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Beschwerden in den Wechseljahren, ich hab sie alle

TvestAxRHP


@ Hudipfupf

Hallo, schön dich hier mal wieder zu sehen :)_ :)_ :)_ :)_ :)z @:)

Ihr hatten diesen Durchgeknallten mit der Kettensäge im Geschäft :-o :-o ? Gut, dass ihr schon erkannt habt, dass er nicht ganz frisch ist und ihn nicht provoziert habt! :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Inzwischen haben sie ihn ja geschnappt, hab ich gelesen. Ist echt der Hammer, was für Verrückte überall rumlaufen... %:|

Dass deine Mutter am liebsten jeden Tag Besuch will, ist schon verständlich, aber auf die Dauer doch kaum machbar. Sie braucht anscheinend ihre Säulen, damit sie durch den Tag kommt. Das kann einem schon leid tun :)z

sie schafft es immer wieder bei mir ein schlechtes Gewissen zu verursachen.

So gehts auch wieder nicht, denn sie möchte ja, dass du GERN kommst und nicht nur aus Pflichtgefühl und wegen schlechtem Gewissen! sie hat sicherlich angst, einfach alleine zurückgelassen zu werden. Das ist aber irrational.

Was könnte man da machen, damit sie etwas mehr Ansprache und Ablenkung hat? Eigentlich wäre eine Wandergruppe oder auch ein Bibelkreis oder einfach ein Tagestreff zum Kaffee- Klönen vllt ganz gut für sie, um mehr Gesellschaft zu haben. Vllt wäre auch eine Trauerberatung oder eine Trauergruppe hilfreich, damit sie sich mal entlastet? Natürlich kann das alles nicht deinen Vater bzw ihren Ehemann ersetzen, aber es ist immer noch besser, als alleine für sich hin zu brüten :)* :)* :)* :)* :)* .

Vemutlich hat sie Verlustängste und muss sich immer wieder überzeugen, dass wenigstens du noch da bist.

Hoffentlich findet ihr irgendeinen Modus, wie ihr damit umgeht. Denn auch wenn du sie mal nicht anrufst oder besuchst, bist du ja nicht gleich für immer verschwunden! Ich glaube, wenn man den langjährigen Partner verliert, muss man sich ziemlich zusammenreissen, um irgendwie weiterzumachen, und man muss sich damit bekanntmachen, dass jetzt sehr viele Sachen total anders sind. Scheusslicher Gedanke... :-o Es ist verdammt schwer, sowas zu bewältigen.

Ich schick euch noch ein paar weitere :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Und es ist wirklich hart, jemand wie den Vater zu verlieren. Was das tatsächlich bedeutet, stellt sich meist erst nach und nach heraus und dann vermisst man den Gegangenen um so mehr. Ich kann dich und deine Mutter total gut verstehen :)_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ !

Da hilft nur die Zeit, und dass man einfach Tag für Tag weiterlebt.

Irgendwie geht es dann schon weiter :)z :)_ :)_ :)_ :)_

Auf jeden Fall beneide ich dich darum, dass du anscheinend mit dem Zyklustheater durch bist :)- :)-

und hoffe, ich bin es auch! Heute hab ich Tag 248 von 356 ;-D und bin optimistisch, dass ich nun definitiv in der Endrunde des Countdowns bin. Denn nach 1 Jahr ohne roten Besuch hat frau es ja dann hinter :)-

Ich wünsch dir auch noch einen schönen Tag :)z :)^ :)^

*:) *:)

MPanobn4x3


Halloooooooooo.....Hudipfupf x:) x:) x:)

Freu mich von Dir zu hören............

Wir haben Dich hier alle vermisst :°(

Werde mich die nächsten Tage melden, heute ist Kopfweh angesagt....

:)* :)* :)*

H)udip&fupf1


Halloo Ihr Lieben *:) @:)

Ohjeh Kopfweh. Ist auch kein Wunder bei dem Ka....Wetter.

Bei uns hat es zum Glück bis jetzt keine Überschwemmungen.

Gute Besserung! :)*

Was könnte man da machen, damit sie etwas mehr Ansprache und Ablenkung hat? Eigentlich wäre eine Wandergruppe oder auch ein Bibelkreis oder einfach ein Tagestreff zum Kaffee- Klönen vllt ganz gut für sie, um mehr Gesellschaft zu haben.

Davon hat sie mehr als genug, meiner Meinung nach. Sie trifft sich jeden Dienstag mit einer Seniorengruppe zum Spazieren, Spielen, Vorträge hören etc. Das ist von unserem Stadtrat organisiert und sehr beliebt. Sie hat damit schon vor zwei Jahren begonnen und seit mein Vater gestorben ist, hat sie auch ausserhalb der Treffen viel Kontakt mit den Leuten. Sie wird angerufen und bekommt oft Besuch. Mein Bruder geht auch einmal die Woche vorbei.

Aber es geht hier wohl auch um mich. Immer diese offenen und auch versteckten Vorwürfe. Von wegen; andere Wittwen in ihrer Gruppe haben auch Töchter, die sehen sie öfter als sie mich, die gehen auch mal am Abend essen. Aber am Abend sei ich ja lieber bei meinem Pferd. Und weil ich ja tags über immer arbeite, müsse sie halt dann alles immer per Telefon besprechen.

Also wenn eine Frau am Tag 10000 Worte los werden muss, so sind es bei meiner Mutter 100000! Da wir täglich telefonieren, höre ich ihre Geschichten 4-5 mal. Weise ich sie darauf hin, dass sie mir etwas schon erzählt hat, wiederholt sie es trotzdem nochmal. Möchte ich auch einmal etwas erzählen, hört sie erst gar nicht zu.

Es ist schon sehr anstrengend. An ihrem Geburtstag hat sie meinen Bruder, mich und ihre Paten"kinder" samt Partnerinnen eingeladen. Sie hat den ganzen Abend einen Monolog geführt. Ihre Patenkinder habe ich seit der Kindheit nicht mehr gesehen, sie waren beim Abschied genau so fremd, wie bei der Begrüssung.

Irgendwie verstehe ich heute, weshalb mein Vater so keinen Nerv mehr für sie hatte und oft recht böse mit ihr war.

Ich habe mir mal überlegt, ob ich mit ihr zusätzlich einmal die Woche zu Mittag essen soll. Dazu müsste sie sie jedoch in die Stadt begeben.

TLesteARxHP


@ Hudipfupf

Ich finde, du solltest die Ansprüche deiner Mutter drastisch kürzen.

1x/Wo. anrufen, 1x/Monat essen gehen. Besuche: nur wenn und so lange du wirklich willst.

Letzteres muss absolute Grundedingung sein!

Es wird ihr nicht gefallen und sie wird natürlich alle Register ziehen, aber da musst du hart bleiben.

Zuplappern kann sie alle ihre vielen Bekannten, das muss reichen.

So wenig wie ihr das gefällt, so schwierig wirds für dich. Aber wenn du dich dran hältst, wird euer Verhältnis ganz sicher angenehmer für dich!

Ich hatte auch mal ein Prob mit meiner Mutter. Sie trank zu viel, nachdem mein Vater tot war. Ich hatte kein gutes Verhältnis zu ihr, aber ich wollte sie nicht hängen lassen, auch nicht, nachdem ich endlich weggezogen war. Um sie immer mal nett zu überraschen, guckte ich spontan zu ihr rein. Sie war fast immer schon nachmittags ziemlich alkoholisiert. Es gab daher bei jedem dieser Treffs und auch bei schon geplanten ätzende Streitereien. War sie nüchtern und das war viel zu selten, dann lief alles ok.

Sie war nicht bereit, ihren Alkoholkonsum als Problem zu erkennen und drückte auf die Tube: "mal ein Bierchen" (es war weit mehr :-/ ) sei ihre einzige Freude, die ihr geblieben sei...

und dabei schwang eine vorwurfsvolle Forderung mit: Meine Geschwister und in dem Fall ich hätten sie ja sooo gemein im Stich gelassen, seit Vater nicht mehr da ist! Eigentlich sollten wir alle für immer bei ihr bleiben, um ihn zu ersetzen. Sich war mit der Situation eigentlich total überfordert, aber konnte oder wollte sie nicht neu dazu positionieren, und hatte enorme Ansprüche und Erwartungen an alle und alles um sie herum. Kurz: ich fand, sie liess sich gehen, aber ich hatte keinen Einfluss darauf, dass es ihr irgendwie besser ging.

Das mochte ich nicht mehr länger aushalten. Ich mochte keine Pflichtbesuche mehr, bei denen sie betrunken ihre Streitereien anfing und ich dann mit einem ultrafiesen Gefühl wieder in meine Whg ging, weil ich unter solchen Umständen auf keinen Fall hätte bleiben können, aber dann die Schuld tragen sollte, weils ihr ja so schlecht ging.

Im Grunde wollte ich ja nur, dass sie nüchtern ist und unsere Treffs wenigstens halbwegs nett ablaufen, genau DAMIT es ihr irgendwann besser gehen könnte, denn auf diese Art war das Gegenteil der Fall.

Da hab ich einen Deal mit ihr gemacht und ihr das gesagt: Wenn wir uns treffen und sie betrunken ist, gibts jedesmal Riesenzoff, so geht das hier nicht weiter. Ich komm sie nun nicht mehr spontan besuchen, sondern melde mich ab jetzt an, wenn ich mal vorbeikommen möchte, und ab und zu ruf ich auch mal einfach nur so an. Dann kann sie sich damit bekannt machen, für ein, zwei Stündchen für unseren Treff nüchtern zu sein, und wenn ich wieder gegangen bin, kann sie ja weiter trinken. Das ist dann ihre Sache, und ich pass auf meine Angelegenheiten auf. ich hatte solche Angst, dass ich das mit ihr am Telefon besprochen habe.

Überraschenderweise ist meine Mutter nicht sofort ausgeflippt, sondern hat eingewilligt und sich daran gehalten :)z Ich glaube, ich hätte sie ansonsten nicht mehr besucht, und sie hat gemerkt, dass ich Ernst machte. Ich musste mich furchtbar zusammenreissen, aber es hat sich gelohnt. Nach dem Gespräch ging war mir natürlich hundeelend und ich hab mich gefragt, ob das denn nun nötig war. War es aber.

Diese Verabredungssache war ebenso ungewohnt. Es half mir, einfach ab und zu mal anzurufen und Hallo zu sagen, und bei Bedarf meinerseits ganz nebenbei mal zu fragen, ob und wann ihr ein Besuch passen würde. Das hat schon gereicht. Wenn ich dann bei ihr ankam, war sie nüchtern und hat sich gefreut. Wir haben auch nicht mehr darüber geredet und sie hat sich dran gehalten. Unser Verhältnis hat sich wieder etwas gebessert und sie hat nach einiger Zeit auch mal abgesagt, weil sie tatsächlich was anderes vor oder keine Lust hatte.

Das ist schon lange her, und ich bereue nicht, dass ich da mal durchgegriffen habe.

Es hat geklappt! Vllt fällt dir auch etwas ganz Einfaches ein, es geht ja eigentlich auch um gar nicht sooo viel, ein paar Kleinigkeiten die man ändert, können schon viel bewirken, ohne gleich das ganze Verhältnis zu kippen. Ich versteh deine Lage wirklich gut und drück dir die Daumen :)z :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:) *:)

I^llfy6x6


Puh, TestRHP, auch keine schöne Geschichte die du erlebt hast :)_

Aber du hast es dann gut gelöst.

Ich habe im TV gesehen, das auch in Braunschweig, das Hochwasser nicht ungefährlich sei??!

Wir sind früher an BS vorbei gefahren wenn wir nach Ostdeutschland zu meinen Verwandten wollten :-)

Hudipfupf,

du musst auch die Reißleine bei deiner Mutter ziehen.

Denn du bist nicht für sie Verantwortlich, auch wenn sie versucht dir ein schlechtes Gewissen zu machen.

M E bist du oft genug bei ihr und rufst auch regelmäßig an. Du hast ein eigenes Leben

Tsest{ARHP


@ Illy

Tja, mein Verhältnis zu meiner Mutter konnte man schon ohne schlechtes Gewissen angespannt und widersprüchlich nennen. Ich bin ihr trotzdem in vielen Punkten ähnlich, und ich hab meinen Frieden damit einerseits gemacht, andererseits aber auch Konseqenzen daraus gezogen. Und der Deal mit meiner Mutter war gewissermassen ein Waffenstillstand, an den wir uns beide hielten. Ich bin froh, dass ich für diese Streitereien Abhilfe schaffen konnte. Das hat unser Verhältnis nach und nach erheblich aufgebessert! Ich bin bei Besuchen sofort gegangen, wenn ich merkte, dass die Stimmung anfing zu kippen. Mit der Zeit hatte meine Mutter dann irgendwie gelernt, dass es NETT sein kann, wenn ich mal kurz zu Besuch komme. Sie wurde ja dann auch älter und ruhiger, und die Dinge wurden normaler.

Wirklich gut wurde es allerdings nie.

Das hatt ich aber auch nicht wirklich erwartet, ich wollte nur diesen immer wieder aufkommenden und unnützen Zoff aus dem Weg haben. Meine Mutter hat mit sich selbst und ihrem Leben gehadert und damit hatt ich nichts zu tun, das war ihr Ding. Ich hätt gern mehr Gutes getan, das lag aber nicht drin.

Es ist schon traurig, aber so war es nun mal.

Hochwasser kan in BS durchaus auftreten! Die Oker hat allerdings ein paar Wehre um den Wasserfluss zu regulieren und es gibt auch dafür vorgesehene Überschwemmungswiesen, die das Schlimmste verhindern. Sie wurden angelegt, nachdem in den 50ern irgendwann im Winter die Staumauer der Okertalsperre im Harz kaputt ging und eine Wassersturzflut sich durch die Oker über Wolfenbüttel und Braunschweig ergoss und viel Verwüstung anrichtete. WF und BS waren komplett landunter, auch und vor allem in der Innenstadtbereich beider Städte, weil es keine Überschwemmungsgebiete gab.

Daraus hat man gelernt- und auch, dass man eine telefonische Verbindung zwischen Harz und dem Verlauf der Oker einrichten musste.

Manchmal werden aber trotzdem noch einzelne Strassen in Oker nähe überflutet, aber das ist sehr selten.

Obwohl ich in relativer Nähe der Oker wohne, ist hier alles ok, der Innenstadtbereich ist unversehrt. Ich werde demnächst mal auf eine Okerbrücke hier in der Nähe fahren und dann sehe ich ja, wieviel jetzt runterkommt! Gerade zur Stunde erwartet man hier den höchsten Pegelstand.

Es wird sich aber alles im Erträglichen halten, und Sandsäcke gibts im Stadtbereich hier auch nicht.

Mein Mann undich haben beider Restaurierung unseres maroden Hofes hinterm Hausbewirkt, dass diesergepflastert wird,damit die ErdeetwaigesWasser aufnehmen kann, undeinen eueDrainage wurde auch gelegt. Schon mal beruhigend, weil davor schon etliche seenartige Riesenpfützen sich dem Haus näherten. Verstopfte Kanalisation! Birkenwurzeln hatten es sich im Rohr bequem gemacht ]:D ]:D

und seitdem das in Ordnung gebracht worden ist, ist Ruhe mit Wassersachen. In BS ist es normalerweise eher trocken, aber ab und zu erwischt es auch uns!

*:) *:)

T6inkka2x012


Hallo Ihr Lieben,

da sind wir ja in Mainz gut weggenommen. Hier hat es auch viel geregnet aber zum Glück kein Hochwasser. Seit gestern hat sich die Wetterlage auch beruhigt und zum Wochenende soll der Sommer wieder kommen. Dann geht's gleich wieder rauf auf 30 Grad. Ich hab vom Regen nicht viel mitbekommen, erste Arbeitswoche nach dem Urlaub :�(

Ich konnte meine Schreibtischplatte nicht mehr sehen als ich am Montag ankam. Bin immer noch am Nacharbeiten. Dann war gestern auch noch so ein Sch......Tag. ES stand vor der Tür nachts schon umgezogen da alles durchgeschwitzt und morgens mit extremen Nackenschmerzen aufgestanden. Durch den entzündeten Magen und Darm habe ich die ganze Zeit weder Cimicifuga noch Agnus Castus vertragen.

Meine Nichte war gestern Abend da, wir haben zusammen gekocht und danach spontan einen Spieleabend gemacht. Das war schön. Ich habe festgestellt dass ich gar nicht mehr so gerne plane sondern die ungeplanten spontanen Dinge richtig genieße. Dabei war ich die ganze Zeit die Meisterin im planen ;-)

Aber jetzt muss ich los mich für die Arbeit fertig machen. Kann man nach einer Woche arbeiten schon keine Lust mehr haben ??? ?

*:) *:) *:)

TneNst ARH[P


@ tinka

Mann kann sogar nach EINEM TAG Arbeiten schon keine Lust mehr haben, sag ich da nur ]:D ;-D

Ich möcht am liebsten nur noch spontan Sachen machen, wenn ich entweder Lust drauf habe oder es selbst als nötig erachte. Wenns irgendwie von aussen durch andere an mich herangetragen wird, gehe ich innerlich schon längst in den Streikmodus.

Das ist bei mir mit der Zeit immer ausgeprägter geworden!

Wenn man dann noch mies geschlafen hat wegen der Schwitzerei, dann ist man doch morgens nur noch platt.

Wenns so heiss ist, schläft man eh schon schlechter, und die Schwitzerei macht nichts besser.

Ich krieg eine Wallung, wenn ich mich hinlege und der Kreislauf langsam runterbeamt, und beim Aufwachen bricht mir der Schweiss aus, sobald ich wach werde und der Kreislauf wieder hochfährt! Aber auch beim Sporten, einfach immer, wenn ich irgendwas verändere, mich anstrenge etc. .

Also achte ich eher auf mein eigenes Wohlbefinden und andere Sachen werden mir egaler.

Also, machdir keinen KOpf, wenn du lieber einen netten Spieleabend spontan machst, das bringt mehr Spass und Lebensqualität als irgendwelchen Mist auf der Arbeit nachholen!

Ich wünsch dir gute Besserung für deine anderen Zipperlein, damit das bald alles wieder in den grünen Bereich kommt!

*:) *:)

IOllyx66


Ich möcht am liebsten nur noch spontan Sachen machen, wenn ich entweder Lust drauf habe oder es selbst als nötig erachte. Wenns irgendwie von aussen durch andere an mich herangetragen wird, gehe ich innerlich schon längst in den Streikmodus.

Das ist bei mir mit der Zeit immer ausgeprägter geworden!

Geht mir auch so, planen tu ich nicht mehr, nur größere Sachen wie Reisen, der Rest kommt von selber :-)

Ich bin in der Früh nach einem Alptraum aufgewacht. Bah der war so grauselig.

Immer irgendwer der gefoltert oder mehr wurde, und ich finde es im Traum wie auch im Wachzustand immer schaurig. Brauche dann immer ne Zeit bis ich das aufseite getan habe.

Daher kann ich nicht verstehen wie mein Mann und die Tochter Horrorfilme anschauen können, neeeeeee

Ich schaue am liebsten Reportagen und Kulturdinge auch Reisereportagen.

Am liebsten schaue ich aber Rote Rosen und Sturm der Liebe @:) @:) x:) x:) x:)

MOan/on43


Guten Abend Ihr Lieben! x:)

Hudipfupf,...Ratschläge über das Verhältnis zu Deiner Mutter zu geben fällt echt schwer. Aber vermutlich brauchst Du das ja auch gar nicht ;-)

Ich versuche immer (fast krampfhaft), mit der Familie in einem guten Verhältnis zu sein.

Ist mir eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben.

Aber belastend darf die Nähe nicht sein. Ich versuche immer, in ruhigen, friedlichen Situationen Probleme oder Missverständnisse auszusprechen.

Eigentlich verstehe ich mich mit meinen Eltern sehr gut.... meine Mutter steht mir sehr nahe.

Trotzdem haben wir immer wieder Konflikte weil sie ein "Managertyp" ist und meint, vieles in meinem Leben und das meiner erwachsenen Söhne beeinflussen zu können.

Es gab Phasen, da habe ich ihre Hilfe auch wirklich gebraucht. Jetzt sind wir alle älter, ihre Hilfe ist nicht mehr ganz so vonnöten......das kann sie nur schwer verinnerlichen.

Dann kommen immer wieder Ratschläge, die ich nicht mehr hören kann. Alte Schule :-o

Das steckt so fest in ihr drin,....das kriegt sie einfach nicht mehr gebacken.

Damit muss ich leben. Ich sag meine Meinung und gehe auf Distanz weil ich es anders nicht aushalte.

Mein Vater lebt noch, ist aber der Untergebene in der Beziehung.

Er hält sich eher aus allem raus.

Trotzdem steht er mir mit meinen Söhnen immer bei, ist auch eine große Hilfe gewesen als der Vater der Jungs nur alle zwei Wochen da war.......da waren sie noch sehr klein.

Also Ihr seht, ich bin mit meinen Eltern sehr eng verwoben.

Jede Medaille hat zwei Seiten.

Aber ich liebe meine Eltern und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen.

Grässliches Gefühl.

Testi.......auch sehr bewegend was Du über Deine Ma erzählst.

Jetzt überfällt mich die Müdigkeit ":/

Gute Nacht an alle :-x

T`ePstYARHP


@ Manon

Ich hatt es wirklich nicht sehr leicht zuhause mit meiner Mutter. Sie mit mir aber auch nicht! Meine Mutter war ziemlich tough, intelligent und mega diszipliniert, sie hat sich nichts sagen lassen! Es war nicht leicht, damit aufzuwachsen, dass ihr Verhältnis zu uns Kindern immer kühl-distanziert war. Wir hatten vor allem zu funktionieren!

Lange fand ich das eher normal. Heute weiss ich, dass mir das nicht unbedingt bekommt und kann dem Einhalt gebieten.

Man muss zum Schutz meiner Mutter unbedingt sagen, dass sie VERY old school war, ein Jahrgang 23, sie hätte schon meine Grossmutter sein können. Sie hat uns alle erst Ende 30/Anfang 40 bekommen, was eigentlich schon viel zu spät ist, und eher weils mein Vater so wollte, den sie ebenfalls eher spät geheiratet hat. Wärs nach ihr gegangen, hätte sie keine Kinder bekommen, vor allem aus gesundheitlichen Gründen. Ansonsten war sie eher ein für ihre Zeit sehr selbständiger Karrieretyp, auch wenn sie zeitlebens Hausfrau blieb. Wegen uns! Darüber war sie ziemlich gefrustet. Entsprechend sachlich und knapp ist sie auch mit uns umgegangen, und später war sie sehr neidisch auf meine Schwester und mich, weil wir die Pille nahmen und mehr Spass zu haben schienen als sie hatte (stimmte nur bedingt ;-) :=o ).

Sie hat BWL studiert, was für ihren Jahrgang und noch dazu als Frau SEHR modern war. Aber Freud hat sie halt nicht unterm Kopfkissen gehabt, und ihre Beziehung zu uns war immer zwiespältig und wechselhaft. Wir waren nicht schlecht situiert, aber wirklich mal HERZLICH war meine Mutter einfach nicht. Dafür hatte sie Power und jede Menge Format, trotz ihrer späteren Alkoholsucht. Sie hat ihr Ding absolut durchgezogen, so gut es ging, und ich bewundere das. Hätt ich diese Power nicht auch, wäre ich vermutlich irgendwann verzweifelt. Aber ich wusste, eines Tages komme ich da weg, man muss nur zäh bleiben und abzuwarten wissen. Immerhin habe ich dadurch Überlebenswillen und Durchhaltevermögen auch unter schwierigen Umständen und über lange Zeit gekriegt, das hat mich schon ein paar Mal gerettet. Ich wollte nie Kind sein, weil ich schon früh kapiert hatte, dass Erwachsene mehr Spielraum für bestimmte Dinge haben, was Kindern lange vorbehalten bleibt. Mit meiner Kindheit und Jugend war nicht viel los. Ich musste früh erwachsen werden, weil mein Vater gestorben ist,als ich 17 war. Damals hab ich die Dinge einfach so hingenommen, wie sie waren, und heute wird mir immer klarer, dass viele Sachen für meine Mutter, meine Geschwister und mich ziemlich traurig verlaufen sind. Und dann bin ich immer sehr froh, dass das alles schon so lange her ist!

Wenn ich mich nach solchen Gedanken mitmal wieder in meiner schönen Whg und mit meinem Mann zusammen wiederfinde, rückt die Vergangenheit ganz weit weg von mir :)z und heute ziehe ich MEIN Ding durch :)z

Wenn andere (z. B. auch mein Mann) ein gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben, freu ich mich zu sehen, dass es Leute mit einer harmonischen und zufriedenen Kindheit gibt. Schön ist das!

Ich hoffe, deine Eltern bleiben dir noch lange erhalten, es ist wirklich schrecklich, die Eltern zu verlieren. Für mich wars auch schlimm.

Aber meine Power hat mich auch darüber hinweg gerettet.

Heute lebe ich ganz zufrieden für mich hin, wer hätte das gedacht ;-D ;-D ;-D ;-D :)^

*:) *:)

Izlly6x6


Einen schönen Sonntag zusammen @:)

Das ist doch schön zu lesen TestARHP, das du heute ein zufriedenes Leben führst.

Es ist nie einfach nach solchen oder anderen Dingen, ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu führen, das merke ich auch an mir.

Aber ab an einem gewissen inneren Zeitpunkt merkt man, man hat die Zügel für die Zukunft dann selber in der Hand, auch wenn es eine andere Vorstellung, war die man als junger Mensch hatte.

Bei mir ging es lange Jahre darum nur zu überleben innerlich ect.

Das andere kam gar nicht zu mir durch, was wichtig und auch schön sein könnte.

Mal eine andere Frage an dich TestARHP, du hast ja eine Diplomarbeit für Traumarbeit und Träume geschrieben. Wenn ich aus einem Traum wach werde, dann ist dem in letzter Zeit oft so, als würde ich erst mal ein Fenster öffnen, das ich auch in Aufwachphase sehen oder es schwirrt wer vor dem Fenster wie an einem Gummifaden davor.

Was hat das alles zu bedeuten, oder wie kann man das erklären?

TeestARxHP


@ Illy

Dass es mir heute doch echt ganz gut geht, hab ich einer Menge arbeit an mir selbst zu verdanken, weil all der Deprimist sonst vermutlich einfach so weitergegangen wären. Aber ich hatte mit Ende 30 beschlossen: Ab 40 gehts mir besser, Es MUSS mir einfach besser gehen!

Das hab ich dann auch geschafft, und mit 50 konnte ich wirklich sagen, dass ich weitgehend depressionsfrei bin. Ab und zu fühl ich mich zwar noch mal wieder etwas wacklig, aber das kriege ich dann schnell in den Griff. Schliesslich hab ich in der Therapie was gelernt und wende es an!

Nun zu dem Aufwachphänomen:

Kurz vorm aufwachen kann es sein, dass noch sich noch ein Rest Traumphase abspielt. Im Traum funktioniert das Gehirn nicht ganz so wie im Wachzustand und daher kann man seltsame Dinge sehen, merkwürdige, unklare Bilder oder Geräusche und sowas. Manchmal träumt man aber auch, dass man aufwacht, und das klappt irgendwie nicht richtig, eben weil das halbwache Gehirn noch nicht richtig in den Wachzustand hochgefahren ist. Vom Aufwachen zu träumen, ist eigentlich ein Versuch, mit Hilfe eines Traumes weiterzuschlafen. Dann gaukelt man sich selbst einfach das Aufwachen vor und da kann man ja weiter schlafen.

Vermutlich brauchst du einfach mehr und endlich auch mal regelmässigen Schlaf, von dem, was ich deinen Postings hier entnehme.

*:) *:)

M1ano_n43


Illy und Testi 😍

Schön, dass Ihr so viel persönliches mit uns geteilt habt...

Sehr interessant. Hab jetzt erst einen Bericht gelesen, wie wichtig es für Kinder ist, eine möglichst stressfreie Kindheit zu erleben.....

Und wie wenige das erleben dürfen ist echt sehr traurig.

Ich schätze es sehr dass ich so eine unbeschwerte Kindheit und Jugend hatte.

Der Hammer kam später ":/

Illy, ich sage auch immer, dass viele Jahre meines Lebens damit ausgefüllt waren, zu überleben.

Keine Freude, Genuss etc. Nur funktionieren.

Aber irgendwie muss man wieder auf die Beine kommen, Lebensfreude entwickeln, raus aus den Depriphasen.

Ich habe gelernt, dass es so vieles gibt, das man genießen kann. Keine großen Dinge.....Kleinigkeiten.

Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zur Jugendzeit....da hat man Pläne und Hoffnungen 😂😂😂

Kann mich darüber amüsieren.

T`est:ARHxP


@ Manon

so eine unbeschwerte Kindheit und Jugend hatte.

Der Hammer kam später ":/

Eine harmonische Kindheit ist auf jeden Fall ein Vorteil, weil man dann nicht so angeschlagen ins Rennen geht, wenn später mal was passiert.

Hat man diesen Vorteil so nicht, muss und kann man andere Sachen entwickeln, damit man harte Zeiten buckelt.

Traurige 0,2% aller Kinder auf diesem Planeten haben eine Kindheit, die man laut WHO als förderlich bezeichnen kann. Obwohl sicher viele davon vermutlich im eher westlichen Kulturbereich leben, sind es hier bei Weitem nicht alle!

Aber Kinder haben enorme Widerstandskräfte.

Meine Kindheit war durchaus traurig, aber trotzdem hab ich genug Bildung mitbekommen, um mich von dem Kram später wenigstens halbwegs zu distanzieren. Bildung entscheidet für viele, ob sie von ihrem Deprizeugs wegkommen oder nicht. Bildung bedeutet, dass man rational seine Sit. überdenken kann, und nicht nur immer wieder emotional drauf abrauscht und dadurch nicht aus seiner Emotions- Suppe rauskommt. Weil meine Mutter eher kühl- distanziert war, war ich als Kind emotional in vielen Situationen auf mich selbst gestellt. Obwohl das heftig klingt, kann mir heute nicht mehr viel Neues Schlimmes passieren, weil ich früh gelernt habe, die Dinge zu allererst nur für mich allein zu regeln bzw. mir eine Meinung zu bilden. Meine Mutter war eher kühl und auch berechnend und hat nichts von ungefähr getan, ausser wenn ihre Disziplin mal aufplatzte. Dann hat sie unglaubliche Tobsuchtsattacken gekriegt und war völlig ausser sich. Ich denk schon lange nicht mehr nach, ob das berechtigt war oder nicht! Es war ihre Art, mehr oder weniger gut mit sich selber klarzukommen. Ich als ihre Tochter bin nicht dazu da gewesen, ihr da Tipps zu geben, und sie als Mutter hätte sich NIE von mir als ihrer Tochter irgendwie coachen lassen. Das war bei uns immer eine Einbahnstrasse. Aber so strategisch wie sie bin ich allemal und wusste, was zu tun war. Ich hab zu meinen Gunsten genau die Sachen angewendet, die meine Mutter auch drauf hatte. Da ist der Apfel nicht weit vom Stamme gefallen. Auch wenn ich mir selber damit nicht unbedingt gefalle, hat mich letzten Endes genau das gerettet!

Das alles hat meine Mutter nicht mehr miterlebt, und ob sie heute auf mich stolz wäre, kann ich nicht beurteilen. Es ist auch nicht mehr so wichtig für mich. Allein schon, weil wir sehr ähnlich sind/waren. Sie hat früher ihr Ding durchgezogen und ich tu es heute.

Lustigerweise wollte ich irgendwie schon immer so leben wie jetzt, ich habs mir hartnäckig und in Minischrittchen nach und nach genau so zurecht gewurschtelt.

*:) *:)

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