine Nichte und die Kleine müssen meine Geschichten halt auch nicht wissen, irgendwann muss diese Kette mal beendet sein.

*:) *:)

I9lly)66


Hallo zusammen,

ihr Lieben, das sind harte Geschichten, die auch ihr niederschreibt, und das mit deinem Onkel TestARHP, das ist ja widerwärtig.

Du hast Super reagiert, toll.

Ich hätte mich das nie getraut.

Mobbing kenne ich auch von der Schule her etwas, mich wollte eine Klassenkameradin verprügeln, und die anderen standen drum herum um zu schauen, ob und wie ich mich wehre.

Ich hatte solchen Bammel, habe mich nie gewehrt, sondern um Gnade gebeten, heute würde ich so nicht machen.

Bin danach auch ein paar Tage Nicht zur Schule gegangen, zwar morgens aus dem Haus, aber war spazieren, bis meine Lehrerin dann zuhause anrief und wissen wollte, was mir fehlt?

So kam dann alles zur Sprache und die anderen ließen mich in Ruhe.

Mein kleinerer Bruder hat auch fast fürchterliches erlebt.

Er war noch recht jung, ca 9 Jahre als meine Eltern mit ihm, seiner Patentante und ihrem Mann ins Freibad gingen.

Mein Vater wunderte sich, wohl der Kleine denn blieb und ging nachschauen.

Plötzlich sah er vier Füße in einer Umkleidekabine, 2 Kinderfüße und 2 von einem Mann.

Er zählte 1 und 1 zusammen, rief die Kabinentür auf, und der Onkel hatte seine Hose schon herunten und mein Bruder auch :-(

Mein Vater holte aus und schlug im mitten ins die berühmte Fr........

Danach war der Kontakt vorbei u+ mein Vater hat auch etwas unternommen rechtlich gesehen.

Ich habe meinem Bruder verziehen, ich spürte auch nie Hass oder so, habe aber auch längere Zeit keinen Kontakt zu ihm gehabt.

Aber verziehen ist nicht vergessen, das geht nicht.

Die Sonne strahlt heute vom blauen Himmel, dazu die noch leicht schneebedeckten Berge, ein Traum

miicha912972


Schönen guten Abend *:)

kurze Zwischenfrage :-)

ich glaub ich hab grad nen ES, okay vom ZS her hab ich meinen ES schon wieder %-|

letzte Nacht hab ich so schei... geschlafen, das es schon nicht mehr feierlich ist :(v meint ihr das es mit dem ES zusammenhängen könnte ":/ im letzten Zyklus hat ich das auch schon um den ES herum das ich so bescheiden geschlafen hab

TSestAERHxP


@ micha

Hm ich halte es für möglich, dass das Hormongeschehen beim ES die Schlafqualität verändern kann. Ich bin auch irgendwie unruhiger, wenn ich nen ES hab. Einfach anders irgendwie, ich krieg besonders schlecht die Kurve in die Heia und schlafe schlechter ein. Aber es war bislang nie gravierend und passiert jetzt eh nur noch selten.

War denn irgendwas anders, hast du z. B abends noch Kaffee oder was Anregendes getrunken? Stressigen Film gesehen? Es kann auch sein, dass man einfach nur durstig ist und z. B. abends noch mal ordentlich viel Wasser trinkt. Das regt die Nieren an und das kann unruhig machen, und dann muss man ständig zur Toilette. Vor allem, sobald man liegt. Echt nervig, sowas!

Ich hoffe, du kannst heute besser schlafen! :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:)

Mpanzon4x3


Ihr Lieben, Eure Lebensberichte haben mich sehr bewegt.....

Manchmal denke ich, es gehört zu den Wechseljahren dazu, zu reflektieren, das Leben bisher nochmals anzugucken.....vielleicht Frieden zu schließen mit Erlittenem.....

Oder ist das eine Midlifecrisis?

Habe bei Euren Beschreibungen richtig mitgefiebert...

Wie unterschiedlich Leben verlaufen können.....und wie sehr man auch von glücklichen Umständen abhängig ist.....

Natürlich kann man auch viel mit seiner Einstellung bewirken; das fällt einem in schwierigen Zeiten besonders schwer.....

Aber für mich ist ein neuer Lebensabschnitt angebrochen.....ich freue mich darauf 💃🏼💃🏼💃🏼

M9anonx43


@ TestARHP

Ja, wenn Probleme kommen ist man eigentlich immer unvorbereitet...

Das ist wahrscheinlich auch gut so.

Ich war als Jugendliche wirklich naiv ":/ , vielleicht auch durch meine behütete Kindheit.....

Aber meine Lebenstüchtigkeit musste ich mir hart erarbeiten ;-D ;-D ;-D

Tdest=ARHP


@ Manon

Ja, die Lebenstüchtigkeit muss man sich immer hart erarbeiten, egal ob mans schon als Kind oder später tut.

Ich glaube die Lebenseinstellung, die man so hat, kann sehr viel dabei helfen, zumindest gefühlsmässig über schwierige Phasen hinwegzukommen. Auch wenn es grundsätzlich kaum was ändert, welche Einstellung man zu dem hat, was man tatsächlich tut. Ich seh die Dinge mittlerweile hauptsächlich pragmatisch, meinen Idealismus bin ich schon früh losgeworden. Mein Motto ist schlicht und einfach: Durchhalten! Es wird besser!

Als Jugendliche war ich auch viel naiver als jetzt, aber ich hatte immer meine Instinkte und auf die hab ich meistens gehört. Wenn ichs nicht tat, hab ich die Quittung dafür gekriegt.

Andererseits kann man viele Sachen nicht im Voraus beurteilen, und dann wählt man blind, in der Hoffnung, dass es das Richtige war.

Oft hat man eh kaum eine Wahl, und dann wählt man eben das kleinere Übel und versucht das Beste daraus zu machen.

Ich glaube das Wichtigste ist, wenn man überhaupt versucht, bewusst einen Weg einzuschlagen und bewusst zu handeln.

Ob das Reflektieren des eigenen Lebens zu den WJ nun dazu gehört, kann ich gar nicht sagen. Ich denke eh ständig (und vermutlich viel zu viel ;-) :=o !) über mein Leben nach, und die WJ geben dem Ganzen einfach bloss einen ganz neuen Anstrich.

Also wenn die Menses wegbleibt, und man ist weder krank noch schwanger, weiss man Bescheid: jetzt ist es unwichtiger geworden, ob man noch sexy rüberkommt. Jüngere Kerls checken mich nicht mehr so unverblümt ab, und flirten und baggern tun sie auch nicht mehr, ich gehör nicht mehr ins Beuteschema. Stattdessen werd ich eher wie ein Muttchen behandelt und das finde ich sowas von COOOOL ;-D !

Meine allgemeine Lebensbilanz endet meist mit Erleichterung darüber, dass ichs bis jetzt und bis hier geschafft hab, und wenn ich mich darin so umsehe, dann ist es super toll. Ich hab unglaublich viel Glück gehabt in allem, das ist schon irre. Was bei mir schon alles richtig hätte schiefgehen können, wage ich hier gar nicht aufzuzählen :-o , ich hab einen sehr guten Schutzgeist :)- .

Naja und ansonsten denke ich immer öfter darüber nach, dass es nichts bringt, so viel über die Vergangenheit nachzubrüten. Warum? Das, was für mich immer Zukunft war, ist ja jetzt ;-D , und darauf muss ich mich nicht mehr vorbereiten.

Also eine Sache muss ich nicht sehr dole betreiben, und das ist, meinen Frieden mit vielen Dingen zu machen. Ich hab mich immer bemüht, bewusst und so optimal wie möglich zu leben und zu handeln , und stehe zu meinem Leben, incl alle Irrtümer und Fehler. Naklar, vieles würde ich heute, mit meinem jetzigen Erfahrungshintergrund, vollkommen anders anfangen, aber den hatt ich nunmal nicht immer, und gut iss o:) . Da kann ich nur sagen: schlimmer geht immer ;-) ]:D , und wenn ich sowas sage, weiss ich ebenfalls, wovon ich rede! Wenn ich traurig werde, dann höchstens darüber, dass viele meiner Hoffnungen, vor allem kleine! nicht in Erfüllung gingen. Grosse Hoffnungen gehn eh selten auf, aber es gab Phasen, wo ich wirklich nur noch gaaanz kleine Brötchen backen konnte. Irgendwann sagte mal ein Filmheld den Satz: Hoffnung? Das ist was für Looser! schulterte sein Gewehr und stapfte los, Richtung Gegner.

Das ist mir lange nicht aus dem Kopf gegangen, ich dachte: stimmt das wirklich?

Nunja, ich kriegte raus, das es für gut 80% aller Fälle stimmt. Wenn ich als Kind nur darauf GEHOFFT hätte, nicht von den Mobbern getriezt zu werden, wär ich zum Opfer geworden. Wenn Sachen brenzlig werden und man nichts dagegen tun kann, bringts Hoffen auch nichts, dann muss man das Beste draus machen. Was manchmal auch bedeutet, dass man ziemlich radikale Sachen machen muss, sonst führt es zu nichts. Beispiel: wenn eine Beziehung zerrüttet ist, kann man sich trennen, das ist dabei das Radikale. Auf Besserung zu hoffen, das würde nichts bringen. Es wär natürlich auch radikal, um jeden Preis zu bleiben, auch wenn die Sache zerrüttet ist, dann hätte man vermutlich die Hoffnung aufgegeben, wo anders Glück zu finden.

Ist also auch wieder alles relativ, gell!

Ich glaub das Beste ist es, wenn man sich nicht mit anderen vergleicht. Ich vergleich mich möglichst nicht mit anderen, und versuche lieber, meine eigenen Fortschritte zu sehen. Da ich ja in vielen Punkten Fortschritte mache, ist das angenehm und gibt mir ein gutes Lebensgefühl.

Die WJ habe ich lange herbeigesehnt. Keinen Zirkus mit der Periode mehr zu haben, ist für mich ein absoluter Luxus.

Es kann tatsächlich sein, dass meine späteren Jahre für mich direkt die allerbesten sind. Es geht mir wirklich super gut momentan.

Meine Vergangenheit wünsche ich mir nicht zurück. Das war die Zeit, wo ich davon geträumt habe, wie ich jetzt lebe. Genau so habe ichs mir eingerichtet.

Ganz viele Sachen, die ich als Kind schon instinktiv aufm Schirm hatte, sind für mich tatsächlich wahr geworden, und ich finds grandios!

Das Alter und die WJ sind die Zeit, wo man tatsächlich bewusst von all seinen Erfahrungen profitieren kann. So lange man geistig und körperlich noch fit ist, fühlt man sich jung und alt zur selben Zeit, das ist einfach GENIAL.

Allerdings eins fehlt mir manchmal, und das ist die allgemeine Aufbruchsstimmung, die man in den 70ern so hatte (ich bin Jahrgang 60). Alles schien lockerer zu sein, und das gesamte Lebensgefühl war toll. Sowas kann man nicht wiederholen, also versuch ich einfach dankbar dafür zu sein, dass ich eine so lockere Zeit miterlebt habe und dass ich so viel super Musik zu hören gekriegt habe.

Jüngere Leute tun mir heute mitunter leid, sie stehen ziemlich unter Druck und scheinen das kaum mal kritisch zu sehen. Naja, und mit gute Musik hören sie auch nicht wirklich ;-) .

*:) *:)

TqestA8RHP


@ Illy

Oh Mann, das ist ja schlimm, dass dein kleiner Bruder mit 9 Jahren auch schon mal in Gefahr geraten ist. Ich hoffe sehr, dass das nicht noch mal vorgekommen ist, nachdem dein Vater da eingegriffen hat :)- .

Die Riesenschelle war auch das Mindeste, was der Patenonkel gebraucht hat >:( ]:D .

Dass ich mich selber immer wehren konnte, liegt daran, dass ich bei Stress blitzartg reagiere, BEVOR ich darüber nachdenke. Sonst würde ich total verängstigt und wie gelähmt sein, und könnte nichts machen. Aber ich hab halt schon früh gelernt, dass es besser ist, bei Gefahr schneller zu sein und keine Skrupel zu haben, jmd auch weh zu tun, und das schockt die meisten, weil von einer Frau erwartet man sowas ja nicht.

Obwohl ich mal 1 Jahr im Jugendamt gearbeitet habe und auch Missbrauchsfälle bearbeitet hab, schockt es mich immer wieder, wie weit Missbrauch wirklich verbreitet ist, und wie wenig das früher thematisiert wurde. Mein Mann ist auch Sozialarbeiter und war in der Jugendarbeit tätig, viele Kinder und Jugendliche mit Mißbrauchserfahrungen waren dabei, die einem einfach nur total leid tun konnten :°( :°( . Es ist wirklich schlimm. Ich weiss ja, wie sich das aufs gesamte Leben und auf die gesamte Gesundheit der Leute auswirkt, und finde, Missbrauch gehört viel härter bestraft, die Täter müssten zwingend eine Therapie machen und ihr Verhalten muss kontrolliert werden. Ich mein, jeder Drogensüchtige weiss genau, dass es illegal ist, was er tut, und bei Pädophilen ists genau so. Da muss man sich eben unter Kontrolle behalten. Wozu haben wir unser Gehirn?!

Ich hatte mal ein Seminar über Diagnostik von Missbrauch bei Kindern und da wurde mir klar, dass schon während meines Vorpraktikums in einer KiTa 2 Kinder dabei waren, die eindeutig Missbrauchssymptome hatten. Die Erzieherinnen fanden, dass die Kinder wirklich verhaltensauffällig waren und redeten um den heissen Brei herum. Ich hatte damals noch gar keine Ahnung von so etwas, und hörte mir das alles halt an.

Das Verhalten der Kinder würde heutzutage sofort als auffällig gelten, und heutige Erzieherinnen sind verpflichtet, Verdachtsfälle sofort dem Jugendamt zu melden.

Wovon die heute Erwachsenen naklar auch nicht mehr viel haben :-|

Da kann ich immer nur wieder sagen, dass man so gut wie möglich im Hier und Jetzt leben sollte, und man sollte bewusst auf sein Glück achten.

Ich hoffe, dir gehts gesundheitlich wieder etwas besser :)_ ?

Bis bald @:)

*:) *:)

I>llyX66


Guten Morgen,

sehe das TestARHP auch erst kürzlich online tätig war :-)

Ich denke, man reflektiert in den WJ erst recht, was das Leben bisher geboten hat und läßt es gerade, wenn man den Launen der Hormonen ausgesetzt ist, Revue passieren.

Denn dieses Ungleichgewicht der Hormönchen, setzten auch Ängste und Gefühle frei, stärker und unnatürlicher als normal und real.

Ich schau nach vorne, was passiert ist, ist passiert und die Zukunft und vor allem Gegenwart sind wichtig.

Auch das Verzeihen mit sich und anderen, die einem wichtig sind ins Reine zukommen.

Als absehbar war, das meine Mutter nicht mehr lange zu leben hatte, wollte ich, das es gut zwischen uns sein sollte.

Ich wollte nicht später mal sagen oder denken, hätte ich doch Frieden mit ihr gemacht.-

Ich bin dann zu ihr ins Spital, habe mich an ihr Bett gesetzt und ihr gesagt, das ich froh war, das sie meine mutter war, auch wenn einiges schief gelaufen ist.

Aber es gut so wie es ist.

Und das ich sie gerne habe.

Danach ging es mir und ihr auch besser, wir haben unseren Frieden so gefunden, was wichtig war, finde ich!

Für meine Zukunft möchte ich gerne noch reisen, was ich immer leibend gerne getan habe.

Mein Mann ist nicht so der Freund vom Reisen.

Aber ich möchte gerne mal nach Südengland, und zu den Kanalinseln.

Dann fasziniert mich Neuseeland sehr und auch Australien.

Aber da muss ich noch warten, bis unser haus mal richtig auf Vordermann gebracht ist.

Bis dahin habe ich aber ein kleines Sümmchen angespart, das ich dann mit ihm los reisen könnte :-)

Derzeit lese ich wieder ein E-Book, das sich Abenteuer in Neuseeland nennt. Voll schön zu lesen, wenn auch der Einstieg sich schwierig gestaltete.

Aber nun, I love it! x:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Wechseljahre oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH